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Mit Räumfahrzeug in See eingebrochen

Bei Schneeräumarbeiten auf dem Trabochersee brach ein Mann mit seinem Fahrzeug in den eiskalten See ein. Er konnte sich aus dem Wagen retten und ans Ufer schwimmen.

Während der Mann mit Schneeräumarbeiten auf der Eisfläche beschäftigt war, sei er mit dem Fahrzeug plötzlich eingebrochen. "Das war ein Pkw mit Schneeschild, das Fahrzeug ist im See versunken. Aber zum Glück ist er in Ufernähe eingebrochen, sodass er sich schnell noch ans Ufer retten konnte", berichtet Stefan Riemelmoser vom Bereichsfeuerwehrverband Leoben. Zur Fahrzeugbergung wurde der Wasserdienst mit Feuerwehrtauchern der FF Leoben-Stadt nachalarmiert. "Die Taucher haben Gurte ums Auto gelegt und es mittels Seilwinden aus dem See herausziehen können. Die Bergung war nicht so einfach. Zwölf Feuerwehrleute der Feuerwehr Madstein-Stadlhof und fünf Mann vom Wasserdienst der FF Leoben-Stadt waren im Einsatz", berichtet Riemelmoser.

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Zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden und zwei Ergebnisse, die konträrer nicht sein können…

Wurden die Lions am Samstag noch mit einem 1:7 durch den Bosrucktunnel zurück ins Murtal geschickt, mussten die Sharks, den umgekehrten Weg, mit einem 1:8 im Gepäck antreten. Ein Ergebnis mit dem wohl die kühnsten Optimisten nicht gerechnet hätten.

War es der erste Auftritt von EC Bulls Weiz Leihgabe, Oliver Setzinger, waren es die Umstellungen, die das „C+C Coaching Duo“ Chris Scherngell (musste erneut verletzungsbedingt passen) und Chris Popatnig vornahmen, oder war es einfach ein besser eingestelltes Visier als am Vorabend am Traunsee?

„Doppelpacker“ Peter Mateicka war nach dem Sonntagspiel der Meinung, man hätte auch in Gmunden ähnlich gespielt, nur eben nicht getroffen. Dass ein Spieler wie Oliver Setzinger ein Team mitreißen kann, ist auch unbestritten, ebenso, dass Tore Spiele entscheiden! Dass es aber so aufgeht, war einfach auch dem großartigen Teamwork der Löwen und der lust am Spiel zu verdanken. Es war wieder eine Mannschaft im Rink, die an sich geglaubt hat und der auch (fast) alles aufging, was am Samstag noch an die Stange, über oder neben das Tor ging oder ein Raub von Sharks-Goalie Rudolf Hummel wurde.

Vor allem das zweite Drittel war in Gmunden der Knackpunkt der Partie, denn mit einem Schussverhältnis von 21:6 zu Gunsten der Lions, den Abschnitt mit 0:4 abzugeben, ist fast nicht zu erklären. Verkehrte Welt am Sonntag, denn da scorten die Löwen sogar in einer Unterzahl zwei Treffer (Peter Mateicka und Flo Dinhopel), bauten so die Führung durch Mario Sulzer auf ein drei zu null aus. Abschnitt zwei wurde ebenso konzentriert gestaltet: durch drei weitere Treffer von Oliver Setzinger, Peter Mateicka und Marco Kuntze – zwischen den letzten beiden Toren lagen lediglich 12 Sekunden – bei einem Powerplay-Tor der Sharks, kletterte das Score auf 6:1.

Sicher und abgeklärt agierten die Hausherren, ließen auch im letzten Durchgang nichts mehr zu, erhöhten, durch Daniel Forcher im Überzahlspiel und Marco Tadics (59:59 min. / EQ) erstem Treffer für die Löwen, auf ein unglaubliches 8:1…

Das Grinsen war breit beim Team von Scherngell/ Popatnig, so breit, wie die Mienen gestern, bei der Heimreise aus Gmunden, lang waren, da die Niederlage sehr schwer einzuordnen war. Die Lehren wurden offenbar gezogen und auch die Umstellungen gaben den Trainern recht. Mit dem Bonus von Oliver Setzinger, der sich bestens mit seinem neuem Team verstand, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der Entdeckung von Tom Schiechl als Defender, ergab es am Ende eben ein Plus von sieben Treffern…

Nach einem Monat Spielpause war es am Samstag auch ein großes Handicap gegen das aktuelle Team der Stunde anzutreten, denn die letzten sehr guten Ergebnisse machten bei den Sharks die Brust breit und die Zähne scharf. Heute wurden ihnen einige gezogen und die Löwen brachten sich eindrucksvoll in die aktuelle Spielzeit zurück. Ab nun wird von Spiel zu Spiel geschaut, die Löwen müssen nun permanent abliefern, um noch Chancen aufs Play-Off zu haben. Dieses Spiel hat gezeigt, dass noch was möglich sein kann.

Die Fans quittierten den Auftritt mit Standing Ovations, davon wollen die Lions natürlich mehr!!!!

Kommendes Wochenende MUSS nachgelegt werden, wenn es am Samstag gegen die KSV in Leoben und Sonntag gegen den WEV in Bruck an der Leitha geht – hoffentlich mit dem gleichen Spirit wie gegen die Sharks diesen Sonntag!

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Ermittlungserfolg gegen rumänische Tätergruppe

Kriminalisten des Landeskriminalamtes Steiermark (Außenstelle Niklasdorf), forschten eine rumänische Tätergruppe aus. Den fünf Männern werden 188 Einbruchsdiebstähle in Garten und Werkzeughütten in Kleingartenanlagen zur Last gelegt. Schadenssumme rund 100.000.- Euro. Drei Festgenommene befinden sich nun in der Justizanstalt Leoben.

Die Beamten führten seit Jänner 2021 intensive Ermittlungen zu dieser Tätergruppe. Immer wieder erfolgten seit Jänner 2021 entsprechende Einbrüche in diverse Klein- und Schrebergärten. Stark betroffen waren dabei die Bezirke Leoben und Bruck-Mürzzuschlag. Gestohlen wurde hauptsächlich Werkzeug, Motorsägen, Trimmer, Elektrogeräte, aber auch Bargeld.

Die Schadenssumme (Diebesgut und begangene Sachbeschädigungen) beträgt rund 100.000 Euro. Die gestohlenen Gegenstände transportierten die Täter nach Rumänien. Dort verkauften sie es gewinnbringend weiter.

„Gemeinsam mit Dienststellen aus den Bezirken Leoben (Kriminalreferat Leoben, Trofaiach, Josef-Heißlstraße, Fremden- und Grenzpolizei) haben sich unsere intensiven und hartnäckigen Ermittlungen nun bezahlt gemacht. Wir freuen uns, dass wir hier mit unserer kriminalpolizeilichen Arbeit für Sicht sorgen konnten“, so der federführende Ermittler des LKA.

Tätergruppe fungierte von Leoben ausgehend

Der Kriminalist erwähnt, dass sich die Tätergruppe im Stadtgebiet von Leoben ansiedelte. „Von dort ausgehend, gingen sie ihrer kriminellen Tätigkeit nach. Einer der Haupttäter wurde über Anregung eines europäischen Haftbefehls in Italien festgenommen. Bei diesem 33-Jährigen dürfte es sich um den Haupttäter handeln. Auch er befindet sich mittlerweile in der Justizanstalt Leoben. Der Rumäne ist mittlerweile voll geständig“, führt der Ermittler weiter aus.

Gewerbsmäßiger Diebstahl im Rahmen einer kriminellen Vereinigung

Die Staatsanwaltschaft Leoben hat die Einlieferung von drei Festgenommenen (33, 34, 53) in die Justizanstalt Leoben angeordnet. Zwei weitere Täter (26, 34) werden auf freien Fuß angezeigt.

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Bestellbetrug im Murtal

Drei Knittelfelder (24, 27 und 29) stehen im Verdacht, von Ende Mai 2021 bis Mitte Jänner 2022, in etwa 90 Betrugshandlungen in Form von Bestell- und Warenbetrug verübt zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entstand ein Schaden von über 15.000 Euro.

Ein 29-Jähriger, ein 27-Jähriger und eine 24-Jährige erstellten im gemeinsamen Zusammenwirken falsche Kundenkonten und führten mit diesen Bestellungen bei zahlreichen Onlinehändlern durch. Die Lieferungen der Paketsendungen erfolgten teilweise an leerstehende Wohnungen mit Abstellgenehmigung. Des Weiteren fingen die Tatverdächtigen Paketzusteller ab, um so zu den Postsendungen zu gelangen. Dabei gaben sie an, dass sie Verwandte oder Bekannte der Paketempfänger seien. Bei den bestellten Waren handelte es sich unter anderem um Bekleidungs- und Elektroartikel. Diese verkauften die Tatverdächtigen in der Folge über diverse Internetverkaufsplattformen. Polizisten nahmen die beiden Tatverdächtigen im Alter von 27 und 29 Jahren fest und lieferten sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leoben in die Justizanstalt Leoben ein.

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Einbruchsdiebstahl in Leobener Schladnitzgraben

Dienstagnachmittag versuchten unbekannte Täter einen in einem Wintergatter des Weidtals abgestellten Traktor zu stehlen. Das Fahrzeug wurde rund 700 Meter weiter vom Tatort entfernt abgestellt. Das Stadtpolizeikommando Leoben bittet um Hinweise.

Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge begaben sich zumindest zwei Täter mit einem Pkw in den Schladnitzgraben. In der Zeit zwischen 16.20 Uhr bis 18.50 Uhr nahmen sie dann den Traktor im Wert von rund 100.000.- Euro in Betrieb. Mit dem Fahrzeug durchbrachen sie ein Holztor des eingezäunten Wintergatters und fuhren Richtung Schladnitzgraben davon. Nach rund 700 Metern stellten die Täter den Traktor jedoch auf der Forststraße ab und flüchteten. Kriminalisten des Stadtpolizeikommandos Leoben haben die Ermittlungen aufgenommen. „Wir konnten bislang eruieren, dass es sich bei dem Täterfahrzeug um einen Renault Grand Scenic, ab Baujahr 2017 handeln könnte“, so einer der Kriminalisten des SPK-Leoben. Die Polizei ersucht um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 059-133-66-2222 zu melden.

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Tödlicher Verkehrsunfall in Vordernberg

Ein 81-jähriger Fußgänger aus dem Bezirk Leoben wurde Mittwochnachmittag beim Überqueren der Fahrbahn von einem Pkw erfasst. Der Mann erlitt tödliche Verletzungen. 

Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Pkw am Präbichl auf der B 115 talwärts in Richtung Vordernberg. Zu dieser Zeit querte ein 81-jähriger Fußgänger auf Höhe der Kreuzung „Alte Bundesstraße“ die Fahrbahn, um zur gegenüberliegenden Bushaltestelle zu gelangen. Der Pkw-Lenker dürfte den Fußgänger übersehen haben und konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der 81-Jährige wurde von der rechten vorderen Fahrzeugseite erfasst und kam auf der Fahrbahn zu liegen. 

Trotz sofortiger Reanimationsversuche durch eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife und der anschließenden notärztlichen Versorgung durch die Besatzung des Rettungshubschraubers C 17, verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Ein mit dem Fahrzeuglenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Beim Einsatz waren neben dem Rettungshubschrauber auch mehrere Polizeistreifen, 15 Personen der Feuerwehr Vordernberg sowie Rettung, Notarzt und ein KID-Team vor Ort. Die Unfallstelle war bis 20 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. 

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Gefährliche Drohung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Dienstagvormittag bedrohte ein 26-Jähriger eine Mitarbeiterin des AMS Judenburg am Telefon. Bei der m Anschluss geführten Amtshandlung wurde der Mann immer aggressiver und verletzte zwei Polizisten.

Gegen 11.20 Uhr bedrohte der 26-Jährige aufgrund einer seiner Meinung nach nicht erhaltenen Leistung, per Telefon eine Mitarbeiterin des Arbeitsmarktservice. Die verständigte Polizei fuhr daraufhin zur Wohnadresse des Tatverdächtigen. Als der Mann aus dem Knittelfeld die Tür öffnete, verhielt er sich gegenüber den Polizisten sofort aggressiv. In weiterer Folge schlug der 26-Jährige einen der beiden einschreitenden Beamten ins Gesicht, wobei dieser leicht verletzt wurde. Der Mann wurde daraufhin festgenommen, wehrte sich dabei weiterhin körperlich dagegen. Bei der Festnahme verletzte sich der zweite im Einsatz befindliche Polizist ebenfalls leicht. Der 26-Jährige wurde anschließend zur Einvernahme in die Polizeiinspektion Knittelfeld gebracht. Nach Abschluss der Erhebungen wird der Murtaler in die Justizanstalt Leoben überstellt. Die leicht verletzten Polizeibeamten konnten im Dienst verbleiben.

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Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der A9

Dienstagvormittag ereigneten sich im Bereich des Süd- und Nordportals des Gleinalmtunnels zwei schwere, voneinander unabhängige Verkehrsunfälle. Insgesamt wurden zwei Personen schwer, eine Person tödlich verletzt.

Ein 36-jähriger Ungar fuhr gegen 08.30 Uhr mit einem Klein-Lkw auf der Autobahn (A9) von Graz in Richtung Linz. Kurz vor dem Südportal des Gleinalmtunnels stieß der in Graz-Umgebung wohnhafte Mann aus derzeit ungeklärter Ursache auf ein vor ihm fahrendes Sattelkraftfahrzeug, gelenkt von einem 38-jährigen Serben. Der Klein-Lkw schlitterte durch den Aufprall nach links und stieß gegen die Mittelbetonleitwand. Der 36-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr musste den Schwerverletzten aus dem Unfallfahrzeug befreien. Der Rettungshubschrauber (C12) transportierte den Ungarn in das LKH Graz. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der 38-jährige in Slowenien wohnhafte Serbe blieb unverletzt.

Gegen 09.45 Uhr ereignete sich auf der Richtungsfahrbahn Graz ein Folgeunfall. Ein 33-jähriger Oberösterreicher fuhr mit seinem Pkw von Linz in Richtung Graz. Kurz vor dem Nordportal des Gleinalmtunnels stieß der Fahrzeuglenker auf das Stauende der Tunnelsperre. Dabei fuhr der Mann ungebremst auf einen vor ihm stehenden Lkw, gelenkt von einem 41-jährigen Bosnier auf. Der 33-Jährige Pkw Lenker und sein Beifahrer (61, OÖ) erlitten durch den Aufprall schwere Verletzungen. Autobahnpolizisten (API Gleinalm) gelang es beide Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Um Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten mussten die Polizisten Werkzeug aus einem Lkw heranziehen. Damit konnten die Beamten die Türen des Unfallwagens aufbrechen und für Erstmaßnahmen sorgen. Der 33-Jährige wurde mit der Rettung in das LKH Kalwang transportiert. Dort wurde er stationär aufgenommen und operiert. Der Rettungshubschrauber (C17) transportierte den 61-Jährigen in das UKH Graz. Der Oberösterreicher erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Bei beiden Unfällen standen die Feuerwehren (Übelbach, Deutschfeistritz, St. Stefan/Leoben, St. Michael i.O., mit insgesamt 38 Kräften im Einsatz. Die Autobahn war für den gesamten Zeitraum zwischen 08.30 Uhr bis 13.15 Uhr gesperrt bzw. erschwert passierbar. Für den gesamten Fahrzeugverkehr wurde eine Umleitung über Bruck/Mur bzw. S6/S35 eingerichtet.

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ÖEL: Kommende Spiele verschoben!

ATSE Graz und EV Zeltweg verschieben Spiele!

Leider mussten der ATSE Graz und der EV Zeltweg Murtal Lions auf Grund von Vorsichtsmaßnahmen die kommenden Spiele verschieben! Es geht nicht um neue Corona-Cluster sondern um organisatorische Belange, die momentan nicht zufriedenstellend zu lösen sind!

Für bereits gekaufte Karten besteht die Möglichkeit diese für das nächste Spiel (das hoffentlich bald ausgetragen werden kann) einzulösen, oder ihr wendet Euch an tickets@evzeltweg.at um eine Rückerstattung anzustoßen und abzuwickeln!

Wir bitten um Verständnis!

Die zweite Mannschaft spielt in der STEHV Unterliga die beiden kommenden Spiele nach der 10+1 Regelung zu den angegebenen Terminen in Langenwang und Leoben!

Weitere Infos: https://www.evzeltweg.at

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Diebesgut aus dem Murtal in Kroatien sichergestellt

Das Landeskriminalamt Steiermark führte seit September 2021 intensive Ermittlungen zu gewerbsmäßigen Diebstählen. Bei einer im Murtal etablierten Firma fanden zwischen Jänner 2018 und März 2021 kontinuierlich Diebstähle statt. Nun gelang es den Kriminalisten, zwei kroatische Staatsbürger auszuforschen. Im Nordosten Kroatiens kam es nun zu Sicherstellungen des Diebesgutes im Wert von zumindest 200.000 Euro. 

Das Landeskriminalamt Steiermark (Außenstelle Niklasdorf) ermittelte intensiv und umfangreich. Die zwei Haupttäter (44, 36) stahlen Bargeld, Baumaterialien, Werkzeuge, Maschinen und transportierten das Diebesgut nach Kroatien. Die Staatsanwaltschaft Leoben regte im Wege eines Rechtshilfeersuchens zwei Hausdurchsuchungen im Nordosten Kroatiens an.

Außerordentlich gute Zusammenarbeit mit kroatischen Behörden.

Am 28. Dezember 2021 führten kroatische Polizisten gemeinsam mit Ermittlern des Landeskriminalamtes Steiermark die Durchsuchung an zwei Örtlichkeiten durch. Dabei kam es in einem Mehrfamilienhaus und einem Einfamilienhaus zur Sicherstellung des gesamten Diebesgutes. Dabei war das Diebesgut teilweise sogar in schwer zugänglichen Geheimverstecken gelagert. Der Wert des sichergestellten Diebesgutes beträgt nach derzeitigem Ermittlungsstand mindestens 200.000 Euro. Festgenommen wurden die Täter noch nicht. „Es sind noch weitere Ermittlungen nötig. Aufgrund der großen Menge des sichergestellten Diebesgutes können weitere Tatorte/Straftaten auch nicht ausgeschlossen werden“, so einer der führenden Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA).

Die beiden Kroaten, sie waren beide bei der Murtaler Firma beschäftigt, dürften laut ersten Ermittlungsergebnissen die Baumaterialien sowie das gestohlene Bargeld zum eigenen Hausbau benötigt haben. Dabei dürfte es sich um sehr großzügige Wohnbauten handeln. Nach Abschluss ihres Bauvorhabens verkauften sie die Werkzeuge gewinnbringend weiter.

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Polizisten stellten gefälschte Ausweise sicher

Polizisten stellten Montagnachmittag in Fohnsdorf mehrere gefälschte kroatische Personalausweise sicher. Zwei Kosovaren (25, 26) werden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

Murtaler Polizisten führten um 14.30 Uhr COVID-Kontrollen in diversen Handelsbetrieben durch. In einem Geschäft überprüften sie dabei auch einen 26-jährigen Kosovaren. Er legitimierte sich mit seinem kosovarischen Reisepass und einem kroatischen Personalausweis. Bei der genaueren Überprüfung stellten die Kontrollorgane fest, dass der Personalausweis eine Totalfälschung war. Bei seiner Vernehmung gab der Mann an, dass er sich die Totalfälschung in Slowenien besorgt hätte. Hiermit hätte er sich einen rechtmäßigen Aufenthalt und den Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt erschlichen. Die Totalfälschung wurde sichergestellt. Der Verdächtige wird der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. Der Mann wurde zur sofortigen Ausreise aufgefordert.

Bei den weiterführenden Ermittlungen stellten die ermittelnden Polizisten fest, dass auch der Mitbewohner des 25-Jährigen, ein 26-jähriger Kosovare, ebenfalls einen gefälschten kroatischen Personalausweis verwendete. Damit meldete auch er sich bei der Meldebehörde als kroatischer Staatsbürger an. In Folge erschlich er sich ein Aufenthaltsvisum. Dieser Verdächtige konnte zum Sachverhalt nicht befragt werden. Laut seinem Arbeitgeber hätte er Österreich bereits verlassen. Auch er wird der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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Weihnachtswunder bei Unfall auf der A9 bei Kammern

Auf der Pyrhrnautobahn (A 9) kam es zu einem spektakulären Unfall. Zwei Lkw gerieten zwischen Kammern und Mautern ins Schleudern, ein Pkw wurde zwischen den beiden Schwerfahrzeugen eingequetscht. Wie durch ein Weihnachtwunder wurde niemand verletzt.

Die Feuerwehr Kammern war kurz nach 3 Uhr früh zu dem Unfall auf der Richtungsfahrbahn Linz alamiert worden. Zunächst ging man von eingeklemmten Insassen aus. Am Unfallort stellte sich zum Glück heraus, dass niemand der Beteiligten verletzt wurde.

Laut Polizei war zunächst ein Lkw auf der eisglatten Fahrbahn ins Schleudern geraten und hatte sich quergestellt. Der Lenker eines nachkommenden Pkw konnte dahinter gerade noch anhalten, ein weiterer Sattelzug schob das Auto dann gegen den querstehenden Lkw.

Da große Mengen an Diesel aus den aufgerissenen Tanks ausgetreten waren musste der Gefahrensstofffahrzeug Leoben-Göss nachalarmiert werden.  Die A9 war in Fahrrtichtung Linz komplett gesperrt. Die Sperre dauerte bis zum Vormittag an.

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Schwerer Verkehrsunfall auf A9 bei Kalwang

In der Nacht auf Freitag ereignete sich auf der Pyhrnautobahn ein schwerer Verkehrsunfall bei dem vier Personen zum Teil schwer verletzt wurden.

Gegen 01:20 Uhr fuhr ein 38-jähriger Mitarbeiter der ASFINAG mit einem Streufahrzeug auf der A9 von Treglwang kommend in Richtung Graz. Der Mann bemerkte auf dem zweiten Fahrstreifen ein verunfalltes Fahrzeug mit vier Personen. Das Fahrzeug war kurz zuvor ins Schleudern geraten und gegen die Mittelleitschiene geprallt. Anschließend kam es auf dem zweiten Fahrstreifen zum Stillstand. Verletzt wurde dabei niemand. Der ASFINAG-Mitarbeiter sicherte die Unfallstelle ab, indem er sein Fahrzeug vor den verunfallten Pkw stellte und die Warnbeleuchtung einschaltete. Kurz darauf fuhr ein 54-jähriger in Deutschland lebender Kosovare mit seinem Pkw auf der A9 in Richtung Graz. In dem Fahrzeug befanden sich drei weitere Personen (weiblich 18, 22, 44). Der 54-jährige dürfte auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geraten sein. In weiterer Folge prallte der Pkw gegen das abgestellte ASFINAG-Fahrzeug. Durch den Unfall wurden die Fahrzeuginsassen eingeklemmt. Sie wurden von den Freiwilligen Feuerwehren Kalwang und Wald am Schoberpass befreit. Nach der Erstversorgung durch Notärzte und der Besatzung des ÖAMTC Christophorus C17 wurden die vier zum Teil schwer verletzten Insassen in verschiedene Krankenhäuser gebracht. (LKH Graz, Bruck, Leoben und UKH Kalwang) Der 38-Jährige Mann blieb unverletzt.

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Ermittlungen rund um den obersteirischen Suchtgiftring abgeschlossen

Kriminalisten des Bezirkspolizeikommandos Bruck-Mürzzuschlag führten zwischen Juli 2020 und August 2021 intensive Suchtgiftermittlungen. Diese sind nun abgeschlossen. Drei Haupttäter wurden im November 2021 bereits rechtskräftig zu unbedingten Haftstrafen verurteilt. 50 weitere Personen wurden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

Zur bereits im April ergangenen Berichterstattung, führte die Suchtmittelgruppe der Polizei Bruck-Mürzzuschlag fortfolgende und intensive Ermittlungen durch. Dabei gelang es, den Haupttätern (ein 23-jähriger Kosovare, ein 25-jähriger Österreicher und ein 21-jähriger Bosnier) einen Suchtmittelhandel nachzuweisen. Die Männer aus den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag und Murtal erwarben teilweise im Kilobereich Marihuana, Amphetamine, Ecstasy sowie Kokain. Bestellt wurden die Drogen mitunter im Internet (Darknet). Gewinnbringend weiterverkauft wurde das Suchtgift im Raum Kapfenberg, Bruck/Mur, Leoben, Knittelfeld und Judenburg. Nun sind die Ermittlungen abgeschlossen. Es kam dabei auch zu Sicherstellungen von Bargeld und Drogen. Die drei Haupttäter wurden bereits im November 2021 vom Landesgericht Leoben rechtskräftig verurteilt. Sie alle erhielten unbedingte Freiheitsstrafen zwischen 21 und 36 Monaten. 50 weitere Personen (Abnehmer und weitere Dealer) wurden der Staatsanwaltschaft Leoben zur Anzeige gebracht.

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Turbulente Knittelfelder Gemeinderatssitzung

Vizebürgermeister Rene Jäger (ÖVP) und die Vizebürgermeisterin Martina Stummer (SPÖ) verkündeten in dieser Sitzung ihren Rücktritt. In der Sitzung des Gemeinderates am Montag wurden unter anderem der Voranschlag 2022, die Beteiligung der neuen Bestattung an der Pietät GmbH, das Kulturprogramm für das erste Halbjahr 2022 sowie soziale Maßnahmen beschlossen.

Zu Beginn der Sitzung gab der 2. Vizebürgermeister Rene Jäger (ÖVP) seinen Rücktritt als Vizebürgermeister, mit 31. Jänner 2022, bekannt. Er wird ab diesem Zeitpunkt als Gemeinderatsmitglied fungieren. Auch die 1. Vizebürgermeisterin Martina Stummer (SPÖ) verkündete in dieser Sitzung ihren Rücktritt mit Ende März 2022. Sie wird alle politischen Funktionen zurücklegen. Ausschlaggebend für diese Entscheidungen waren laut Martina Stummer private und laut Rene Jäger berufliche Gründe. Die beiden Nachfolger stehen noch nicht fest.

Der Mittelfristige Finanzplan umfasst die Jahre 2022 – 2026. Die Erträge/Aufwendungen, sowie die Einzahlungen/Auszahlungen wurden aufgrund der Erfahrungen des laufenden Haushaltsjahres 2021 sowie von prognostizierten Entwicklungen für die Jahre 2022 bis 2026 ermittelt.

Die Finanzierung der investiven Vorhaben erfolgt durch Darlehensaufnahmen, Bedarfszuweisungen, Beitragsleistungen des Landes Steiermark, Beitragsleistungen von Gemeinden sowie durch Zuführungen aus der operativen Gebarung im Bereich der marktbestimmten Betriebe.

Der Voranschlag für das Haushaltsjahr 2022 besteht im Wesentlichen aus einem Ergebnisvoranschlag (alle geplanten Erträge und Aufwendungen) und einem Finanzierungsvoranschlag (alle geplante Ein- und Auszahlungen). Die Stadtgemeinde Knittelfeld hat ihre Geschäftsfälle in einem integrierten Drei-Komponenten-Haushalt, nämlich dem Ergebnis-, Finanzierungs- und Vermögenshaushalt zu erfassen.

Die Feuerbestattung Pietät GmbH besteht derzeit aus den folgenden Gesellschafterinnen: Stadtwerke Bruck an der Mur GmbH, Stadtwerke Judenburg Aktiengesellschaft, Stadtwerke Kapfenberg GmbH, Stadtwerke Leoben e.U., Stadtwerke Mürzzuschlag Gesellschaft m.b.H. und Stadtwerke Trofaiach Gesellschaft m.b.H.. Diese Gesellschafterinnen sind bereit einen Teil deren Geschäftsanteils von jeweils 857,14 Euro, um den Abtretungspreis zum einbezahlten Nominale also von jeweils 857,14 Euro an die AURA-Bestattung der Stadt Knittelfeld GmbH abzugeben.

Mit dem Beschluss ist fortan die AURA - Bestattung der Stadt Knittelfeld GmbH als übernehmende Gesellschafterin mit einer übernommenen und zur Gänze geleisteten Stammeinlage von EUR 5.142,84 zu 1/7 am Stammkapital der Feuerbestattung Pietät GmbH beteiligt.

Vom Gesichtspunkt des öffentlichen Interesses ist diese Kooperation, über eine entsprechende Beteiligung, durchaus erforderlich. Die Einbindung des Knittelfelder Krematoriums dient somit nicht nur dem örtlichen Interesse, sondern auch dem überörtlichen Interesse und bringt erweiterte Möglichkeiten und Synergieeffekte mit sich.

Weiters ergibt sich daraus ein Pachtverhältnis zwischen der Pietät GmbH und der Stadtgemeinde Knittelfeld in Bezug auf die Räumlichkeiten der Kremation. Dies betrifft die Verpachtung des Kremationsbetriebes samt Räumlichkeiten im Erdgeschoß und Keller des Gebäudes und bringt jährlich einen Pachtzins ein.

Durch diese Kooperation kann im kommunalen Miteinander das Feuerbestattungswesen in der Region mit dem zentralen Standort Knittelfeld über viele Jahre – um nicht zu sagen über Jahrzehnte – nachhaltig abgesichert werden. Synergieeffekte können ganz im Sinne der Bestimmungen und Vorgaben der Gemeindeordnung (Effizienzgrundsatz: Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit) genutzt und Kosten reduziert werden. 

Es wurde auch heuer wieder ein Antrag für die MusikschülerInnenförderung für das Schuljahr 2021/2022 gestellt.

Durch die Nightline Murtal wurde es in den vergangenen Jahren für die Jugendlichen im Bezirk Murtal möglich, sich mobil, flexibel und vor allem kostengünstig durch die Nacht und die Region zu bewegen. Zudem findet eine nachhaltige Bindung von Jugendlichen an den öffentlichen Verkehr statt. Das fördert langfristig das Bewusstsein für eine umweltfreundliche Mobilität bei der jugendlichen Zielgruppe. Damit ein Bestehen der Nightline Murtal auch 2021 und 2022 gesichert werden kann, erging das Ansuchen an die Stadtgemeinde Knittelfeld um einen Beitrag von 9.500 Euro für das Jahr 2021 und einen Beitrag von 9.500 Euro für das Jahr 2022. Die Höhe des Anteils ergibt sich aus dem Bevölkerungsschlüssel.

Der Eisenbahnmuseums- und Nostalgieclub Knittelfeld besteht seit dem Jahr 1999 und ist mit seiner Ausstellung, der Gartenbahn und einer Fahrzeugsammlung ein wertvoller Verein der Stadt Knittelfeld. Doch die laufende Betreuung und Aufrechterhaltung des Betriebes des Eisenbahnmuseums erfordert entsprechende finanzielle Mittel. Der Eisenbahnmuseums- und Nostalgieclub Knittelfeld hat daher um eine Subvention angesucht. 

Weiters wurde die Verlängerung des Mietvertrages beschlossen, bei dem die Stadtgemeinde Knittelfeld die Räumlichkeiten des Eisenbahnmuseums für weitere fünf Jahre mietet. Somit ist auch die Unterbringung des Museums für nochmal fünf Jahre gesichert.

Das Faschingsmuseum Knittelfeld ist das einzige Faschingsmuseum in ganz Österreich und ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. 

Der Faschings- und Brauchtumskultverein Knittelfeld mietet die Räumlichkeiten für die Unterbringung des Faschingsmuseums am Hauptplatz. Bis zur Auflösung des Tourismusverband Knittelfeld hat dieser 1/3 der Miete übernommen, den verbleibenden Anteil von 2/3 der Miete hat die Stadtgemeinde Knittelfeld übernommen. Durch den Wegfall der Unterstützung durch den Tourismusverband Knittelfeld sucht der Verein um Übernahme dieses Anteils bzw. um einen gesamten einmaligen Zuschuss für das Jahr 2021 an. Dieser wurde gewährt.

Krämermärkte werden ab dem Jahr 2022 wieder in der Parkstraße zwischen der Freiheitsallee und der Schmittstraße sowie in der Pestalozzistraße, Schubertstraße, Johann-Strauß-Gasse und Schulgasse abgehalten werden. 

Das Sportreferat soll gemeinsam mit dem Verein „FocusGsund“ über den Fonds Gesundes Österreich das Projekt „Gemeinsam Gesund in Knittelfeld“ starten. Als Zeitraum steht Februar 2022 bis Februar 2023 im Fokus. Geplant sind derzeit Vorträge, Workshops und Kurse, die niederschwellig angeboten werden und der gesamten Knittelfelder Bevölkerung zur Verfügung stehen werden. 

Ein umfassendes Radkonzept wurde in Kooperation mit der Baubezirksleitung Obersteiermark West sowie einschlägigen ExpertInnen erstellt. Es betrifft die gesamte Region Murau Murtal mit dem Alltagsradverkehr sowie touristischen Radverkehr. Um die Ladeinfrastruktur für E-Bikes regional zu verbessern, werden nun in den Potenzialgemeinden E-Bike-Ladestationen errichtet. So auch eine in Knittelfeld.

Das Programm Points4Action ist ein Modell der Begegnung von Jung und Alt, das in Graz seit vielen Jahren läuft. Seit Juni 2021 wird das Projekt auch sehr erfolgreich in Knittelfeld umgesetzt.

Jugendliche (von 13 bis 19 Jahren) erhalten einen Anreiz für ihr generationsübergreifendes Engagement in sozialen Einrichtungen in Form von Punkten. Diese können sie dann bei Partnerbetrieben einlösen. Pro Stunde, die die Jugendlichen in den Senioreneinrichtungen bzw. mit sich meldenden SeniorInnen verbringen, erhalten sie einen „Point“. Mittels eines Startworkshops werden die Jugendlichen hinsichtlich des Umganges mit älteren Menschen geschult. Zudem erhalten sie auch ein Startpaket. Anhand dieses Angebotes können die Jugendlichen selbstständig Kontakt mit den Einrichtungen aufnehmen. 

Das Projekt wird aufgrund der positiven Rückmeldung und der vielen interessierten Jugendlichen auch 2022 weitergeführt werden. Aktuell nehmen 26 Jugendliche am Projekt teil. 

Alle teilnehmenden Kooperationspartner begrüßen eine Weiterführung. Auch die SeniorInneneinrichtungen befürworten das Projekt.

Trotz der erheblichen Einschränkungen durch die coronabedingten Vorgaben und Verordnungen für Veranstaltungsstätten, sind die Kulturverantwortlichen der Stadtgemeinde Knittelfeld bemüht, ein abwechslungsreiches Programm für das 1. Halbjahr 2022 zu planen und zu organisieren.

Bei der Stadtgemeinde Knittelfeld sind nach dem ausgeschriebenen Termin insgesamt 22 Anträge um Gewährung eines Zuschusses eingelangt.

Für das Sommersemester 2021 sind bis jetzt 19 Anträge eingegangen. Es ergibt sich eine Gesamtfördersumme von 2.850 Euro.

Aufgrund der steigenden Nachfrage an Taxigutscheinen von Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung wurde eine Aufhebung der maximalen Stückzahl pro Haushalt und Monate beschlossen. Auch die weiteren Stückzahlen sind auf 20 erhöht worden.

Als einkommensschwächere Bezieher/-innen wird jener Personenkreis definiert, dessen Haushaltseinkommen (ohne Familienbeihilfe) je Monat (12 x) nicht mehr als 300 Euro über dem Ausgleichszulagenrichtsatz liegt. 

Beim Gutscheinkauf ist die Vorlage eines Einkommensnachweises bzw. eines ärztlichen Attestes notwendig.

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ATB Spielberg schließt Restrukturierung ab – Weichen für die Zukunft erfolgreich gestellt

Die ATB Spielberg GmbH kann ein Jahr nach Annahme des Sanierungsplanes ihre Restrukturierung und Neuaufstellung plangemäß abschließen. Die Quote von 30% wurde in diesem Zeitraum vollständig an die Gläubiger ausbezahlt. Insgesamt sind derzeit rund 45 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Spielberg in den Bereichen Vertrieb, Forschung & Entwicklung sowie in der Verwaltung beschäftigt. Damit konnten mehr Arbeitsplätze als geplant erhalten bleiben.

Die Phase der Restrukturierung wurde auch für die Weiterentwicklung des Geschäftes der ATB in Spielberg genutzt. Nicht nur bleibt der Standort als solcher erhalten, er wird auch zum europaweiten Forschungs- & Entwicklungszentrum des Wolong-Konzerns. Aktuell sind rund 25 spezialisierte Fachkräfte und Experten in dem Bereich beschäftigt, dies soll in den nächsten Jahren noch gesteigert werden.

„Spielberg ist mit einer hochqualifizierten Belegschaft sowie einer gut angebundenen Lage der ideale Hub für unser Entwicklungszentrum, das wir in den nächsten Jahren hier weiter ausbauen werden“, so Paul Kuchinka, Geschäftsführer von ATB Spielberg.

Insgesamt ist es gelungen, trotz der Herausforderungen der Corona-Krise und den damit verbundenen Verzögerungen in der Verlagerung, die Basis für eine erfolgreiche Zukunft der ATB in Spielberg zu schaffen.

Zum Hintergrund

Die ATB Spielberg GmbH hatte am 28.07.2020 einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung gestellt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erforderten es, das Unternehmen zu redimensionieren. Der Gläubigerausschuss stimmte dem Restrukturierungskonzept und dem Kaufanbot der ATB-Gruppe für bestimmte Vermögenswerte der ATB Spielberg GmbH zu. Am 20. August 2020 wurde der entsprechende Kaufvertrag vom LG Leoben mit Beschluss genehmigt. Am 21. Oktober 2020 wurde der Sanierungsplan, der eine 30%-ige Quote der Gläubigerforderungen, davon 16,5% in bar, zahlbar binnen 14 Tagen ab rechtskräftiger Aufhebung des Sanierungsverfahrens, die restlichen 13,5% in 12 Monaten nach Annahme des Sanierungsplans, vorsah, angenommen. Mit Beschluss vom 5. November 2020 wurde der Sanierungsplan rechtskräftig bestätigt und das Sanierungsverfahren aufgehoben.

Eine Restrukturierung der ATB Spielberg GmbH war aufgrund der Corona-Krise und der schlechten gesamtwirtschaftlichen Prognosen für die Industrie zwingend erforderlich. Die Produktion in Spielberg war bereits seit Jahren nicht mehr wirtschaftlich, nur aufgrund von Zuschüssen durch den Eigentümer konnten signifikante Verluste laufend ausgeglichen werden. Mit der Corona-Krise war dies jedoch nicht länger darstellbar.

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Mitarbeiter*in in der Arbeitsvorbereitung

Unser Kraft-Partnerunternehmen voestalpine sucht zur Verstärkung des Teams:

Mitarbeiter*in in der Arbeitsvorbereitung Elektrik im Bereich Schienenwalzwerk und Adjustage in der voestalpine Rail Technology GmbH, Leoben/Donawitz

Die Abteilung "Arbeitsvorbereitung Anlagentechnik" ist für die Durchführung von Reparaturplanungen, der Koordination und Kontrolle der Arbeiten in der voestalpine Rail Technology GmbH im Schienenwalzwerk Donawitz verantwortlich und sucht mit ehestmöglichem Eintritt Verstärkung für die „Mitarbeit in der Arbeitsvorbereitung Elektrik im Bereich Schienenwalzwerk und Adjustage“.

Link zum Stelleninserat: https://jobs.voestalpine.com/index.php

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Polizei-Diensthunde im erfolgreichen Einsatz

Sie suchen nach Vermissten, stöbern diverse Gegenstände auf und geben Ermittlern oftmals den entscheidenden Hinweis – die Diensthunde der steirischen Polizei. Mit ihrem Spürsinn und ihren vielseitigen Spezialisierungen tragen sie oftmals auch zur Klärung von Gewaltverbrechen bei. So beispielsweise 2005 beim Fund einbetonierter Babyleichen in Graz. Erst kürzlich stellten sogenannte „Leichen- und Blutspürhunde“ (LBSH) bei zwei Vermissten-Fällen in der Steiermark neuerlich ihre Effizienz unter Beweis.

Bereits seit den späten 1990er-Jahren verfügt die österreichische Polizei über sogenannte Leichen- und Blutspürhunde (LBSH). Dabei handelt es sich um „Allrounder“ im polizeilichen Diensthundewesen, welche – neben der zweijährigen Grundausbildung im Bereich Fährten-, Stöber und Schutzarbeit – auch eine Spezialausbildung vorweisen. „Konkret werden diese Vierbeiner mit verschiedenen Geruchsträgern darauf konditioniert, bei der Eiweiß-Zersetzung des menschlichen Blutes entstandene Geruchsbilder aufzustöbern und anzuzeigen. Wie bei anderen Polizei-Diensthunden auch, erfolgt die Ausbildung dabei stets im positiven Sinne über den natürlichen Beutetrieb“, weiß Kontrollinspektor Ewald Kern. Als langjähriger und erfahrener Hundeführer ist er landesweit für die vielfältigen Ausbildungen im Diensthundewesen innerhalb der Landespolizeidirektion Steiermark verantwortlich.  

Aufgrund der rund 220 Millionen Riechzellen können Hunde Verwesungsgeruch selbst im Nanobereich feststellen. Einsetzbar sind LBSH in der Fläche, sowohl am Land als auch über Wasser, aber auch im alpinen Gelände. Dabei wird selbst die Fortbewegung in der Luft mittels Polizei-Hubschrauber sowie das Abseilen aus diesem samt Hund regelmäßig trainiert (siehe Bilder).

Zwei der bundesweit 17 Leichen- und Blutspürhunde stammen aus der Steiermark. Gemeinsam mit ihren Hundeführern Gruppeninspektor Bernhard Gruber und Revierinspektor Armin Mersnik der Polizeidiensthunde-Inspektion (PDHI) Graz stellten „Hancock“ und „Nero“ erst kürzlich zwei Mal hintereinander ihre Effizienz unter Beweis.

Dabei fanden sie bei Bad Aussee einen verunglückten Wanderer (81). Der Obersteirer war seit 11. Oktober 2021 nicht von einer Tour im Bereich Tressensattel zurückgekehrt und folglich von seiner Frau als vermisst gemeldet. Nach mehreren Suchaktionen sämtlicher Einsatzorganisationen konnte „Nero“ am 25. November 2021 einen aufs Erste nicht wahrnehmbaren menschlichen Knochen in einer Felsspalte abseits eines Wanderweges erstöbern. Dieser führte die Polizisten letztlich zu einer etwa 200 Meter entfernten steilen Geländerinne. Dort entdeckte der fünfjährige Holländische Herder den verunglückten 81-Jährigen. Seine Leiche wurde mittels Polizei-Hubschrauber geborgen.

Lediglich einen Tag zuvor (24. November 2021) stand das Duo auf der Mur südlich von Graz im Einsatz. Mit Hilfe von Booten der Grazer Berufsfeuerwehr stöberten „Hancock“ und „Nero“ entlang der Wasseroberfläche nach einem abgängigen Mann (36), der im Fluss vermutet wurde. Dabei setzten beide Leichen- und Blutspürhunde nach mehreren Kilometern Suche stromauf- bzw. abwärts eindeutiges Anzeigeverhalten durch Verbellen. Taucher der Berufsfeuerwehr Graz verfolgten daraufhin die an der Wasseroberfläche erlangten Hinweise der Hunde und konnten die Leiche des Mannes in etwa drei Metern Tiefe bergen.

„Auch wenn der Anlass meist ein trauriger ist – als Landesausbildungsleiter freut man sich natürlich über derartige Sucherfolge. Denn sie zeigen nicht nur, dass unsere polizeiliche Diensthunde-Ausbildung Früchte trägt. In vielen Fällen ist es auch die einzige Möglichkeit für Angehörige, sich würdevoll von ihren Liebsten zu verabschieden und einen Abschluss zu finden“, so Kern.

Aktuell stehen in der Steiermark zwölf Junghunde in Ausbildung. Sie werden ihren Diensthundeführerinnen und -führern bereits im Alter von acht Wochen zugewiesen. An deren Seite verbringen sie in der Regel ihr ganzes Leben – auch nach der angetretenen „Diensthunde-Pension“ im Alter von elf Jahren. Doch egal ob Belgischer Schäferhund (Malinois), Holländischer Herder, Deutscher Schäfer oder Riesenschnauzer – alle Hunde beginnen mit der zweijährigen Grundausbildung im Bereich Fährten-, Stöber und Schutzarbeit. Diese erfolgt eigenständig im jeweiligen Bundesland. Begleitend dazu erfolgen Modulausbildungen in einem der Bundesausbildungszentren. Auch eine Einsatzprüfung von Mensch und Tier vor dem ersten gemeinsamen Einsatz sowie laufende Leistungsüberprüfungen und Weiterbildungen stehen für die Dauer des dienstlichen Hundelebens am Plan.

Erst danach erfolgen, je nach Veranlagung des Hundes, unterschiedlichste Spezialausbildungen – beispielsweise im Erkennen von Sprengstoff, Sucht- oder Brandmitteln, Banknoten, Dokumenten und vieles mehr. Kern: „Das Einsatzgebiet von Hunden ist sehr vielfältig. Spätestens seit dem aufsehenerregenden Fund von einbetonierten Babyleichen im Jahr 2005 ist auch bekannt, dass es sogar für die Suche nach Leichen- und Blutspuren vierbeinige Spezialisten bei der Polizei gibt.“

Insgesamt 50 Polizei-Diensthunde (PDH) stehen aktuell Seite an Seite mit ihren elf weiblichen und 35 männlichen Polizei-Diensthundeführern (PDHF) für die steirische Exekutive im Einsatz. Sie versehen überwiegend auf zwei Polizei-Diensthundeinspektionen (PDHI) in Graz und Leoben ihren Dienst. Gleich mehrere Diensthunde-Streifen unterstützen tagtäglich Polizeistreifen sowie Kriminalisten bei ihrer Arbeit. Dabei kommt es durchschnittlich zu rund 4.400 Einsätzen pro Jahr. Allein 2019 (Anm.: 2020 wegen Corona nicht repräsentativ) erschnüffelten beispielsweise steirische Suchtmittel-Spürhunde Drogen im Straßenverkaufswert von mehr als 400.000 Euro.

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Team Steiermark U17 unterliegt Okanagan U17

Nach der abenteuerlichen Fahrt letzte Woche nach Ferlach war die Anreise nach St. Pölten dieses Mal viel entspannter (dafür etwas weiter) und das Team war gegen den klaren Favoriten der Okanagan Hockey Acadamy voll motiviert!

Der Start gelang nach Wunsch, nach einer schönen Kombination über Jonas Zarnhofer und Marcel Schirnhofer, war es Luca Essl, der in der 4 Spielminute, gleich das erste Powerplay zur Führung nutzen konnte. Die Academy-Boys schienen etwas überrascht, schalteten einen Gang hoch, den die Steirer aber mitgehen konnten und eine gute Möglichkeit hatten, die Führung auszubauen. Leider kam es anders, denn die Qualtität der niederösterreichischen Weltauswahl setzte sich immer mehr durch und so drehte die OHA das Spiel mit drei Treffern in Serie. Flo Kropf scorte in der 18. Spielminute noch den Anschlusstreffer zum 2:3, dieser sollte für lange Zeit auch der einzige weitere Erfolg des Team Steiermark sein.

Man blieb zwar dran, traf viermal die Torumrandung, aber der Unterschied der beiden Organisationen ließ sich in dieser Phase nicht wegdiskutieren. Großartig die Einstellung unserer Mannschaft, die immer an sich glaubte, versuchte durch mehr Athletik ins Spiel zurückzukommen, mehr als Teilerfolge konnte man aber nicht verbuchen, zu dominant das Auftreten der Academy.

Der Pechvogel des Tages war wohl Moritz Chum, der gleich in der zweiten Aktion einen Materialschaden an seinem Helm erlitt und so umgehend wieder vom Eis und Flo Ernhöfer wieder zwischen die Pfosten musste. Dreimal gab es im Schlussabschnitt noch die OHA-Erlebnisse, gekontert von einem Treffer der Steirer durch Jonas Schweiger, der die Niederlage etwas erträglicher machte.

Im Gegensatz zu den Spielen in Leoben und Zeltweg legten die Okanagans nochmals an Qualität zu, konnten aber vom Team Steiermark (wieder toll von Bernd Zimek gecoached) über weite Phasen gefordert werden. Das sich letztlich der Vorsprung einer Academy durchsetzen „muss“ scheint auch klar zu sein, ansonsten würde das ganze Akademie-Wesen ja in Frage gestellt sein. Trotzdem hat das Team Steiermark auch hier wieder viel mitnehmen können, hat auch in der Niederlage gezeigt, dass ein Team auf der „Plottn“ steht und das man einer solch starken Mannschaft sowohl spielerisch, technisch, wie auch körperlich etwas entgegensetzen kann.

Weiter geht es für das TSU17 am 18.12.2021 in Weiz gegen die Black Bulls aus Ferlach!

Quelle: https://www.evzeltweg.at/

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Nach Falschmeldungen: Tatverdächtiger ausgeforscht

Ein vorerst Unbekannter hatte via Sprachnachricht fälschlicherweise behauptet, dass ein Murtaler Polizist (46) nach der 3. Corona-Impfung gestorben sei – tatsächlich hatte er diese gar nicht erhalten. Auch eine zweite frei erfundene Meldung dieser Art brachte der Mann in Umlauf. Murtaler Kriminalisten forschten den 53-jährigen Urheber rasch aus. Er zeigte sich geständig.

Nachdem sich die Falschnachricht über den 46-jährigen Polizisten aus dem Bezirk Murtal am Freitag verbreitet hatte, zog auch eine zweite Sprachnachricht (38 Sek.) desselben Mannes bald via Messenger-Dienste weite Kreise. Dabei gab der Mann an, dass sein Hausarzt und privater Freund seinen Patienten insgesamt 146 Corona-Impfungen verabreicht hätte. Dabei seien 16 Impfschäden aufgetreten. Acht Personen wären danach gestorben. Zudem hätten zwei Personen ein Spenderherz benötigt. Einige Frauen hätten sogar ihre Kinder verloren bzw. seien zur Welt gekommene Kinder schwer behindert gewesen. Der angesprochene Arzt hätte daraufhin seine Praxis geschlossen.

Nachdem auch der betroffene Arzt aus dem Murtal die geäußerten Behauptungen in Abrede stellte, nahmen Polizisten die Ermittlungen auf. Kriminalisten der Polizeiinspektion Knittelfeld forschten in der Folge rasch einen 53-jährigen Murtaler aus. Der Früh-Pensionist zeigte sich bei seiner Einvernahme am Freitagabend geständig, die beiden Sprachnachrichten in Umlauf gebracht zu haben. Er sei sich der Tragweite seiner Nachrichten jedoch nicht bewusst gewesen und habe lediglich auf Internetplattformen geäußerte Nebenwirkungen der Corona-Impfung mit seiner persönlichen Einstellung untermauert. Die aufgenommenen Sprachnachrichten hätte er dann an Dritte weitergeleitet. Schaden hätte er jedoch niemandem wollen. Der 53-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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Rumänische Einbrecherbande festgenommen

Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es Kriminalisten des Landeskriminalamtes-Außenstelle Niklasdorf drei verdächtigen Rumänen mehrere Straftaten nachzuweisen.

Bereits seit August 2021 wurden von Beamten der Kriminalaußenstelle Niklasdorf Ermittlungen gegen einen 27-jährigen rumänischen Verdächtigen zu mehreren Einbruchsdiebstählen im Bezirk Leoben geführt. Am 1. Dezember 2021 wurde der Verdächtige mit zwei weiteren Rumänen, 24 und 40 Jahre alt, von Polizisten der Fremden- und Grenzpolizei St. Pölten kontrolliert. Dabei wurden die Männer mit offensichtlichem Diebesgut angetroffen und wurden in weiterer Folge festgenommen. 

Durch umfangreiche Ermittlungen gelang es den Ermittlern der Kriminalaußenstelle Niklasdorf, in Zusammenarbeit mit Polizisten anderer Bundesländer, den Beschuldigten weitere Straftaten nachzuweisen. Der Tätergruppe werden zahlreiche Einbruchsdiebstähle im Bereich Steiermark und Oberösterreich im Zeitraum von Juni bis Dezember 2021 mit einer Schadenssumme von mehreren Zehntausend Euro zur Last gelegt.

Die Festgenommenen zeigten sich bei den bisherigen Einvernahmen zum Teil geständig. Weitere Ermittlungen zu weiteren Tatorten laufen. Die Beschuldigten wurden in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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Frontalzusammenstoß in St. Michael

Donnerstagabend kollidierten zwei PKW frontal. Beide Lenker wurden unbestimmten Grades verletzt.

Gegen 19:25 Uhr lenkte ein 55-jähriger PKW-Lenker aus dem Bezirk Leoben sein Fahrzeug auf der B116 aus Richtung Leoben kommend in Richtung St. Michael. Bei Straßenkilometer 36,6 im Ortsgebiet von St. Michael kam er plötzlich aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug auf die linke Fahrbahnseite und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden 58-jährigen Heeres PKW-Lenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Der 55-Jährige wurde im PKW eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr St. Michael, die mit vier Fahrzeugen und 14 Kräften im Einsatz war, mittels Bergeschere befreit werden. Beide Lenker wurden unbestimmten Grades verletzt und in das LKH Bruck/Mur eingeliefert. Beim 58-Jährigen verlief der Alkotest negativ, das Ergebnis der diesbezüglichen Ermittlungen beim 55-Jährigen ist noch ausständig. Die B 116 war aufgrund der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung bis 20:45 Uhr für den Fahrzeugverkehr total gesperrt.

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Erfolgreiche Suchtgiftermittlungen in Stadl-Predlitz

Ein 25-jähriger Murauer hat zwischen 2015 und November 2021, rund 3,5 kg Marihuana angekauft, gewinnbringend verkauft und teilweise selbst konsumiert. Der Mann ist umfassend geständig. 

Beamte der Suchtmittelgruppe Murau forschten den Murauer aus. Bei einer von der Staatsanwaltschaft Leoben angeordneten Hausdurchsuchung stellten die Kriminalisten Cannabis, Marihuana sowie Suchtmittelutensilien sicher. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 25-Jährige umfassend geständig. Er habe demnach rund 3,5 kg Cannabis in Graz erworben. Dieses Cannabis habe er an Freunde und Bekannte gewinnbringend verkauft und teilweise selbst konsumiert. Außerdem versuchte er zweimal (2020 und 2021) selbst Cannabis zu züchten. Dies sei ihm aber kaum bis gar nicht gelungen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Nun gilt es weitere Abnehmer zu eruieren. Der Murauer wird der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.

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Brand in Fohnsdorf stellt sich als Kriminalfall dar

Wie berichtet, stand Dienstagabend in Fohnsdorf ein Einfamilienhaus in Vollbrand. Ein 74-Jähriger kam ums Leben, seine 68-jährige Ehefrau erlitt schwere Verletzungen. Donnerstagnachmittag gelang es den Ermittlern des Landeskriminalamtes Steiermark den Sachverhalt zu klären.

Das Landeskriminalamt Steiermark (Ermittlungsbereich Brand) führte gemeinsam mit Sachverständigen der Brandverhütung in Steiermark die erforderlichen Ermittlungen durch. Da das Haus durch den Brand sowie Löschwasser stark beschädigt wurde, bestand große Einsturzgefahr. Dennoch gelang es den Ermittlern unter erschwerten Umständen den Sachverhalt rasch aufzuklären, der sich nach derzeitigem Ermittlungsstand wie folgt darstellt:

Versuchter Mord, Brandstiftung und Selbstmord

Der 74-jährige Murtaler dürfte im Laufe des Abends versucht haben, seine Frau mit einem Strangulationswerkzeug zu erdrosseln. Im Glauben, die Frau ermordet zu haben, begab er sich in das Dachgeschoss des Hauses. Dort dürfte er gegen 20.00 Uhr im Bereich des Stiegenaufganges Feuer gelegt haben. Als es bereits brannte, stürzte er sich – vermutlich in suizidaler Absicht – aus dem Fenster. Bereits vor dem Haus anwesende Zeugen verständigten die Einsatzkräfte. Die Rettung versuchte den Mann noch zu reanimieren. Er verstarb jedoch an Ort und Stelle.

„Crashrettung“

Die 68-jährige Ehefrau konnte von der Feuerwehr Hetzendorf mit einer sogenannten „Crashrettung“ unter schwerem Atemschutz, aus dem bereits in Vollbrand stehenden Haus, gerettet werden. Sie wurde in das Krankenhaus Judenburg verbracht. Die Frau befindet sich aufgrund ihrer schweren Verletzungen (im Bereich des Halses) im künstlichen Tiefschlaf. Laut ihren behandelten Ärzten ist ihr Zustand stabil.

Opfer konnte noch nicht einvernommen werden

Sobald es der Gesundheitszustand der Frau zulässt, werden ihre Wahrnehmungen ausschlaggebend für das finale Ermittlungsergebnis sein. Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehr (75 Einsatzkräfte im Löschangriff) konnte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Häuser verhindert und gegen 05.00 Uhr morgens „Brand-Aus“ verkündet werden. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete weiterführende Ermittlungen zum Verdacht des Verbrechens an.

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Rumäne schlug Ehefrau und ging auf Polizisten los. Festnahme.

Ein 42-Jähriger hat Sonntagvormittag in Zeltweg seine Ehefrau geschlagen, genötigt und bedroht. Der Mann widersetzte sich der polizeilichen Amtshandlung und wurde festgenommen.

Gegen 11.15 Uhr erstatteten unbeteiligte Nachbarn die Anzeige bei der Polizei über eine offensichtlich gewalttätige Familienstreitigkeit. Bei den Ermittlungen durch die einschreitenden Polizisten zeigte eine 43-jährige, in Zeltweg lebende Rumänin an, von ihrem 42-jährigen Ehemann, ebenfalls Rumäne, mit einem Sessel geschlagen und mit dem Umbringen bedroht worden zu sein. Bei der 43-Jährigen wurden Verletzungen sowie Beschädigungen an der Wohnungstür festgestellt. 

Aufgrund des ermittelten Sachverhaltes und des Verdachtes, bereits wiederholt gewalttätig gegenüber seiner Ehefrau gewesen zu sein und diese bedroht und genötigt zu haben, wurde gegen den 42-Jährigen ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Der alkoholisierte 42-Jährige war aggressiv und widersetzte sich den einschreitenden Polizisten. Als er mit den Fäusten auf einen Beamten losging musste er durch Anwendung von Körperkraft überwältigt und festgenommen werden. Verletzt wurde dabei niemand. 

Aufgrund seiner starken Alkoholisierung konnte der 42-Jährige erst am Montag zum Tathergang einvernommen werden und zeigte sich nur zum Teil geständig. Er wird wegen des Verdachtes mehrerer Gewaltdelikte und Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben wurde er in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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Implantate auf Knopfdruck

Forscher der Montanuniversität Leoben gewinnt 10. TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis

In der Kategorie „Universitäten/Fachhochschulen“ setzte sich beim TÜV AUSTRIA #WiPreis I\O, dem 10. Wissenschaftspreis des österreichischen Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsdienstleisters, Matthias Katschnig von der Montanuniversität Leoben mit seiner Dissertation zu maßgeschneiderten Implantaten auf Knopfdruck – direkt in der Klinik erzeugt – gegen starke wissenschaftliche Konkurrenz durch. Sein interdisziplinäres Werk setzt Maschinenbau, Digitalisierung, Werkstofftechnik, Zertifizierung/Prüfverfahren und Medizin in eine produktive Verbindung und ist eine wichtige Grundlage für weitere Arbeiten auf dem Gebiet additiv produzierter Kunststoffimplantate. Katschnigs Ergebnisse werden derzeit im Projekt CAMed am LKH Graz evaluiert.

In den zehn Jahren des Bestehens wurden insgesamt 610 Projekte von mehr als 1000 Bewerber_innen eingereicht. Auszeichnungen gab es für 15 Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen, 14 HTL-Abschlussarbeiten und 12 Unternehmensprojekte. 2021 erzielte die 10. Ausschreibung des Bewerbs 127 Einreichungen mit insgesamt 178 Projektbeteiligten und es gab für den heurigen TÜV AUSTRIA Wissenschaftspreis einen Einreichrekord zum 10-Jahres-Jubiläum.

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