Sonntagvormittag konnte eine alkoholisierte Geisterfahrerin auf der S6 Semmering Schnellstraße bei Leoben von Polizeistreifen angehalten werden. Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden gefährdet.
Gegen 11:25 Uhr wurden zwei Autobahnstreifen aufgrund eines Geisterfahrers auf die S6 alarmiert. Eine Pkw-Lenkerin war auf der Richtungsfahrbahn Wien entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung St. Michael unterwegs.
Im Bereich einer Kurve kam den Einsatzkräften das Fahrzeug erstmals entgegen. Trotz Blaulicht, Folgetonhorn und mehrfacher Lichtsignale setzte die Lenkerin ihre Fahrt zunächst fort, verringerte jedoch ihre Geschwindigkeit. Kurz darauf gelang es einer weiteren Polizeistreife, den Gegenverkehr anzuhalten und die Schnellstraße vorübergehend zu sperren. In weiterer Folge konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 62-jährige Lenkerin erheblich alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von 3,26 Promille. Laut ihren Angaben hatte sie ihr Fahrzeug im Bereich einer Baustelle aufgrund eines Staus gewendet, um nicht warten zu müssen.
Die Geisterfahrt erstreckte sich über rund acht Kilometer. Insgesamt wurden dabei 16 Personen konkret gefährdet.
Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Sie wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung angezeigt.
Samstagnachmittag wurden zwei Alpinisten im Bereich des Kreuzkogels bei Admont von einem Gewitter überrascht. Eine 28-jährige Frau erlitt dabei schwere Verletzungen, nachdem ein Blitz in unmittelbarer Nähe eingeschlagen war.
Gegen 11.00 Uhr stiegen ein 29-Jähriger sowie seine 28-jährige Bergkameradin von der Kaiserau über die Klinkehütte und den Admonter Kalbling in Richtung Kreuzkogel auf. Kurz vor Erreichen des Gipfels wurden die beiden gegen 13.15 Uhr von einem plötzlich aufziehenden Gewitter überrascht. Ein Blitz schlug in unmittelbarer Nähe der beiden Alpinisten ein. Die 28-jährige tschechische Staatsbürgerin wurde dadurch zu Boden geschleudert und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Ihr Begleiter setzte daraufhin mittels Mobiltelefon einen Notruf ab.
Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen wurden Bergrettungssanitäter mit einem Polizeihubschrauber zum Einsatzort geflogen. Rund 20 weitere Einsatzkräfte stiegen zu Fuß zum Unfallort auf.
Die schwer verletzte Frau wurde schließlich vom Rettungshubschrauber geborgen und in das LKH Rottenmann geflogen. Der 29-Jährige sowie die eingesetzten Rettungskräfte wurden vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.
Der Mann wurde anschließend ebenfalls zur weiteren Abklärung in das LKH Rottenmann gebracht. Beide Personen wurden stationär aufgenommen.
Bei einem Arbeitsunfall wurden Mittwochfrüh zwei Arbeiter unbestimmten Grades verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 6:30 Uhr waren eine 32-Jährige (Bezirk Liezen) und ein 42-Jähriger (Bezirk St. Johann im Pongau) mit Rückbauarbeiten auf der Semmering-Basistunnel-Baustelle beschäftigt. Dabei führten die beiden Be- und Entladearbeiten an einem mehrere hundert Meter in die Tiefe ragenden Förderlift durch. Die Ladefläche dieses Lifts ist im Ausstiegsbereich an der Erdoberfläche mit einer mechanischen Rückhalteklappe gesichert. Als sich diese Klappe öffnete, wurden die Beine der beiden Arbeiter eingeklemmt. Ein 56-Jähriger, der den Förderlift bediente, versuchte seine beiden Arbeitskollegen umgehend zu befreien und die Klappe wieder zu öffnen. Dies gelang jedoch erst nach einigen Sekunden, weshalb die Beine für kurze Zeit unter enormer Last eingeklemmt blieben.
Die 32-Jährige und der 42-Jährige erlitten an den Beinen Verletzungen unbestimmten Grades. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz, dem Samariterbund sowie zwei Notärzten medizinisch erstversorgt. Während die 32-Jährige vom Roten Kreuz ins LKH Wiener Neustadt eingeliefert wurde, musste der 42-Jährige vom Rettungshubschrauber „Christophorus 3“ ins Krankenhaus geflogen werden. Die L117 (Buchauer Straße) musste für die Dauer des Rettungseinsatzes vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Weitere Erhebungen durch das Arbeitsinspektorat sowie die Polizei Mürzzuschlag sind im Gange.
13 Ankerwände zwischen St. Michael und Übelbach werden in Etappen bis 2029 saniert
Um die Autobahn vor Hangrutschungen zu schützen, wurden beim Bau der A 9 Pyhrnautobahn vor allem im Abschnitt zwischen St, Michael und Deutschfeistritz so genannte Ankerwände errichtet. Diese Betonkonstruktionen, die einen Hang durch Anker, also „Felsnägel“, sichern, sind mittlerweile bereits mehr als 45 Jahre alt. 13 dieser Ankerwände werden nun in mehreren Etappen bis 2029 saniert, der Start erfolgt diese Woche mit drei Ankerwänden nördlich von Übelbach auf der Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz. Die Einschränkungen für den Verkehr sind dabei minimal, der Pannenstreifen und der erste Fahrstreifen müssen zur Sicherheit der Bauarbeiter gesperrt werden, zwei Fahrstreifen bleiben somit aber immer befahrbar. Diese erste Phase der Arbeiten dauert bis März 2027. Bis Juni 2029 werden dann schrittweise alle weiteren Ankerwände saniert, wobei zusätzlich zur Betonsanierung auch die Anker (Felsnägel) erneuert werden und im Bereich von zwei Ankerwänden auch Steinschlag-Schutznetze errichtet werden.
Die Gesamtinvestition in die Sicherung dieser wichtigen Stützkonstruktionen beträgt knapp 27 Millionen Euro.
Der österreichische Flüssiggaslieferant FLAGA informiert vorsorglich über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung bestimmter Flüssiggasflaschen (Propangas), da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei einzelnen Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge vorliegt.
Sollte eine solche Flasche sehr hohen Temperaturen (Campingurlaub o.ä.) ausgesetzt werden, reagiert das eingebaute Sicherheitsventil bestimmungsgemäß und lässt kontrolliert eine geringe Menge Gas ab. Um jegliches Risiko – insbesondere die Ansammlung von Gas in geschlossenen Räumen – von vornherein auszuschließen, hat sich FLAGA zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen.
Diese Mitteilung betrifft nur Kunden, auf die alle folgenden Punkte zutreffen:
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Ihre Flasche bereits länger als 30 Minuten an einem Gasgerät betrieben haben, ist eine mögliche Überfüllung bereits abgebaut. Sie können die Flasche bedenkenlos wie gewohnt weiterverwenden.
Bei potenziell betroffenen Flaschen sollten folgende einfache Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden:
Sicherheit hat für FLAGA oberste Priorität
Wir haben nach den ersten Hinweisen sofort umfassende Überprüfungen in unseren Lagern durchgeführt. Dennoch überlassen wir bei der Sicherheit unserer Produkte nichts dem Zufall und setzen alles daran, eventuell betroffene Flaschen auszutauschen.
Über Flaga Österreich:
FLAGA, mit Sitz in Wien, versorgt seine Kunden seit mehr als 75 Jahren mit hochqualitativen Flüssiggasprodukten.. Zur Produktpalette gehören Tankgas, Flaschengas sowie Autogas.
Nähere Infos dazu finden Sie unter flaga.at.
Wie berichtet, kam es Mittwochnachmittag, 29. April 2026, in Öblarn zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 89-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zuzog.
Wie nun die Polizei bekannt gab, ist die 89-Jährige am 1. Mai 2026 im LKH Rottenmann verstorben.
Wie berichtet, kam es Freitagabend zum Vollbrand eines Wohnhauses. Nun fand die Begehung des Brandobjektes durch einen Bezirksbrandermittler statt.
Nach Angaben des Ehegatten der Eigentümerin wurde am 1. Mai 2026 gegen 18:30 Uhr ein Motorrad-Oldtimer, ca 30 Jahre alt, im angebauten Carport gestartet und kurzfristig unbeaufsichtigt gelassen. Unmittelbar darauf wurde ein Brand im Bereich des Carports und Motorrades wahrgenommen. Erste Löschversuche verliefen erfolglos. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich weitere Fahrzeuge, ein Motorfahrrad und zwei E-Bikes, im Carport. Die Akkus waren nicht im Ladevorgang.
Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Fahrzeuge konnte die konkrete Brandursache nicht festgestellt werden. Der Brandausbruchsbereich wird dem Carport zugeordnet. Das Feuer breitete sich auf das Wohngebäude aus und verursachte einen Großschaden. Das Objekt ist überwiegend nicht mehr bewohnbar.
Bei den „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 24.03.2028 wurde eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Aus diesem Grund ruft SPAR vorsorglich die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem obigen Mindesthaltbarkeitsdatum zurück. Die betroffene Ware mit dem MHD 24.03.2028 wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem MHD 24.03.2028 nicht zu konsumieren. Alle anderen S-BUDGET-Produkte beziehungsweise Ei-Tagliatelle anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren."
Freitagabend kam es zum Vollbrand eines Wohnhauses in Tipschern.
Gegen 18:40 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Wohnhausbrand gerufen. Ersten Erhebungen zufolge dürfte der Brand im Bereich des Carports seinen Ausgang genommen haben. Der 59-jährige Ehemann der Hausbesitzerin versuchte noch, den Brand mittels Feuerlöscher und Gartenschlauch zu bekämpfen. Vermutlich durch Wind angefacht, breitete sich das Feuer jedoch rasch auf das Wohnhaus aus. Die Polizei wurde gegen 03:00 Uhr des 2. Mai 2026 über die vollständige Löschung des Brandes informiert. Der 59-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Österreichischen Roten Kreuz in das LKH-Rottenmann-Bad Aussee eingeliefert. Der 14-jährige Sohn, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befand, wurde vom Österreichischen Roten Kreuz sowie von einem Arzt vor Ort wegen Atembeschwerden erstversorgt.
Die genaue Brandursache ist Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen.
Im Einsatz standen insgesamt sieben Freiwillige Feuerwehren, St. Martin, Lengdorf, Mitterberg, Gröbming, Öblarn, Niederöblarn, Schladming und Pyhrn mit rund 100 Einsatzkräften.
Änderungen für E-Scooter und E-Bikes, Erlaubnis von Kamerakontrollen, neue Regeln für E-Mopeds erst ab Herbst.E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt.
Die 36. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) bringt etliche Änderungen:
Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes. Automatisierte Zufahrtskontrollen in Fahrverbots- und verkehrsberuhigten Zonen: ab 1. Mai 2026
Führerscheinrecht mit verschärften Maßnahmen gegen Prüfungsbetrug: ab 1. September 2026
Neue Regeln für E-Mopeds: ab 1. Oktober 2026
Ziel der StVO-Novelle ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die zunehmende Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel zu reagieren. Der ÖAMTC informiert über die wichtigsten Änderungen und was Verkehrsteilnehmer ab sofort beachten müssen.
E-Scooter:
Beleuchtung, Reflektoren, Blinker, Hupe und Helmpflicht bis 16 Jahre verpflichtend
Mit 1. Mai 2026 werden E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt. Sie müssen dann folgende Ausstattungen haben: eine Bremse, Hupe/Klingel, zwei weiße Rückstrahler/-folien nach vorne, zwei rote Rückstrahler/-folien nach hinten, zwei gelbe Rückstrahler/-folien zur Seite, einen gelben Blinker am Ende jedes Lenkergriffs. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht sind zudem ein weißes ruhendes Vorderlicht und ein rotes Rücklicht vorgeschrieben, letzteres darf auch blinken. Die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker wird auf 0,5 gesenkt. Unter 16 Jahren gilt künftig eine Helmpflicht. Zudem regelt die Novelle ausdrücklich, dass ausnahmslos nur eine Person auf einem E-Scooter fahren darf und keine Güter, etwa an der Lenkstange, transportiert werden dürfen. E-Scooter dürfen überall dort fahren, wo Radverkehr erlaubt ist.
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passanten, Rad- oder Motorradfahrer gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Bikes:
Auch für E-Bikes tritt mit 1. Mai 2026 eine erweiterte Helmpflicht in Kraft - sie gilt für Lenker bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.
Kamerakontrollen erlaubt:
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passant:innen, Rad- oder Motorradfahrende gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Mopeds ab Oktober - Zeit aktiv zur Umstellung nutzen:
Die größte Systemänderung betrifft sogenannte E-Mopeds: Ab 1. Oktober 2026 stuft die Novelle diese Fahrzeuge - oft von Lieferdiensten genutzt - als Kraftfahrzeuge ein. Sie dürfen dann nicht mehr auf Radwegen fahren und unterliegen einer vollständigen Zulassungs-, Versicherungs-, Führerschein- und Sturzhelmpflicht. "Das spätere Inkrafttreten dieser Neuerung gibt Betroffenen die Möglichkeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Wenn sie ihre Fahrzeuge weiter nutzen wollen, brauchen die Lenker einen Führerschein. Zudem müssen die Fahrzeuge zugelassen und versichert werden", erklärt Wolf. Inwiefern das in der Praxis möglich ist, wird sich erst zeigen.
Cyberkriminelle verschlüsseln persönliche Daten und fordern anschließend Lösegeld von ihren Opfern. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei verdächtigen E-Mails, Links und Dateianhängen.
In den vergangenen Tagen wurden der Polizei bislang zwei Fälle aus der Südsteiermark angezeigt, bei denen Weinbaubetriebe Opfer von Cyberkriminellen wurden. Bei derartigen Angriffen gelangen Täter meist über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads auf Computer oder mobile Geräte. Anschließend werden persönliche Daten verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld gefordert. In vielen Fällen kommt es trotz Zahlung zu keiner Wiederherstellung der Daten.
Die Polizei empfiehlt daher:
Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, wird geraten, das betroffene Gerät sofort vom Internet zu trennen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere ältere Personen und Unternehmen über die Gefahren von Cyberkriminalität zu informieren und wachsam zu bleiben.
Mittwochnachmittag kam es in Öblarn zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 89-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zuzog.
Gegen 12:50 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ersten Ermittlungen zufolge beabsichtigte eine 78-Jährige aus dem Bezirk Liezen, Bekannte mit ihrem Pkw abzuholen. Eine 89-Jährige, ebenfalls aus dem Bezirk Liezen, beabsichtigte, auf der Rückbank Platz zu nehmen. Die 78-Jährige dürfte angenommen haben, dass sich ihre Mitfahrerin bereits vollständig im Fahrzeug befand, und setzte das Fahrzeug in Bewegung. Die 89-Jährige, die sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig im Fahrzeug befand, stürzte daraufhin aus dem Pkw. In weiterer Folge wurde sie vom Hinterrad des Fahrzeugs erfasst und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Beines.
Die Verletzte wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C14 in ein Krankenhaus geflogen.
Funkamateure üben die Kommunikation, wenn nichts mehr geht
Bei Ausfall der Stromversorgung oder des digitalen Nervensystems „Internet“ steht die öffentliche Kommunikation still. Am 1. Mai 2026 von 7 Uhr bis 19 Uhr üben die Funkamateure die österreichweite Kommunikation über Kurzwelle und QO-100-Satellit. In der Ergänzung staatlicher Stellen durch die ehrenamtliche Expertise wird heuer die Funkpeilung eines Störsignals auf Kurzwelle geübt. Die Störsignale werden von den Funkamateuren lokalisiert und die Richtung wird bestimmt. Diese Informationen werden dann übertragen. Die gesammelten Logdateien der Funkverbindungen geben Rückschluss auf die Fähigkeit der einzelnen Länder, untereinander und mit der Bevölkerung zu kommunizieren.
Ein Kommunikationsnetzwerk, auch wenn der Strom ausfällt
„Selbstheilende Netzwerke“ bestehend aus verteilten Nachrichtenpunkten mit strukturierter Erfassung von Daten sind essenziell, um die Anforderungen an Resilienz in der Nachrichtentechnik im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Die energieautarken VHF- und UHF-Relaisstationen für die regionale Sprachübertragung bilden mit der überregionalen Kurzwellenkommunikation ein österreichweites Sprachnetz. Zusammen mit dem notstromversorgten digitalen Backbone HAMNET, dem digitalen Kurzwellen PACTOR-System und geostationären Satelliten QO-100 haben die Amateurfunkstellen eine Sprach- und Datenkommunikationsebene, wenn nichts mehr geht.
Neue Herausforderungen brauchen innovative Herangehensweise
Die linearen Verbindungen der bisherigen Behördenkommunikation kommen bei Blackout bzw. Kommunikationsausfall an ihre Leistungsgrenze. Die Funkamateure bieten mit ihrer Vernetzung innerhalb der Gesellschaft neue und innovative Kommunikationswege im Katastrophenschutz. In den Übungen der Funkamateure mit stochastischen Kommunikationspunkten entsteht ein leistungsfähiges neuronales Kommunikationsnetz, welches mit unterschiedlichen Übertragungswegen und Betriebsarten – Kurzwelle, VHF, UHF und Satellit / digital und analog / Sprache und Daten – ein Ziel verfolgt: die Nachrichten erfolgreich zu übermitteln.
Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.
Wie kürzlich berichtet, führte die steirische Polizei eine Schwerpunktwoche „Geschwindigkeit“ durch. Mehrere Tausend Übertretungen mussten geahndet werden.
Die Ergebnisse der Schwerpunktwoche vom 20. bis 26. April 2026 zeigen, dass derartige Überwachungsmaßnahmen sinnvoll sind. In dieser Woche mussten über 6.000 Geschwindigkeitsübertretungen geahndet werden. Davon wurde in rund 4.400 Fällen eine Anzeige an die jeweilige Verwaltungsstrafbehörde erstattet und rund 1.600 Übertretungen wurden per Organmandat geahndet.
Weiters wurden bei dieser mit den Bezirks- und Stadtpolizeikommanden koordinierten Schwerpunktaktion rund 2.300 Alkoholüberprüfungen mittels Vortestgerät durchgeführt, die in Summe zu 12 Anzeigen an die Strafbehörden führten.
Darüber hinaus wurden über 90 Fahrzeuglenker beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ertappt.
Die bei den Verkehrskontrollen ebenso vorgenommenen Fahrzeugüberprüfungen führten zu insgesamt 11 Kennzeichenabnahmen aufgrund technischer Mängel.
Der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Kurt Lassnig, meinte zu diesen Ergebnissen: „Die Zahlen führen eindrücklich vor Augen, dass derartige koordinierte Schwerpunktaktionen absolut wichtig sind. Die steirische Polizei wird auch in Zukunft solche Aktionen durchführen. Durch Erhöhung des Kontrolldrucks kann die Verkehrssicherheit gesteigert werden.“
Am Freitag wurde ein Spaziergänger darauf aufmerksam, dass eine Schnur über die Klaus-Maria-Brandauer-Promenade gespannt wurde. Dies stellte eine Gefährdung, insbesondere für Radfahrer, dar.
Die Beamten der Polizeiinspektion Bad Aussee stellten vor Ort fest, dass etwa 100 Meter nach dem Zugang „Am Hausersteg“, nahe einer Eisstockbahn an der Traun, eine rund 5 mm dicke Schnur auf ca. 7 Metern Länge in etwa 150 cm Höhe zwischen zwei Bäumen angebracht war. Aufgrund der Höhe bestand eine potenzielle Gefährdung, insbesondere für Radfahrer. Die Benutzung dieses Abschnitts der Klaus-Maria-Brandauer-Promenade ist für Radfahrer untersagt, wird jedoch insbesondere von Urlaubern wiederholt missachtet.
Die Tatzeit konnte auf den Zeitraum 24. April 2026, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr eingegrenzt werden. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei ersucht um Hinweise von Zeugen an die Polizeiinspektion Bad Aussee unter der Nummer 059 133/6351100.
Am Sonntagnachmittag kam es auf der B 146 zu einem tödlichen Motorradunfall ohne Fremdbeteiligung.
Ein 65-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Pölten lenkte sein Motorrad gegen 13:30 Uhr auf der B 146 aus Richtung Hieflau durch das Gesäuse. Aus unbekannter Ursache der 65-jährige auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die Leitschiene. Das Motorrad fuhr noch rund 300 Meter weiter und kollidierte schließlich mit einer Steinmauer. Der Lenker wurde über die Leitschiene geschleudert und kam im Bereich eines Bahndammes zum Liegen. Er erlitt tödliche Verletzungen.
Der Bahnverkehr war bis etwa 15:00 Uhr gesperrt. Im Einsatz standen Rettung, Feuerwehr, ÖBB sowie der Rettungshubschrauber C17.
Eine sehr überschaubare Zuschaueranzahl jubelte am Red Bull Ring Samstag zum österreichischen Doppelsieg. Am Sonntag holte sich Maro Engel vor Marco Wittmann und Lucas Auer den Sieg. Für das heimische GRT Grasser Racing Team ein sehr ernüchternder Start mit dem neuen Lamborghini.
Historischer Moment am Samstag auf dem Red Bull Ring: Die DTM erlebt erstmals einen Doppelsieg zweier österreichischer Fahrer und das ausgerechnet beim Heimspiel in Spielberg. Thomas Preining sichert sich den Sieg beim Saisonauftakt und schreibt damit Geschichte. Hinter ihm komplettiert Lucas Auer den Sensationserfolg mit Platz zwei. Ein Doppelsieg für Rot-Weiß-Rot, ein Novum in der langen Historie der Tourenwagen-Serie.
Nur auf Rang 13 Bortolotti – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +6.753 und 16. Paul – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +7.563
Der Rennsonntag:
In einem fairen und sauberen Rennen wirft BMW den sicher geglaubten Sieg im zweiten Rennen weg und Maro Engel sagt danke. Der Mercedes-Pilot schlägt nach dem Boxenstopp-Pech vom Samstag eindrucksvoll zurück und sichert sich den Sieg am Sonntag. Dabei war die Ausgangslage eigentlich klar: Kelvin van der Linde startete von der Pole und kontrollierte das Rennen zunächst an der Spitze. Doch dann der Wendepunkt: Während die Konkurrenz früh an die Box kam, reagierte BMW zu spät. Der Undercut funktionierte perfekt, Engel und auch Teamkollege Marco Wittmann zogen vorbei. An der Spitze ließ sich Engel diese Gelegenheit nicht mehr nehmen. Nach dem Chaos vom Samstag mit dem verpatzten Boxenstopp zeigte sein Team diesmal eine fehlerfreie Leistung.
Für Grasser ist auch dieses Rennen eine Nullnummer. Der Teamchef Gottfried Grasser meinte zuvor schon: „Die Challenge ist größer als erwartet, weil wir es uns vom Grundkonzept her einfach vorgestellt haben. Es ist ein Prozess in dem wir permanent dazulernen. Inzwischen ist es sogar nicht mehr ganz auszuschließen, während der laufenden Saison wieder auf den „Alten“ umzusteigen. Eine längere Entwicklungsphase hätte dem Temerario gut getan."
Mirko Bortolotti, der DTM-Champion von 2024: "Ich bin extrem enttäuscht mit der Gesamtsituation. Der Abstand nach vorne ist gigantisch.“
Der Sonntag in Zahlen:
Mittwochvormittag kam es bei Gaishorn am See zu einem Verkehrsunfall auf der A9 Pyhrnautobahn, weshalb die Autobahn in Richtung Graz gesperrt werden musste.
Gegen 11:20 Uhr geriet ein Lenker mit seinem Sattelkraftfahrzeug zu weit nach rechts, touchierte die Leitschiene und verhakte sich mit dem rechten Vorderrad am Brückengeländer. Beim Gegenlenken geriet das Fahrzeug ins Schleudern, durchbrach die Mittelleitschiene teilweise und kam quer über beide Fahrstreifen zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt, ebenso konnte keine Alkoholisierung festgestellt werden.
Die Fahrbahn in Richtung Graz war vollständig blockiert, eine Umleitung erfolgte ab Trieben über die B113 bis Treglwang. Rund 30 Liter Motoröl traten aus und wurden durch den Streckendienst der ASFINAG sowie die Feuerwehr gebunden und kontaminiertes Erdreich wurde abgetragen. Die Bergung des LKWs dauerte bis etwa 17:40 Uhr. Anschließend erfolgten Fahrbahnreinigung sowie provisorische Reparaturen an Leitschienen und Brückenelementen.
Am 20. April 2026 startet die Polizei in der Steiermark eine landesweite Verkehrsschwerpunktwoche, in der vor allem auf die Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr eingegangen wird.
Die Unfallstatistik für 2025 belegt eindeutig: 5.605 Personenschadenunfälle, bei denen 68 Personen getötet, 1.339 Personen schwere und 5.656 leichte Verletzungen erlitten hatten, waren zu verzeichnen. Die Hauptunfallursachen nach der Verkehrsunfallstatistik sind Unachtsamkeit/Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie zu geringer Sicherheitsabstand.
Die Landespolizeidirektion Steiermark, Landesverkehrsabteilung, führt in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Bezirkspolizeikommanden in der Zeit von 20. bis 26. April 2026 eine koordinierte landesweite Schwerpunktaktion durch. Dazu werden von allen involvierten Polizeidienststellen intensive Überwachungstätigkeiten – vor allem in Bezug auf Geschwindigkeit – vorgenommen.
Freitagvormittag kam es am Stoderzinken zu einem Flugunfall mit einem Paragleiter, der Pilot wurde unbestimmten Grades verletzt.
Gegen 11:25 Uhr kam es im südlichen Bereich des Gipfels des Stoderzinken zu einem Unfall mit einem Paragleiter. Ersten Erhebungen zufolge klappte der Gleitschirm eines 35-Jährigen aus dem Bezirk Liezen während des Startvorganges nach etwa 100 Metern ein. Obwohl der Notschirm ausgelöst wurde, stürzte der Mann aus einer Höhe von etwa 30 Metern ab. Der 35-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungshubschrauber C14 mittels Taubergung gerettet und in das UKH Salzburg eingeliefert. Fremdverschulden kann nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.
Eine Verkehrsstrafe möchte man meist schnell begleichen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Genau diesen Reflex nutzen derzeit Kriminelle aus: Im Umlauf befindet sich eine gefälschte Mail, die angeblich von der ASFINAG stammt.
Auf der gefälschten Website sollen Nutzer eine angebliche Mautgebühr von 12,60 Euro bezahlen. Die Zahlung ist ausschließlich per Kreditkarte möglich. Gerade die verhältnismäßig geringe Höhe des Betrags soll den Eindruck erwecken, man könne tatsächlich etwas übersehen haben.
Doch genau darauf setzen die Betrüger, die mit dieser Masche an das Geld ihrer Opfer gelangen wollen. Erfahrungsgemäß bleibt es selten bei den vermeintlichen 12,60 Euro – im Online-Banking könnten im Zuge weiterer Schritte deutlich höhere Summen freigegeben werden müssen. Wer nicht aufmerksam hinschaut, riskiert daher, viel Geld zu verlieren.
So erkennen Sie die Betrugsmasche:
Sonntagvormittag kam eine 58-jährige Skifahrerin auf einer Piste in Haus im Ennstal zu Sturz und blieb regungslos liegen. Es dürfte sich um einen medizinischen Notfall mit tödlichem Ausgang gehandelt haben.
Gegen 10:30 Uhr war die 58-jährige Niederösterreicherin auf der Skipiste am Hauser Kaibling unterwegs. Auf der Abfahrt vom westlichen Gipfelhang in Richtung der Kaibling Alm überfuhr sie zwei Hügel. Dabei wurde sie leicht ausgehoben. Nach dem Wiederaufkommen auf der Piste sackte sie plötzlich zusammen und blieb regungslos liegen.
Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer sowie der Pistenrettung und einer Ärztin konnte gegen 11:15 Uhr nur mehr der Tod der Frau festgestellt werden. Der Leichnam wurde ins Tal gebracht. Eine durchgeführte Leichenbeschau ergab, dass die 58-Jährige einen Herzinfarkt erlitten haben dürfte.
Die Firma MOMA FOODS ruft aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes die nachfolgenden Produkte zurück:
Alle Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen: 24.04.26 - 12.03.27 von:
MOMA ORIGINAL PLAIN PORRIDGE POT 65G
MOMA BLUEBERRY & VANILLA PORRIDGE POT 65G
MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE POT 55G
MOMA APPLE & CINNAMON PORRIDGE POT 65G
MOMA CRANBERRY & RAISIN PORRIDGE SACHETS 5X70G
MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE SACHETS 6X40G
MOMA BRITISH WHOLEGRAIN JUMBO OATS 450G
MOMA RASPBERRY & APPLE OVERNIGHT OATS 400G
Es sind nur jene Artikel angeführt mit denen der österreichische Lebensmittelhandel beliefert wurde. Aufgrund einer möglichen Verunreinigung durch Mäuse in der Produktionsstätte des Herstellers, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine potenzielle Gesundheitsgefährdung besteht. Es wird daher vom Verzehr dieser Produkte abgeraten.
Der Warenbestand der betroffenen Produkten wurde aus dem Verkauf genommen.
Betroffene Produkte, die bereits erworben wurden, können ab sofort auch ohne Kassenbon retourniert.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Moma Foods per Mail an: bresaola@aon.at
Die Firma MOMA FOODS bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Seit Kurzem bekleidet Obserstleutnant Tanja Zefferer die neue leitende Funktion. Landespolizeidirektor Gerald Ortner übergab den Bescheid und wünschte für die neue Aufgabe alles Gute.
Seit 2021 nennt Tanja Zefferer das Bezirkspolizeikommando Liezen ihre dienstliche Heimat. Ihr Weg bei der Exekutive nahm nämlich im Bundesland Salzburg seinen Anfang. Nach ihrer Ausbildung zur dienstführenden Beamtin und ihrer Dienstverwendung im Bundeskriminalamt entschied sie sich für den nächsten Schritt. Mit dem Bachelorstudium „Polizeiliche Führung“ schlug sie 2017 die Offizierslaufbahn ein und kam erstmalig in Kontakt mit dem Bezirkspolizeikommando Liezen. Im September 2020 folgte der Start des Masterstudiengangs „Strategisches Sicherheitsmanagement“. Nun folgt sie Oberst Siegmund Schnabl als Bezirkspolizeikommandantin im Bezirk Liezen nach.
Dienstagnachmittag kam es auf der B117 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.
Gegen 16:25 Uhr wurden Polizeikräfte nach einer automatischen eCall-Auslösung zur B117 beordert. Beim Eintreffen an der Einsatzörtlichkeit konnten zunächst zwei leicht verletzte Personen angetroffen werden. Diese gaben an, von einem entgegenkommenden Pkw gestreift worden zu sein, wodurch ihr Fahrzeug ins Schleudern geraten und in den Straßengraben abgekommen sei. Der zweitbeteiligte Pkw habe anschließend die Unfallstelle verlassen, weshalb vorerst von Fahrerflucht ausgegangen wurde.
Kurz vor dem Eintreffen an der Unfallstelle wurde jedoch von den Polizisten ein Fahrzeug im angrenzenden Wald wahrgenommen. Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass es sich dabei um das zweitbeteiligte Fahrzeug handelte. Der Lenker, ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Liezen, konnte im Fahrzeug angetroffen werden, war jedoch nicht ansprechbar und wies offenbar schwere Verletzungen auf. Unverzüglich wurde ein Notarzt verständigt.
Der schwer verletzte Lenker des zweitbeteiligten Fahrzeugs wurde in der Folge vom Notarzthubschrauber C14 mit Verdacht auf schwere Kopfverletzung in das LKH Linz eingeliefert. Die beiden leicht verletzten Personen begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung.
Nach bisherigen Erhebungen waren die beiden erstbeteiligten Personen (Lenker 61 Jahre alt und Beifahrerin 59 Jahre alt, beide aus dem Bezirk Amstetten) mit einem Pkw von Admont in Richtung St. Gallen unterwegs, als ihnen ein Pkw mittig auf der Fahrbahn und offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam. In weiterer Folge kam es zu einer seitlichen Kollision im Bereich der Fahrerseite, wodurch das Fahrzeug der beiden ins Schleudern geriet und im Graben zum Stillstand kam. Dass auch das zweitbeteiligte Fahrzeug in den Wald geschleudert wurde und dort verunfallte, wurde von den Beteiligten zunächst nicht wahrgenommen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind im Gange.
Ein 36-jähriger Forstarbeiter wurde Samstagvormittag schwer verletzt.
Gegen 9:30 Uhr kam es im Ortsteil Weng zu einem schweren Forstunfall. Ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Liezen verrichtete alleine in einem Waldstück nördlich der Lauferbauerbrücke gewerbliche Forstarbeiten. Dabei kam es aus bislang nicht restlos geklärter Ursache zu einem schweren Unfall. Der Forstarbeiter wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem großen Ast am Körper getroffen. Er konnte sich schwer verletzt etwa 300 Meter abwärts zu einer Straße begeben, wo er von einem Fahrzeuglenker aufgefunden wurde. Der 36-Jährige wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 99 ins LKH Leoben eingeliefert.
Nächtlicher Großeinsatz der Mitarbeiter von vier steirischen Autobahnmeistereien
Insgesamt acht Nächte sind erforderlich, um die beiden längsten steirischen Tunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn, den zehn Kilometer langen Plabutschtunnel sowie den acht Kilometer langen Gleinalmtunnel, noch rechtzeitig vor dem Osterwochenende der alljährlichen gründlichen Frühjahrsreinigung zu unterziehen.
Diese Arbeiten finden immer nur nachts statt, tagsüber würde das hohe Verkehrsaufkommen eine Sperre unmöglich machen. Die Nachtschichten beginnen für die Mitarbeiter der ASFINAG bereits am kommenden Montag, den 23. März, ab 20 Uhr im Plabutschtunnel. In den ersten beiden Nächten ist der Tunnel bis jeweils 5 Uhr früh in Fahrtrichtung Norden/Voralpenkreuz gesperrt, in den zwei Nächten ab Mittwoch, dem 25. März, wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden/Spielfeld gereinigt. Die Umleitung erfolgt jeweils über das Grazer Stadtgebiet.
Die vergangenen Monate haben auch im mehr als acht Kilometer langen Gleinalmtunnel ihre Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund wird der Tunnel ab Montag, den 30. März in vier Nächten gewaschen. In den ersten beiden Nächten ist die Richtungsfahrbahn Spielfeld/Süden an der Reihe. In den beiden anderen Nächten die Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz/Norden. Dadurch ist vor dem Osterwochenende auch gewährleistet, dass der starke Reiseverkehr Richtung Süden nicht beeinträchtigt wird.
Zusätzliche Wartungen und Fahrbahnsanierungen
Um alle Arbeiten durchführen zu können – zusätzlich zur maschinellen Reinigung werden zahlreiche Einrichtungen händisch gewaschen sowie von der ASFINAG-Betriebstechnik auch gewartet – zieht die ASFINAG Mitarbeiter von vier Autobahnmeistereien (Guggenbach, Graz-Raaba, Unterwald und Wolfsberg) zusammen. ASFINAG-Betriebstechniker sind zusätzlich für Wartungsarbeiten an Beleuchtung, Funk, elektronischen Verkehrszeichen und Ampeln, der Höhenkontrolle sowie Notrufeinrichtungen und Beschallung eingeteilt.
Beim Plabutschtunnel werden die Nachtsperren auch genutzt, um Fahrbahnschäden im Tunnel und bei den Entwässerungen zu reparieren. Externe Firmen sind ebenfalls im Einsatz, um die Brandschutzeinrichtungen zu überprüfen sowie die jährliche Kontrolle des Tunnelbauwerks durchzuführen.
Mittwochnacht entzog sich eine 25-jährige Pkw-Lenkerin in Aigen im Ennstal einer Anhaltung und flüchtete. Sie konnte angehalten werden und wird angezeigt.
Gegen 21:00 Uhr führte eine Polizeistreife in Aigen im Ennstal Standortkontrollen durch. Als eine 25-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Liezen die Beamten bemerkte, bremste sie ihr Fahrzeug ab und wollte gleich darauf nach rechts abbiegen. Als ihr die Beamten daraufhin ein Anhaltezeichen gaben, missachtete sie dieses und flüchtete. Sogleich nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Die 25-Jährige fuhr über den Stapfelweg, sowie die Ortsteile Ritzmannsdorf, Tachenberg und Aich sowie in weiterer Folge über die L 741 in Richtung Döllach. Trotz Anhaltezeichen mittels Blaulicht und Folgetonhorn setzte sie ihre Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit fort. Nach etwa sieben Kilometern konnte sie im Ortsgebiet von Döllach angehalten werden. Sie führte keinen Führerschein mit. Zudem konnten die Beamten einen Sachschaden am Fahrzeug feststellen. Erhebungen zufolge dürfte sie während der Verfolgungsfahrt gegen eine Steinmauer geprallt sein.
Aufgrund eindeutiger Suchtgiftsymptome wurde die 25-Jährige zur Vorführung zur klinischen Untersuchung aufgefordert, was sie jedoch verweigerte. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie wird angezeigt.
Ein 43-Jähriger steht im Verdacht, in der Nacht zum Mittwoch, 4. Feber 2026, versucht zu haben, in mehrere Geschäftslokale einzubrechen. Es entstand erheblicher Sachschaden.
In der Zeit zwischen 2:00 und 3:00 Uhr dürfte der 43-jährige Kroate, im Bezirk Liezen wohnhaft, einen Pflasterstein gegen die Auslagenscheibe einer Apotheke geworfen haben, um in das Innere des Geschäftes zu gelangen. Dies gelang dem Verdächtigen jedoch nicht, worauf er bei einem nahegelegenen Supermarkt versuchte, mit Körperkraft und Tritten die Glasschiebetüre aufzuzwängen. Auch dort gelang es ihm nicht, in den Verkaufsraum zu gelangen. Daraufhin flüchtete der Mann.
Durch Ermittlungstätigkeiten der Polizei konnte der 43-Jährige ausgeforscht werden. Er zeigte sich bei seiner Einvernahme geständig, gab jedoch an, keine genauen Erinnerungen zu haben, da er stark alkoholisiert gewesen sei. Die genaue Höhe der entstandenen Sachschäden können noch nicht beziffert werden, dürften jedoch erheblich sein. Der 43-Jährige wird nach Rücksprache bei der Staatsanwaltschaft Leoben auf freiem Fuß angezeigt.
Fast zehn Kilometer der A 9 Pyhrnautobahn werden in vier großen Phasen erneuert. Sanierung von Fahrbahn, Brücken und Lärmschutz zwischen Mautern und Traboch gestartet.
Ab sofort läuft die Sanierung beider Richtungsfahrbahnen eines knapp zehn Kilometer langen Abschnittes der A 9 Pyhrnautobahn zwischen Mautern und Traboch. Die Dimensionen des Projektes sind beeindruckend: Insgesamt sind es 200.000 Quadratmeter Fahrbahn, die erneuert werden, weiters 10.000 Quadratmeter Fläche auf den in Summe 28 Brücken sowie 7.500 Quadratmeter Lärmschutzwände, die teils saniert und teils auch neu gebaut werden. Aufgrund des Umfangs dieser Investition in die steirische Infrastruktur wird das Projekt in vier großen Bauphasen bis 2029 abgewickelt, wodurch die Baustellenlänge pro Jahr zwischen zwei und maximal fünf Kilometer beträgt.
Wichtig: Alle Bauphasen wurden so geplant, dass im Sommer aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens immer zwei Fahrstreifen pro Richtung so wie auch im Normalzustand zur Verfügung stehen.
Die erste Bauphase betrifft knapp zwei Kilometer südlich der Anschlussstelle Mautern bis kurz vor der Raststation Kammern. Bis Ende Juni wird die Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz saniert, für den Verkehr steht auf der Richtungsfahrbahn Süden/Spielfeld je ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung.
Von Ende Juni bis Anfang September verlagern sich die Bauarbeiten auf die Richtungsfahrbahn Süden/Spielfeld, die halbseitig saniert wird. Dadurch ist auch ausreichend Platz, um für den Verkehr je zwei Fahrstreifen pro Richtung befahrbar zu halten. Im Anschluss wird der Verkehr ganz auf die bereits erneuerte Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz gelegt, um die Arbeiten Richtung Süden fertigstellen und diese erste Bauphase bis Ende Oktober abschließen zu können.
Die Bauphasen 2 und 3 in den Jahren 2027 und 2028 werden in der genau gleichen Systematik umgesetzt. Zuerst ab März 2027 etwa fünf Kilometer von kurz vor der Raststation Kammern bis Mötschendorf, im Folgejahr von Mötschendorf bis kurz vor der Anschlussstelle Traboch.
Im Jahr 2029 erfolgt der Abschluss mit der Sanierung des Mittelstreifens, wobei ebenfalls eine Sommerpause vorgesehen ist.
Die ASFINAG investiert in den Erhalt der obersteirischen Infrastruktur und in die Verbesserung des Lärmschutzes für die Bevölkerung insgesamt knapp 40 Millionen Euro.