Donnerstagmittag stürzte ein 55-jähriger deutscher Gleitschirmpilot kurz nach dem Start vom Hauser Kaibling ab und verletzte sich dabei schwer.
Gegen 14:40 Uhr geriet der Mann unmittelbar nach dem Start mit seinem Gleitschirm in Turbulenzen. In der Folge stürzte er aus einer Höhe von etwa 15 Metern auf die Piste und erlitt dabei schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch Einsatzkräfte der Bergrettung Haus wurde er vom Notarzthubschrauber Christophorus 99 in das DKH Schladming eingeliefert.
Donnerstagmittag kam es auf der B320 in Mitterberg-St. Martin zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Rettungsfahrzeug. Fünf Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt.
Gegen 12:20 Uhr bog ein 55-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach (K) mit seinem Pkw von einem Parkplatz kommend in die B320 in Fahrtrichtung Liezen ein. Dabei dürfte er das aus Richtung Osten kommende Rettungsfahrzeug, gelenkt von einem 49-jährigen Mann aus dem Bezirk Liezen, übersehen haben. Der Lenker des Rettungsfahrzeuges konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit der Front des Fahrzeuges mit der linken Seite des Pkw. In weiterer Folge prallte das Rettungsfahrzeug gegen die dort befindliche Leitschiene. Der Pkw wurde über eine Böschung geschleudert und kam anschließend zum Stillstand.
Der 55-jährige Pkw-Lenker sowie seine 59-jährige Beifahrerin erlitten teilweise schwere Verletzungen. Sie wurden mit einem weiteren Rettungsfahrzeug des Österreichischen Roten Kreuzes in das DKH Schladming eingeliefert. Der Lenker des Rettungsfahrzeuges und zwei 20-jährige Beifahrer erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden zur weiteren medizinischen Versorgung ebenfalls in das DKH Schladming gebracht.
Ein beim Pkw-Lenker durchgeführter Alkomattest ergab eine starke Alkoholisierung.
Im Einsatz standen neben mehreren Polizeistreifen und dem Notarzthubschrauber Christophorus 99 das Österreichische Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Diemlern, Gröbming und St. Martin mit insgesamt 21 Einsatzkräften.
Die B320 war aufgrund des Unfalles bis etwa 13:35 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Ein 27-Jähriger verletzte sich Mittwochnachmittag bei Heuarbeiten in Ramsau am Dachstein mit einem Traktor schwer.
Gegen 14:00 führte ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Liezen Heuarbeiten auf einem landwirtschaftlich genutzten Grundstück durch. Dabei war ein Traktor mit angehängtem Heuwender im Einsatz. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 27-Jährige in den laufenden Kreiselwender und erlitt schwere Verletzungen. Das Österreichische Rote Kreuz übernahm die medizinische Erstversorgung des Mannes und brachte ihn anschließend in die Klinik Diakonissen Schladming. Neben den Rettungskräften und der Polizei standen auch zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr Ramsau am Dachstein im Einsatz.
Zwei Polizeihubschrauber unterstützten Dienstagnachmittag bei der Bekämpfung eines Waldbrandes im Bereich der Planai. Das Feuer war in steilem und schwer zugänglichem Gelände ausgebrochen. Feuerwehr, Bergrettung und Polizei standen bis in die Abendstunden im Einsatz.
Kurz vor 14:30 Uhr wurden Einsatzkräfte über einen Waldbrand nahe der Planai in Rohrmoos-Untertal alarmiert. Ein Paragleiter hatte aufsteigenden Rauch im steilen Gelände am Seerieszinken in den Schladminger Tauern entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Die Besatzung eines alarmierten Polizeihubschraubers konnte daraufhin tatsächlich offenes Feuer im absturzgefährdeten Gelände auf etwa 1.700 Metern Seehöhe feststellen. Der Brand dürfte durch einen Blitzschlag ausgelöst worden sein und hatte sich bereits auf eine Fläche von rund 40 Quadratmetern ausgebreitet.
Löschwasser aus der Luft
Zwei Polizeihubschrauber aus Kärnten und der Steiermark brachten Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrmoos-Untertal sowie des Flugdienstes der Feuerwehr Aigen im Ennstal zur Einsatzstelle. Auch Kräfte der Bergrettung Schladming wurden eingeflogen, um die Feuerwehrleute im steilen Gelände mit Seilen zu sichern. Mit speziellen Löschwasserbehältern, sogenannten „Bambi Buckets“, nahmen die beiden Polizeihubschrauber Löschwasser aus Wasserstellen im Bereich der Planai auf und unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft. Bis in die Abendstunden gelang es den Einsatzkräften, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Der Brandeinsatz ist weitgehend abgeschlossen. Vorsorglich finden nach wie vor Kontrollflüge mittels Drohnen zur Überwachung des „Brand aus“ statt.
Die NÖM AG ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt NÖM Mix Vanille, 180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.08.2026 und das Produkt NÖM Cremix Tiramisu,180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 22.08.2026 zurück, da die Produkte möglicherweise in Spuren das Allergen Pistazie enthalten, welches nicht auf der Verpackung angeführt ist.
Konsumenten mit Pistazien-Allergie werden aufgefordert das Produkt nicht zu konsumieren!
Für Personen ohne Pistazien Allergie ist der Verzehr unbedenklich.
Alle anderen NÖM-Produkte sowie NÖM Mix- und NÖM Cremix Sorten mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos gekauft und konsumiert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist am Deckel der Verpackung jedes einzelnen Produkts abzulesen.
NÖM bittet, alle betroffenen NÖM Mix Vanillejoghurts und NÖM Cremix Tiramisujoghurts mit oben genanntem Mindesthaltbarkeitsdatum zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Die zurückgebrachte Ware wird selbstverständlich auch ohne Vorlage eines Kassenbons ersetzt.
Die Handelspartner wurden bereits informiert und aufgefordert alle betroffenen Produkte sofort aus dem Regal zu nehmen. Die NÖM AG versichert, dass seitens der proaktiven Qualitätssicherung alle Maßnahmen zur Vermeidung solcher Vorfälle getroffen werden.
Bei Fragen steht das Konsumentenservice der NÖM AG unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 800 500 von Mo.-Fr. in der Uhrzeit von 7:00 bis 16:00 sowie unter der Mail-Adresse konsumenten.service@noem.at zur Verfügung.
Ein 32-jähriger Grazer kam Montagnachmittag beim Abstieg vom Admonter Haus zu Sturz. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Gegen 15.15 Uhr befand sich der 32-Jährige am Abstieg vom Admonter Haus über den sogenannten „Goassteig“. Dabei dürfte er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz gekommen sein.
Nachdem der Grazer am Abend noch nicht an seinem Ziel angekommen war, alarmierten der Hüttenwirt des Admonter Hauses sowie die Eltern des 32-Jährigen gegen 22.15 Uhr die Einsatzkräfte. Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Suche fand das Hüttenpersonal den Vermissten gegen 23.40 Uhr unterhalb des Steiges leblos auf.
Alpinpolizisten und Einsatzkräfte der Bergrettung begaben sich daraufhin zu Fuß zur Unfallstelle. Zudem wurden zwei Notärzte mit dem Rettungshubschrauber C14 hinzugezogen. Diese konnten nur noch den Tod des 32-Jährigen feststellen.
Der Leichnam wurde anschließend ins Tal gebracht und von der Staatsanwaltschaft Leoben zur Bestattung freigegeben. Die näheren Umstände des Unfallgeschehens sowie die genaue Absturzursache sind Gegenstand weiterer Erhebungen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden. Im Einsatz standen 16 Kräfte des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse, zwei Notärzte des Rettungshubschraubers C14, zwei Alpinpolizisten sowie zwei Polizeistreifen.
Freitagnachmittag kam ein 26-Jähriger mit einer Arbeitsmaschine von einer Forststraße in Haus im Ennstal ab. Der Mann wurde unbestimmten Grades verletzt.
Kurz vor 14 Uhr wurde eine Polizeistreife über die Landesleitzentrale (LLZ) zu einem Arbeitsunfall im Bereich einer Forststraße alarmiert. Beim Eintreffen der Polizisten wurde der verletzte 26-jährige Fahrzeuglenker bereits vom Roten Kreuz versorgt.
Im Bereich einer Hotelanlage führte der 26-Jährige im Zuge von Bauarbeiten Materialtransporte mit einem Dumper durch. Dabei transportierte er Schotter beziehungsweise Erdmaterial von einem Lagerplatz zur Baustelle. Der Mann hatte diese Tätigkeit bereits den gesamten Tag durchgeführt und zuvor mehrere Fahrten zwischen Lagerplatz und Baustelle absolviert.
Aus bislang unbekannter Ursache kam der 26-Jährige mit dem rechten Hinterreifen des Dumpers von der Forststraße ab. In weiterer Folge überschlug sich die Arbeitsmaschine und kam rund 30 Meter unterhalb der Forststraße auf einem Parkplatz zum Stillstand. Der Lenker konnte die Fahrerkabine noch vor dem Überschlag verlassen.
Das Rote Kreuz brachte den 26-Jährigen zur medizinischen Abklärung in das Krankenhaus Schladming. Der Grad seiner Verletzungen ist derzeit noch unbestimmt.
Ein mit dem 26-Jährigen durchgeführter Alkomattest verlief positiv. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
Hitzewellen fordern Menschenleben und verursachen Schäden in Millionenhöhe – zigtausende Freiwillige trotz massiver gesundheitlicher Belastung im Einsatz.
2026 zählt bereits jetzt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Messungen in Österreich. Während das Rote Kreuz an Hitzetagen mehr medizinische Notfälle versorgt, sind die Feuerwehren durch immer häufiger auftretende Vegetations- und Waldbrände gefordert, die durch mangelndes Löschwasser zusätzlich erschwert werden.
Gemeinsam warnen das Österreichische Rote Kreuz und der Österreichische Bundesfeuerwehrverband mit insgesamt mehr als 435.000 Freiwilligen: Die Folgen von Extremhitze müssen ernst genommen werden, wir alle sind gefordert!
Hitze ist Gesundheits- und Sicherheitsrisiko
Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes: „Hitze kostet jedes Jahr hunderte Menschenleben. Im Rettungsdienst verzeichnen wir an Hitzetagen durchschnittlich 15 Prozent mehr Einsätze, während unsere Kolleginnen und Kollegen in der Pflege in völlig überhitzten Wohnungen arbeiten. Hitze ist nicht nur Baden und Eisschlecken, sondern ernstzunehmende Gesundheitsgefahr! Besonders ältere Menschen, Kinder oder chronisch Kranke sind gefährdet – doch anhaltende Extremtemperaturen sind selbst für gesunde, fitte Menschen eine enorme Belastung. Diese Entwicklungen dürfen wir nicht länger als normal hinnehmen.“
Robert Mayer, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes: „Mehr als 80 Prozent der Wald- und Vegetationsbrände in Österreich werden von Menschen zum Beispiel durch weggeworfene Zigaretten oder Lagerfeuer verursacht. Diese Rücksichtslosigkeit zerstört natürlichen Lebensraum und gefährdet Mensch und Natur. Unsere Einsatzkräfte sind gut auf Waldbrände vorbereitet, dennoch sind diese außergewöhnlichen Einsätze aufgrund der enormen Hitze und der körperlichen Anstrengung besonders belastend. Es wird jedes Jahr herausfordernder. Es muss jetzt gehandelt werden: Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, Maßnahmen zum Klimaschutz und Investitionen in die Katastrophenhilfe.“
Auch Einsatzkräfte leiden unter Hitzebelastung
Die Einsatzorganisationen reagieren bereits jetzt und setzen auf Prävention und Anpassung. So hat das Rote Kreuz etwa Hitzeschutzpläne für den Rettungsdienst und die mobile Pflege entwickelt, die gezielte Maßnahmen bei Hitze festlegen – vom Aufstocken des Materials für Hitze-Notfälle bis zur richtigen Lagerung von Medikamenten bei hohen Temperaturen. Außerdem schaffen Angebote wie die Cooling Center oder die „Team Österreich“-Landkarte der kühlen Orte Abhilfe.
„Hitzeschutz bedeutet auch Schutz für unsere Einsatzkräfte. Sie leisten selbst bei der größten Hitze körperlich anstrengende Hilfe – in Schutzkleidung, überhitzten Wohnungen, ohne Abkühlungsmöglichkeiten. Auch sie brauchen bestmögliche Arbeitsbedingungen, um anderen helfen zu können. Daher regeln unsere Schutzpläne auch konkrete Maßnahmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Dr. Schreiber.
Waldbrand-Früherkennung und Solidarität entscheidend
Bei Waldbränden sind rasches Handeln und eine schlagkräftige Bekämpfung durch speziell trainierte Einsatzkräfte notwendig. Wählen Sie, sollten Sie Rauch oder Feuerschein in Waldnähe wahrnehmen oder vermuten, den kostenlosen Feuerwehr-Notruf 122 besser einmal zu oft als gar nicht. Aufgrund der langen Anfahrtswege gehen wertvolle Minuten verloren, wenn der Brand sehr spät gemeldet wird.
„Einen besonderen Schwerpunkt des Feuerwehrwesens in Österreich legen wir auf ein nationales Fähigkeitsmanagement: Wenn ein Bundesland an seine Grenzen stößt, gibt es Kräfte aus anderen Regionen, die strukturiert und standardisiert mit Mannschaft und Gerätschaften sowie Fahrzeugen unterstützen können. Das funktioniert in Österreich, aber auch außerhalb unserer Grenzen, wenn wir über den EU-Katastrophenschutzmechanismus helfen. In Kürze wird es dafür zusätzlich zu den Waldbrandmodulen aus Niederösterreich und der Steiermark auch ein Österreich-Modul geben, an welchem sich alle neun Bundesländer beteiligen“, so Feuerwehrpräsident Mayer.
„Helfen Sie uns Einsatzorganisationen!“
Die seit Jänner 2026 geltende Hitzeschutzverordnung setzt erste wichtige Schritte beim Hitzeschutz von Arbeitnehmer:innen. „Sie betrifft jedoch weder unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer noch ältere oder pflegebedürftige Menschen“, mahnen Rotes Kreuz und Feuerwehr. „Wir stehen der Politik gerne mit unserer Expertise zur Verfügung und unterstützen mit Vorschlägen zum Schutz der österreichischen Bevölkerung! Extreme Hitze und Waldbrände sind keine Ausnahmen mehr, deshalb müssen wir gemeinsam achtsam sein und an den Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Situation arbeiten.“
Abschließend appellieren beide Organisationen: „Helfen Sie uns Einsatzorganisationen, indem Sie – wenn möglich – bewusst Überanstrengung in der Hitze vermeiden! Bitte schauen Sie bei Extrem-Temperaturen besonders auf sich selbst und kümmern Sie sich um Ihre Mitmenschen. Seien Sie vorsichtig in trockener Wald- und Wiesen-Umgebung, vermeiden Sie selbst kleinste Zündquellen – diese können fatale Brände auslösen!“
Ein 28-Jähriger stürzte Montagvormittag bei Mulcharbeiten mit einem Traktor ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Gegen 11:40 Uhr führte ein 28-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit einem Traktor Mulcharbeiten auf einer steilen Wiese am Hauser Kaibling durch. Dabei fuhr er mit dem Gerät talwärts und kam ins Rutschen. Im Bereich eines Entwässerungsgrabens überschlug sich der Traktor mehrmals und der Lenker wurde aus der Kabine geschleudert. Der 28-Jährige erlitt tödliche Verletzungen
Eine 60-jährige Motorradfahrerin kam Montagfrüh in Lupitsch zu Sturz und wurde schwer verletzt.
Gegen 8:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Salzkammergut Straße (B145) im Bereich Lupitsch gerufen. Eine 60-jährige Motorradfahrerin aus dem Bezirk Liezen war nach einem Überholvorgang aus bislang ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn abgekommen und in weiterer Folge gestürzt. Dabei wurde sie vom Motorrad geschleudert und blieb regungslos im Straßengraben liegen. Die schwer verletzte 60-Jährige wurde nach der notärztlichen Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C14 in das Krankenhaus Vöcklabruck geflogen.
Ab 1. Oktober 2026 gelten für sie grundsätzlich dieselben Regeln wie für Mopeds: Führerschein, Zulassung, Haftpflichtversicherung, Nummerntafel, Helm und Fahrbahnbenützung werden verpflichtend.
Diese sogenannten „E-Mopeds“ (E-Bikes ohne Tretunterstützung) sind derzeit im Straßenverkehr noch Fahrrädern gleichgestellt, sofern weder ihre Bauartgeschwindigkeit 25 km/h noch ihre Nenndauerleistung 250 Watt überschreitet.
Ab 1. Oktober gelten für E-Mopeds aber die gleichen Regeln wie für bis zu 45 km/h schnelle Mopeds, betont der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO. Man braucht also künftig einen Führerschein (mindestens AM), eine Versicherung, eine Nummerntafel, eine regelmäßige § 57a-Begutachtung („Pickerl“), einen Helm und man darf auch nicht mehr auf Radfahranlagen – wie etwa Radwegen – fahren, sondern muss die Straße benutzen.
Für die Betroffenen wird die Zeit bereits langsam knapp, warnt KFV-Direktor Mag. Christian Schimanofsky: „Wer sein E-Moped ab 1. Oktober 2026 weiter nutzen möchte, sollte nicht bis zum Herbst warten. Führerschein, Versicherung, Zulassung, Fahrzeugpapiere und Helm lassen sich nicht immer von heute auf morgen organisieren.“
Welche Voraussetzungen muss man für einen Führerschein der Klasse AM mitbringen?
Mit rund 300 bis 450 Euro sollte man für die Fahrausbildung rechnen. Hinzu kommen 90 Euro für die Behörde (Herstellung, Ausstellung, Versand). Wer bei Ausbildungsbeginn älter als 20 Jahre ist, benötigt auch ein ärztliches Attest (für die Fahrzeugklasse AM kostet ein Attest einheitlich 35 Euro).
Die Anmeldung eines Fahrzeuges erfolgt in einer Zulassungsstelle. In der Regel sind ein amtlicher Lichtbildausweis, der Kaufvertrag für das Fahrzeug oder ein anderer Besitznachweis, eine Versicherungsbestätigung für die Haftpflicht (oder man schließt in der Zulassungsstelle eine Versicherung ab) und die Fahrzeugdokumente (Typenschein, CoC-Papier, Datenauszug aus der Genehmigungsdatenbank oder eine Einzelgenehmigung) notwendig. Für Gebrauchtfahrzeuge braucht man auch ein gültiges §-57a-Prüfgutachten.
Auf öffentlichen Verkehrsflächen darf man danach überhaupt nicht mehr fahren. Bei Zuwiderhandeln drohen Strafen.
Bei einem Kletterunfall am Sturzhahn auf der Tauplitzalm wurden Sonntagvormittag zwei Alpinisten verletzt. Ein dritter Kletterer blieb unverletzt.
Gegen 10.30 Uhr befanden sich drei Kletterer im Alter zwischen 30 und 32 Jahren in einer Seilschaft in der letzten Seillänge einer Kletterroute mit dem Schwierigkeitsgrad 5 bis 6 am 2.028 Meter hohen Sturzhahn. Der 32-jährige Vorsteiger zog sich unmittelbar vor dem Gipfel an einem Felskopf hoch, als sich dieser plötzlich löste. Der Kletterer stürzte rund zehn Meter ins Seil und erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich des Fußgelenks. Der 30-jährige Mittelmann befand sich rund 20 Meter unterhalb im Stand und konnte einem herabfallenden Stein nicht mehr ausweichen. Er wurde im Gesicht getroffen und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der dritte Kletterer, ein ebenfalls 32-Jähriger, blieb unverletzt und setzte den Notruf ab.
Die Bergrettung Tauplitz rückte mit zwölf Einsatzkräften und mehreren Quads zum Unfallort aus. Neben dem Notarzthubschrauber C99 wurde auch der Rettungshubschrauber C14 angefordert. Während der 32-jährige Vorsteiger vom Rettungshubschrauber C14 mittels Winde geborgen wurde, wurde der Mittelmann per Tau vom Rettungshubschrauber C99 aus der Felswand gerettet.
Beide Verletzten wurden in das DKH Schladming geflogen. Der unverletzte Kletterer wurde von der Bergrettung Tauplitz ins Tal begleitet. Zudem brachte die Bergrettung die Ausrüstung der verletzten Alpinisten ins Tal.
Beim Versuch, eine Wiesenfläche abzubrennen, fing Dienstagfrüh eine Hecke Feuer. Ein 64-jähriger Mann erlitt dabei leichte Verbrennungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Gegen 07:30 Uhr wurde die Polizei wegen eines Heckenbrandes alarmiert. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 64-jährigen Anwohner. Dieser gab an, dass er beabsichtigt habe, seine Wiesenfläche abzubrennen. Dabei kam das Feuer der angrenzenden Hecke zu nahe, woraufhin diese rasch in Flammen aufging.
Die Freiwilligen Feuerwehren Trieben-Stadt und Trieben-Werk rückten mit rund 20 Einsatzkräften aus und leiteten umgehend die Löscharbeiten ein. Um 08:12 Uhr konnte offiziell „Brand aus“ gemeldet werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus schafften die Einsatzkräfte zu verhindern.
Der 64-Jährige erlitt bei den Löschversuchen leichte Verbrennungen am linken Unterarm sowie im Gesicht. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort durch das Rote Kreuz lieferten die Rettungskräfte den Mann in das LKH Rottenmann ein.
Freitagvormittag stürzte eine 38-jährige Paragleiterin aus Deutschland kurz nach dem Start im Bereich der Mittelstation der Planai ab. Die Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Kurz nach 10.00 Uhr startete die 38-Jährige mit ihrem Paragleiter im Bereich der Mittelstation der Planai. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen klappte der Gleitschirm der 38-Jährigen unmittelbar nach dem Start in einer Rechtskurve auf einer Seite ein.
In der Folge verlor die Pilotin die Kontrolle über ihren Paragleiter und stürzte aus einer Höhe von rund 15 bis 20 Metern zu Boden.
Ersthelfer – darunter ein zufällig anwesender Arzt – leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Zeitgleich wurden die Alpinpolizei sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und des Rettungshubschraubers alarmiert. Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte konnte die Notärztin des Rettungshubschraubers nur noch den Tod der 38-Jährigen feststellen. Der Leichnam wurde von der Bergrettung Schladming geborgen und von der Staatsanwaltschaft Leoben freigegeben. Ein Kriseninterventionsteam stand im Einsatz.
Freitagfrüh kam ein alkoholisierter 30-Jähriger mit einem Klein-Lkw von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Wassergraben. Mit Verletzungen unbestimmten Grades wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 5:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall nach Tipschern gerufen. Dort waren bereits Ersthelfer vor Ort und führten Erstmaßnahmen durch. Die Feuerwehren Gröbming und St. Martin am Grimming sowie der Notarzthubschrauber vor Ort standen im Einsatz.
Ersten Ermittlungen zufolge war ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit einem Klein-Lkw auf der B 320 Ennstal Bundesstraße aus Richtung Gröbming kommend Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache er rechts von der Fahrbahn ab und setzte seine Fahrt über eine angrenzende Wiese fort. Nach etwa 100 Metern kollidierte das Fahrzeug mit einem Wassergraben, wodurch es sich überschlug und in der Folge auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Der 30-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Nachkommende Fahrzeuglenker setzten die Rettungskette in Gang.
Nach der Erstversorgung wurde der 30-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber C 14 ins DKH Schladming eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
Am Donnerstag ereignete sich um 05:12 Uhr bei Krippau ein Erdbeben der Magnitude 2,0.
Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung
Die Herdtiefe lag bei zwölf Kilometern. Es wurde von der Bevölkerung auch ausserhalb des Epizentrums (Krippau) teils deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten meint die Seismologin Mag. Fee-Alexandra Rodler von GeoSphere Austria.
Erdbeben melden
Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung. Trotz des modernen Erdbebenmessnetzes von GeoSphere Austria sind Ihre Wahrnehmungsberichte unverzichtbar.
Das engmaschige Erdbebenmessnetz ermöglicht eine genaue Lokalisierung und Bestimmung der Magnitude des Erdbebens. Je nach Bodenbeschaffenheit und Struktur des Untergrundes können die lokalen Auswirkungen eines Erdbebens, wie zum Beispiel Gebäudeschäden, jedoch sehr unterschiedlich sein. Um zu wissen, wie stark sich ein Erdbeben auf Mensch, Infrastruktur und Natur ausgewirkt hat, ersucht die GeoSphere Austria um Ihre Erdbebenmeldung.
Ihre Erdbebenmeldung
Für Ihre Erdbebenmeldung können Sie entweder das Web-Formular oder unsere App QuakeWatch Austria verwenden:
Zum Meldeformular (Geosphere Austria)
Ein 27-Jähriger erlitt bei Forstarbeiten Donnerstagvormittag schwere Verletzungen. Er musste ins Krankenhaus geflogen werden.
Gegen 6:00 Uhr begannen zwei Männer im Alter von 22 und 27 Jahren, beide aus dem Bezirk Liezen, ihre Holzschlägerungsarbeiten im Bereich des Krahsteines. Gegen 8:45 Uhr kam es dann zu jenem Forstunfall, bei dem der 27-Jährige offenbar von einem umfallenden Baum getroffen und schwer verletzt wurde. Der genaue Unfallhergang ist bislang nicht bekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Insgesamt standen innerhalb kurzer Zeit rund 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung, Bergrettung und Polizei für die Erste Hilfe-Maßnahmen im steilen Gelände im Einsatz.
Trotz getragener Schutzkleidung erlitt der 27-jährige Forstarbeiter schwere Verletzungen. Einsatzkräfte brachten den Mann terrestrisch zu einer Forststraße und von dort mit dem Roten Kreuz zum Landeplatz des Rettungshubschraubers. Die Crew des „Christophorus 14“ flog den 27-Jährigen schließlich ins UKH nach Salzburg.
Polizisten forschten eine 51-Jährige aus. Sie steht im Verdacht, gemeinsam mit ihren großteils minderjährigen Kindern Einbruchsdiebstähle verübt zu haben. Die Diebestouren sollen unter anderem eine Art Freizeitbeschäftigung gewesen sein.
Seit rund einem Jahr ermittelt die Polizeiinspektion Stainach gegen die 51-Jährige aus dem Bezirk Liezen. Sie steht im Verdacht, seit 2019 wiederkehrend Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Region verübt zu haben. Dabei kundschaftete sie meist alleine leerstehende Wohn- und Ferienhäuser aus. Gemeinsam mit ihren Kindern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren suchte sie die Orte in der Folge an Wochenenden erneut auf, um sich dort aufzuhalten bzw. diverse Gegenstände zu entwenden. Gestohlene Gegenstände soll die 51-Jährige in der Folge auch auf Flohmärkten verkauft haben.
Hinweis nach Einbruch
Nach dem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Niederhofen (Gemeinde Stainach-Pürgg) im August 2025 geriet die polizeilich bekannte 51-Jährige in den Fokus der Ermittler. Dabei flüchtete die Obersteirerin mit ihrem Pkw und in Begleitung eines Kindes vom Tatort. Polizisten aus Stainach forschten die Tatverdächtige aus. Bis heute zeigt sie sich bei Einvernahmen zu den Tatvorwürfen nicht geständig. Stattdessen gab sie an, dass ihre Kinder lediglich einen dringenden Toilettenbesuch im fremden Haus abhalten mussten.
Mehrere Einbrüche
An den Taten beteiligte Kinder legten jedoch ein umfassendes Geständnis ab und gestanden ein, die Einbrüche gemeinsam mit ihrer Mutter verübt zu haben. Dies legten auch durchgeführte Lokalaugenscheine an Tatorten nahe. Bei einer Hausdurchsuchung stellten Polizisten Cannabis, Kokain sowie mutmaßliches Diebesgut bei der 51-Jährigen sicher. Durch umfassende Ermittlungen konnten Polizisten der Frau zumindest fünf Einbruchsdiebstähle nachweisen. Ermittler gehen jedoch von einer bestimmten Dunkelziffer und einer nicht näher definierbaren Anzahl an bislang nicht angezeigten bzw. bekannten Einbrüchen aus. Die 51-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt, wo sie sich demnächst vor dem Gericht verantworten muss.
Bei einer Frontalkollision zweier Pkw Mittwochnacht wurden beide Fahrzeuglenker verletzt.
Gegen 21:55 Uhr war ein stark alkoholisierter 26-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Pkw auf der B 145 in Tauplitz in Fahrtrichtung Stainach unterwegs. Dieser kam zuerst auf das rechte Straßenbankett, dann wieder auf die Fahrbahn, ehe er auf das linke Straßenbankett geriet. Danach befuhr er etwa 50 Meter lang eine angrenzende Wiese, bevor er wieder auf die Fahrbahn gelangte. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einem 24-jährigen Grazer. Anrainer wurden auf den Unfall aufmerksam, leisteten Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Dabei wurden der 24-Jährige schwer und der 26-Jährige leicht verletzt.
Nach der Erstversorgung wurde der 24-Jährige vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Der 26-Jährige wurde ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung.
Die Feuerwehren Bad Mitterndorf und Tauplitz standen im Einsatz.
Die B 145 war an der Unfallörtlichkeit bis 24:00 Uhr gesperrt.
Bei Heuarbeiten Dienstagabend stürzte ein 63-Jähriger mit seinem Traktor ab und erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
Gegen 17:00 Uhr wollte ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Traktor samt Heuwender auf einer steilen Wiese das Heu umkehren. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte der Traktor ab und überschlug sich mehrmals. Dabei wurde der 63-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert. Durch eine dort montierte Wildkamera wurde der zuständige Aufsichtsjäger auf den Unfall aufmerksam und verständigte die Rettungskräfte.
Nach der Erstversorgung wurde der 63-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber C 14 ins UKH Linz eingeliefert.
Im Einsatz standen die Polizei, Alpinpolizei sowie Polizeidrohne, die Bergrettung Liezen, das Rote Kreuz, die Feuerwehr Liezen sowie der Notarzthubschrauber.
Bei einem Verkehrsunfall Donnerstagnachmittag in Pichl, erlitt ein betagtes Ehepaar Verletzungen unbestimmten Grades. Die beiden Personen mussten in das LKH Bad Ischl eingeliefert werden.
Gegen 15:20 Uhr lenkte die 78-jährige Lenkerin ihren Pkw auf der B145 in FR Bad Aussee. Im Unfallbereich bog sie von der Bundesstraße in die Gemeindestraße in Richtung Pichl ein, um danach zum Parkplatz eines Diskonters zufahren zu können. Dabei verwechselte sie bei ihrem automatikgetriebenen Fahrzeug laut eigenen Angaben Bremse und Gaspedal. Das Fahrzeug fuhr gerade über eine Böschung und kam in einem Graben schwer beschädigt zum Stillstand.
Bei einem Verkehrsunfall auf der B146 erlitt ein 50-jähriger Pkw-Lenker Montagabend Verletzungen unbestimmten Grades. Der Mann war zuvor aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Anhänger eines Lkw geprallt. Ein Alkotest verlief bei ihm positiv.
Gegen 23:40 Uhr war ein 23-jähriger Lkw-Lenker mit einem Sattelzug samt Anhänger auf der B146 in Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Zur selben Zeit lenkte der 50-Jährige aus dem Bezirk Liezen seinen Pkw in die Gegenrichtung. Im Gemeindegebiet von Ardning geriet der Pkw-Lenker plötzlich auf die Gegenfahrbahn und touchierte in der Folge den Anhänger des entgegenkommenden Lastwagens.
Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der 50-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort lieferte das Rote Kreuz den Mann in das LKH Rottenmann ein. Der 23-jährige Lkw-Lenker überstand den Unfall unverletzt.
Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Bei dem im Krankenhaus behandelten Pkw-Lenker wurde ebenfalls ein Alkomattest durchgeführt. Dieser ergab eine leichte Alkoholisierung. Der Mann wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die B146 war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis 01:00 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.
Unglaubliche 45 Jahre gibt es sie nun schon, die Internationale Musikwoche Großlobming – seit 2007 auch St. Marein und 2026 Knittelfeld. Vom unvergesslichen Prof. Albert Kocsis und Prof. Mag. Lore Schrettner mit Liebe und Enthusiasmus ins Leben gerufen sind diese Jahre geprägt von Beständigkeit, Idealismus, Musizierfreunde, hohem künstlerischen Niveau und unvergleichlicher Atmosphäre.
Bedeutende Persönlichkeiten der internationalen Musikszene aus Amerika, Japan, Kanada, Luxemburg, Iran, Spanien, Israel, Korea, Taiwan, Mexiko, Neuseeland, Australien, Ungarn, Italien, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Polen, Slowenien, Kroatien, Albanien, Holland, Schweden, Russland, Georgien, England, Slowakei, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Österreich sind ins kleine Dörfchen Großlobming gekommen und haben hier prägende Akzente gesetzt und diese Eindrücke auch mit nach Hause genommen.
Die hochkarätigen Konzerte finden im Hof des „G´Schlössl´s Murtal“ sowie in den geschichtlich und kulturell bedeutenden und akustisch hervorragenden Pfarrkirchen von Großlobming und St. Marein sowie im Kulturhaus Knittelfeld statt.
Die Unterbringung der Künstler erfolgt in den Beherbergungsbetrieben des Lobmingtales. Geprobt wird in der VS Großlobming.
Dank für diese Möglichkeiten gebührt den Bürgermeistern von Großlobming, St. Marein- Feistritz und Knittelfeld, dem Ehepaar Pußwald, den MitarbeiterInnen der Gemeinden Großlobming, St. Marein-Feistritz und dem Team des Kulturhauses Knittelfeld, den Pfarren von St. Marein und Großlobming, dem „G´Schlössl Murtal“-Team und allen treuen Helferinnen und Helfern sowie den Spendern und Sponsoren.
Die vier sorgfältig ausgewählten Konzerte garantieren auch in diesem Jahr für unvergessliche Konzerterlebnisse und musikalische Höhepunkte.
Auskünfte:
Prof. Mag. Lore Schrettner, Tel. 0664 30 21 553, www.louis-spohr-sinfonietta.at und Gemeinde Großlobming, Tel. 03512 82923, www.lobmingtal.at
Konzertkarten gibt es nur an den Abendkassen
(ab 19 Uhr geöffnet) ! Freie Platzwahl !
Kartenpreise pro Konzert: € 25,-
Schüler € 15,-
Für die Sommerserenade werden Reservierungssesselaufkleber an der Abendkassa ausgegeben. Somit kann man vor dem Konzert das herrliche Ambiente rund um das G´Schlössl Murtal genießen.
Die Landespolizeidirektion Steiermark zeichnete Edwin Benko und Cornelia Forstner mit der Anerkennungsmedaille des Bundesministeriums für Inneres aus. Mit der Auszeichnung würdigt die Polizei ihre langjährigen Verdienste um die Krisenintervention sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark und der steirischen Polizei.
Die feierliche Verleihung fand am Donnerstag, 9. Juli 2026, im Rahmen des Festaktes zum „Tag der Bundespolizei“ im Ehrenhof der Landespolizeidirektion Steiermark in Graz statt. Gemeinsam mit Generalmajor Helmut Richter und Hofrat Alexander Gaisch überreichte Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Anerkennungsmedaillen in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste sowie Führungskräfte der Polizei. „Das Kriseninterventionsteam ist für die Polizei im tagtäglichen Einsatz ein unverzichtbarer Partner. Mit Edwin Benko und Cornelia Forstner würdigen wir stellvertretend rund 400 Menschen in der Steiermark, die mit hoher fachlicher Kompetenz, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Engagement tagtäglich für Menschen in Ausnahmesituationen da sind. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und größter Respekt“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Edwin Benko: Wegbereiter der Krisenintervention
Als Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT) Steiermark prägt Edwin Benko seit vielen Jahren die psychosoziale Akuthilfe im Land entscheidend mit. Mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und besonderem Einfühlungsvermögen entwickelte er gemeinsam mit seinem Team Strukturen und Qualitätsstandards kontinuierlich weiter und begleitete zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für die Aus- und Fortbildung der zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KIT Steiermark ein. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion Steiermark ein, die er über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet hat.
Cornelia Forstner: Koordination mit Kompetenz und Menschlichkeit
Cornelia Forstner ist Leiterin der Koordinationsstelle des Kriseninterventionsteams in der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. In dieser Funktion verantwortet sie die organisatorische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Krisenintervention im Land Steiermark. Mit hoher fachlicher Kompetenz und großem persönlichem Engagement fördert sie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einsatzorganisationen und trägt wesentlich dazu bei, dass Betroffene in akuten Krisensituationen rasch professionelle psychosoziale Unterstützung erhalten. Insbesondere die vertrauensvolle Kooperation zwischen Kriseninterventionsteam und Polizei wurde durch ihr Wirken nachhaltig gestärkt.
KIT: Unverzichtbare Hilfe in Ausnahmesituationen
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark unterstützt Menschen nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen, Gewaltdelikten oder anderen außergewöhnlich belastenden Ereignissen in den ersten Stunden nach dem Geschehen. Die rund 400 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten psychosoziale Akuthilfe, geben Orientierung und stehen Betroffenen in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens zur Seite. Darüber hinaus engagiert sich das Team in der Aus- und Fortbildung sowie in der Weiterentwicklung von Betreuungsstandards. Gerade bei belastenden Einsatzlagen ist die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Krisenintervention ein unverzichtbarer Bestandteil einer professionellen Einsatzbewältigung.
Samstagabend geriet ein 60-jähriger Wanderer in eine alpine Notlage und musste vom Polizeihubschrauber gerettet werden.
Gegen 20:00 Uhr verständigte eine slowakische Staatsangehörige die Einsatzkräfte, nachdem ihr 60-jähriger Wanderpartner, ebenfalls slowakischer Staatsangehöriger, nicht wie vereinbart zum Treffpunkt zurückgekehrt war.
Den Einsatzkräften gelang es in der Folge, den verstiegenen Wanderer telefonisch zu erreichen. Dabei konnte dieser seinen Standort im Bereich des Großen Gnasen (2.461 m) bekannt geben. Aufgrund des exponierten Geländes wurde der Polizeihubschrauber „Libelle“ zur Bergung angefordert.
Der 60-Jährige konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt geborgen und sicher ins Tal geflogen werden.
Produktrückruf auf Grund von Salmonellen in SPAR Naturpur by NENI Bio-Hummus natur 125g, Ablaufdatum: 07.07.2026
Beim „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 wurde eine Verunreinigung von Salmonellen der Rohware Tahina festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR den „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 zurück. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert, das Produkt nicht zu konsumieren. Alle anderen SPAR Natur*pur-Produkte beziehungsweise Hummus-Erzeugnisse anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren.
Produktwarnung für den Benning Spannungsmesser Type MM 12
Betroffene Chargennummern:
Aufgrund eines Fehlers im automatischen Gleichspannungsbereichswähler zeigt das Multimeter-Display eine zu niedrige Spannung an. Der Benutzer kann eine Niederspannung annehmen und Hochspannungsteile berühren, die zu einem elektrischen Schlag führen.
Polizisten nahmen eine 43-jährige Pflegerin fest. Sie steht im Verdacht, über Jahre hinweg pflegebedürftige Menschen in Österreich sowie im deutschsprachigen Ausland teils skrupellos bestohlen zu haben. Die Frau befindet sich mittlerweile in Haft.
Nach einem Diebstahl in Eisenerz (Bezirk Leoben) im Mai dieses Jahres wurde die steirische Polizei auf die 43-jährige Tatverdächtige aufmerksam. Die Rumänin war über eine Vermittlungsagentur als 24-Stunden-Pflegerin für einen pflegebedürftigen 75-Jährigen eingesetzt worden. Entgegen der vereinbarten Betreuungsdauer von 28 Tagen hielt sie sich jedoch nur wenige Tage in der Wohnung des Pensionisten auf. In der Nacht auf den 17. Mai 2026 verließ die Frau plötzlich und nach nur vier Tagen die Wohnung. Wie sich später herausstellte, hatte sie zuvor mehrere hundert Euro Bargeld sowie Goldschmuck gestohlen. Zudem löschte sie unbemerkt ein auf dem Mobiltelefon des Pensionisten gespeichertes Foto von sich.
Diebstahlsserie aufgedeckt
Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark ergaben, dass die 43-Jährige zumindest seit 2019 als 24-Stunden-Pflegerin bei verschiedenen Familien in Österreich tätig gewesen sein dürfte. Dabei soll sie gegenüber mehreren Vermittlungsagenturen die Identität einer annähernd gleichaltrigen, bereits verstorbenen Rumänin verwendet haben. Wie die Ermittlungen weiters ergaben, dürfte die ausgezeichnet Deutsch sprechende Frau zwischen Mitte 2022 und ihrer Rückkehr nach Eisenerz auch in Deutschland und der Schweiz Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände aus den Wohnungen und Häusern ihrer pflegebedürftigen Klienten gestohlen haben.
Skrupellose Vorgehensweise
Wie rücksichtslos die 43-Jährige vorgegangen sein dürfte, zeigt ein besonders gravierender Fall. Um nach einem nächtlichen Diebstahl ungestört flüchten zu können, soll sie die Stromversorgung des Notrufsystems eines bettlägerigen Pflegebedürftigen durchtrennt haben. Insgesamt werden der 43-Jährigen in Österreich bislang zumindest acht derartige Diebstähle zur Last gelegt. Obwohl Ermittler von einer durchaus höheren Dunkelziffer ausgehen und einige Diebstähle wohl unbemerkt geblieben sein dürften, beläuft sich der durch die bislang bekannten Straftaten entstandene Schaden auf rund 70.000 Euro.
Festnahme in Ungarn
Nach dem zuletzt bekannt gewordenen Diebstahl in Eisenerz erwirkten Ermittler des LKA Steiermark einen Europäischen Haftbefehl. Ungarische Behörden nahmen die 43-Jährige schließlich im Zuge einer Reisebewegung fest. Nach ihrer Auslieferung nach Österreich verweigerte die Tatverdächtige bislang gegenüber der Polizei die Aussage zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr wurde die Frau in die Justizanstalt Linz eingeliefert und befindet sich dort in Haft. Sie wird wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Diebstahls angezeigt.
Samstagvormittag kam ein Pkw-Lenker auf der B146 von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Gegen 09:30 Uhr war ein 58-jähriger Pkw-Lenker auf der B146 von Admont in Richtung Hieflau unterwegs. Wenige Meter vor einem Bahnübergang kam er aus bislang ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw touchierte einen Leitpflock, fuhr über eine Leitschiene und geriet in die Böschung.
In weiterer Folge prallte das Fahrzeug gegen einen Baum, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Lenker konnte sich mit Unterstützung von Ersthelfern selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort durch Einsatzkräfte medizinisch versorgt. Eine weitere Behandlung im Krankenhaus lehnte er ab.
Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,34 Promille.
Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.
Das verunfallte Fahrzeug wurde anschließend mithilfe eines Krans von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Feuerwehr Weng sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.
Donnerstagfrüh ereignete sich ein Forstunfall, bei dem ein 21-jähriger Forstfacharbeiter Verletzungen unbestimmten Grades erlitt.
Gegen 06:55 Uhr ereignete sich im Bereich des sogenannten „Wirtsgupf“ ein Forstunfall. Ein 21-jähriger Forstfacharbeiter aus dem Bezirk Liezen wurde von einem etwa 60 Zentimeter langen Teilstück eines Fichtenwipfels getroffen. Das Holzstück war infolge der Zugkraft einer Seilwinde abgerissen und hochgeschnellt. Ein Arbeitskollege setzte umgehend die Rettungskette in Gang und führte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte die Erstversorgung des Verletzten durch.
Der 21-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Oberkörpers und des Kopfes. Er wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers Christophorus 14 mittels Tau geborgen und anschließend in das LKH Graz geflogen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Neben Kräften der Polizei und der Alpinpolizei standen die Bergrettung Hohentauern sowie die Freiwillige Feuerwehr Hohentauern im Einsatz.