Freitagvormittag stürzte eine 38-jährige Paragleiterin aus Deutschland kurz nach dem Start im Bereich der Mittelstation der Planai ab. Die Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Kurz nach 10.00 Uhr startete die 38-Jährige mit ihrem Paragleiter im Bereich der Mittelstation der Planai. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen klappte der Gleitschirm der 38-Jährigen unmittelbar nach dem Start in einer Rechtskurve auf einer Seite ein.
In der Folge verlor die Pilotin die Kontrolle über ihren Paragleiter und stürzte aus einer Höhe von rund 15 bis 20 Metern zu Boden.
Ersthelfer – darunter ein zufällig anwesender Arzt – leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Zeitgleich wurden die Alpinpolizei sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und des Rettungshubschraubers alarmiert. Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte konnte die Notärztin des Rettungshubschraubers nur noch den Tod der 38-Jährigen feststellen. Der Leichnam wurde von der Bergrettung Schladming geborgen und von der Staatsanwaltschaft Leoben freigegeben. Ein Kriseninterventionsteam stand im Einsatz.
Freitagfrüh kam ein alkoholisierter 30-Jähriger mit einem Klein-Lkw von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Wassergraben. Mit Verletzungen unbestimmten Grades wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 5:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall nach Tipschern gerufen. Dort waren bereits Ersthelfer vor Ort und führten Erstmaßnahmen durch. Die Feuerwehren Gröbming und St. Martin am Grimming sowie der Notarzthubschrauber vor Ort standen im Einsatz.
Ersten Ermittlungen zufolge war ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit einem Klein-Lkw auf der B 320 Ennstal Bundesstraße aus Richtung Gröbming kommend Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache er rechts von der Fahrbahn ab und setzte seine Fahrt über eine angrenzende Wiese fort. Nach etwa 100 Metern kollidierte das Fahrzeug mit einem Wassergraben, wodurch es sich überschlug und in der Folge auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Der 30-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Nachkommende Fahrzeuglenker setzten die Rettungskette in Gang.
Nach der Erstversorgung wurde der 30-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber C 14 ins DKH Schladming eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
Am Donnerstag ereignete sich um 05:12 Uhr bei Krippau ein Erdbeben der Magnitude 2,0.
Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung
Die Herdtiefe lag bei zwölf Kilometern. Es wurde von der Bevölkerung auch ausserhalb des Epizentrums (Krippau) teils deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten meint die Seismologin Mag. Fee-Alexandra Rodler von GeoSphere Austria.
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Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung. Trotz des modernen Erdbebenmessnetzes von GeoSphere Austria sind Ihre Wahrnehmungsberichte unverzichtbar.
Das engmaschige Erdbebenmessnetz ermöglicht eine genaue Lokalisierung und Bestimmung der Magnitude des Erdbebens. Je nach Bodenbeschaffenheit und Struktur des Untergrundes können die lokalen Auswirkungen eines Erdbebens, wie zum Beispiel Gebäudeschäden, jedoch sehr unterschiedlich sein. Um zu wissen, wie stark sich ein Erdbeben auf Mensch, Infrastruktur und Natur ausgewirkt hat, ersucht die GeoSphere Austria um Ihre Erdbebenmeldung.
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Ein 27-Jähriger erlitt bei Forstarbeiten Donnerstagvormittag schwere Verletzungen. Er musste ins Krankenhaus geflogen werden.
Gegen 6:00 Uhr begannen zwei Männer im Alter von 22 und 27 Jahren, beide aus dem Bezirk Liezen, ihre Holzschlägerungsarbeiten im Bereich des Krahsteines. Gegen 8:45 Uhr kam es dann zu jenem Forstunfall, bei dem der 27-Jährige offenbar von einem umfallenden Baum getroffen und schwer verletzt wurde. Der genaue Unfallhergang ist bislang nicht bekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Insgesamt standen innerhalb kurzer Zeit rund 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung, Bergrettung und Polizei für die Erste Hilfe-Maßnahmen im steilen Gelände im Einsatz.
Trotz getragener Schutzkleidung erlitt der 27-jährige Forstarbeiter schwere Verletzungen. Einsatzkräfte brachten den Mann terrestrisch zu einer Forststraße und von dort mit dem Roten Kreuz zum Landeplatz des Rettungshubschraubers. Die Crew des „Christophorus 14“ flog den 27-Jährigen schließlich ins UKH nach Salzburg.
Polizisten forschten eine 51-Jährige aus. Sie steht im Verdacht, gemeinsam mit ihren großteils minderjährigen Kindern Einbruchsdiebstähle verübt zu haben. Die Diebestouren sollen unter anderem eine Art Freizeitbeschäftigung gewesen sein.
Seit rund einem Jahr ermittelt die Polizeiinspektion Stainach gegen die 51-Jährige aus dem Bezirk Liezen. Sie steht im Verdacht, seit 2019 wiederkehrend Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Region verübt zu haben. Dabei kundschaftete sie meist alleine leerstehende Wohn- und Ferienhäuser aus. Gemeinsam mit ihren Kindern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren suchte sie die Orte in der Folge an Wochenenden erneut auf, um sich dort aufzuhalten bzw. diverse Gegenstände zu entwenden. Gestohlene Gegenstände soll die 51-Jährige in der Folge auch auf Flohmärkten verkauft haben.
Hinweis nach Einbruch
Nach dem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Niederhofen (Gemeinde Stainach-Pürgg) im August 2025 geriet die polizeilich bekannte 51-Jährige in den Fokus der Ermittler. Dabei flüchtete die Obersteirerin mit ihrem Pkw und in Begleitung eines Kindes vom Tatort. Polizisten aus Stainach forschten die Tatverdächtige aus. Bis heute zeigt sie sich bei Einvernahmen zu den Tatvorwürfen nicht geständig. Stattdessen gab sie an, dass ihre Kinder lediglich einen dringenden Toilettenbesuch im fremden Haus abhalten mussten.
Mehrere Einbrüche
An den Taten beteiligte Kinder legten jedoch ein umfassendes Geständnis ab und gestanden ein, die Einbrüche gemeinsam mit ihrer Mutter verübt zu haben. Dies legten auch durchgeführte Lokalaugenscheine an Tatorten nahe. Bei einer Hausdurchsuchung stellten Polizisten Cannabis, Kokain sowie mutmaßliches Diebesgut bei der 51-Jährigen sicher. Durch umfassende Ermittlungen konnten Polizisten der Frau zumindest fünf Einbruchsdiebstähle nachweisen. Ermittler gehen jedoch von einer bestimmten Dunkelziffer und einer nicht näher definierbaren Anzahl an bislang nicht angezeigten bzw. bekannten Einbrüchen aus. Die 51-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt, wo sie sich demnächst vor dem Gericht verantworten muss.
Bei einer Frontalkollision zweier Pkw Mittwochnacht wurden beide Fahrzeuglenker verletzt.
Gegen 21:55 Uhr war ein stark alkoholisierter 26-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Pkw auf der B 145 in Tauplitz in Fahrtrichtung Stainach unterwegs. Dieser kam zuerst auf das rechte Straßenbankett, dann wieder auf die Fahrbahn, ehe er auf das linke Straßenbankett geriet. Danach befuhr er etwa 50 Meter lang eine angrenzende Wiese, bevor er wieder auf die Fahrbahn gelangte. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einem 24-jährigen Grazer. Anrainer wurden auf den Unfall aufmerksam, leisteten Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Dabei wurden der 24-Jährige schwer und der 26-Jährige leicht verletzt.
Nach der Erstversorgung wurde der 24-Jährige vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Der 26-Jährige wurde ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung.
Die Feuerwehren Bad Mitterndorf und Tauplitz standen im Einsatz.
Die B 145 war an der Unfallörtlichkeit bis 24:00 Uhr gesperrt.
Bei Heuarbeiten Dienstagabend stürzte ein 63-Jähriger mit seinem Traktor ab und erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
Gegen 17:00 Uhr wollte ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Traktor samt Heuwender auf einer steilen Wiese das Heu umkehren. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte der Traktor ab und überschlug sich mehrmals. Dabei wurde der 63-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert. Durch eine dort montierte Wildkamera wurde der zuständige Aufsichtsjäger auf den Unfall aufmerksam und verständigte die Rettungskräfte.
Nach der Erstversorgung wurde der 63-Jährige mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber C 14 ins UKH Linz eingeliefert.
Im Einsatz standen die Polizei, Alpinpolizei sowie Polizeidrohne, die Bergrettung Liezen, das Rote Kreuz, die Feuerwehr Liezen sowie der Notarzthubschrauber.
Bei einem Verkehrsunfall Donnerstagnachmittag in Pichl, erlitt ein betagtes Ehepaar Verletzungen unbestimmten Grades. Die beiden Personen mussten in das LKH Bad Ischl eingeliefert werden.
Gegen 15:20 Uhr lenkte die 78-jährige Lenkerin ihren Pkw auf der B145 in FR Bad Aussee. Im Unfallbereich bog sie von der Bundesstraße in die Gemeindestraße in Richtung Pichl ein, um danach zum Parkplatz eines Diskonters zufahren zu können. Dabei verwechselte sie bei ihrem automatikgetriebenen Fahrzeug laut eigenen Angaben Bremse und Gaspedal. Das Fahrzeug fuhr gerade über eine Böschung und kam in einem Graben schwer beschädigt zum Stillstand.
Bei einem Verkehrsunfall auf der B146 erlitt ein 50-jähriger Pkw-Lenker Montagabend Verletzungen unbestimmten Grades. Der Mann war zuvor aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Anhänger eines Lkw geprallt. Ein Alkotest verlief bei ihm positiv.
Gegen 23:40 Uhr war ein 23-jähriger Lkw-Lenker mit einem Sattelzug samt Anhänger auf der B146 in Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Zur selben Zeit lenkte der 50-Jährige aus dem Bezirk Liezen seinen Pkw in die Gegenrichtung. Im Gemeindegebiet von Ardning geriet der Pkw-Lenker plötzlich auf die Gegenfahrbahn und touchierte in der Folge den Anhänger des entgegenkommenden Lastwagens.
Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der 50-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort lieferte das Rote Kreuz den Mann in das LKH Rottenmann ein. Der 23-jährige Lkw-Lenker überstand den Unfall unverletzt.
Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ. Bei dem im Krankenhaus behandelten Pkw-Lenker wurde ebenfalls ein Alkomattest durchgeführt. Dieser ergab eine leichte Alkoholisierung. Der Mann wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die B146 war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis 01:00 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.
Unglaubliche 45 Jahre gibt es sie nun schon, die Internationale Musikwoche Großlobming – seit 2007 auch St. Marein und 2026 Knittelfeld. Vom unvergesslichen Prof. Albert Kocsis und Prof. Mag. Lore Schrettner mit Liebe und Enthusiasmus ins Leben gerufen sind diese Jahre geprägt von Beständigkeit, Idealismus, Musizierfreunde, hohem künstlerischen Niveau und unvergleichlicher Atmosphäre.
Bedeutende Persönlichkeiten der internationalen Musikszene aus Amerika, Japan, Kanada, Luxemburg, Iran, Spanien, Israel, Korea, Taiwan, Mexiko, Neuseeland, Australien, Ungarn, Italien, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Polen, Slowenien, Kroatien, Albanien, Holland, Schweden, Russland, Georgien, England, Slowakei, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Österreich sind ins kleine Dörfchen Großlobming gekommen und haben hier prägende Akzente gesetzt und diese Eindrücke auch mit nach Hause genommen.
Die hochkarätigen Konzerte finden im Hof des „G´Schlössl´s Murtal“ sowie in den geschichtlich und kulturell bedeutenden und akustisch hervorragenden Pfarrkirchen von Großlobming und St. Marein sowie im Kulturhaus Knittelfeld statt.
Die Unterbringung der Künstler erfolgt in den Beherbergungsbetrieben des Lobmingtales. Geprobt wird in der VS Großlobming.
Dank für diese Möglichkeiten gebührt den Bürgermeistern von Großlobming, St. Marein- Feistritz und Knittelfeld, dem Ehepaar Pußwald, den MitarbeiterInnen der Gemeinden Großlobming, St. Marein-Feistritz und dem Team des Kulturhauses Knittelfeld, den Pfarren von St. Marein und Großlobming, dem „G´Schlössl Murtal“-Team und allen treuen Helferinnen und Helfern sowie den Spendern und Sponsoren.
Die vier sorgfältig ausgewählten Konzerte garantieren auch in diesem Jahr für unvergessliche Konzerterlebnisse und musikalische Höhepunkte.
Auskünfte:
Prof. Mag. Lore Schrettner, Tel. 0664 30 21 553, www.louis-spohr-sinfonietta.at und Gemeinde Großlobming, Tel. 03512 82923, www.lobmingtal.at
Konzertkarten gibt es nur an den Abendkassen
(ab 19 Uhr geöffnet) ! Freie Platzwahl !
Kartenpreise pro Konzert: € 25,-
Schüler € 15,-
Für die Sommerserenade werden Reservierungssesselaufkleber an der Abendkassa ausgegeben. Somit kann man vor dem Konzert das herrliche Ambiente rund um das G´Schlössl Murtal genießen.
Die Landespolizeidirektion Steiermark zeichnete Edwin Benko und Cornelia Forstner mit der Anerkennungsmedaille des Bundesministeriums für Inneres aus. Mit der Auszeichnung würdigt die Polizei ihre langjährigen Verdienste um die Krisenintervention sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark und der steirischen Polizei.
Die feierliche Verleihung fand am Donnerstag, 9. Juli 2026, im Rahmen des Festaktes zum „Tag der Bundespolizei“ im Ehrenhof der Landespolizeidirektion Steiermark in Graz statt. Gemeinsam mit Generalmajor Helmut Richter und Hofrat Alexander Gaisch überreichte Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Anerkennungsmedaillen in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste sowie Führungskräfte der Polizei. „Das Kriseninterventionsteam ist für die Polizei im tagtäglichen Einsatz ein unverzichtbarer Partner. Mit Edwin Benko und Cornelia Forstner würdigen wir stellvertretend rund 400 Menschen in der Steiermark, die mit hoher fachlicher Kompetenz, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Engagement tagtäglich für Menschen in Ausnahmesituationen da sind. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und größter Respekt“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Edwin Benko: Wegbereiter der Krisenintervention
Als Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT) Steiermark prägt Edwin Benko seit vielen Jahren die psychosoziale Akuthilfe im Land entscheidend mit. Mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und besonderem Einfühlungsvermögen entwickelte er gemeinsam mit seinem Team Strukturen und Qualitätsstandards kontinuierlich weiter und begleitete zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für die Aus- und Fortbildung der zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KIT Steiermark ein. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion Steiermark ein, die er über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet hat.
Cornelia Forstner: Koordination mit Kompetenz und Menschlichkeit
Cornelia Forstner ist Leiterin der Koordinationsstelle des Kriseninterventionsteams in der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. In dieser Funktion verantwortet sie die organisatorische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Krisenintervention im Land Steiermark. Mit hoher fachlicher Kompetenz und großem persönlichem Engagement fördert sie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einsatzorganisationen und trägt wesentlich dazu bei, dass Betroffene in akuten Krisensituationen rasch professionelle psychosoziale Unterstützung erhalten. Insbesondere die vertrauensvolle Kooperation zwischen Kriseninterventionsteam und Polizei wurde durch ihr Wirken nachhaltig gestärkt.
KIT: Unverzichtbare Hilfe in Ausnahmesituationen
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark unterstützt Menschen nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen, Gewaltdelikten oder anderen außergewöhnlich belastenden Ereignissen in den ersten Stunden nach dem Geschehen. Die rund 400 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten psychosoziale Akuthilfe, geben Orientierung und stehen Betroffenen in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens zur Seite. Darüber hinaus engagiert sich das Team in der Aus- und Fortbildung sowie in der Weiterentwicklung von Betreuungsstandards. Gerade bei belastenden Einsatzlagen ist die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Krisenintervention ein unverzichtbarer Bestandteil einer professionellen Einsatzbewältigung.
Samstagabend geriet ein 60-jähriger Wanderer in eine alpine Notlage und musste vom Polizeihubschrauber gerettet werden.
Gegen 20:00 Uhr verständigte eine slowakische Staatsangehörige die Einsatzkräfte, nachdem ihr 60-jähriger Wanderpartner, ebenfalls slowakischer Staatsangehöriger, nicht wie vereinbart zum Treffpunkt zurückgekehrt war.
Den Einsatzkräften gelang es in der Folge, den verstiegenen Wanderer telefonisch zu erreichen. Dabei konnte dieser seinen Standort im Bereich des Großen Gnasen (2.461 m) bekannt geben. Aufgrund des exponierten Geländes wurde der Polizeihubschrauber „Libelle“ zur Bergung angefordert.
Der 60-Jährige konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt geborgen und sicher ins Tal geflogen werden.
Produktrückruf auf Grund von Salmonellen in SPAR Naturpur by NENI Bio-Hummus natur 125g, Ablaufdatum: 07.07.2026
Beim „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 wurde eine Verunreinigung von Salmonellen der Rohware Tahina festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR den „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 zurück. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert, das Produkt nicht zu konsumieren. Alle anderen SPAR Natur*pur-Produkte beziehungsweise Hummus-Erzeugnisse anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren.
Produktwarnung für den Benning Spannungsmesser Type MM 12
Betroffene Chargennummern:
Aufgrund eines Fehlers im automatischen Gleichspannungsbereichswähler zeigt das Multimeter-Display eine zu niedrige Spannung an. Der Benutzer kann eine Niederspannung annehmen und Hochspannungsteile berühren, die zu einem elektrischen Schlag führen.
Polizisten nahmen eine 43-jährige Pflegerin fest. Sie steht im Verdacht, über Jahre hinweg pflegebedürftige Menschen in Österreich sowie im deutschsprachigen Ausland teils skrupellos bestohlen zu haben. Die Frau befindet sich mittlerweile in Haft.
Nach einem Diebstahl in Eisenerz (Bezirk Leoben) im Mai dieses Jahres wurde die steirische Polizei auf die 43-jährige Tatverdächtige aufmerksam. Die Rumänin war über eine Vermittlungsagentur als 24-Stunden-Pflegerin für einen pflegebedürftigen 75-Jährigen eingesetzt worden. Entgegen der vereinbarten Betreuungsdauer von 28 Tagen hielt sie sich jedoch nur wenige Tage in der Wohnung des Pensionisten auf. In der Nacht auf den 17. Mai 2026 verließ die Frau plötzlich und nach nur vier Tagen die Wohnung. Wie sich später herausstellte, hatte sie zuvor mehrere hundert Euro Bargeld sowie Goldschmuck gestohlen. Zudem löschte sie unbemerkt ein auf dem Mobiltelefon des Pensionisten gespeichertes Foto von sich.
Diebstahlsserie aufgedeckt
Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark ergaben, dass die 43-Jährige zumindest seit 2019 als 24-Stunden-Pflegerin bei verschiedenen Familien in Österreich tätig gewesen sein dürfte. Dabei soll sie gegenüber mehreren Vermittlungsagenturen die Identität einer annähernd gleichaltrigen, bereits verstorbenen Rumänin verwendet haben. Wie die Ermittlungen weiters ergaben, dürfte die ausgezeichnet Deutsch sprechende Frau zwischen Mitte 2022 und ihrer Rückkehr nach Eisenerz auch in Deutschland und der Schweiz Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände aus den Wohnungen und Häusern ihrer pflegebedürftigen Klienten gestohlen haben.
Skrupellose Vorgehensweise
Wie rücksichtslos die 43-Jährige vorgegangen sein dürfte, zeigt ein besonders gravierender Fall. Um nach einem nächtlichen Diebstahl ungestört flüchten zu können, soll sie die Stromversorgung des Notrufsystems eines bettlägerigen Pflegebedürftigen durchtrennt haben. Insgesamt werden der 43-Jährigen in Österreich bislang zumindest acht derartige Diebstähle zur Last gelegt. Obwohl Ermittler von einer durchaus höheren Dunkelziffer ausgehen und einige Diebstähle wohl unbemerkt geblieben sein dürften, beläuft sich der durch die bislang bekannten Straftaten entstandene Schaden auf rund 70.000 Euro.
Festnahme in Ungarn
Nach dem zuletzt bekannt gewordenen Diebstahl in Eisenerz erwirkten Ermittler des LKA Steiermark einen Europäischen Haftbefehl. Ungarische Behörden nahmen die 43-Jährige schließlich im Zuge einer Reisebewegung fest. Nach ihrer Auslieferung nach Österreich verweigerte die Tatverdächtige bislang gegenüber der Polizei die Aussage zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr wurde die Frau in die Justizanstalt Linz eingeliefert und befindet sich dort in Haft. Sie wird wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Diebstahls angezeigt.
Samstagvormittag kam ein Pkw-Lenker auf der B146 von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Gegen 09:30 Uhr war ein 58-jähriger Pkw-Lenker auf der B146 von Admont in Richtung Hieflau unterwegs. Wenige Meter vor einem Bahnübergang kam er aus bislang ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw touchierte einen Leitpflock, fuhr über eine Leitschiene und geriet in die Böschung.
In weiterer Folge prallte das Fahrzeug gegen einen Baum, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Lenker konnte sich mit Unterstützung von Ersthelfern selbstständig aus dem Fahrzeug befreien.
Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort durch Einsatzkräfte medizinisch versorgt. Eine weitere Behandlung im Krankenhaus lehnte er ab.
Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,34 Promille.
Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.
Das verunfallte Fahrzeug wurde anschließend mithilfe eines Krans von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Feuerwehr Weng sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.
Donnerstagfrüh ereignete sich ein Forstunfall, bei dem ein 21-jähriger Forstfacharbeiter Verletzungen unbestimmten Grades erlitt.
Gegen 06:55 Uhr ereignete sich im Bereich des sogenannten „Wirtsgupf“ ein Forstunfall. Ein 21-jähriger Forstfacharbeiter aus dem Bezirk Liezen wurde von einem etwa 60 Zentimeter langen Teilstück eines Fichtenwipfels getroffen. Das Holzstück war infolge der Zugkraft einer Seilwinde abgerissen und hochgeschnellt. Ein Arbeitskollege setzte umgehend die Rettungskette in Gang und führte bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte die Erstversorgung des Verletzten durch.
Der 21-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Oberkörpers und des Kopfes. Er wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers Christophorus 14 mittels Tau geborgen und anschließend in das LKH Graz geflogen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Neben Kräften der Polizei und der Alpinpolizei standen die Bergrettung Hohentauern sowie die Freiwillige Feuerwehr Hohentauern im Einsatz.
Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit ist der Neubau der Mautstelle Bosruck auf der A 9 Pyhrnautobahn abgeschlossen. Sowohl die so genannte Mautspange als auch das neue Mautgebäude konnten plangemäß in Betrieb genommen werden.
Die Mautstelle Bosruck ist damit nach der beim Gleinalmtunnel und jener in St. Jakob in Tirol beim Arlbergtunnel die dritte „Mautstelle der Zukunft“ der ASFINAG. In den kommenden Jahren werden auch die weiteren Mautstellen (Karawanken, Tauern und Schönberg auf der A 13 Brennerautobahn) in einem einheitlichen Design und mit Fokus auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien neu errichtet.
Seit 1983 ist die Mautstelle beim Bosrucktunnel die Anlaufstelle für täglich bis zu 40.000 Fahrzeuge. Nach so vielen Jahren waren Technik und Infrastruktur veraltet und mussten erneuert werden. Seit September 2024 wurde die Mautstelle von Grund auf neu errichtet und ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie der ASFINAG auch zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltiges Bauen. Der wesentlichste Baustoff ist Holz, Photovoltaik versorgt den Standort mit grünem Strom, geheizt wird der gesamte Standort künftig über ein Biomasse-Kraftwerk.
Basis für das neue Design war ein Architektenwettbewerb für alle Mautstellen in Österreich. Klarerweise wurde nicht nur auf die Optik Wert gelegt: Die Mautstelle Bosruck bietet den Mitarbeitenden ab sofort ein modernes, angenehmes Arbeitsumfeld, die technischen Anlagen sind auf den neuesten Stand und für die Kundinnen und Kunden bringt der Neubau ein deutlich besseres Service.
Wichtig: Unter anderem konnten mehr und breitere Fahrspuren (und zwar von 3,20 auf nunmehr 3,50 Meter) errichtet werden.
Nachhaltig, klimaneutral und moderne Arbeitsplätze
Ziel dieser Investition war es, Mautstellen und Arbeitsplätze entsprechend der ASFINAG-Nachhaltigkeitsstrategie fit für die Zukunft zu machen. Die wesentlichen Neuerungen bei den beiden Mautstellen sind:
Mittwochnacht kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Frontalkollision zweier Pkw in der Grabnerhof Kurve bei Admont. Vier Personen wurden dabei schwer bzw. leicht verletzt.
Gegen 21:30 Uhr kam es auf der B117 zu einer Frontalkollision zweier Pkw. Die beiden Pkw-Lenker im Alter von 17 und 43 Jahren erlitten dabei schwere Verletzungen und wurden in die Krankenhäuser Kalwang und Graz gebracht. Zwei Pkw-Insassinnen im Alter von 16 und 18 Jahren erlitten leichte Verletzungen und wurden ins LKH Rottenmann gebracht.
Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Die Beteiligten konnten aufgrund ihrer Verletzung bislang noch nicht befragt werden.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Hall, Admont und Weng befreiten die eingeklemmten Personen mit hydraulischem Rettungsgerät, insbesondere Schere und Spreizer. Zeitgleich erfolgte die medizinische Erstversorgung der Verletzten durch die Rettungsabteilung Admont sowie das Rote Kreuz direkt an der Unfallstelle. Die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst ermöglichte eine rasche Versorgung der Unfallopfer unter schwierigen Bedingungen.
Für die Dauer der Rettungs-, Berge- und Aufräumarbeiten musste die B117 vollständig für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die beschädigten Fahrzeuge geborgen, die Fahrbahn gereinigt und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Eine 50-jährige Pkw-Lenkerin kam Dienstagvormittag auf der B320 von der Fahrbahn ab. Ihr Fahrzeug überschlug sich im Straßengraben. Die Frau erlitt schwere Verletzungen.
Gegen 11:00 Uhr fuhr die 50-Jährige mit ihrem Pkw auf der B 320 aus Richtung Schladming kommend in Fahrtrichtung Liezen. Laut Zeugenaussagen geriet der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte in den dortigen Graben, überschlug sich und kam schließlich auf der rechten Fahrzeugseite zum Stillstand. Die 50-Jährige war alleine im Schulbus unterwegs
Ersthelfer reagierten sofort und befreiten die Frau, die sich alleine im Fahrzeug befunden hatte, aus dem Wrack. Nach der medizinischen Erstversorgung durch das Rote Kreuz und das Team des alarmierten Rettungshubschraubers Christophorus 14 wurde die Schwerverletzte in das LKH Rottenmann geflogen.
Die B 320 war für die Dauer der Rettungs- und Bergearbeiten im Bereich der Unfallstelle zwischen 11:00 Uhr und 12:10 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine Umleitung über die L734 wurde eingerichtet.
56 frisch ausgebildete dienstführende Polizistinnen und Polizisten feierten am Dienstag ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Im Rahmen eines Festaktes wurden die neuen Führungskräfte für ihren zukünftigen Dienst in der Steiermark geehrt.
Der feierliche Festakt fand in Weißkirchen unter der Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste statt. Stellvertretend für den Innenminister wohnte der Leiter der Direktion Spezialeinheiten (DSE), Bernhard Treibenreif, den Feierlichkeiten bei. Seitens der Landespolizeidirektion Steiermark gratulierte Landespolizeidirektor Gerald Ortner den Absolventinnen und Absolventen persönlich zu diesem wichtigen Karrieremeilenstein.
Die 56 Polizistinnen und Polizisten haben in den vergangenen Monaten eine intensive und anspruchsvolle Ausbildung für die mittlere Führungsebene absolviert. Sie werden ab sofort als dienstführende Beamte in den verschiedenen Dienststellen der Steiermark Führungsaufgaben übernehmen und als wesentliche Stützen im täglichen Dienstbetrieb fungieren.
„Die Anforderungen an eine moderne polizeiliche Führungskraft sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung haben unsere neuen dienstführenden Kolleginnen und Kollegen das nötige Fundament erhalten, um Verantwortung zu übernehmen und unsere Dienststellen professionell in die Zukunft zu führen. Ihr Engagement stärkt die Sicherheitsarchitektur in der gesamten Steiermark maßgeblich.“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner im Rahmen der feierlichen Dekretübergabe.
Nach dem Großen Preis von Österreich am Red Bull Ring ziehen die Behörde und die Einsatzorganisationen eine überaus positive Erstbilanz. Während die Abreise der Fans derzeit geordnet abläuft, blicken die Einsatzkräfte auf ein friedliches Großevent zurück.
Das Rennwochenende im steirischen Murtal lockte auch in diesem Jahr massenhaft Motorsportbegeisterte an und sorgte für einen enormen Besucheransturm. Trotz des dichten Reiseverkehrs kam es vor allem am entscheidenden Rennsonntag zu keinen nennenswerten Verzögerungen bei der Anreise. Ein präzise abgestimmtes Verkehrskonzept des Veranstalters, das in enger Kooperation mit der Behörde und der Polizei umgesetzt wurde, ermöglichte eine flexible und reibungslose Verkehrsleitung.
Prävention durch Kommunikation und Premiere für Fahrradpolizei
Im Umfeld der Rennstrecke und auf den gut ausgelasteten Campingplätzen setzte die Polizei primär auf Aufklärung und den direkten Kontakt mit den Fans. Erstmals kam in Spielberg auch die Fahrradpolizei zum Einsatz, um gezielt im Bereich der Zweiradfahrer für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Die Kriminalitätslage blieb angesichts der über 300.000 Besucherinnen und Besucher über alle Renntage hinweg auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Die Einsatzkräfte mussten lediglich vereinzelte Delikte wie Sachbeschädigungen, kleinere Diebstähle oder Körperverletzungen aufnehmen. Im Straßenverkehr wurden vereinzelte Unfälle registriert, zudem mussten einige Lenker wegen Alkoholisierung am Steuer ihren Führerschein abgeben.
Konsequentes Einschreiten gegen unerlaubte Drohnenflüge
Ein Schwerpunkt des diesjährigen Sicherheitskonzepts lag auf der Durchsetzung des Flugverbots für private Drohnen. Mittels moderner Drohnenabwehrtechnik konnten die Einsatzkräfte insgesamt knapp 20 illegale Drohnenflüge detektieren. Gegen die jeweiligen Piloten wurde strikt vorgegangen, wobei vorläufige Sicherheitsleistungen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro eingehoben wurden.
Politik überzeugte sich von Sicherheitsarbeit
Um sich von der effizienten Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu überzeugen, besuchten der Staatssekretär Jörg Leichtfried sowie Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom die Führungsstäbe. Sie sprachen den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten sowie allen Einsatzorganisationen und Behördenvertretern ihren Dank für das professionelle Sicherheitsmanagement aus.
Auch die behördliche Einsatzleiterin Bezirkshauptfrau Nina Pölzl ist in einer ersten Reaktion zufrieden mit dem Einsatzverlauf. „Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten macht jedes Jahr wieder den Erfolg aus. Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kräften und Organisationen. Ihr Einsatz und ihr Engagement – heuer unter verschärften Hitzebedingungen - trägt dazu bei, dass wir uns im steirischen Murtal über eine der sichersten Sportgroßveranstaltungen der Welt freuen dürfen.“
Bei hochsommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht für Platz zwei vor Kimi Antonelli.
Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Red-Bull-Ring feiert der Mercedes-Pilot George Russell seinen zweiten Saisonsieg - den ersten seit dem Saisonauftakt in Australien - und schiebt sich in der Formel-1-WM 2026 wieder näher an Teamkollege Kimi Antonelli heran.
Der Italiener muss sich nach 71 Runden mit Rang drei begnügen. Zweiter wurde Max Verstappen (Red Bull), der im Schlusssprint nicht genügend Kohlen im Feuer hatte und trotz frischerer Reifen nicht mehr zu Russell aufschließen konnte.
Ferrari erlebte derweil ein äußerst enttäuschendes Rennen: Charles Leclerc fand in seinem SF-26 überhaupt keine Pace und wurde als Achter Schlechtester der vier Topteams, Lewis Hamilton kämpfte zu Beginn lange mit Verstappen, bevor Ferrari einen taktischen Fehler beging.
Die Scuderia hatte Hamilton während einer virtuellen Safety-Car-Phase deutlich früher als geplant zum zweiten Boxenstopp geholt, doch trotz weicher Reifen konnte er den Pacevorteil nicht nutzen und musste sich am Ende auch Oscar Piastri (McLaren) im Kampf um Rang vier geschlagen geben.
Weltmeister Lando Norris (McLaren) wurde hinter Isack Hadjar (Red Bull) enttäuschender Siebter, die letzten Punkte gingen an die beiden Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad.
Audi ging als Elfter (Gabriel Bortoleto) und Zwölfter (Nico Hülkenberg) erneut leer aus und wartet weiterhin seit dem Saisonauftakt auf den nächsten Punkt.
Für das Rennen werden bis zu 36 Grad erwartet, weshalb der Weltverband FIA eine Hitzewarnung ausgesprochen hat.
Mercedes-Pilot George Russell startet heute von der Pole-Position. Der Brite fing in den letzten Sekunden des Qualifyings seinen Ferrari-Konkurrenten Charles Leclerc noch ab. Auf den dritten Platz kam Lewis Hamilton im zweiten Ferrari. Russells Teamkollege Kimi Antonelli landete auf dem vierten Platz vor Max Verstappen, der in einer sehr schnellen Runde ins Kiesbett abflog. "Ich weiß noch nicht woran es lag" meinte Verstappen zerknirscht.
Die Hitze wird vor allem die Fans auf den nicht überdachten Tribünen am Red-Bull-Ring treffen. Die Veranstalter empfehlen das Tragen einer Kopfbedeckung und stellen kostenlose Wasserspender sowie Sonnencreme zur Verfügung. Zudem sind Flaschen (kein Glas) bis maximal 1,5 Liter am Gelände erlaubt.
Die Startaufstellung der ersten zehn Fahrer:
G. Russell (Mercedes AMG Motorsport)1:06.1132
C. Leclerc (Ferrari)1:06.3493
L. Hamilton (Ferrari)1:06.4084
A. Antonelli (Mercedes AMG Motorsport)1:06.4145
M. Verstappen (Red Bull Racing)1:06.4756
L. Norris (McLaren)1:06.5027
O. Piastri (McLaren)1:06.5118
I. Hadjar (Red Bull Racing)1:06.6329
L. Lawson (RB)1:06.95510
A. Lindblad (RB)1:07.007
Samstagabend kollidierten auf der B320 zwei Pkw frontal miteinander. Vier Personen wurden dabei schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber standen im Einsatz.
Gegen 18:00 Uhr kam es auf der B320 bei Straßenkilometer 63,4 zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkws. Nach bisherigen Ermittlungen geriet ein 28-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Gmünd aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw eines 49-jährigen Lenkers aus dem Bezirk Liezen.
Beide Fahrzeuglenker sowie deren Beifahrer – ein 32-jähriger Mann und eine 54-jährige Frau – erlitten schwere Verletzungen. Zwei der Verletzten wurden vom Roten Kreuz in das LKH Rottenmann eingeliefert. Eine Person wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 14 in das DKH Schladming geflogen, eine weitere mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Leoben transportiert. Beide Lenker waren nicht alkoholisiert.
Die Freiwillige Feuerwehr Wörschach stand mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften im Einsatz.
Die B320 war für rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Ein 39-jähriger Motorradlenker erlitt Freitagmittag bei einem Verkehrsunfall auf der L701 in Bad Aussee tödliche Verletzungen. Eine Mitfahrerin in einem beteiligten Pkw wurde unbestimmten Grades verletzt.
Kurz nach 12.00 Uhr fuhr ein 39-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung mit seinem Motorrad auf der L701 von Bad Aussee kommend in Richtung Obertraun. Fünf weitere Motorradfahrer seiner Reisegruppe folgten ihm in entsprechendem Abstand.
In einer ansteigenden Rechtskurve mit Kuppenbereich verlor der Motorradlenker den Bodenkontakt und kam in weiterer Folge zu Sturz. Das Motorrad schlitterte in den Gegenverkehrsbereich, wo es mit dem entgegenkommenden Pkw einer 55-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck kollidierte. Der Motorradlenker wurde dabei unter der Front des Fahrzeuges eingeklemmt.
Unbeteiligte Verkehrsteilnehmer sowie die alarmierten Einsatzkräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Trotz aller Bemühungen erlag der 39-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Eine 69-jährige Mitfahrerin im Pkw wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Rottenmann gebracht.
Der Motorradlenker trug zum Unfallzeitpunkt einen Sturzhelm. Ein mit der Pkw-Lenkerin durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Die L701 war im Bereich der Unfallstelle für rund zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Aussee stand mit 20 Einsatzkräften im Einsatz.
Bei einer Kollision zwischen einem Lkw und einer Radfahrerin Freitagvormittag wurde die 51-jährige Radfahrerin lebensgefährlich verletzt.
Gegen 9:20 Uhr wurde eine Polizeistreife zu einem Verkehrsunfall nach Feistritz bei Knittelfeld (L 518) gerufen. Dort eingetroffen konnten sie eine bewusstlose Frau wahrnehmen, die bereits vom Roten Kreuz erstversorgt wurde. Laut Angaben des 23-jährigen Lkw-Lenkers, aus dem Bezirk Liezen, sei er von Nordwesten kommend in Fahrtrichtung Kobenz gefahren. Auf Höhe der Einfahrt zu einem Pendler-Parkplatz wollte er von der L 518 nach links abbiegen. Dabei hätte er die 51-jährige Radfahrerin aus dem Bezirk Murtal, die mit ihrem E-Bike am Radweg in Fahrtrichtung Kraubath unterwegs war, übersehen. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Lkw und der Radfahrerin.
Die Radfahrerin wurde nach der Erstversorgung mit lebensgefährlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber C 17 ins LKH Graz eingeliefert.
Die Zahl sogenannter Phishing Nachrichten (E-Mails, SMS, Messenger Nachrichten) und Schadsoftware auf Websites steigt stetig an. Um Sie bestmöglich vor Gefahren im Internet zu schützen, finden Sie hier einige Tipps und Musterbeispiele zum Thema Gefahren im Internet.
Die Tricks von Online-Kriminellen werden immer raffinierter. Phishing E-Mails sind oft täuschend echt. Scheinbar vertrauenswürdige Websites enthalten Schadsoftware oder verfolgen Betrugsabsichten. Erst bei genauem Hinschauen erkennt man die Tricks der Kriminellen. Wir geben Ihnen Tipps für Ihren Alltag, damit Sie gut geschützt im Internet unterwegs sind. So warnt die Post aktuell wieder verstärkt:
Bitte nehmen Sie umgehend mit unserem Post-Kundenservice Kontakt auf.
Sonntagnacht brach in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in Admont ein Brand aus. Dabei kam eine Person ums Leben.
Gegen 22:40 Uhr brach in der Wohnung einer 70-Jährigen ein Brand aus. Die Einsatzkräfte fanden im Schlafzimmer im Bett liegend eine leblose Person. Diese wurde aus der brennenden Wohnung geborgen und ins Freie gebracht.
Von der Notärztin konnte nur mehr der Tod der augenscheinlich weiblichen Person festgestellt werden. Eine Identifizierung ist bis dato nicht möglich, es dürfte sich jedoch um die 70-jährige Bewohnerin handeln.
Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten den Brand löschen. Sämtliche weitere Hausbewohner wurden von der Feuerwehr aus dem Wohnhaus verbracht. Eine Person wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins LKH Rottenmann eingeliefert.
Durch den Brand wurde die Wohnung schwer beschädigt. Die Schadenshöhe kann derzeit nicht beziffert werden.
Bei der Brandursachenermittlung konnte der Brandausbruchsbereich im Bett des Schlafzimmers lokalisiert werden. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dürfte der unsachgemäße Umgang mit Rauchwarenresten den Brand ausgelöst haben.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben wurde die Leiche sichergestellt und eine Obduktion zur Klärung der genauen Todesursache und zur Feststellung der Identität angeordnet.
Wenn von 26. bis 28. Juni 2026 die Formel 1 erneut am Red Bull Ring in Spielberg gastiert, verwandelt sich die Region Murtal wieder in den Mittelpunkt des internationalen Motorsports. Behörden und Einsatzorganisationen haben sich seit Monaten auf das Großereignis vorbereitet. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten und einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss rund um das Rennwochenende sicherzustellen.
Tausende Einsatzkräfte werden während des Rennwochenendes im Einsatz stehen. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten soll gewährleisten, dass Besucherinnen und Besucher das Motorsportevent sicher und unbeschwert genießen können. Zur Koordinierung der umfangreichen Maßnahmen wird erneut ein behördlicher Führungsstab unter der Leitung der Murtaler Bezirkshauptfrau Nina Pölzl eingerichtet. Der operative Einsatzstab der Polizei mit sämtlichen Einsatzkräften steht auch heuer wieder unter der Leitung von Einsatzkommandant Andreas Tafeit.
Frühzeitige Anreise empfohlen
Aufgrund des hohen Besucheraufkommens ist insbesondere zu den Hauptanreisezeiten mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Motorsportfans werden daher ersucht, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Shuttleverbindungen, regionale Busangebote sowie die Anreise mit der Bahn bieten eine komfortable Alternative zum Individualverkehr. Wer dennoch mit dem Auto anreist, sollte aufgrund aktueller Baustellen auf der S6 (Semmering Schnellstraße) mehr Zeit einplanen und den Anweisungen vor Ort folgen. Auch aufgrund von Baustellen am Knoten St. Michael und im Bereich Leoben mit teils einspurigen Streckenabschnitten in beide Richtungen ist mit Verzögerungen zu rechnen. Camper reisen idealerweise bereits am Mittwoch oder Donnerstag an. Für sie ist eine Abreise voraussichtlich erst ab Sonntag 20.00 Uhr möglich. Nähere Informationen zur An- & Abreise: F1 Spielberg I Anreise Red Bull Ring 2026
Klare Regeln am Veranstaltungsgelände
Für das gesamte Veranstaltungsareal gelten umfangreiche Sicherheitsbestimmungen. Verboten sind unter anderem gefährliche Gegenstände, Waffen sowie pyrotechnische Gegenstände. Das Verbot von Pyrotechnik erstreckt sich auch auf die angrenzenden Campingbereiche. Darüber hinaus ist der Betrieb privater Drohnen im Veranstaltungsraum nicht gestattet. Mitgebrachte Gegenstände können bei den Zutrittskontrollen überprüft werden. Besucherinnen und Besucher werden ersucht, sich bereits vor der Anreise über die geltenden Bestimmungen zu informieren.
Polizei rund um die Uhr erreichbar
Während des Rennwochenendes steht die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften im Bereich des Red Bull Rings und der umliegenden Infrastruktur im Einsatz. Wir dürfen in diesem Zusammenhang auf den Polizeinotruf 133 bzw. 112 hinweisen, bei dem jederzeit verdächtige Wahrnehmungen und strafbare Handlungen gemeldet sowie Anzeigen erstattet werden können. Direkt im Hauptgebäude des Veranstalters ist zudem eine eigene Polizeiinspektion installiert.
Aktuelle Informationen nutzen
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