Ein achtjähriges Mädchen lief Sonntagvormittag mit ihrer Cousine auf dem Rücken auf eine Gemeindestraße und prallte gegen den Pkw einer 85-Jährigen. Die Achtjährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.
Gegen 11:30 Uhr beabsichtigte das achtjährige Mädchen, die Gemeindestraße vom Gastgarten kommend zum gegenüberliegenden Gasthaus zu überqueren. Dabei trug sie ihre dreijährige Cousine auf dem Rücken. Als das Kind vom Gastgarten auf die unmittelbar vorbeiführende Straße lief, lenkte eine 85-Jährige ihren Pkw vom Friedhof kommend in Fahrtrichtung B 25.
Das Mädchen lief im Bereich des linken vorderen Kotflügels gegen das vorbeifahrende Auto und kam zu Sturz. Die Achtjährige erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des linken Sprunggelenkes. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie vom Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Steyr geflogen. Ihre Cousine klagte zunächst über Kopfschmerzen, benötigte jedoch keine weitere medizinische Betreuung.
Ein mit der Pkw-Lenkerin durchgeführter Alkotest verlief negativ. Neben der Polizei standen das Rote Kreuz Wildalpen sowie das Rote Kreuz Altenmarkt bei St. Gallen im Einsatz.
Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu. Peter Hopf selbst stellte seinen Ford Fiesta Rally2 sensationell auf den sechsten Gesamtrang.
Zum dritten Mal in Folge stand heuer das Murtal im Zeichen des Rallyesports, und zum dritten Mal in Folge war die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau ein Publikumsmagnet. Dies, obwohl sich das Wetter nicht von seiner freundlichsten Seite zeigte, sondern für die Jahreszeit etwas zu kühl war und zum Teil sogar Regen ins Geschehen einbrachte. Nichtsdestotrotz säumten wieder Tausende Fans die Strecken der Rallye in den Regionen Judenburg und Fohnsdorf.
Verantwortlich für die gelungene Durchführung waren wieder jene drei Herren, die schon vor zwei Jahren für die Auferstehung der Rallye im Murtal gesorgt haben. Dies trifft in erster Linie auf Willi Stengg, Ex-Staatsmeister im Rallyesport, als Veranstalter, und Peter Hopf, dem Besitzer des Fahr-Aktiv Zentrums Fohnsdorf (FAZ Fohnsdorf) zu. Der erfolgreiche Geschäftsmann im Baumaschinensegment sowie im Transportgewerbe konnte wieder wichtige regionale Hilfe einbringen. Als Hauptsponsor und Namensgeber fungierte wieder Harald König, der mit seiner Elektrotechnik Firma für die Rallye verantwortlich zeichnete.
Auch nach der heurigen Rallye durfte dieses Dreigestirn eine durchwegs positive Bilanz ziehen: Wili Stengg: „Das Interesse der Rallye-Fans, die ins Murtal gekommen sind, war wieder enorm. Besonders der Stadtkurs in Judenburg, der dieses Mal sogar drei Mal gefahren wurde, war ein Top-Anziehungspunkt. Unsere Shuttle-Busse vom FAZ Fohnsdorf nach Judenburg wurden vollends genützt und waren ständig unterwegs, um die Zuschauer sicher zum Rundkurs und wieder retour zu bringen. Bedanken möchten wir uns bei den Behörden, den Bürgermeistern, bei der Polizei, bei den Feuerwehren und der Rettung und ganz besonders bei den vielen freiwilligen Helfern, die sich wieder in den Dienst der Sache gestellt haben. Hier seien auch die vielen Standler erwähnt, die im gesamten Rallyegebiet für die Verköstigung der vielen Besucher gesorgt haben. Der größte Dank geht aber an die vielen Fans, die zu uns ins Murtal gekommen sind und während der Rallye für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben.“
Das Sportliche:
Die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg ging mit einem Start-Ziel-Sieg von Hermann Neubauer zu Ende. Was der Salzburger im Toyota Yaris Rally2 in der gestrigen ersten Sonderprüfung, dem Rundkurs Gaal – Hammergraben, begann, vollendete er heute auf dem 15. und letzten Wertungsabschnitt Möderbrugg. Dazwischen lagen zehn weitere acht SP-Bestzeiten des Dominators. Sieben Mal gelang es dem Oberösterreicher Michael Lengauer im für ihn neuen Citroen C3 Rally2 schneller ins Ziel zu kommen, aber da hatte Neubauer den Sieg vor Augen schon zurückgeschaltet. Am Ende hatte Hermann Neubauer 28,8 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Lengauer.
Dahinter lieferten sich Luca Waldherr im Citroen C3 Rally2 und Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager (Skoda Fabia Rally2 ein sehenswertes Duell um den dritten Podiumsplatz. Zeitweise lag da nur eine halbe Sekunde zwischen den beiden Kontrahenten. Letztendlich hatte Waldherr das bessere Finish für sich und konnte über den dritten Platz jubeln.
Hermann Neubauer (Toyota Yaris): „Hier zu gewinnen war nicht so leicht, wie es vielleicht ausgeschaut hat. Ich bin eigentlich mit dem Ziel hergekommen, Spaß an der Freud zu haben. Das ist mir offensichtlich gut gelungen. Wichtig war es, die Konzentration aufrecht zu erhalten. Denn ich hatte immer im Hinterkopf, dass ein kleiner Fehler genügt, und ein Toppilot wie Michael Lengauer nützt das aus. Zum Glück sind wir relativ fehlerfrei geblieben.“
Michael Lengauer (Citroen C3): „Wir sind mit einem für uns neuen Fabrikat hergekommen, und wollen so schnell als möglich so viel als möglich darüber lernen. Ich habe gewusst, wenn bei Hermann alles passt, kann ich hier unter den gegebenen Umständen nicht mithalten. Er ist eine sehr gute Rallye gefahren, daher gratuliere ich ihm herzlich. Für mich war es wichtig, das Auto heil ins Ziel zu bringen und so viele Kilometer wie es geht damit abzuspulen. So gesehen bin ich mit dem zweiten Platz sehr happy.“
Luca Waldherr (Citroen C3): „Ich bin sieben Monate keine Rallye gefahren, habe erst vor kurzem erfahren, dass ich hier mit einem Rally2-Auto an den Start gehen kann und stehe jetzt auf dem Podest. Was soll ich da viel sagen, außer dass ich sehr glücklich darüber bin.“
TEC7 ORM 2:
Auf Spitz und Knopf ging es wie schon zuletzt im Lavanttal in der ORM 2 zu. Der Niederösterreicher Christoph Zellhofer war im hauseigenen Suzuki Swift ZMX Prototyp ins Murtal gekommen, um den wieselflinken und leichteren Renault Clio Rally3-Boliden von Gesamtleader Günther Knobloch, Maximilian Lichtenegger und Roland Stengg Paroli zu bieten. Was blieb, war eine tolle Sekundenjagd um den Sieg. Zellhofer beherrschte Tag eins, Knobloch weite Teile von Tag zwei. Lichtenegger verabschiedete sich vorzeitig (SP 6) durch einen Ausritt, und Stengg verlor im nassen Samstagvormittag seine Konstanz vom Freitag. Am Schluss lachte Christoph Zellhofer von der Spitze des Siegerpodests auf den Zweiten Günther Knobloch und den Dritten Roland Stengg herunter.
TEC7 ORM 3:
Die ORM 3 wurde so wie heuer schon in Freistadt, in Leutschach und in Wolfsberg auch in Judenburg zur Beute von Marcel Neulinger. Der Titelverteidiger aus Oberösterreich hat mit seinem pinkfarbenen Lancia Ypsilon Rally4 momentan scheinbar keine Konkurrenz in Österreich, erzielte auf allen 15 Sonderprüfungen Klassenbestzeit. Sein erster Verfolger im Murtal, der einstige 2WD-Staatsmeister Simon Seiberl im Peugeot 208 Rally4, hatte am Ende fast zwei Minuten Rückstand auf den angehenden neuen alten Champion.
ET KÖNIG Rallye 2026, Endstand nach 15 Sonderprüfungen:
1: Hermann Neubauer / Ursula Gassner Toyota GR Yaris Rally2 1:19:14,4 Std
2: Michael Lengauer / Jürgen Rausch Citroen C3 Rally2
+27,4 Sek
3: Luca Waldherr / Claudia Maier Citroen C3 Rally2
+1:32,5 Min
4: Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner Skoda Fabia Rally2
+1:47,2 Min
5: Martin Zellhofer / Andre Kachel Ford Fiesta Rally2
+3:07,6 Min
6: Peter Hopf / Stefan Heiland Ford Fiesta Rally2
+3:49,0 Min
7: Christoph Zellhofer / Anna-Maria Seidl Suzuki Swift ZMX
+4:28,2 Min
8: Kris Rosenberger / Sigi Schwarz Lancia Ypsilon Rally2
+4:47,5 Min
9: Günther Knobloch / Jürgen Rausch
Renault Clio Rally3
+4:57,4 Min
10: Marcel Neulinger / Jakob Ruhsam Lancia Ypsilon Rally4
+5:33,2 Min
Die gemessene Freisetzung von anorganischem Arsen wurde toxikologisch als gesundheitlich bedenklich eingestuft. Vom Gebrauch dieser Gusseisenpfanne, insbesondere bei der Zubereitung saurer Lebensmittel, wird dringend abgeraten. Bitte stellen Sie die Verwendung des Produkts unverzüglich ein.
Im Rahmen einer amtlichen Untersuchung durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde bei diesem „Napoleon-Produkt“ eine schwerwiegende, produktionsbedingte und gesundheitsschädliche akute und chronische Metallschädlichkeit festgestellt. Das Produkt erfüllt somit nicht die Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004.
Konkret wurden werkseitige Mängel beim Material nachgewiesen:
Von Händler OBI veranlasste Service-Maßnahmen
Die OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH nach Bekanntwerden der AGES-Ergebnisse sofort reagiert und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben folgende Maßnahmen zum Schutz der Kunden umgesetzt:
Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben.
Mit einem Zeremonienstart wurde gestern Abend die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau showmäßig eröffnet. Hunderte Zuschauer wohnten dem Spektakel auf dem Hauptplatz von Judenburg bei, versprühten begeisterte Vorfreude und applaudierten den einzelnen Teams, die bereitwillig Auskunft über ihr Befinden vor dem Abenteuer gaben.
Sportlich beginnt der vierte Saisonlauf zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft heute am Nachmittag mit der ersten von 15 Sonderprüfungen, die um 14.35 Uhr mit dem Rundkurs Gaal – Hammergraben gestartet wird. Als Topfavoriten gehen der zweifache Jännerrallye-Sieger Michael Lengauer (Citroen C3 Rally2) sowie der zweifache Staatsmeister Hermann Neubauer (Toyota Yaris Rally2) in die Rallye. Heute stehen insgesamt fünf Sonderprüfungen auf dem Programm, morgen rückt wieder Judenburg direkt in den Fokus. Dort werden heuer gleich drei Prüfungen mitten durch die Stadt führen und also wieder Massenbesuch erwartet.
Insgesamt nehmen nach der technischen und administrativen Abnahme durch die Austrian Motorsport Federation (AMF) 66 Teams die ET KÖNIG Rallye 2026 in Angriff.
Die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau zählt als vierter Lauf zur österreichischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft ORM, zur TEC7 ORM 2, TEC7 ORM 3, zur RP-TOOLS Junioren-Staatsmeisterschaft, zur TEC7 HRM, TEC7 Rallye Trophy sowie zur nur am Samstag gewerteten Austrian Rallye Challenge.
Nach dem Verkauf ihres Auslandsgeschäfts schließen die neuen Hervis-Eigentümer im Inland heuer rund ein Fünftel der Filialen. Das betrifft 17 der 93 Geschäfte. Damit fallen insgesamt hundert Jobs weg – in der Steiermark 30. Im Bundesland trifft es die Standorte Deutschlandsberg, Leoben und Liezen.
Die Schließungen würden im Lauf des Jahres 2026 erfolgen, teilte Hervis mit Sitz in Salzburg-Wals (Flachgau) am Donnerstag mit: „Diese Filialen sind nicht ertragsbringend zu betreiben.“ Wegen der Filialschließungen verlieren in Österreich rund hundert Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Jobs. Es sei gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ein Sozialplan ausgearbeitet worden, hieß es von Hervis. Die Schließungen würden schrittweise unter Einhaltung von Kündigungsfristen der Mietverträge erfolgen.
Es gebe für die Arbeitnehmer einen Sozialplan, sagt Michael Huber von der Gewerkschaft der Privatangestellten: „Wir haben gewusst, dass Hervis massive finanzielle Schwierigkeiten hatte. Und wir haben damit gerechnet, dass es zu massiven Einschnitten kommen wird. Wir hoffen, dass das Unternehmen weiter fortbesteht.“
Es gebe außerdem einen Härtefonds, mit dem besonders schwierige Einzelfälle zusätzlich unterstützt werden, ergänzt Huber. Betroffene sollten sich an den Betriebsrat oder die Gewerkschaft wenden, bevor sie etwas unterschreiben.
Oberzeiring/Bretsteingraben. Mehr als ein Jahr nach dem Bekanntwerden eines außergewöhnlichen Leichenfundes in der Steiermark ist die Identität des Toten weiterhin unklar. Neue Ermittlungsansätze deuten nun auf einen möglichen Bezug nach Deutschland hin. In der Fahndungssendung „Fahndung Österreich“ (ServusTV & ServusTV On) präsentierte die steirische Polizei am Mittwochabend, 10. Juni 2026, erstmals neue Details und ersucht die Öffentlichkeit um Hinweise.
Seit der Anzeigenerstattung im Mai 2025 ermitteln Kriminalisten des LKA Steiermark in diesem außergewöhnlichen Fall. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, dürften die sterblichen Überreste der toten Person sowie deren Fahrrad unabhängig voneinander bereits in den Jahren 2014 bzw. 2015 vom Waldbesitzer selbst in einem abgelegenen Waldstück nahe einer Wildtierfütterung im obersteirischen Bretsteingraben (Bezirk Murtal) entdeckt worden sein. Eine Mitteilung an die Polizei über den ungewöhnlichen Fund blieb jedoch über Jahre hinweg aus. Als Grund gab der Jäger an, die Wildtiere im Jagdrevier nicht stören zu wollen. Erst mehr als zehn Jahre später kam der Fall nach einer Anzeigenerstattung ins Rollen.
Identität bleibt ein Rätsel
Trotz umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen, DNA-Analysen und forensischer Untersuchungen konnte die Identität des Verstorbenen bislang nicht geklärt werden. Auch ein Abgleich mit bekannten Vermissten- und Abgängigkeitsfällen in Österreich und im Ausland verlief bisher ohne Treffer. Ein anthropologisches Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leoben geht derzeit von einem Mann im Alter zwischen 40 und 60 Jahren mit einer Körpergröße von etwa 160 bis 170 Zentimetern aus. Nach Einschätzung von Experten dürfte der Mann bereits zwischen 2014 und 2019 verstorben sein. Eine eindeutige Todesursache konnte aufgrund des Zustandes der sterblichen Überreste jedoch nicht mehr festgestellt werden, zudem der Schädel des Toten fehlt. Auch ein Fremdverschulden kann demnach bislang nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen laufen in sämtliche Richtungen.
Spuren nach Deutschland
Neue Ermittlungsansätze könnten nun entscheidende Hinweise zur Identität des Toten liefern. Bei den sterblichen Überresten fanden Ermittler keinerlei persönliche Gegenstände des Mannes, jedoch mehrere Radbekleidungsstücke. Besondere Bedeutung kommt dabei einem grauen Radtrikot (Bild) zu. Dieses dürfte in Italien hergestellt und im Raum Bremen von der „National Cycling Academy“ (NCA) an Absolventen von Spinning-Kursen in den Jahren 2008 und 2009 ausgegeben worden sein. Aufzeichnungen aus dieser Zeit sind nicht mehr vorhanden, zudem es die betroffene Firma nicht mehr gibt. Auch das sichergestellte Fahrrad der Marke „Cube“ (Bild)wurde in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2007 vertrieben. Die Ermittler gehen deshalb vor allem auch jeglichen Hinweisen auf mögliche Verbindungen des Verstorbenen ins Ausland nach – insbesondere nach Deutschland. Ob der Mann selbst aus Deutschland stammte oder dort Anknüpfungspunkte hatte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Neue Details bei „Fahndung Österreich“
Um neue Hinweise zu erlangen, wurde der Fall nun mit den aktuellsten Erkenntnissen in der Sendung „Fahndung Österreich“ (ServusTV & ServusTV On) am 10. Juni 2026 neu aufgerollt. Dabei kam der forensische Anthropologe erstmals öffentlich zu Wort. Auch Chefinspektor Andreas Dirnberger(Bild) des LKA Steiermark war als Ermittler dieses Falls live im Studio zu Gast. „Wir hoffen insbesondere auf Hinweise aus Deutschland. Vielleicht erkennt jemand das Trikot, erinnert sich an einen Teilnehmer eines damaligen Kurses oder vermisst seit Jahren einen Angehörigen, Freund oder Bekannten. Jeder Hinweis könnte dazu beitragen, die Identität des Mannes zu klären und seinem Schicksal nach Jahren einen Namen zu geben“, so der Cheffahnder der steirischen Polizei.
Über „Fahndung Österreich“
Die einzige Live-Fahndungssendung Österreichs unterstützt die Verbrechensbekämpfung und liefert wertvolle Präventionstipps. ServusTV-Moderator Hans Martin Paar präsentiert in enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesministerium für Inneres, dem Bundesministerium für Justiz und dem Bundeskriminalamt in jeder Live-Sendung sechs bis dato ungelöste Kriminalfälle. Die Hilfe der Zuschauer ist gefragt, wenn es darum geht, diese aufzuklären, unbekannte Täter zu identifizieren oder flüchtige Verbrecher aufzuspüren. Über den Zeitraum der bislang 26 Sendungen konnten bereits 29 Fälle gelöst werden.
Hinweise an: LKA Steiermark, 059133/60-3333 oder LPD-ST-LKA@polizei.gv.at
Der Lieferant Daregal S.A.S. hat einen vorsorglichen Rückruf des Produkts BILLA IMMER GUT 8 KRÄUTER 50G mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01/2028 26CS000064, 02/2028 26CS000183 & 05/2028 26CS000454 veranlasst.
Sowie die damit hergestellten Rezeptartikel:
Im betroffenen Produkt wurde eine mikrobiologische Verunreinigung durch Verotoxinbildende Escherichia coli (VTEC) festgestellt.
Diese Bakterien produzieren ein Zellgift, das Shiga-Toxin oder auch Vero-Toxin genannt, verotoxin-bildende (VTEC) und shigatoxin-bildende E. coli (STEC) und kommen im Verdauungstrakt von Wiederkäuern (z. B. Rindern, Schafen, Ziegen) und Wildwiederkäuern (z. B. Hirschen und Rehen) vor.
Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass eine potenzielle Gesundheitsgefährdung besteht – insbesondere bei einem Rohverzehr. Es wird daher vom Verzehr dieses Produkts dringend abgeraten.
Der Warenbestand des betroffenen Produkts wurde aus dem Verkauf genommen.
Ab heute Montag, 8. Juni, sind beide Fahrtrichtungen zwischen 20 Uhr und 5 Uhr früh gesperrt
Ab heute Montag, den 8. Juni, beginnen im Gleinalmtunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn Wartungs- und Reparaturarbeiten. Vier Nächte sind es diese Woche, zwei weitere in der kommenden Woche (von 15. Juni bis 17. Juni), in denen jeweils zwischen 20 Uhr abends und 5 Uhr früh umfangreiche Überprüfungen auf dem Programm stehen, unter anderem das gesamte Belüftungssystem inklusive aller Zu- und Abluftklappen die Brandmeldeanlage und alle Löschanlagen
Reparaturen an beschädigten Einrichtungen, sofern Ersatzteile bereits vorhanden sind, auch jene, die nach dem Lkw-Brand am vergangenen Freitag beschädigt wurden.
Alle Anlagen und automatischen Abläufe (Brandmeldung, Lüftung, Videodetektion) werden anschließend auch den erforderlichen Tests unterzogen.
Die Arbeiten und Tests können nur in einem verkehrsfreien Tunnel durchgeführt werden, der Gleinalmtunnel ist daher in diesen sechs Nächten jeweils von 20 bis 5 Uhr früh gesperrt. Der Verkehr wird über die S 35 Brucker Schnellstraße umgeleitet.
Sperre nach heutigem Lkw-Brand aufgehoben – wesentliche Sicherheitseinrichtungen stehen wieder zur Verfügung
Der Gleinalmtunnel ist nach umfangreichen Erstmaßnahmen nach dem heutigen Lkw-Brand wieder in beide Richtungen befahrbar. Die Sperre der Tunnelröhre in Richtung Süden wurde vor kurzem wieder aufgehoben. Die ASFINAG hat die wichtigsten Arbeiten an jenen Tunnel-Einrichtungen, die für einen sicheren Betrieb notwendig sind, soweit abgeschlossen, dass die Röhre für den Verkehr freigegeben werden kann. Bis sämtliche beim Brand beschädigte Einrichtungen wieder zu 100 Prozent hergestellt sind, gilt aus Sicherheitsgründen in der Tunnelröhre Richtung Süden eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Der Lkw wurde am frühen Nachmittag aus dem Tunnel abgeschleppt, die Arbeiten liefen bereits seit den Vormittagsstunden auf Hochtouren.
Zwei Mitarbeiter der Raststation Kammern im Liesingtal wurden Donnerstagnachmittag bei einer explosionsähnlichen Verpuffung schwer verletzt. Das Lokal wurde vorübergehend evakuiert.
Kurz vor 15:30 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Raststation Kammern im Bereich der A9-Pyhrnautobahn gerufen. Grund dafür war eine angebliche Explosion im dortigen Bereich. Vor Ort stellten Polizisten fest, dass die betroffene Örtlichkeit im Keller des dortigen Autobahn-Restaurants liegt. Dort war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Art Verpuffung gekommen. Dabei wurden zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren aus Ungarn schwer verletzt. Die Mitarbeiter der Raststation dürften schwere Verbrennungen an den Extremitäten erlitten haben. Ein anwesender Arzt leistete Erste Hilfe. Das Österreichische Rote Kreuz führte in der Folge die medizinische Erstversorgung der Verletzten durch. Beide wurden vom Rettungshubschrauber C12 ins LKH Graz geflogen.
Ermittlungen laufen
Einsatzkräfte von Polizei und den alarmierten Feuerwehren Kammern sowie Seiz evakuierten in der Folge das gesamte Restaurant. Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Personen wurden vorübergehend auf einem Parkplatz in Sicherheit gebracht. Sprengstoffkundige Polizisten (SKO), spezialisierte Beamte in Bezug auf Gefahrstoffe (GKO), Brandermittler sowie das Arbeitsinspektorat nahmen daraufhin die Ermittlungen auf. Der Betreiber hat die Gaststätten vorübergehend geschlossen. Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark haben die Ermittlungen übernommen. Sie versuchen nun den Grund für diese Verpuffung herauszufinden.
Keine schwerwiegenden bauliche Schäden nach Lkw-Brand – Reparaturen an elektrotechnischen Einrichtungen im Gang
Nach dem Lkw-Brand im Gleinalmtunnel heute in den frühen Morgenstunden haben sich die ASFINAG-Expertinnen und -Experten einen Überblick über die entstandenen Schäden verschafft. Die gute Nachricht: bis auf wenige Betonabplatzungen gab es im Bereich des Brandortes keine gröberen baulichen Schäden am Tunnel. Beim Feuer wurden jedoch elektrotechnische Einrichtungen wie Kabel, Beleuchtungen, Video-Infrastruktur und Brandmelde-Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen. Die ASFINAG beginnt umgehend mit den notwendigen Sanierungen. Die aktuellen Maßnahmen fokussieren sich auf jene Einrichtungen, die für einen sicheren Betrieb des Tunnels notwendig sind. Das bedeutet, dass voraussichtlich noch heute während des Tages die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden für den Verkehr gesperrt bleibt. Die Umleitung führt somit weiterhin über die S35. Die dezidierte Sperre ist abhängig von den jetzt notwendigen Sanierungsarbeiten, die aktuell mit Hochdruck im Gange sind.
Die Tunnelröhre in Richtung Norden konnte indes bereits gegen 8.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aktuell erfolgen die Abschlepparbeiten des Lkw sowie die ersten Aufräumarbeiten. Am Vormittag stellte sich die Verkehrslage trotz der Tunnelsperre als weitgehend ruhig dar. Bei Niklasdorf (S6) auf der Umleitungsstrecke gibt es jedoch einen Gegenverkehrs-Bereich aufgrund einer Baustelle – dort ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und eventuellen Wartezeiten zu rechnen.
Beim Überqueren der B320 kam es Donnerstagnachmittag im Kreuzungsbereich mit der L712 zu einer Kollision zwischen zwei Pkw. Dabei wurde eine Beifahrerin (85) schwer verletzt. Vier weitere Personen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades.
Kurz nach 17:00 Uhr fuhr ein 89-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Liezen auf der L712 (Steinerstraße) bei von Niedergstatt kommend Richtung B320. Als er die zu diesem Zeitpunkt stark befahrene Ennstal Straße (B320) auf Höhe Steinkeller überqueren wollte, kam es aus bislang unbekannter Ursache im Kreuzungsbereich zu einer Kollision mit einem auf der B320 herannahenden Pkw. Dieser wurde gelenkt von einem 19-Jährigen, ebenso aus dem Bezirk Liezen.
Während die beiden Unfalllenker sowie zwei Beifahrer unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz ins DKH Schladming transportiert wurden, erlitt die 85-jährige Beifahrerin des 89-Jährigen schwere Verletzungen. Sie musste vom Rettungshubschrauber C14 ins LKH nach Schwarzach geflogen werden. Beide Pkw wurden total beschädigt. Neben drei Polizeistreifen und zwei Einsatzfahrzeugen des Roten Kreuzes standen auch 13 Einsatzkräfte der Feuerwehr Diemlern an der Unfallstelle im Einsatz. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Bei einem Überholvorgang auf der B114 prallten zwei Motorradlenker Donnerstagnachmittag gegeneinander. Ein 58-Jähriger wurde schwer verletzt.
Gegen 13:20 Uhr fuhr eine Gruppe von drei Motorradfahrer auf der B114 in Richtung Hohentauern. Ein 61-Jähriger aus Deutschland führte die Gruppe an. Als er bei Trieben einen vor ihm fahrenden Pkw überholen wollte und zum Überholvorgang angesetzt hatte, kam es zu einer Kollision mit einem weiteren Motorrad. Dieses wurde von eine 58-Jährigen aus Wien gelenkt. Er fuhr in dieselbe Fahrtrichtung und beabsichtigte die gesamte Motoradgruppe in einem zu überholen. Dabei prallte er gegen den 61-Jährigen und kam zu Sturz. Während der 58-Jährige mit schweren Verletzungen vom Roten Kreuz ins UKH Steiermark nach Kalwang eingeliefert wurde, konnte der 61-Jährige einen Sturz verhindern. Die Unfallstelle war für die Dauer des Einsatzes rund 20 Minuten lang für den gesamten Verkehr gesperrt.
Donnerstagvormittag kam es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Dabei wurde der Biker (40) schwer verletzt. Er wurde ins Krankenhaus geflogen.
Gegen 10:00 Uhr war ein 23-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Liezen auf der B320 (Ennstal Straße) in Fahrtrichtung Schladming unterwegs. Als er im Bereich Wörschach in einen Stau geriet, beabsichtigte er diesen zu umfahren. Dabei dürfte er beim links abbiegen den zu diesem Zeitpunkt vorbeifahrenden Motorradlenker (40) aus dem Bezirk Amstetten/NÖ übersehen haben. Dieser war in dieselbe Fahrtrichtung unterwegs gewesen. Bei der folgenden Kollision dürfte der Motorradlenker schwere Verletzungen erlitten haben. Er wurde medizinisch erstversorgt und schließlich vom Rettungshubschrauber „Christophorus 14“ in die Diakonissen Klinik nach Schladming geflogen. Der Pkw-Lenker blieb unverletzt. Beide Unfallbeteiligten waren nicht alkoholisiert. Die B320 musste im Bereich der Unfallstelle bis etwa 11:30 Uhr gesperrt werden.
Mit der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Murtal geht die TEC 7 Rallye-Staatsmeisterschaft in die vierte Runde des laufenden Jahres. Wie schon beim Auftakt bei der Jännerrallye in Freistadt, bei der Rebenland Rallye in Leutschach und der Lavanttal Rallye in Wolfsberg geht es auch diesmal um wichtige Punkte und Entscheidungen in fünf Meisterschaftskategorien.
TEC7 ORM – Der König fehlt, der Kronprinz hofft:
In der Paradedisziplin TEC7 ORM hat der sechsfache Staatsmeister Simon Wagner den Schlüssel zu seinem siebenten Championat in Folge nach drei Saisonsiegen bereits in der Hand. Aber das Tor in den „siebenten Himmel“ wird er in Judenburg sicher nicht aufstoßen. Denn das Team Hyundai Motorsport hat spontan entschieden, dass der oberösterreichische Toppilot und seine deutsche Copilotin Hanna Ostlender just am Murtaler Rallye-Wochenende bei der tschechischen Rally Hustopece starten müssen, um auch in Österreichs Nachbar-Land noch im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben. Somit könnte Wagners erster Verfolger Michael Lengauer die Chance nützen, um mit einem Sieg bei der ET König Judenburg Rallye 2026 den Rückstand auf den Gesamtleader zu verkürzen und so seine theoretische ORM-Titelchance aufrechtzuerhalten. Leichter gesagt als getan freilich, denn erstens hat Lengauer seinen Sitz im gewohnten Skoda Fabia gegen ein Cockpit in einem (noch) ungewohnten Citroen C3 Rally2 getauscht, und zweitens steht mit dem zweifachen Staatsmeister Hermann Neubauer ein weiterer absoluter Siegkandidat in Judenburg am Start.
Hermann Neubauer ist jedenfalls hochmotiviert: „Ich werde sicherlich versuchen, diesmal den Speed an der Spitze von Beginn an mitzugehen. Im letzten Jahr musste ich mich noch an den neuen Toyota Yaris gewöhnen, außerdem haben wir einige technische Neuheiten ausprobiert. Dieses Kapitel ist vorbei, daher kann ich mich voll aufs Fahren konzentrieren. Die Wunschvorstellung ist natürlich ein Sieg.“
Mit Luca Waldherr geht ein weiterer Podestkandidat in Judenburg ans Werk. Der Niederösterreicher lenkt seinen Erfolgsboliden, mit dem er 2024 seine Heimrallye in der Buckligen Welt gewinnen konnte – einen Citroen C3 Rally2.
Mit Raimund Baumschlager steht auch Österreichs Rekord-Staatsmeister am Start. Der Rosenauer ist nach einer Schulteroperation wieder fit. „Ich freue mich riesig auf die ET König Judenburg Rallye mit dem fantastischen Stadtkurs durch Judenburg. In den vergangenen Wochen habe ich große Fortschritte gemacht. Die Belastungen im Rallye-Boliden sind natürlich deutlich höher als im Straßenfahrzeug. Deshalb werden wir in den Tagen vor der Veranstaltung noch Tests einlegen. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, und Dr. Bernhard Stitz, der mich operiert hat, steht ja selbst bei der Rallye am Start – da hat er sicher den einen oder anderen Tipp parat, falls es im Cockpit doch noch irgendwo zwickt.“
FAZ-Hausherr Peter Hopf geht nicht nur mit seinem Ford Festa Rally2 ins Rennen, sondern auch mit dem berühmten Heimvorteil, doch er warnt sich selbst: „Das ist so eine gefährliche Sache, man glaubt alle Streckenabschnitte genau zu kennen, fährt dadurch etwas schneller und bekommt so manchmal gröbere Schwierigkeiten. Als Mitveranstalter und Fahrer ist man natürlich doppelt gefordert, ich habe aber eine gute Mannschaft hinter mir, die in der Organisation tätig ist, daher kann ich mich sehr gut aufs Fahren konzentrieren. Mein Ziel ist Top-ten-Platz in der Gesamtwertung.“
Diesen oder weit mehr strebt wohl auch Kris Rosenberger an. Der ehemalige Staatsmeister holte sich kürzlich mit einem zweiten Platz bei der Historic Akropolis Rallye hinter dem dreifachen finnischen Vizeweltmeister und aktuellen Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala Selbstvertrauen. Allerdings tauscht Rosenberger in Judenburg seinen Subaru Impreza GT Turbo gegen einen in der ORM konkurrenzfähigen Rally2-Boliden.
TEC7 ORM 2 – Kein Millimeter Platz zwischen den Konkurrenten:
In der Klasse der zweitstärksten Allrad-Boliden regiert die Ausgeglichenheit, was die Dramatik bei jeder Rallye nach oben schraubt. Der Grund liegt nicht nur an den wieselflinken R3-Autos bzw. den hier auch zugelassenen bärenstarken Prototypen, sondern vor allem auch an der Klasse der drinsitzenden Piloten. Diese tragen durchaus bekannte Namen. So sieht sich der Meisterschaftsführende Günther Knobloch einer prominenten Verfolgerschar ausgesetzt.
Ein 22-Jähriger kletterte Montagvormittag in Oberaich auf einen abgestellten ÖBB-Güterwaggon. Dabei dürfte er in den Stromkreis der Oberleitung geraten sein und wurde lebensbedrohlich verletzt.
Gegen 10:50 Uhr dürfte der 22-jährige amerikanische Staatsbürger aus derzeit unbekannten Gründen auf einen Güterwaggon, beladen mit Kartonagen, geklettert sein. Der Mann geriet zu nahe an die stromführende Oberleitung und erlitt einen elektrischen Schlag. Dabei fing die Kleidung des 22-Jährigen Feuer und dieses setzte in weiterer Folge die Kartonagen und den Waggon in Brand. Zeugen des Vorfalls bemerkten den Brand und verständigten die Einsatzkräfte. Nach Freigabe durch die Fahrdienstleitung wurde der 22-Jährige vom Waggon gerettet und vom Notarzt und dem ÖRK erstversorgt. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen. Die Feuerwehren Bruck an der Mur und Oberaich übernahmen die Löscharbeiten, die mehrere Stunden andauerten. In dieser Zeit war der Bahnverkehr eingestellt. Weitere Erhebungen sind am Laufen.
Am Großen Ödstein gerieten zwei Kletterer in eine alpine Notlage. Die Beiden befanden sich, nach dem Ausstieg einer Kletterroute am Gipfel des Großen Ödsteins, als sie von einem heftigen Gewitter mit Starkregen und Hagel überrascht wurden. Daraufhin setzten sie gegen 19:30 Uhr einen Notruf ab.
Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen war zunächst kein Einsatz der Rettungshubschrauber möglich. Admonter Bergretter stiegen umgehend über den Kirchengrat zum Einsatzort auf, zur Unterstützung wurden die Ortsstellen Liezen und Trieben nachalarmiert.
Der Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 14 gelang es schließlich, während einer kurzen Wetterbesserung, Sichtkontakt zu den Alpinisten herzustellen und diese kurz vor 21:00 Uhr unverletzt, jedoch unterkühlt, zu retten und zur Feuerwehr Johnsbach zu verbringen. Dort wurden sie vom Notarzt und der Bergrettung medizinisch versorgt.
Seit Samstagabend stehen mehrere Einsatzorganisationen bei einem Waldbrand im Einsatz. Auch der Hubschrauber der Polizei unterstützte bei Löscharbeiten. Nach aktuellem Stand dürfte ein Blitzschlag infolge eines Unwetters den Brand ausgelöst haben.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Wörschach standen noch weitere Feuerwehren, die Bergrettung Stainach, die Bezirkshauptmannschaft Liezen sowie der Polizeihubschrauber „Libelle“ im Einsatz. Aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig. Der Hubschrauber unterstützte mit Löschwasserabwürfen, die Bergrettung sicherte die Einsatzkräfte im Hangbereich.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte beteiligt. Der Einsatz wurde am Sonntag gegen Mittag in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft Liezen unterbrochen, nachdem der Brand weitgehend eingedämmt werden konnte. Eine laufende Beobachtung des Gebietes wird fortgesetzt. Ein offizielles „Brand Aus“ kann frühestens nach weiteren Erkundungsflügen mittels Drohne erfolgen. Personen wurden nicht verletzt.
Eine heftige Unwetterfront zog am Sonntag über den Tierpark „Wilder Berg“ in Mautern. Heftige Sturmböen und Starkregen sorgten dafür dass zwischen 14 und 15 Uhr insgesamt 387 Besucher evakuiert werden mussten
Die Besucher wurden durch die eingesetzten Feuerwehren, vom Roten Kreuz und der Polizei in das Tal in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.
"Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte sowie der zuständigen Behörden hat hervorragend funktioniert.“ wie Rotkreuz-Einsatzleiter Georg Krempl betont.
In der Nacht auf Sonntag kam es auf der B75 in Irdning-Donnersbachtal zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Männer verletzt wurden.
Gegen 01:57 Uhr lenkte ein 18-jähriger Pkw-Lenker sein Fahrzeug auf der B75 im Gemeindegebiet von Irdning-Donnersbachtal.
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Pkw im Bereich eines Kreisverkehrs über die Mittelinsel. In weiterer Folge verlor der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mauer, bevor dieses zum Stillstand kam.
Anrainer wurden durch die Geräusche des Unfalls aufmerksam und verständigten umgehend die Einsatzkräfte. Die Feuerwehren übernahmen die Rettung der Insassen aus dem Fahrzeug.
Der 18-jährige Lenker sowie sein ebenfalls 18-jähriger Beifahrer erlitten dabei Verletzungen und wurden nach der notärztlichen Erstversorgung in Krankenhäuser eingeliefert. Der Lenker wurde mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert, der Beifahrer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Ein durchgeführter Alkotest beim Lenker ergab eine Alkoholisierung von fast 1 Promille.
Die Feuerwehren standen mit mehreren Einsatzkräften im Einsatz. Das erheblich beschädigte Fahrzeug wurde anschließend von einem Abschleppunternehmen geborgen.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Am Samstag um 20:08 Uhr wurde die Feuerwehr Aigen im Ennstal und damit auch die Flugdienststaffel Nord zu einem Waldbrand in Wörschach alarmiert.
Nach einer ersten Lageerkundung und den eingeleiteten Maßnahmen zeigte sich, dass der Einsatz aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der aktuellen Situation am Sonntag fortgesetzt werden muss. Bereits für die frühen Morgenstunden sind weitere Erkundungsflüge mittels Drohne geplant. Zusätzlich wurde zur Unterstützung ein Hubschrauber angefordert.
Die eingesetzten Kräfte stehen in engem Austausch und bereiten die weiteren Maßnahmen zur Brandbekämpfung vor. Über den weiteren Einsatzverlauf werden wir laufend informieren.
Kurz vor Eintreffen der Gewitterfront am Samstag wurde die Bergrettung Gröbming gemeinsam mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 14 zum Stoderzinken alarmiert.
Eine Klettersteiggeherin kam in der Mitte des Hilde Klettersteig ans Ende ihrer Kräfte und konnte nicht mehr weiter. Der disponierte Rettungshubschrauber konnte direkt vor Ort mit der Winde die Klettersteiggeherin retten und zur Rosemi Alm bringen.
Aufsteigende Bergretter begaben sich währenddessen Richtung Ausstieg des Klettersteigs, um dort den Begleiter der Dame in Empfang zu nehmen.
Direkt nach der Rettungsaktion setzten Gewitter ein, sodass der Einsatz gerade noch im trockenen erledigt werden konnte.
Samstagnachmittag wurden auf der B145 drei Motorradfahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Drei Führerscheine wurden vorläufig abgenommen, zudem wurde ein Motorrad vorläufig beschlagnahmt.
Gegen 15:59 Uhr führte eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung Geschwindigkeitsmessungen auf der B145 durch. Im Bereich Lessern, in Fahrtrichtung Bad Aussee, nahm die Streife die Nachfahrt von zwei Motorrädern auf, die mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Im Bereich des Lawinentunnels Prügg wurde bei erlaubten 80 km/h sowohl bei einem 49-jährigen tschechischen Staatsbürger, der mit Sozia unterwegs war, als auch bei einem 25-jährigen Motorradlenker aus dem Bezirk Liezen eine Geschwindigkeit von 156 km/h festgestellt.
In weiterer Folge wurde die Zivilstreife, die sich selbst auf dem zweiten Fahrstreifen in einem Überholvorgang befand, von einem dritten Motorradfahrer, einem 26-Jährigen aus dem Bezirk Liezen, überholt. Dabei überfuhr dieser die Sperrlinie und auf die Gegenfahrbahn. Die Polizei nahm die Nachfahrt auf und stellte sowohl beim 26-Jährigen als auch beim 49-Jährigen eine Geschwindigkeit von 188 km/h bei erlaubten 100 km/h fest.
Im Ortsgebiet von Tauplitz konnten alle drei Motorradfahrer angehalten werden. Allen Lenkern wurden die Führerscheine vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde das Motorrad des 26-Jährigen über Anordnung der Behörde vorläufig beschlagnahmt. Insgesamt sind sechs Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft Liezen ergangen.
Freitagabend kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Explosion im Nebengebäude eines Einfamilienhauses. Eine 38-jährigen Frau wurde unbestimmten Grades verletzt
Gegen 21.25 Uhr befand sich eine 38-jährige Frau im Nebengebäude eines Einfamilienhauses, das als Hobby- und Freizeitraum genutzt wird. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einer Raumexplosion. Durch die Detonation wurde das Gebäude stark beschädigt.
Der Frau gelang es, sich selbstständig aus dem Gebäude zu retten. Nachbarn leisteten umgehend Erste Hilfe, entfernten brennende Kleidung und versorgten die Frau bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Nach der Erstversorgung wurde sie mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen.
Die Freiwillige Feuerwehr Donnersbach führte anschließend Kontrollen hinsichtlich möglicher weiterer Brandentwicklungen durch, wobei keine zusätzliche Gefährdung festgestellt werden konnte.
Die Ermittlungen durch Spezialkräfte und Brandermittler zur genauen Ursache der Explosion laufen.
Freitagabend ereignete sich in einem Sägewerk ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 46-jähriger Arbeiter wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 21:05 Uhr wurden Polizeikräfte zu einem Sägewerk beordert, nachdem dort ein schwerer Arbeitsunfall gemeldet worden war. Gleichzeitig wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Roten Kreuzes sowie der Notarzthubschrauber Christophorus 14 alarmiert.
Beim Eintreffen der Polizeistreifen konnte der schwer verletzte, jedoch ansprechbare 46-Jährige in der Halle „Paketierung“ wahrgenommen werden. Der Mann war mit beiden Beinen in einer Maschine eingeklemmt. Drei Arbeitskollegen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bei dem Verletzten und betreuten ihn psychisch.
Die Freiwilligen Feuerwehren Liezen und Döllach (5 Fahrzeuge und 27 Kräfte) errichtete in weiterer Folge einen Seilzug, um die abgestürzte Maschine zu sichern und anzuheben. Zuvor führte die anwesende Notärztin des C14 medizinische Erstmaßnahmen durch und stabilisierte den Verletzten.
Der Mann konnte in der Folge mittels Seilzugs und hydraulischem Spreizgerät aus seiner Lage befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte mit dem Rettungswagen in das LKH Rottenmann eingeliefert, anschließend erfolgte die Verlegung in das LKH Leoben, wo der 46-Jährige stationär aufgenommen wurde.
Erhebungen zufolge dürfte bei Arbeiten eine Kette aus der Führungsschiene gedrückt worden sein, woraufhin die Maschine zu Boden stürzte, den Mann mitriss und in weiterer Folge einklemmte.
Das Arbeitsinspektorat Leoben wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Weitere Erhebungen zur genauen Unfallursache folgen.
Anerkennung der Leistungen am Tag der Führungskräfte
67 Unteroffiziere des Bundesheeres aus der Steiermark wurden von der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark in das Korps aufgenommen. Sie erhielten über Handschlag des Präsidenten Andreas Matausch eine besondere Münze - dem Nachwuchs wird damit das Leitbild des Korps in ihre Hände gelegt.
Unteroffiziere tragen als Führungskräfte des Heeres eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind Ausbilder und Kommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland. Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner würdigten die erbrachten Leistungen am Tag der Führungskräfte.
Aufgrund der Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark werden Unteroffiziere nach der erfolgreichen Ausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie dem Landeshauptmann und Militärkommandanten in der Steiermark vorgestellt.
Am Freitag wurden die Feuerwehren Pruggern und Michaelerberg um 04:40 Uhr zu einem Brand einer Almhütte in das Sattental alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfassender Angriff mittels HD und C-Rohr unter Atemschutz vorgenommen und 3 Gasflaschen gesichert. Zeitgleich wurde eine über 200 Meter lange Zubringleitung aus dem Sattentalbach aufgebaut. Nach rund 3 Stunden konnte Brand Aus gemeldet werden.
Die Brandursache wird seitens der Polizei ermittelt.
Sonntagvormittag konnte eine alkoholisierte Geisterfahrerin auf der S6 Semmering Schnellstraße bei Leoben von Polizeistreifen angehalten werden. Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden gefährdet.
Gegen 11:25 Uhr wurden zwei Autobahnstreifen aufgrund eines Geisterfahrers auf die S6 alarmiert. Eine Pkw-Lenkerin war auf der Richtungsfahrbahn Wien entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung St. Michael unterwegs.
Im Bereich einer Kurve kam den Einsatzkräften das Fahrzeug erstmals entgegen. Trotz Blaulicht, Folgetonhorn und mehrfacher Lichtsignale setzte die Lenkerin ihre Fahrt zunächst fort, verringerte jedoch ihre Geschwindigkeit. Kurz darauf gelang es einer weiteren Polizeistreife, den Gegenverkehr anzuhalten und die Schnellstraße vorübergehend zu sperren. In weiterer Folge konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 62-jährige Lenkerin erheblich alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von 3,26 Promille. Laut ihren Angaben hatte sie ihr Fahrzeug im Bereich einer Baustelle aufgrund eines Staus gewendet, um nicht warten zu müssen.
Die Geisterfahrt erstreckte sich über rund acht Kilometer. Insgesamt wurden dabei 16 Personen konkret gefährdet.
Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Sie wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung angezeigt.
Samstagnachmittag wurden zwei Alpinisten im Bereich des Kreuzkogels bei Admont von einem Gewitter überrascht. Eine 28-jährige Frau erlitt dabei schwere Verletzungen, nachdem ein Blitz in unmittelbarer Nähe eingeschlagen war.
Gegen 11.00 Uhr stiegen ein 29-Jähriger sowie seine 28-jährige Bergkameradin von der Kaiserau über die Klinkehütte und den Admonter Kalbling in Richtung Kreuzkogel auf. Kurz vor Erreichen des Gipfels wurden die beiden gegen 13.15 Uhr von einem plötzlich aufziehenden Gewitter überrascht. Ein Blitz schlug in unmittelbarer Nähe der beiden Alpinisten ein. Die 28-jährige tschechische Staatsbürgerin wurde dadurch zu Boden geschleudert und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Ihr Begleiter setzte daraufhin mittels Mobiltelefon einen Notruf ab.
Aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen wurden Bergrettungssanitäter mit einem Polizeihubschrauber zum Einsatzort geflogen. Rund 20 weitere Einsatzkräfte stiegen zu Fuß zum Unfallort auf.
Die schwer verletzte Frau wurde schließlich vom Rettungshubschrauber geborgen und in das LKH Rottenmann geflogen. Der 29-Jährige sowie die eingesetzten Rettungskräfte wurden vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.
Der Mann wurde anschließend ebenfalls zur weiteren Abklärung in das LKH Rottenmann gebracht. Beide Personen wurden stationär aufgenommen.
Bei einem Arbeitsunfall wurden Mittwochfrüh zwei Arbeiter unbestimmten Grades verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 6:30 Uhr waren eine 32-Jährige (Bezirk Liezen) und ein 42-Jähriger (Bezirk St. Johann im Pongau) mit Rückbauarbeiten auf der Semmering-Basistunnel-Baustelle beschäftigt. Dabei führten die beiden Be- und Entladearbeiten an einem mehrere hundert Meter in die Tiefe ragenden Förderlift durch. Die Ladefläche dieses Lifts ist im Ausstiegsbereich an der Erdoberfläche mit einer mechanischen Rückhalteklappe gesichert. Als sich diese Klappe öffnete, wurden die Beine der beiden Arbeiter eingeklemmt. Ein 56-Jähriger, der den Förderlift bediente, versuchte seine beiden Arbeitskollegen umgehend zu befreien und die Klappe wieder zu öffnen. Dies gelang jedoch erst nach einigen Sekunden, weshalb die Beine für kurze Zeit unter enormer Last eingeklemmt blieben.
Die 32-Jährige und der 42-Jährige erlitten an den Beinen Verletzungen unbestimmten Grades. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz, dem Samariterbund sowie zwei Notärzten medizinisch erstversorgt. Während die 32-Jährige vom Roten Kreuz ins LKH Wiener Neustadt eingeliefert wurde, musste der 42-Jährige vom Rettungshubschrauber „Christophorus 3“ ins Krankenhaus geflogen werden. Die L117 (Buchauer Straße) musste für die Dauer des Rettungseinsatzes vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Weitere Erhebungen durch das Arbeitsinspektorat sowie die Polizei Mürzzuschlag sind im Gange.