Mit massiv überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Fahrmanövern entzog sich ein Pkw-Lenker Dienstagabend einer Verkehrskontrolle. Polizisten forschten den fahrerflüchtigen Lenker (27) aus. Er wird angezeigt.
Ausgangspunkt des Einsatzes war kurz nach 22:15 Uhr die Meldung über einen mutmaßlich alkoholisierten Fahrzeuglenker im Raum Liezen. Polizisten sichteten den betreffenden Pkw wenig später in Weißenbach bei Liezen und versuchten, den Lenker anzuhalten. Dieser hielt zunächst an, beschleunigte jedoch noch vor Beginn der Kontrolle plötzlich stark und fuhr davon.
Rasant unterwegs
Mit geschätzten 120 bis 130 km/h raste der vorerst unbekannte Lenker in der Folge durch das Ortsgebiet von Weißenbach und anschließend auf die B320 in Richtung Stainach. Dabei dürfte er Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h erreicht haben und führte mehrere riskante Überholmanöver durch. Im Bereich Wörschach bog der Mann schließlich aufgrund einer vor ihm fahrenden Kolonne in das Ortsgebiet ein. Eine unmittelbare und möglichst gefahrenlose Anhaltung war den nachkommenden Polizisten zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht möglich.
Fahrzeug aufgefunden
Polizisten leiteten daraufhin weitere Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen ein. Dabei fanden sie den Pkw noch in der Nacht an der Wohnadresse der Mutter des mutmaßlichen Lenkers im Raum Irdning. Zeugenaussagen führten schließlich zur Ausforschung eines 27-Jährigen aus dem Bezirk Liezen. Der Mann selbst konnte bislang nicht angetroffen werden.
Die Polizeiinspektion Stainach (059133/6357) ermittelt nun wegen des strafrechtlichen Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit und erstattet diesbezüglich Anzeige an die Staatsanwaltschaft Leoben. Die festgestellten Verkehrsübertretungen werden zudem der Bezirkshauptmannschaft Liezen angezeigt.
Ein Einsatz wegen einer Lärmbelästigung führte Montagfrüh zum Einsatz des Einsatzkommandos Cobra. Ein 67-Jähriger hatte zuvor unter Alkoholeinfluss einen Revolver auf einschreitende Polizisten gerichtet und den Abzug betätigt. Die Waffe war ungeladen. Spezialkräfte nahmen den Mann fest.
Gegen 5:50 Uhr wurden Polizisten zu einem Wohnhaus nach Spielberg gerufen, nachdem ein Mann dort lautstark Musik in seiner Parterrewohnung abgespielt und für eine Lärmbelästigung gesorgt hatte. Nachdem mehrfaches Klopfen, Läuten und Rufen an der Wohnungstür erfolglos geblieben war, begaben sich die Polizisten auf die andere Seite des Wohnhauses. Dort forderten sie den 67-Jährigen aus dem Bezirk Murtal über ein offenes Fenster auf, die Musik leiser zu drehen beziehungsweise abzustellen. Dabei bemerkten sie, dass der Mann im Wohnzimmer auf der Couch saß und mit einer Faustfeuerwaffe hantierte.
Waffe auf Polizisten gerichtet
Die Polizisten forderten den 67-Jährigen daraufhin lautstark auf, die Waffe wegzulegen. Stattdessen richtete er den Revolver in Richtung der Einsatzkräfte und betätigte den Abzug. Wie sich herausstellte, war die Waffe zu diesem Zeitpunkt nicht geladen. Die Polizisten zogen sich daraufhin zurück und sicherten das Wohnhaus mit Unterstützung weiterer Polizeistreifen bis zum Eintreffen des Einsatzkommandos Cobra. Spezialkräfte nahmen den 67-Jährigen in der Folge auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in seiner Wohnung fest. Ein nachfolgender Alkotest ergab bei dem Mann eine mittelgradige Alkoholisierung.
Zwei Waffen sichergestellt
Bei einer Durchsuchung der Wohnung stellten Polizisten zwei Faustfeuerwaffen sicher. Eine davon besaß der Mann legal, die zweite dürfte sich hingegen unrechtmäßig in seinem Besitz befunden haben. Gegen den bislang unbescholtenen 67-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Bei seiner mittlerweile erfolgten Einvernahme zeigte sich der Mann grundsätzlich geständig. Er räumte ein, die Waffe unter Alkoholeinfluss auf die Polizisten gerichtet zu haben. Der 67-Jährige wird nach Abschluss der Ermittlungen angezeigt. Er befindet sich über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben in der Justizanstalt Leoben in Haft.
Er machte das Freilandei in Österreich salonfähig und seine Marke kennt fast jedes Kind: Toni Hubmann aus Glein bei Knittelfeld, der Gründer von „Toni‘s Freilandeier“, ist im Alter von 68 Jahren verstorben. Das teilte seine Familie am Dienstag mit.
Mit Toni Hubmann verliert Österreich einen mutigen visionären Geist, einen unermüdlichen Vorkämpfer für den Tierschutz und einen Mann, der die heimische Landwirtschaft, die Tierhaltung und die Lebensmittelqualität nachhaltig verändert hat. Der Begründer der europaweit beachteten Erfolgsmarke „Toni’s Freilandeier“ verstarb nach einem erfüllten Leben im Alter von 68 Jahren.
Lange bevor „Bio“, „artgerechte Tierhaltung“ und „Tierwohl“ zu gesellschaftlichen Megatrends wurden, erkannte der gebürtige Steirer Toni Hubmann, dass die industrielle Käfighaltung von Nutztieren keine Zukunft hat. Ende der 1980er-Jahre trat er mit einer radikalen Idee an: Den Legehennen ihre Würde und den Auslauf ins Grüne zurückzugeben. „Essen ohne Käfig“ war das Motto seines engagierten Kampfes für tiergerechte Freilandhaltung.
Gegen große Widerstände aus der Agrarpolitik und die anfängliche Skepsis des Marktes und bei seinen Branchenkollegen etablierte er die Freilandhaltung im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel. Mit der von ihm geschaffenen Marke „Toni’s Freilandeier“ bewies Hubmann ein geniales Gespür für Marketing und Konsumentenpsychologie in engster Verbindung mit Tierwohl und klarer Wertehaltung. Er veränderte das Bewusstsein einer ganzen Nation für die Herkunft unserer agrarischen Lebensmittel. Seine Hühnerställe galten zeitweise als die modernsten und artgerechtesten in Europa. Hubmann war ein Pionier, der bewies, dass Wirtschaftlichkeit und Ethik Hand in Hand gehen können. Ein großer Teil der österreichischen Legehennenbranche folgte Schritt für Schritt dem Vorreiter.
Sein Engagement und Wirken für Tierwohl, Nachhaltigkeit und Markenführung wurde vielfach gewürdigt und ausgezeichnet – u.a. mit dem „Goldenen Ei“ (2010 durch die Albert Schweitzer Stiftung und die Organisation Compassion in World Farming), dem „Trigos Austria“-Preis (2012), dem Titel „Superbrand 2015/2016“ oder der Nominierung als „Österreicher des Jahres“ in der Kategorie Unternehmertum (2013, Die Presse).
Mit seiner wiederholten Kritik an der oft starren Agrar(förder)politik oder auch der langen Stallpflicht für Bio-Hühner während der ersten Vogelgrippe-Welle 2005 schuf sich Hubmann aber nicht nur Freunde. Seine klare Haltung belegt jedoch seinen unbeugsamen Willen, notwendige Veränderungen immerfort anzusprechen und mit gutem Beispiel voranzugehen.
Die späteren wirtschaftlichen Turbulenzen und juristischen Auseinandersetzungen rund um sein Unternehmen haben ihn menschlich tief getroffen. Diese Krise schmälert jedoch keinesfalls seine historischen Leistungen. Zudem wird die Marke „Toni’s Freilandeier“ seit 2018 von der REWE Group als „Tonis Freilandeier“ sehr erfolgreich weitergeführt.
Toni Hubmann wird als Pionier der österreichischen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Erinnerung bleiben. Er hatte den Mut, das System der Massentierhaltung herauszufordern und Hand in Hand mit engagierter Wissenschaft und Tierschützern den Beweis zu führen, dass hohe Tierwohlstandards auch wirtschaftlichen Erfolg bringen. Er hat Millionen von Nutztieren ein besseres Leben ermöglicht und den Weg für eine nachhaltigere agrarische Lebensmittelproduktion geebnet. Mit seinem Ableben verliert Österreich einen unermüdlich engagierten und zutiefst visionären Pionier.
Toni Hubmann hinterlässt seine Ehefrau sowie sechs Kinder und fünf Enkelkinder.
Hermann Neubauer & Co Ursula Gaßner mit unglaublich souveräner Meisterleistung / Das Duo krönt sich & den Toyota GR Yaris Rally2 dank Sieg bei der 1000-Hügel-Rallye / Alle Rechenspiele waren am Ende Makulatur und Neubauer holt seinen dritten Titel.
Die „obm Land der 1000 Hügel Rallye“ brachte den mit Hochspannung erwarteten Dreikampf zwischen den Titelkandidaten Hermann Neubauer, Simon Wagner und Michael Lengauer um den Titel des österreichischen Rallye-Staatsmeisters 2026. Dass es am Ende der Salzburger Hermann Neubauer ist, der über seinen insgesamt dritten ORM-Titel jubeln darf, während Co-Pilotin Ursula Gaßner ihren ersten Titel in „großen“ ORM-Wertung holt, ist wohl auch auf die enorme Nervenstärke des Duos zurückzuführen. Hermann Neubauer eröffnete am Freitagnachmittag mit einer Bestzeit auf SP1 und stellte damit von Beginn an klar, dass der Weg zum Titel ausschließlich über ihn führen wird. Auf den folgenden Prüfungen entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen Neubauer und Simon Wagner, während Michael Lengauer recht bald Pech mit einer Strafzeit hatte. Doch je länger die Rallye dauerte, desto klarer wurde, dass es für die Konkurrenz kein wirklich probates Mittel gab, um Neubauer am Weg zu Titel Nummer drei ernsthaft zu gefährden.
Auf der elften Sonderprüfung beendet dann ein Ausritt die Titelhoffnungen von Simon Wagner, auf der letzten SP ereilte dasselbe Schicksal Michael Lengauer, der zu diesem Zeitpunkt ohnehin auf einen Last-Minute-Ausfall von Hermann Neubauer hoffen musste. Doch der Lungauer brachte den Toyota GR Yaris Rally2 mit sechs von vierzehn möglichen Bestzeiten souverän und ohne Schrammen ins Ziel und damit zum ersten Toyota-Meistertitel seit Franz Wittmann mit dem Toyota Corolla WRC im Jahr 2001. Auf der Zielrampe in Krumbach war der Jubel dann selbstredend grenzenlos: „Was soll ich sagen? Dass ich noch einmal Rallye-Staatsmeister werde, daran hätte ich vor ein paar Monaten nicht gedacht. Ich glaube aber, dass da schon auch ein bisschen das Glück der Tüchtigen dabei war. Ich habe mich wirklich extrem penibel und perfekt vorbereitet, das Team ebenso. Max und der ganzen Mannschaft von ZM-Racing gebührt ein riesengroßes Lob, sie haben einen fantastischen Job gemacht, ebenso wie Ursi, für die ich mich besonders freue, dass sie den Beifahrer-Titel hat! Danke an meine Familie, danke an Toyota und an alle, die teilweise schon Jahrzehnte hinter mir stehen und mich immer unterstützen, ohne Euch wäre das niemals möglich gewesen.“ Unisono erleichtert und gerührt war auch Co-Pilotin Ursula Gaßner: „Das war überhaupt nicht der Plan, umso freut mich der Titel. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir verhältnismäßig wenig Seat-Time hatten. Und dass wir, besonders Hermann, diesem enormen Druck nervlich so gut standgehalten haben, das macht mich wirklich stolz!“
Freitagnachmittag stießen zwei Pkw auf der B320 frontal zusammen. Dabei wurden insgesamt sieben Personen unterschiedlichen Grades verletzt.
Gegen 14:45 Uhr war ein 36-jähriger slowakischer Staatsbürger mit seinem Pkw auf der B320 in Fahrtrichtung Liezen unterwegs. Im Auto befanden sich auch seine 32-jährige Frau sowie seine drei Kinder im Alter von einem, vier und sechs Jahren. Zur selben Zeit fuhr ein 40-Jähriger aus Oberösterreich mit seinem Pkw in die entgegengesetzte Richtung. Auf dem Beifahrersitz befand sich seine 36-jährige Frau.
Bei Weißenbach bei Liezen geriet der 36-jährige slowakische Pkw-Lenker mit seinem Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden Fahrzeug des 40-Jährigen.
Bei dem Aufprall wurden sämtliche Insassen verletzt: Die 32-jährige Slowakin erlitt schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mittels Rettungshubschrauber C14 ins LKH Leoben gebracht. Die anderen Unfallbeteiligten wurden jeweils leicht verletzt. Sie wurden in die Krankenhäuser Rottenmann und Leoben gebracht.
Aus bislang unbekannter Ursache gerieten Freitagfrüh im Stadtgebiet von Leoben zehn Mistkübel in Brand. Verletzt wurde niemand.
Wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage wurde eine Polizeistreife gegen 2:30 Uhr zu einem Mistkübelbrand beim Ausgang eines Busbahnhofes, in der Nähe eines Einkaufszentrums, gerufen. Dort angekommen hatten Einsatzkräfte der Feuerwehren Leoben Stadt und Leoben Göss den Kleinbrand bereits gelöscht. Aufgrund der Ermittlungen konnten die Beamten zwischen 3:00 und 5:00 Uhr weitere Kleinbrände von Metallmistkübeln im Stadtgebiet von Leoben (im Bereich Glacispark, Krottendorfergasse, Roseggerstraße und am Radweg Bermenweg) wahrnehmen und löschen.
Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Sachdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Erzherzog Johann Straße, Tel. Nr.: 059 133/6392, erbeten.
Nach mehreren Anzeigen über ein Treffen der sogenannten „Roadrunner“-Szene in Liezen am vergangenen Samstag forschten Polizisten einen 20-jährigen Pkw-Lenker aus. Bei einer technischen Überprüfung seines Fahrzeuges stellten Sachverständige mehrere Mängel und Manipulationen fest. Die Kennzeichentafeln wurden abgenommen.
Am vergangenen Samstagabend gingen bei der Polizei mehrere Hinweise auf ein Treffen zahlreicher Fahrzeuge auf einem Supermarktparkplatz in der Richard-Steinhuber-Straße in Liezen ein. In der Folge verbreiteten sich auch Videos in sozialen Medien. Darauf war unter anderem ein schwarzer Pkw bei sogenannten „Burnouts“ und weiteren szenetypischen Fahrmanövern zu sehen. Die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen zur Ausforschung des Lenkers auf.
Gezielte Kontrollen
Bei schwerpunktmäßigen Verkehrskontrollen am heutigen Mittwoch, 26. August 2026, hielten Verkehrspolizisten im Stadtgebiet von Liezen auch jenen Pkw an, der zuvor auf den Videos im Netz zu sehen war. Der 20-jährige Lenker aus dem Bezirk Liezen wurde gemeinsam mit seinem Fahrzeug einer technischen Überprüfung durch einen Sachverständigen unterzogen.
Katalysator ausgebaut
Dabei wurden mehrere leichte und schwere technische Mängel sowie Mängel mit Gefahr im Verzug festgestellt. Zudem stellten die Sachverständigen eine Manipulation an der Abgasanlage fest. Der vorgeschriebene Katalysator war ausgebaut und durch ein leeres Rohr ersetzt worden. Dies führte unter anderem zu Fehlzündungen und erheblicher Lärmentwicklung. Aufgrund der festgestellten Mängel nahmen Polizisten dem 20-Jährigen die Kennzeichentafeln und den Zulassungsschein noch an Ort und Stelle ab.
Mehrere Anzeigen
Gegen den 20-Jährigen werden mehrere verkehrsrechtliche Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz an die Bezirkshauptmannschaft Liezen erstattet. Darüber hinaus laufen Ermittlungen im Zusammenhang mit ausgestellten § 57a-Gutachten („Pickerl“) sowie wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, welche im Rahmen der offenbar willkürlichen Fahrmanöver entstanden sein dürften. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Samstagvormittag ereignete sich ein Forstunfall, bei dem ein 43-jähriger rumänischer Forstarbeiter schwer verletzt wurde.
Gegen 09:21 Uhr wurden die Einsatzkräfte wegen eines Forstunfalls in den Ortsteil Possegg gerufen. Beim Eintreffen der Polizei war das Österreichische Rote Kreuz bereits vor Ort und versorgte den schwer verletzten Forstarbeiter. Der Mann klagte über starke Schmerzen im rechten Bein. In weiterer Folge wurde ein Notarzt angefordert, der kurze Zeit später mit dem Rettungshubschrauber C17 am Einsatzort eintraf.
Ersten Erhebungen zufolge befand sich der Unfallort rund fünf Kilometer entfernt und auf einer Seehöhe von etwa 1.170 Metern. Der 43-Jährige war mit Forstarbeiten in steilem Gelände beschäftigt. Dabei dürfte er mit seinem Fuß hängen geblieben und in weiterer Folge gestürzt sein. Aufgrund der exponierten Örtlichkeit brachten Arbeitskollegen den Verletzten den Rettungskräften entgegen.
Der 43-Jährige wurde nach weiterer medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber C17 in das LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, geflogen. Fremdverschulden kann nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.
Am Freitag wurde einem 86-Jährigen ein illegal gehaltener Rotfuchs abgenommen. Aufgrund der festgestellten Haltungsbedingungen wurden auch vier Katzen abgenommen.
Gegen 09:00 Uhr erfolgte bei dem 86-Jährigen die Abnahme eines illegal gehaltenen Rotfuchses. Daran beteiligt waren ein Umweltkundiges Organ der Polizei, ein Amtstierarzt, eine Vertreterin der Bezirkshauptmannschaft Leoben sowie eine Tierpflegerin. Bei der Amtshandlung wurde ein verwahrloster und durch Tierkot und Unrat verschmutzter Zustand des Hauses festgestellt sowie mehrere Lebendtierfallen vorgefunden. Aufgrund der Zustände wurden in weiterer Folge auch vier Katzen abgenommen. Bei der Amtshandlung wurden weder Menschen noch Tiere verletzt.
Der amtsbekannte 86-Jährige wird wegen des Verdachts der Tierquälerei angezeigt. Aufgrund eines im Haus aufgehängten Bildes mit eindeutigem nationalsozialistischem Bezug erfolgt zudem eine Anzeige wegen des Verdachts der Wiederbetätigung. Gegen ihn bestehen zudem ein aufrechtes Wildtierhalteverbot sowie ein Waffenverbot.
Der Lieferant Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG informiert über einen Warenrückruf des Produktes „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“.
Der Lieferant Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG ruft aktuell das Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026 öffentlich zurück.
Es wurde Bacillus cereus und dieser kann Auslöser für Magen-/Darmerkrankungen sein. Bei bestimmten Personengruppen (Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem) können ernste Krankheitsverläufe auftreten. Deshalb sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.
Das betroffene Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ wurde bei Lidl Österreich verkauft, kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ des Lieferanten Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026 betroffen. Andere bei Lidl Österreich verkaufte Produkte des Lieferanten Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG sowie weitere Produkte der Marke „Milbona“ sind von dem Rückruf nicht betroffen.
Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die ebenfalls von dem Rückruf betroffen sind, bitten wir Sie, die Information an diese weiterzugeben.
Bei Fragen zum Thema steht der Lidl Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.
Strenges Qualitätsmanagement
Lidl Österreich stellt höchste Anforderungen an die Sicherheit seiner Produkte, die Standards für die firmeninterne Qualitätssicherung sind ausgesprochen hoch. Qualität ist bei Lidl Österreich oberstes Gebot, daher spielt vor allem die Produktsicherheit eine tragende Rolle im Gesamtkonzept und im täglichen Handeln des Qualitätsmanagements.
Montagvormittag kollidierte ein Pkw-Lenker frontal mit einem Lkw. Der 67-jährige Pkw-Lenker erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Gegen 11:39 Uhr ereignete sich auf der B20, der Seebergstraße ein Verkehrsunfall. Ersten Erhebungen zufolge war ein 61-jähriger Lkw-Lenker aus Tschechien von Gußwerk kommend in Fahrtrichtung Seeberg unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 67-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in die entgegengesetzte Richtung.
Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 67-Jährige die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw mehrfach und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Notarzt nur mehr den Tod des 67-Jährigen feststellen. Der Lkw-Lenker konnte sich selbstständig aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreien. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben, gebracht. Ein mit dem Lkw-Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Die B20 war bis etwa 16:20 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Freitagvormittag kam es nahe der Schießlingalm zu einem Waldbrand. Durch das rasche Eingreifen von Almbesuchern, Freizeitsportlern und Einsatzkräften konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Gegen 10:46 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund einer Rauchentwicklung in einem abgelegenen Waldgebiet nahe der Schießlingalm alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Rauchentwicklung bereits zu einem Brand entwickelt. Betroffen war eine Fläche von etwa 300 m².
Mehrere Almbesucher und Freizeitsportler hatten bereits begonnen, den Brand mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Während die Feuerwehr die Löschleitungen vorbereitete, unterstützten die Einsatzkräfte die anwesenden Personen ebenfalls mit Handfeuerlöschern bei den Löscharbeiten. Im weiteren Verlauf wurden die Brandbekämpfung aus der Luft durch die Polizeihubschrauber „Libelle Sierra“ Steiermark und „Libelle Zulu“ Salzburg unterstützt.
Im Zuge der Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrmänner. Einer der beiden musste zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben gebracht werden.
Durch das rasche Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Brand wurde schließlich gelöscht. Für Samstag sind Kontrollflüge mittels Drohne geplant, um mögliche Glutnester festzustellen.
Insgesamt standen rund 75 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Brandursachenermittlung wurde von den Brandursachenermittlern der Polizei übernommen. Die Ermittlungen laufen.
Donnerstagabend kam es in einem Mehrparteienhaus zu einem Wohnungsbrand. 30 Personen mussten vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 18:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte aufgrund einer Anzeige über wahrgenommenen Rauchgeruch zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte schließlich jene Wohnung lokalisiert werden, in der der Brand ausgebrochen war.
Die Freiwilligen Feuerwehren führten unverzüglich die Brandbekämpfung durch. Parallel dazu wurden insgesamt 30 Personen aus dem Mehrparteienhaus evakuiert, um eine mögliche Gefährdung durch den Brand und die Rauchentwicklung auszuschließen. Die im betroffenen Objekt wohnhafte Partei befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in der Wohnung.
Nach der Meldung „Brand aus“ durch die Feuerwehr begannen die Ermittlungen zur Brandursache. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird als mögliche Ursache ein Defekt an einer elektrischen WC-Anlage angenommen.
Um 20:35 Uhr konnten die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Neben den Polizeikräften standen die Freiwilligen Feuerwehren Leoben-Göss, Leoben-Stadt, Donawitz und Niklasdorf mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 40 Kräften im Einsatz. Das Österreichische Rote Kreuz war mit sieben Einsatzfahrzeugen und 15 Kräften sowie Notarzt und einem KIT-Team zum Einsatz ausgerückt.
Bei dem Brandereignis wurden keine Personen verletzt.
Eine 45-jährige Frau kam Dienstagabend mit ihrem E-Scooter zu Sturz und erlitt schwere Verletzungen. Die Frau war alkoholisiert.
Gegen 18:30 Uhr beabsichtigte die 45-Jährige, mit ihrem E-Scooter von der Dorfstraße rechts in Richtung Kirchplatz einzubiegen. Bei diesem Abbiegemanöver kam die Frau ohne Fremdbeteiligung zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Nach der Erstversorgung vor Ort brachte das Rote Kreuz die Verunfallte in das Landeskrankenhaus Leoben. Ein dort von der Polizei durchgeführter Alkomattest ergab eine mittelgradige Alkoholisierung der Lenkerin.
Die NÖM AG ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt NÖM Mix Vanille, 180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 30.08.2026 und das Produkt NÖM Cremix Tiramisu,180 g mit Mindesthaltbarkeitsdatum 22.08.2026 zurück, da die Produkte möglicherweise in Spuren das Allergen Pistazie enthalten, welches nicht auf der Verpackung angeführt ist.
Konsumenten mit Pistazien-Allergie werden aufgefordert das Produkt nicht zu konsumieren!
Für Personen ohne Pistazien Allergie ist der Verzehr unbedenklich.
Alle anderen NÖM-Produkte sowie NÖM Mix- und NÖM Cremix Sorten mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos gekauft und konsumiert werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist am Deckel der Verpackung jedes einzelnen Produkts abzulesen.
NÖM bittet, alle betroffenen NÖM Mix Vanillejoghurts und NÖM Cremix Tiramisujoghurts mit oben genanntem Mindesthaltbarkeitsdatum zur Verkaufsstelle zurückzubringen. Die zurückgebrachte Ware wird selbstverständlich auch ohne Vorlage eines Kassenbons ersetzt.
Die Handelspartner wurden bereits informiert und aufgefordert alle betroffenen Produkte sofort aus dem Regal zu nehmen. Die NÖM AG versichert, dass seitens der proaktiven Qualitätssicherung alle Maßnahmen zur Vermeidung solcher Vorfälle getroffen werden.
Bei Fragen steht das Konsumentenservice der NÖM AG unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 800 500 von Mo.-Fr. in der Uhrzeit von 7:00 bis 16:00 sowie unter der Mail-Adresse konsumenten.service@noem.at zur Verfügung.
Ein 32-jähriger Grazer kam Montagnachmittag beim Abstieg vom Admonter Haus zu Sturz. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Gegen 15.15 Uhr befand sich der 32-Jährige am Abstieg vom Admonter Haus über den sogenannten „Goassteig“. Dabei dürfte er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz gekommen sein.
Nachdem der Grazer am Abend noch nicht an seinem Ziel angekommen war, alarmierten der Hüttenwirt des Admonter Hauses sowie die Eltern des 32-Jährigen gegen 22.15 Uhr die Einsatzkräfte. Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Suche fand das Hüttenpersonal den Vermissten gegen 23.40 Uhr unterhalb des Steiges leblos auf.
Alpinpolizisten und Einsatzkräfte der Bergrettung begaben sich daraufhin zu Fuß zur Unfallstelle. Zudem wurden zwei Notärzte mit dem Rettungshubschrauber C14 hinzugezogen. Diese konnten nur noch den Tod des 32-Jährigen feststellen.
Der Leichnam wurde anschließend ins Tal gebracht und von der Staatsanwaltschaft Leoben zur Bestattung freigegeben. Die näheren Umstände des Unfallgeschehens sowie die genaue Absturzursache sind Gegenstand weiterer Erhebungen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden. Im Einsatz standen 16 Kräfte des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse, zwei Notärzte des Rettungshubschraubers C14, zwei Alpinpolizisten sowie zwei Polizeistreifen.
Hitzewellen fordern Menschenleben und verursachen Schäden in Millionenhöhe – zigtausende Freiwillige trotz massiver gesundheitlicher Belastung im Einsatz.
2026 zählt bereits jetzt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Messungen in Österreich. Während das Rote Kreuz an Hitzetagen mehr medizinische Notfälle versorgt, sind die Feuerwehren durch immer häufiger auftretende Vegetations- und Waldbrände gefordert, die durch mangelndes Löschwasser zusätzlich erschwert werden.
Gemeinsam warnen das Österreichische Rote Kreuz und der Österreichische Bundesfeuerwehrverband mit insgesamt mehr als 435.000 Freiwilligen: Die Folgen von Extremhitze müssen ernst genommen werden, wir alle sind gefordert!
Hitze ist Gesundheits- und Sicherheitsrisiko
Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes: „Hitze kostet jedes Jahr hunderte Menschenleben. Im Rettungsdienst verzeichnen wir an Hitzetagen durchschnittlich 15 Prozent mehr Einsätze, während unsere Kolleginnen und Kollegen in der Pflege in völlig überhitzten Wohnungen arbeiten. Hitze ist nicht nur Baden und Eisschlecken, sondern ernstzunehmende Gesundheitsgefahr! Besonders ältere Menschen, Kinder oder chronisch Kranke sind gefährdet – doch anhaltende Extremtemperaturen sind selbst für gesunde, fitte Menschen eine enorme Belastung. Diese Entwicklungen dürfen wir nicht länger als normal hinnehmen.“
Robert Mayer, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes: „Mehr als 80 Prozent der Wald- und Vegetationsbrände in Österreich werden von Menschen zum Beispiel durch weggeworfene Zigaretten oder Lagerfeuer verursacht. Diese Rücksichtslosigkeit zerstört natürlichen Lebensraum und gefährdet Mensch und Natur. Unsere Einsatzkräfte sind gut auf Waldbrände vorbereitet, dennoch sind diese außergewöhnlichen Einsätze aufgrund der enormen Hitze und der körperlichen Anstrengung besonders belastend. Es wird jedes Jahr herausfordernder. Es muss jetzt gehandelt werden: Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, Maßnahmen zum Klimaschutz und Investitionen in die Katastrophenhilfe.“
Auch Einsatzkräfte leiden unter Hitzebelastung
Die Einsatzorganisationen reagieren bereits jetzt und setzen auf Prävention und Anpassung. So hat das Rote Kreuz etwa Hitzeschutzpläne für den Rettungsdienst und die mobile Pflege entwickelt, die gezielte Maßnahmen bei Hitze festlegen – vom Aufstocken des Materials für Hitze-Notfälle bis zur richtigen Lagerung von Medikamenten bei hohen Temperaturen. Außerdem schaffen Angebote wie die Cooling Center oder die „Team Österreich“-Landkarte der kühlen Orte Abhilfe.
„Hitzeschutz bedeutet auch Schutz für unsere Einsatzkräfte. Sie leisten selbst bei der größten Hitze körperlich anstrengende Hilfe – in Schutzkleidung, überhitzten Wohnungen, ohne Abkühlungsmöglichkeiten. Auch sie brauchen bestmögliche Arbeitsbedingungen, um anderen helfen zu können. Daher regeln unsere Schutzpläne auch konkrete Maßnahmen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Dr. Schreiber.
Waldbrand-Früherkennung und Solidarität entscheidend
Bei Waldbränden sind rasches Handeln und eine schlagkräftige Bekämpfung durch speziell trainierte Einsatzkräfte notwendig. Wählen Sie, sollten Sie Rauch oder Feuerschein in Waldnähe wahrnehmen oder vermuten, den kostenlosen Feuerwehr-Notruf 122 besser einmal zu oft als gar nicht. Aufgrund der langen Anfahrtswege gehen wertvolle Minuten verloren, wenn der Brand sehr spät gemeldet wird.
„Einen besonderen Schwerpunkt des Feuerwehrwesens in Österreich legen wir auf ein nationales Fähigkeitsmanagement: Wenn ein Bundesland an seine Grenzen stößt, gibt es Kräfte aus anderen Regionen, die strukturiert und standardisiert mit Mannschaft und Gerätschaften sowie Fahrzeugen unterstützen können. Das funktioniert in Österreich, aber auch außerhalb unserer Grenzen, wenn wir über den EU-Katastrophenschutzmechanismus helfen. In Kürze wird es dafür zusätzlich zu den Waldbrandmodulen aus Niederösterreich und der Steiermark auch ein Österreich-Modul geben, an welchem sich alle neun Bundesländer beteiligen“, so Feuerwehrpräsident Mayer.
„Helfen Sie uns Einsatzorganisationen!“
Die seit Jänner 2026 geltende Hitzeschutzverordnung setzt erste wichtige Schritte beim Hitzeschutz von Arbeitnehmer:innen. „Sie betrifft jedoch weder unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer noch ältere oder pflegebedürftige Menschen“, mahnen Rotes Kreuz und Feuerwehr. „Wir stehen der Politik gerne mit unserer Expertise zur Verfügung und unterstützen mit Vorschlägen zum Schutz der österreichischen Bevölkerung! Extreme Hitze und Waldbrände sind keine Ausnahmen mehr, deshalb müssen wir gemeinsam achtsam sein und an den Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Situation arbeiten.“
Abschließend appellieren beide Organisationen: „Helfen Sie uns Einsatzorganisationen, indem Sie – wenn möglich – bewusst Überanstrengung in der Hitze vermeiden! Bitte schauen Sie bei Extrem-Temperaturen besonders auf sich selbst und kümmern Sie sich um Ihre Mitmenschen. Seien Sie vorsichtig in trockener Wald- und Wiesen-Umgebung, vermeiden Sie selbst kleinste Zündquellen – diese können fatale Brände auslösen!“
Bei Umbauarbeiten in einem holzverarbeitenden Betrieb geriet Montagmittag eine Fassadenkonstruktion in Brand. Verletzte gab es keine, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Gegen 13:30 Uhr führten Arbeiter in einer Anlage des Industriebetriebs Schneidarbeiten mit einem Acetylen-Sauerstoff-Brenner durch, um Stahlträger aus einer bestehenden Konstruktion herauszutrennen. Trotz im Vorfeld getroffener Sicherheitsvorkehrungen – wie dem Benetzen des Nahbereichs mit Wasser – tropfte flüssiger Stahl auf den Boden. Beim Aufprall zerplatzte das Material und entzündete unter einer Holzkonstruktion abgelagerten Holzstaub. In der Folge kam es zu einer Verpuffung. Die dabei entstandene Stichflamme griff rasch auf die darüberliegende Fassadenkonstruktion über und setzte diese in Brand.
Insgesamt fünf Feuerwehren rückten mit zehn Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften an und leiteten umgehend die Löscharbeiten ein. Das Rote Kreuz stand mit zwei Kräften vor Ort in Bereitschaft. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, am Gebäude entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
Am Montag gegen 15:00 Uhr standen Teile eines abgeernteten Feldes sowie mehrere Strohballen in Brand. Aufgrund der trockenen Witterung und des starken Windes breitete sich das Feuer rasch aus, weshalb seitens der Feuerwehr Einsatzleitung Abschnittsalarm ausgelöst und weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine rund 540 Meter lange Zubringerleitung von der Liesing errichtet. Zusätzlich unterstützte ein ortsansässiger Landwirt die Löscharbeiten mit einem 8.000-Liter-Güllefass.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Flugbetrieb am Flugplatz Timmersdorf während des Einsatzes vorübergehend eingestellt werden.
Insgesamt waren rund 4 Hektar Fläche betroffen. Rund 100 Feuerwehr-Einsatzkräfte der Feuerwehren Seiz, Traboch, Timmersdorf, Kammern, Madstein, Mautern, Kalwang, Wald am Schoberpass und St. Stefan ob Leoben standen mit etwa 20 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Gegen 17:30 Uhr konnte schließlich „Brand Aus“ gegeben werden.
Ab 1. Oktober 2026 gelten für sie grundsätzlich dieselben Regeln wie für Mopeds: Führerschein, Zulassung, Haftpflichtversicherung, Nummerntafel, Helm und Fahrbahnbenützung werden verpflichtend.
Diese sogenannten „E-Mopeds“ (E-Bikes ohne Tretunterstützung) sind derzeit im Straßenverkehr noch Fahrrädern gleichgestellt, sofern weder ihre Bauartgeschwindigkeit 25 km/h noch ihre Nenndauerleistung 250 Watt überschreitet.
Ab 1. Oktober gelten für E-Mopeds aber die gleichen Regeln wie für bis zu 45 km/h schnelle Mopeds, betont der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO. Man braucht also künftig einen Führerschein (mindestens AM), eine Versicherung, eine Nummerntafel, eine regelmäßige § 57a-Begutachtung („Pickerl“), einen Helm und man darf auch nicht mehr auf Radfahranlagen – wie etwa Radwegen – fahren, sondern muss die Straße benutzen.
Für die Betroffenen wird die Zeit bereits langsam knapp, warnt KFV-Direktor Mag. Christian Schimanofsky: „Wer sein E-Moped ab 1. Oktober 2026 weiter nutzen möchte, sollte nicht bis zum Herbst warten. Führerschein, Versicherung, Zulassung, Fahrzeugpapiere und Helm lassen sich nicht immer von heute auf morgen organisieren.“
Welche Voraussetzungen muss man für einen Führerschein der Klasse AM mitbringen?
Mit rund 300 bis 450 Euro sollte man für die Fahrausbildung rechnen. Hinzu kommen 90 Euro für die Behörde (Herstellung, Ausstellung, Versand). Wer bei Ausbildungsbeginn älter als 20 Jahre ist, benötigt auch ein ärztliches Attest (für die Fahrzeugklasse AM kostet ein Attest einheitlich 35 Euro).
Die Anmeldung eines Fahrzeuges erfolgt in einer Zulassungsstelle. In der Regel sind ein amtlicher Lichtbildausweis, der Kaufvertrag für das Fahrzeug oder ein anderer Besitznachweis, eine Versicherungsbestätigung für die Haftpflicht (oder man schließt in der Zulassungsstelle eine Versicherung ab) und die Fahrzeugdokumente (Typenschein, CoC-Papier, Datenauszug aus der Genehmigungsdatenbank oder eine Einzelgenehmigung) notwendig. Für Gebrauchtfahrzeuge braucht man auch ein gültiges §-57a-Prüfgutachten.
Auf öffentlichen Verkehrsflächen darf man danach überhaupt nicht mehr fahren. Bei Zuwiderhandeln drohen Strafen.
Ein 57-jähriger Pkw-Lenker kam Samstagnacht auf der A9 im Bereich einer Baustelle bei Kammern von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Fahrzeug in einen rund zwei Meter tiefen Baustellengraben. Der Mann wurde verletzt.
Gegen 23.35 Uhr war der 57-jährige Staatsangehörige aus Bosnien und Herzegowina auf der A9 in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Laut seinen Angaben fuhr er seit Beginn des Baustellenbereiches auf dem gesperrten Fahrstreifen. Auf Höhe des Straßenkilometers 119,600 geriet der Pkw in einen aufgrund der Bauarbeiten ausgehobenen, rund zwei Meter tiefen Graben. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeistreife hatte sich der Lenker bereits selbst aus dem Fahrzeug befreit und befand sich zu Fuß im Baustellenbereich.
Er erlitt eine Fraktur im Bereich des Unterarms und wurde vom Roten Kreuz in das LKH Leoben eingeliefert. Ein Alkotest verlief negativ.
Für die Bergung des schwer beschädigten Fahrzeugs musste der erste Fahrstreifen für rund eine Stunde gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kammern führte die Bergung des Pkw mithilfe eines Krans durch. Anschließend wurde das Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.
Freitagvormittag stürzte eine 38-jährige Paragleiterin aus Deutschland kurz nach dem Start im Bereich der Mittelstation der Planai ab. Die Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Kurz nach 10.00 Uhr startete die 38-Jährige mit ihrem Paragleiter im Bereich der Mittelstation der Planai. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen klappte der Gleitschirm der 38-Jährigen unmittelbar nach dem Start in einer Rechtskurve auf einer Seite ein.
In der Folge verlor die Pilotin die Kontrolle über ihren Paragleiter und stürzte aus einer Höhe von rund 15 bis 20 Metern zu Boden.
Ersthelfer – darunter ein zufällig anwesender Arzt – leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Zeitgleich wurden die Alpinpolizei sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und des Rettungshubschraubers alarmiert. Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte konnte die Notärztin des Rettungshubschraubers nur noch den Tod der 38-Jährigen feststellen. Der Leichnam wurde von der Bergrettung Schladming geborgen und von der Staatsanwaltschaft Leoben freigegeben. Ein Kriseninterventionsteam stand im Einsatz.
Am Donnerstag ereignete sich um 05:12 Uhr bei Krippau ein Erdbeben der Magnitude 2,0.
Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung
Die Herdtiefe lag bei zwölf Kilometern. Es wurde von der Bevölkerung auch ausserhalb des Epizentrums (Krippau) teils deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten meint die Seismologin Mag. Fee-Alexandra Rodler von GeoSphere Austria.
Erdbeben melden
Unterstützen Sie den Erdbebendienst mit Ihrer Erdbebenmeldung. Trotz des modernen Erdbebenmessnetzes von GeoSphere Austria sind Ihre Wahrnehmungsberichte unverzichtbar.
Das engmaschige Erdbebenmessnetz ermöglicht eine genaue Lokalisierung und Bestimmung der Magnitude des Erdbebens. Je nach Bodenbeschaffenheit und Struktur des Untergrundes können die lokalen Auswirkungen eines Erdbebens, wie zum Beispiel Gebäudeschäden, jedoch sehr unterschiedlich sein. Um zu wissen, wie stark sich ein Erdbeben auf Mensch, Infrastruktur und Natur ausgewirkt hat, ersucht die GeoSphere Austria um Ihre Erdbebenmeldung.
Ihre Erdbebenmeldung
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Polizisten forschten eine 51-Jährige aus. Sie steht im Verdacht, gemeinsam mit ihren großteils minderjährigen Kindern Einbruchsdiebstähle verübt zu haben. Die Diebestouren sollen unter anderem eine Art Freizeitbeschäftigung gewesen sein.
Seit rund einem Jahr ermittelt die Polizeiinspektion Stainach gegen die 51-Jährige aus dem Bezirk Liezen. Sie steht im Verdacht, seit 2019 wiederkehrend Einbrüche in Einfamilienhäuser in der Region verübt zu haben. Dabei kundschaftete sie meist alleine leerstehende Wohn- und Ferienhäuser aus. Gemeinsam mit ihren Kindern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren suchte sie die Orte in der Folge an Wochenenden erneut auf, um sich dort aufzuhalten bzw. diverse Gegenstände zu entwenden. Gestohlene Gegenstände soll die 51-Jährige in der Folge auch auf Flohmärkten verkauft haben.
Hinweis nach Einbruch
Nach dem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Niederhofen (Gemeinde Stainach-Pürgg) im August 2025 geriet die polizeilich bekannte 51-Jährige in den Fokus der Ermittler. Dabei flüchtete die Obersteirerin mit ihrem Pkw und in Begleitung eines Kindes vom Tatort. Polizisten aus Stainach forschten die Tatverdächtige aus. Bis heute zeigt sie sich bei Einvernahmen zu den Tatvorwürfen nicht geständig. Stattdessen gab sie an, dass ihre Kinder lediglich einen dringenden Toilettenbesuch im fremden Haus abhalten mussten.
Mehrere Einbrüche
An den Taten beteiligte Kinder legten jedoch ein umfassendes Geständnis ab und gestanden ein, die Einbrüche gemeinsam mit ihrer Mutter verübt zu haben. Dies legten auch durchgeführte Lokalaugenscheine an Tatorten nahe. Bei einer Hausdurchsuchung stellten Polizisten Cannabis, Kokain sowie mutmaßliches Diebesgut bei der 51-Jährigen sicher. Durch umfassende Ermittlungen konnten Polizisten der Frau zumindest fünf Einbruchsdiebstähle nachweisen. Ermittler gehen jedoch von einer bestimmten Dunkelziffer und einer nicht näher definierbaren Anzahl an bislang nicht angezeigten bzw. bekannten Einbrüchen aus. Die 51-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt, wo sie sich demnächst vor dem Gericht verantworten muss.
Am Sonntag um 22.30 stand ein Wirtschaftgebäude in St. Marein - Feistritz in Vollbrand. Zehn Feuerwehren stehen aktuell im Einsatz.
Die Feuerwehren St. Marein, Feistritz, Kobenz, Seckau, Stadt Knittelfeld, Spielberg, St. Margarethen, St. Lorenzen, St. Stefan ob Leoben und Apfelberg stehen zur Zeit im Einsatz um eine mögliche weitere Brandausbreitung zu verhindern. Insgesamt waren 153 Feuerwehrkräfte im Einsatz.
„Schon während der Anfahrt schlugen uns meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden entgegen“, berichtet Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Peter Hartensteiner. Eine der ersten Maßnahmen der Einsatzkräfte war es, das angrenzende Wohnhaus vor den in Vollbrand stehenden Wirtschaftsgebäuden zu schützen.
Aufgrund des vor Ort begrenzt verfügbaren Löschwassers wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Insgesamt mussten rund 80.000 Liter Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht werden. Zusätzlich wurde eine Zubringleitung verlegt, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Dank ihres raschen und koordinierten Vorgehens konnte das angrenzende Wohnhaus gerettet werden, während das Wirtschaftsgebäude vollständig ausbrannte.
Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.
Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Unglaubliche 45 Jahre gibt es sie nun schon, die Internationale Musikwoche Großlobming – seit 2007 auch St. Marein und 2026 Knittelfeld. Vom unvergesslichen Prof. Albert Kocsis und Prof. Mag. Lore Schrettner mit Liebe und Enthusiasmus ins Leben gerufen sind diese Jahre geprägt von Beständigkeit, Idealismus, Musizierfreunde, hohem künstlerischen Niveau und unvergleichlicher Atmosphäre.
Bedeutende Persönlichkeiten der internationalen Musikszene aus Amerika, Japan, Kanada, Luxemburg, Iran, Spanien, Israel, Korea, Taiwan, Mexiko, Neuseeland, Australien, Ungarn, Italien, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Polen, Slowenien, Kroatien, Albanien, Holland, Schweden, Russland, Georgien, England, Slowakei, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Österreich sind ins kleine Dörfchen Großlobming gekommen und haben hier prägende Akzente gesetzt und diese Eindrücke auch mit nach Hause genommen.
Die hochkarätigen Konzerte finden im Hof des „G´Schlössl´s Murtal“ sowie in den geschichtlich und kulturell bedeutenden und akustisch hervorragenden Pfarrkirchen von Großlobming und St. Marein sowie im Kulturhaus Knittelfeld statt.
Die Unterbringung der Künstler erfolgt in den Beherbergungsbetrieben des Lobmingtales. Geprobt wird in der VS Großlobming.
Dank für diese Möglichkeiten gebührt den Bürgermeistern von Großlobming, St. Marein- Feistritz und Knittelfeld, dem Ehepaar Pußwald, den MitarbeiterInnen der Gemeinden Großlobming, St. Marein-Feistritz und dem Team des Kulturhauses Knittelfeld, den Pfarren von St. Marein und Großlobming, dem „G´Schlössl Murtal“-Team und allen treuen Helferinnen und Helfern sowie den Spendern und Sponsoren.
Die vier sorgfältig ausgewählten Konzerte garantieren auch in diesem Jahr für unvergessliche Konzerterlebnisse und musikalische Höhepunkte.
Auskünfte:
Prof. Mag. Lore Schrettner, Tel. 0664 30 21 553, www.louis-spohr-sinfonietta.at und Gemeinde Großlobming, Tel. 03512 82923, www.lobmingtal.at
Konzertkarten gibt es nur an den Abendkassen
(ab 19 Uhr geöffnet) ! Freie Platzwahl !
Kartenpreise pro Konzert: € 25,-
Schüler € 15,-
Für die Sommerserenade werden Reservierungssesselaufkleber an der Abendkassa ausgegeben. Somit kann man vor dem Konzert das herrliche Ambiente rund um das G´Schlössl Murtal genießen.
Montagfrüh kam es zu einem Wohnungsbrand mit Todesfolge. Dabei kam eine Person ums Leben. Das LKA ermittelt.
Gegen 4:30 Uhr in der Früh wurden zahlreiche Einsatzkräfte wegen eines Wohnungsbrandes in Kalwang alarmiert. Ein Passant entdeckte das Feuer im ersten Stock des Wohnhauses beim morgendlichen Spaziergang mit dem Hund und wählte den Notruf. Knapp 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mautern, Donawitz und Kalwang sowie fünf Fahrzeuge des Roten Kreuzes standen daraufhin gemeinsam mit der Polizei im Einsatz. Bereits um 4:40 Uhr konnten die eingesetzten Feuerwehren „Brand aus“ melden.
Brandleiche entdeckt
In der betroffenen Wohnung stellten Polizisten in der Folge eine augenscheinliche Brandleiche auf dem verbrannten Sofa fest. Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod der Person feststellen. Beim Verstorbenen dürfte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den 54-jährigen Bewohner der Wohnung handeln. Er hat alleine in der Wohnung gelebt. Weitere Ermittlungen zur Bestätigung seiner Identität sind im Gange. Brandermittler des LKA Steiermark haben die Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Auch Tatortbeamte standen vor Ort für den Zweck der Spurensicherung im Einsatz. Bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte offenes Feuer den Brand in der Wohnung ausgelöst haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten bislang nicht erhoben werden.
Die Landespolizeidirektion Steiermark zeichnete Edwin Benko und Cornelia Forstner mit der Anerkennungsmedaille des Bundesministeriums für Inneres aus. Mit der Auszeichnung würdigt die Polizei ihre langjährigen Verdienste um die Krisenintervention sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark und der steirischen Polizei.
Die feierliche Verleihung fand am Donnerstag, 9. Juli 2026, im Rahmen des Festaktes zum „Tag der Bundespolizei“ im Ehrenhof der Landespolizeidirektion Steiermark in Graz statt. Gemeinsam mit Generalmajor Helmut Richter und Hofrat Alexander Gaisch überreichte Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Anerkennungsmedaillen in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste sowie Führungskräfte der Polizei. „Das Kriseninterventionsteam ist für die Polizei im tagtäglichen Einsatz ein unverzichtbarer Partner. Mit Edwin Benko und Cornelia Forstner würdigen wir stellvertretend rund 400 Menschen in der Steiermark, die mit hoher fachlicher Kompetenz, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Engagement tagtäglich für Menschen in Ausnahmesituationen da sind. Dafür gebührt ihnen unser aufrichtiger Dank und größter Respekt“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Edwin Benko: Wegbereiter der Krisenintervention
Als Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT) Steiermark prägt Edwin Benko seit vielen Jahren die psychosoziale Akuthilfe im Land entscheidend mit. Mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und besonderem Einfühlungsvermögen entwickelte er gemeinsam mit seinem Team Strukturen und Qualitätsstandards kontinuierlich weiter und begleitete zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für die Aus- und Fortbildung der zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KIT Steiermark ein. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion Steiermark ein, die er über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet hat.
Cornelia Forstner: Koordination mit Kompetenz und Menschlichkeit
Cornelia Forstner ist Leiterin der Koordinationsstelle des Kriseninterventionsteams in der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. In dieser Funktion verantwortet sie die organisatorische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Krisenintervention im Land Steiermark. Mit hoher fachlicher Kompetenz und großem persönlichem Engagement fördert sie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einsatzorganisationen und trägt wesentlich dazu bei, dass Betroffene in akuten Krisensituationen rasch professionelle psychosoziale Unterstützung erhalten. Insbesondere die vertrauensvolle Kooperation zwischen Kriseninterventionsteam und Polizei wurde durch ihr Wirken nachhaltig gestärkt.
KIT: Unverzichtbare Hilfe in Ausnahmesituationen
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark unterstützt Menschen nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen, Gewaltdelikten oder anderen außergewöhnlich belastenden Ereignissen in den ersten Stunden nach dem Geschehen. Die rund 400 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten psychosoziale Akuthilfe, geben Orientierung und stehen Betroffenen in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens zur Seite. Darüber hinaus engagiert sich das Team in der Aus- und Fortbildung sowie in der Weiterentwicklung von Betreuungsstandards. Gerade bei belastenden Einsatzlagen ist die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Krisenintervention ein unverzichtbarer Bestandteil einer professionellen Einsatzbewältigung.
Produktrückruf auf Grund von Salmonellen in SPAR Naturpur by NENI Bio-Hummus natur 125g, Ablaufdatum: 07.07.2026
Beim „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 wurde eine Verunreinigung von Salmonellen der Rohware Tahina festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR den „SPAR Natur*pur by NENI Bio-Hummus natur 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis inkl. 07.07.2026 zurück. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert, das Produkt nicht zu konsumieren. Alle anderen SPAR Natur*pur-Produkte beziehungsweise Hummus-Erzeugnisse anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren.
Produktwarnung für den Benning Spannungsmesser Type MM 12
Betroffene Chargennummern:
Aufgrund eines Fehlers im automatischen Gleichspannungsbereichswähler zeigt das Multimeter-Display eine zu niedrige Spannung an. Der Benutzer kann eine Niederspannung annehmen und Hochspannungsteile berühren, die zu einem elektrischen Schlag führen.