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dpa: Insolvenz der FTI Touristik

Insolvenz der FTI Touristik

FTI, Europas drittgrößter Reisekonzern, ist in die Pleite gerutscht. In Österreich hat der Konzern eine Zweigniederlassung in Linz und ist mit rund 70 Mitarbeiter vertreten. Noch nicht begonnene Reisen werden voraussichtlich ab Dienstag, 4. Juni, nicht mehr oder nur teilweise durchgeführt werden können. Die Arbeiterkammer informiert über die Rechte der Mitarbeiter und Konsumenten

Welche Veranstalter sind von der Insolvenz betroffen?

Generell betroffen sind alle bei dem Reiseanbieter FTI Touristik GmbH gebuchten Leistungen. Dies beinhaltet die Marken FTI in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, die Marke 5vorFlug in Deutschland, die BigXtra GmbH, sowie die Mietfahrzeugs-Marken DriveFTI und Cars and Camper. Die genannten Veranstalter haben den Verkauf von Reisen bereits eingestellt.

Wie ist die Situation bei bevorstehenden Reisen?

Laut FTI werden alle Pauschalreisen, die über die Veranstalter FTI, 5vorFlug oder BigXtra gebucht wurden (und teilweise bzw. auch vollständig beglichen sind) storniert. Die AK-Konsumentenschützer:innen empfehlen, umgehend mit dem Reisebüro bzw. der Plattform, auf dem die Reise gebucht wurde, Kontakt aufzunehmen.

Gibt es eine Absicherung und wie sieht sie aus?

Reiseveranstalter müssen für den Konkursfall vorsorgen: Alle Zahlungen der Konsument:innen auf eine gebuchte Reise sind abzusichern. Auch die Rückreise vom Urlaubsort muss garantiert sein, wenn der Reiseveranstalter in finanzielle Schwierigkeiten gerät und Konkurs anmelden muss. Abhängig, mit welcher Firma der Reisevertrag abgeschlossen wurde, ist eine Absicherung über den Deutschen Reisesicherungsfonds oder einer Kundengeldabsicherung vorhanden. Es sind jedoch nur Pauschalreisen abgesichert.

Wie ist bei einer Reisebuchung bei FTI Österreich bzw. einer Österreichischen Tochterfirma vorzugehen?

Bei Buchungen bei FTI Österreich besteht nach vorliegenden Informationen eine Insolvenzabsicherung bei der Swiss Re International SE Niederlassung Deutschland, Arabellastraße 30, 81925 München, www.swissre.com .

Was geschieht bei einer Reisebuchung bei FTI Deutschland bzw. einer Deutschen Tochterfirma?

Grundsätzlich besteht seit wenigen Jahren ein umfassender Schutz durch den Deutschen Reisesicherungsfonds. Meldet ein deutscher Reiseanbieter seine Zahlungsunfähigkeit an, muss dieser dafür sorgen, dass geleistete Zahlungen erstattet werden und gegebenenfalls auch die sichere Rückreise organisieren.

Kontaktmöglichkeiten: Deutscher Reisesicherungsfonds GmbH, www.drsf.reisekontakt@drsf.reise. Urlauber:innen, die sich derzeit an ihrem Urlaubsort befinden, können folgende Notfallnummer kontaktieren: +49 (0) 89 710 45 14 98

Wo greift der gesetzliche Absicherungsschutz nicht?

Wenn Kunden nur einen Mietwagen, Wohnmobil oder ein Hotel gebucht haben, greift kein gesetzlicher Absicherungsschutz! Kann die Leistung nicht mehr erbracht werden und wurde bereits ein Teil bzw. alles beglichen, so können solche Ansprüche nur im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden. Haben Kunden zum Beispiel auf den Webseiten www.fti.dewww.fti.atwww.fti.chwww.5vorflug.de oder www.sonnenklar.tv eine Reise bei einem nicht zur FTI-Group gehörenden Reiseveranstalter gebucht, so sind diese nicht von der Insolvenz betroffen. Die AK-Konsumentenschützer empfehlen, zeitnah mit dem Reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen.

Wie ist die Situation bei bereits angetretenen Reisen?

Sitzen Reisende am Urlaubsort fest, empfehlen die AK-Konsumentenschützer sofort mit Ihrem Reisebüro bzw. über die Notfallnummer Kontakt mit dem Abwickler Kontakt aufzunehmen.

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Chancengleichheit und Technik: Impulse an der HTL Zeltweg

ZELTWEG. Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft und Technik am 11. Februar lenkt jährlich den Blick auf die Bedeutung von Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern. Dieses Thema griff kürzlich auch die HTL Zeltweg auf und setzte damit ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte technische Ausbildung.

Im Rahmen eines Vortrags zum Thema „Unternehmertum und Chancengleichheit“ erhielten die Abschlussklassen der Abteilungen Bautechnik und Maschinenbau wertvolle Einblicke in wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Referentin Mag. Barbara Pirker, Bezirksvorsitzende der Bezirksvorstandsgruppe „Frau in der Wirtschaft“ in der Region Murtal, sprach über zentrale Anforderungen des Unternehmertums in einer modernen Arbeitswelt.

Im Mittelpunkt standen unternehmerisches Denken, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein sowie jene Kompetenzen, die für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben – sowohl in der Selbstständigkeit als auch in leitenden Funktionen – entscheidend sind. Dabei wurde auch die Bedeutung von Innovationsfähigkeit und Flexibilität hervorgehoben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Chancengleichheit im beruflichen Umfeld. Mag. Pirker zeigte anhand praxisnaher Beispiele auf, wie faire Rahmenbedingungen, vielfältige Karrierewege und unterstützende Strukturen nicht nur Frauen, sondern der gesamten Wirtschaft zugutekommen. Thematisiert wurden auch bestehende Herausforderungen, etwa bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Besonderes Augenmerk galt der Rolle von Diversität in Unternehmen. Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen tragen wesentlich zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit bei. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und Unternehmertum als mögliche berufliche Perspektive zu sehen.

Mit Veranstaltungen dieser Art und Initiativen zur Nachwuchsförderung unterstreicht die HTL Zeltweg ihren Anspruch, technische Ausbildung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden – und aktiv dazu beizutragen, dass Frauen und Männer die Zukunft von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft gleichermaßen gestalten.

 

Save the date:

An diese Inhalte knüpft auch der Girls’ Day an der HTL Zeltweg an, der am 23. April 2026 stattfindet. Dabei erhalten Schülerinnen der 7. und 8. Schulstufe die Möglichkeit, technische Ausbildungswege kennenzulernen und Einblicke in den Schulalltag sowie die vielfältigen Berufschancen in technischen Bereichen zu gewinnen.

Anmeldemöglichkeiten werden demnächst auf der Homepage der HTL Zeltweg sowie über Instagram und Facebook veröffentlicht.

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HTL Zeltweg plant und errichtet neue Brücke über die Ingering

Ein außergewöhnliches Schulprojekt entsteht derzeit am Schulgelände der HTL Zeltweg: Schülerinnen und Schüler arbeiten an der Planung und Umsetzung einer neuen Fußgänger- und Radwegbrücke über die Ingering, im Mündungsbereich zur Mur, im Ortsteil Apfelberg. Hintergrund des Projekts ist die bestehende Brücke, die aufgrund ihres baulichen Zustands saniert beziehungsweise neu errichtet werden muss.

Bereits im September 2024 wurden erste Entwürfe sowie eine Machbarkeitsstudie von der HTL Zeltweg erstellt, um die Umsetzbarkeit im Rahmen des Schulbetriebes zu prüfen. Die eigentliche Projektumsetzung findet nun im Zeitraum von Februar bis Juni statt.

Beteiligt sind Klassen des Ausbildungsbereiches Bautechnik an der HTL Zeltweg. Gearbeitet wird im fachpraktischen Unterricht im Schwerpunktbereich Holzbau. Die Planung und Ausführung liegen vollständig in den Händen der Schule, unterstützt durch das Ziviltechnikerbüro Laubreiter, als externen Berater.
Seitens der Schule liegt die Verantwortung bei Holzbaumeister Reinhard Rieser sowie Bauhofleiter Gerhard Gruber. Finanziert wird das Projekt durch die Gemeinden Knittelfeld und Spielberg.

Materiallieferant ist die Firma Pabst, die das für den Brückenbau benötigte Holz liefert. Mehrere große Träger werden dabei mittels CNC-Anlage präzise zugeschnitten, um das Manövrieren in der Schule zu erleichtern. Diese moderne Fertigungstechnologie wurde bereits in der Planungsphase an der HTL-Zeltweg berücksichtigt und in der CAD-Planung integriert. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, unterschiedliche Technologien kennenzulernen und diese praxisnah im Rahmen eines realen Bauprojektes einzusetzen.

Die Umsetzung des Bauwerks ist dabei ebenso praxisnah geplant: Das Tragwerk der neuen Brücke wird als Fertigelement direkt an der HTL-Zeltweg vorgefertigt. Anschließend erfolgt der Transport mittels Spezial LKW nach Apfelberg. An einem einzigen Tag soll die bestehende Brücke ausgehoben und durch die neue Konstruktion ersetzt werden. In einem zweiten Bauabschnitt ist zudem die Errichtung einer Dachkonstruktion vorgesehen, um die Witterungsbeständigkeit der Holzbrücke langfristig zu gewährleisten.

Mit diesem Projekt zeigt die HTL-Zeltweg eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung, regionale Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen erfolgreich miteinander verbunden werden können – ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die beteiligten Gemeinden.

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HTL Zeltweg plant und errichtet neue Brücke über die Ingering

Ein außergewöhnliches Schulprojekt entsteht derzeit am Schulgelände der HTL Zeltweg: Schülerinnen und Schüler arbeiten an der Planung und Umsetzung einer neuen Fußgänger- und Radwegbrücke über die Ingering, im Mündungsbereich zur Mur, im Ortsteil Apfelberg. Hintergrund des Projekts ist die bestehende Brücke, die aufgrund ihres baulichen Zustands saniert beziehungsweise neu errichtet werden muss.

Bereits im September 2024 wurden erste Entwürfe sowie eine Machbarkeitsstudie von der HTL Zeltweg erstellt, um die Umsetzbarkeit im Rahmen des Schulbetriebes zu prüfen. Die eigentliche Projektumsetzung findet nun im Zeitraum von Februar bis Juni statt.

Beteiligt sind Klassen des Ausbildungsbereiches Bautechnik an der HTL Zeltweg. Gearbeitet wird im fachpraktischen Unterricht im Schwerpunktbereich Holzbau. Die Planung und Ausführung liegen vollständig in den Händen der Schule, unterstützt durch das Ziviltechnikerbüro Laubreiter, als externen Berater.
Seitens der Schule liegt die Verantwortung bei Holzbaumeister Reinhard Rieser sowie Bauhofleiter Gerhard Gruber. Finanziert wird das Projekt durch die Gemeinden Knittelfeld und Spielberg.

Materiallieferant ist die Firma Pabst, die das für den Brückenbau benötigte Holz liefert. Mehrere große Träger werden dabei mittels CNC-Anlage präzise zugeschnitten, um das Manövrieren in der Schule zu erleichtern. Diese moderne Fertigungstechnologie wurde bereits in der Planungsphase an der HTL-Zeltweg berücksichtigt und in der CAD-Planung integriert. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, unterschiedliche Technologien kennenzulernen und diese praxisnah im Rahmen eines realen Bauprojektes einzusetzen.

Die Umsetzung des Bauwerks ist dabei ebenso praxisnah geplant: Das Tragwerk der neuen Brücke wird als Fertigelement direkt an der HTL-Zeltweg vorgefertigt. Anschließend erfolgt der Transport mittels Spezial LKW nach Apfelberg. An einem einzigen Tag soll die bestehende Brücke ausgehoben und durch die neue Konstruktion ersetzt werden. In einem zweiten Bauabschnitt ist zudem die Errichtung einer Dachkonstruktion vorgesehen, um die Witterungsbeständigkeit der Holzbrücke langfristig zu gewährleisten.

Mit diesem Projekt zeigt die HTL-Zeltweg eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung, regionale Zusammenarbeit und praxisorientiertes Lernen erfolgreich miteinander verbunden werden können – ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die beteiligten Gemeinden.

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