Login
Logo Regionaljournal
Profile zu: "Bestelllisten:All"
Aichfeldbus/Sabrina Stummer: 30 Jahre Aichfeldbus <strong><br></strong>

30 Jahre Aichfeldbus

30 Jahre Aichfeldbus wurden am Judenburger Hauptplatz gefeiert – mit vielen Gästen, guter Stimmung, spannendem Live-Radio und einem kurzweiligen Festakt. Und entgegen allen Prognosen spielte auch das Wetter mit.

30 Jahre Aichfeldbus – drei Jahrzehnte, in denen der regionale Busverkehr im Aichfeld unzählige Menschen bewegt hat. Das Jubiläum wurde am 18. September am Judenburger Hauptplatz gebührend gefeiert.

Trotz der zunächst wenig erfreulichen Vorhersagen blieb der Regen aus und zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zum Jubiläum. Für gute Stimmung sorgte von Beginn an Radio Grün-Weiß, das zwei Stunden lang live vom Judenburger Hauptplatz sendete und das Jubiläum damit auch weit über Judenburg hinaus hörbar machte.

Beim anschließenden Festakt wurde auf 30 Jahre Aichfeldbus zurückgeblickt und gleichzeitig der Blick in die Zukunft gerichtet. Mit dabei waren Landesrätin Claudia Holzer, Landtagsabgeordneter Thomas Maier, Bürgermeister Volkart Kienzl, Vizebürgermeister Thorsten Wohleser, Stadtrat Florian Gruber sowie Bürgermeister Günter Reichhold, weiters Verkehrsverbund-Geschäftsführer Peter Gspaltl und Postbus-Verkehrsleiter Johannes Pranieß.

Ein Höhepunkt war die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Mobilität 2056“. Dabei wurden kreative Ideen und Visionen für die Mobilität der Zukunft im Aichfeld ausgezeichnet. Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, dass 30 Jahre Aichfeldbus nicht nur Anlass sind, auf eine erfolgreiche Geschichte zurückzublicken, sondern auch gemeinsam über die nächsten Jahrzehnte nachzudenken.

Die Preisträger:

  • Publikumspreis: „Unsere Zukunft – unsere Jugend“, Julian Schwamberger
  • Bessere Busverbindungen für Jugendliche: Mehr Busse zu Schulzeiten, bessere Anschlüsse und günstigere Fahrten zu Freizeitzielen. So werden Schule und Freizeitangebote einfacher, selbstständiger und besser erreichbar.
  • Erster Platz: „Tag der offenen Bustür“, Frank Dobbert
  • Einmal im Jahr lädt der „Tag des offenen Busses“ zum kostenlosen Mitfahren, Austauschen und Mitgestalten ein. Fahrgäste können direkt mit Verantwortlichen sprechen, Ideen einbringen und den öffentlichen Verkehr neu entdecken.
  • Zweiter Platz: „Ein Bus für alle - Mobilität ohne Grenzen“, Sarah Steinberger
  • Ein Aichfeldbus, der wirklich für alle Menschen zugänglich ist: Barrierefreie Busse und Haltestellen, verständliche Informationen und ein Assistenzsystem sollen Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen eine selbstständige, sichere und unkomplizierte Nutzung ermöglichen.
  • Dritter Platz: „Anzeigetafel in Echtzeit - bessere Beschriftung der Bushaltestellen am Bahnhof Zeltweg“, Viktoria Pichler
  • Aus dem Zug aussteigen und sofort wissen, wann der nächste Bus fährt und wo er abfährt. Eine gut sichtbare Echtzeit-Anzeigetafel beim Aufgang von den Bahnsteigen soll Reisenden am Bahnhof Zeltweg die Orientierung erleichtern und den Umstieg auf den Aichfeldbus einfacher machen.

208x
gesehen

0x
geteilt

LPD: Positive Bilanz der Einsatzkräfte nach der Moto GP

Positive Bilanz der Einsatzkräfte nach der Moto GP

Der Motorrad Grand Prix von Österreich am Red Bull Ring in Spielberg ging am Sonntagnachmittag ohne größere Zwischenfälle zu Ende. Behörde und Polizei ziehen eine erste vorläufige Bilanz.

Dank eines umfangreichen Verkehrskonzeptes verlief sowohl die An- als auch die Abreise der zehntausenden Besucherinnen und Besucher weitgehend ruhig und ohne größere Vorkommnisse. Auch während der Spitzenzeiten kam es lediglich zu kurzen Verzögerungen im unmittelbaren Nahbereich des Veranstaltungsgeländes. Hauptmann Edwin Aigner, Kommandant des polizeilichen Einsatzstabes, zeigt sich mit dem Verlauf der Großveranstaltung zufrieden: „Unser Ziel war es auch heuer, an diesem Rennwochenende die Sicherheit der motorsportbegeisterten Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Ich bin froh, dass uns dies wieder gelungen ist und die Veranstaltung ohne größere sicherheitspolizeiliche Vorkommnisse zu Ende gegangen ist.“ 

Prävention und Dialog

Bereits im Vorfeld der Großveranstaltung wurde seitens der Behörde und der Polizei auf die Bedeutung von Rücksichtnahme und einem friedlichen Miteinander hingewiesen. Während des gesamten Rennwochenendes suchten die Einsatzkräfte aktiv das Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern, insbesondere auf den Campingplätzen. Dabei wurde auch auf die Anliegen und Bedürfnisse der Anrainerinnen und Anrainer aufmerksam gemacht.

Die intensive Präventions- und Dialogarbeit stieß bei den meisten Gästen auf Verständnis. Dadurch konnten Konflikte frühzeitig angesprochen und vielfach bereits im Vorfeld verhindert werden. Lediglich zwei Mal kam es offenbar aufgrund überhöhten Alkoholkonsums und des daraus resultierenden Verhaltens zu Festnahmen. Eine Person wurde bei illegalem Ticketverkauf betreten und vorläufig festgenommen. Die betreffenden Personen werden angezeigt.

Im An- und Abreiseverkehr sowie auf den Campingflächen kam es zu vereinzelten Beanstandungen und Strafen aufgrund von Verwaltungsübertretungen. Auch Jugendschutzkontrollen wurden durchgeführt. Insgesamt wurden rund 100 Verwaltungsanzeigen erstattet und ca. 120 Organmandate eingehoben. 

Drohnen

Ein besonderer Schwerpunkt lag auch heuer auf der Verhinderung des unerlaubten Einsatzes von privaten Drohnen im Umfeld der Veranstaltung. Im Bereich des Red Bull Rings und vor allem aufgrund der Nähe zum Militärflughafen Zeltweg ist ein Drohnenflugverbot verordnet. Insgesamt wurden während des Rennwochenendes sieben private Drohnen lokalisiert, wobei auch zwei Drohnenpiloten ausgeforscht werden konnten. Diese werden angezeigt und es droht eine Strafe von mehreren tausend Euro.

Behörde

„Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte ist jedes Jahr aufs Neue ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Ich bedanke mich bei allen, die mit ihrem Einsatz und ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass dieses internationale Großereignis sicher und reibungslos über die Bühne gehen konnte. In Summe blicken wir auf ein verhältnismäßig ruhiges Rennwochenende zurück. Gemeinsam ist es uns gelungen, für die Besucherinnen und Besucher aber auch für die Anrainerinnen und Anrainer einen sicheren Ablauf der Großveranstaltung zu gewährleisten“, zieht die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Dr. Nina Pölzl, eine positive Bilanz.

Feuerwehr und Rotes Kreuz

Das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen hat auch bei der MotoGP 2026 bestens funktioniert. Durch die enge Zusammenarbeit und die professionelle Vorbereitung konnte das gesamte Rennwochenende ohne größere Vorkommnisse bewältigt werden.Insgesamt waren die Einsatzkräfte während des Rennwochenendes bei rund 150 Versorgungen im Einsatz, wobei auch 15 Personen zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen hat auch heuer wieder hervorragend funktioniert“, so Bernd Peer, Bezirksrettungskommandant.

274x
gesehen

0x
geteilt

Michelin: Pedro Acosta feiert Premierensieg bei Moto GP

Pedro Acosta feiert Premierensieg bei Moto GP

Pedro Acosta gewinnt KTM-Heim-GP am Red Bull Ring. Aprilia-Werksduo auf dem Podest und Marc Marquez wird Fünfter. Erneuter Zuschauerrückgang in Spielberg

Für KTM war es der erste Heim- MotoGP-Erfolg seit 2021 durch Brad Binder. Der Südafrikaner kam als sechster ins Ziel.
„Momentan fehlen mir wirklich die Worte, weil wir wirklich sehr lange auf diesen Moment gewartet haben.
Wir wussten, es ist möglich, aber du musst es auch zu Ende bringen. Nach dem, was wir gestern erlebt haben, waren das echt harte 28 Runden“, erklärte KTM-Motorsportchef Pit Beirer.

Am Start hatte Martin seine Spitzenposition verteidigt. Acosta, der am Samstag mit dem Sieg vor Augen ausgeschieden war, fiel vom dritten auf den fünften Platz zurück. Bereits in der vierten Runde lag der Spanier aber hinter dem führenden Martin. In Runde neun übernahm Acosta die Führung von Martin und ließ sich seinen ersten MotoGP-Triumph nicht mehr nehmen.

Auch der geschlagene Martin freute sich mit Acosta, der vor seinem Premierensieg insgesamt 15-mal auf dem Podest gestanden war. „Gratulation an Pedro, er hat die letzten Jahre für diesen Sieg gekämpft. Ich habe ein super Rennen gehabt. Mein Hinterreifen war kaputt, ich konnte Pedro nicht mehr einfangen“, erklärte der Spanier.

Grand Prix von Österreich in Spielberg:

MotoGP (28 Runden = 121,744 km):
1.Pedro Acosta ESP KTM 42:16,996
2.Jorge Martin ESP Aprilia + 1,017
3.Marco Bezzecchi ITA Aprilia 1,209
4.Ai Ogura JPN Aprilia 2,139
5.Marc Marquez ESP Ducati 07,339
6.Brad Binder RSA KTM 8,720
7.Fermin Aldeguer ESP Ducati 9,365
8.Francesco Bagnaia ITA Ducati 9,686
9.Fabio di Giannantonio ITA Ducati 14,869
10.Johann Zarco FRA Honda 16,266


Erneuter Zuschauerrückgang in Spielberg

Der Österreich-GP 2026 hat am ganzen Wochenende insgesamt nur 101.500 Zuschauer an den Red Bull Ring gelockt. Damit liegt Spielberg weiterhin unter den früheren Besucherzahlen: 2025 wurden insgesamt 117.560 Zuschauer gezählt, 2024 waren es sogar 150.187.

517x
gesehen

0x
geteilt

KS: Lkw rutscht gegen Schallschutzwand - Streckengleis gesperrt

Lkw rutscht gegen Schallschutzwand - Streckengleis gesperrt

Beim Abladen eines Containers in Traboch Freitagfrüh geriet ein Lkw ins Rutschen und prallte gegen eine Schallschutzwand der ÖBB. Verletzt wurde niemand. Eins von zwei Streckengleisen musste gesperrt werden.

Gegen 6:00 Uhr wollte ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Lkw bei einem Bauhof einen Container abladen. Um rückwärts zum Abstellplatz zu gelangen, musste er eigenen Angaben zufolge mehrmals reversieren und gelangte dabei auf eine Wiese. In der Folge geriet der Lkw bei der abschüssigen Wiese ins Rutschen und prallte gegen eine Schallschutzwand der ÖBB. Diese wurde aus der Verankerung gerissen und stürzte neben die Gleise. Eine zweite Schallschutzwand wurde beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Der Zugverkehr musste vorerst eingestellt werden. Das umgestürzte Modul konnte mittels Geräte des Bauhofes zur Seite gezogen werden.

Ein Streckengleis konnte nach kurzer Zeit wieder frei gegeben werden. Das zweite Streckengleis bleibt vorerst gesperrt. Ein Techniker der ÖBB wird das noch stehende, aber beschädigte Modul der Schallschutzwand begutachten und weitere Maßnahmen treffen.

1035x
gesehen

0x
geteilt

kanal3 Stadtgespräch: „Graz baut auf Holz“ mit Thomas Puster -

Stadtgespräch: „Graz baut auf Holz“ mit Thomas Puster (proHolz Bauberater, Holzcluster Stmk. Branchenentwicklung Holzbau) ...

215x
gesehen

0x
geteilt

Holunderbeere, Pflichtschulcluster, HORNBACH, STMK Magazin KW39 2026 (17.09. - 24.09.2026)

Das Steiermark Magazin (17.09. - 24.09.2026) das Wochenmagazin von der Steiermark für die Steiermark. Die Themen: 0:00 ...

206x
gesehen

0x
geteilt

Wasserverband Aichfeld-Murboden, Murtaler Zeitzeugen, Garten; TPM KW39 2026 (17.09. - 24.09.2026)

Treffpunkt Murtal, (17.09. - 24.09.2026) zeigt Highlights, interessante Themen und Menschen unserer schönen Region Murtal.

121x
gesehen

0x
geteilt

Cdoe: Sicherheitsvorkehrungen umgangen. Arbeitsunfall in Thalheim

Sicherheitsvorkehrungen umgangen. Arbeitsunfall in Thalheim

Bei einem Arbeitsunfall Mittwochabend in Thalheim wurde ein 21-Jähriger schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 21:40 Uhr in einem Säge- und Hobelwerk. Dabei wollten zwei Arbeiter einen Probelauf einer Holzsägeanlage durchführen. Im Zuge dessen verkeilte sich Holzlatten im Bereich der Förderanlage. Der 21-Jährige aus dem Bezirk Murtal, einer der beiden Arbeiter, wollte den Holzlatten wieder auf die Förderanlage legen. Er geriet dabei aber mit seiner Kleidung in ein rotierendes Zahnrad und wurde dort eingeklemmt. Ein Arbeitskollege hörte die Schreie, schaltete die Anlage sofort aus und verständigte in weiterer Folge die Rettung. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verunfallte in das LKH Judenburg eingeliefert.  

Im Zuge der Erhebungen wurde das Arbeitsinspektorat Leoben hinzugezogen. Der Arbeitsinspektor stellte vor Ort fest, dass der 21-Jährige die Sicherheitsvorkehrungen der Anlage umgangen hatte, sodass es zum Unfall kommen konnte. Ein Fremdverschulden kann dem derzeitigen Erhebungsstand nach ausgeschlossen werden.  

1440x
gesehen

0x
geteilt

KS: Tödlicher Alpinunfall im Hochschwabgebiet

Tödlicher Alpinunfall im Hochschwabgebiet

Eine 68-jährige Bergsteigerin stürzte Dienstagnachmittag bei einer Wanderung im Hochschwabgebiet tödlich ab.

Die 68-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung reiste am Vormittag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Seewiesen an. Von dort stieg sie über markierte Wanderwege alleine in Richtung Voisthalerhütte auf. Nachdem sich die Frau bis in die Nachmittagsstunden nicht wie gewohnt bei ihrem Ehemann gemeldet hatte, erstattete dieser gegen 17:00 Uhr die Anzeige bei der Polizei.

Die Alpinpolizei Hochsteiermark leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Mittels Mobiltelefon-Standortbestimmung sowie den Angaben des Ehemannes konnte das Suchgebiet gezielt eingegrenzt werden. Im Zuge eines Suchfluges mit dem Polizeihubschrauber sichtete die Besatzung die Abgängige in einer steilen Felsrinne. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Frau vermutlich vom markierten Weg abgekommen und in der Folge etwa 150 Meter über steiles, felsiges Gelände abgestürzt war.

Zwei Polizeibergführer führten die Erhebungen an der Unfallstelle sowie die spätere Seilbergung mit dem Hubschrauber durch. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

1834x
gesehen

0x
geteilt

EP: Notlandung mit E- Motor-Paragleiter in Schaldorf: Pilot verletzt

Notlandung mit E- Motor-Paragleiter in Schaldorf: Pilot verletzt

Ein 35-jähriger Pilot eines elektrischen Paramotors musste Dienstagnachmittag in Schaldorf eine Notlandung durchführen und kollidierte dabei mit einem geparkten Auto.

Gegen 17:20 Uhr beabsichtigte der 35-Jährige laut Augenzeugen, eine Siedlung im Ortsteil Schaldorf zu überfliegen. In einer Höhe von etwa 15 Metern fiel der Motor seines Rucksack-Paramotors aus und ließ sich offenbar nicht wieder starten. Der Pilot leitete daraufhin eine Notlandung auf einer Wiese neben einem Wohnhaus ein. Dabei kollidierte er mit einem dort abgestellten PKW. 

Der 35-Jährige dürfte sich vermutlich eine schwere Beinverletzung zugezogen haben. Nach der Erstversorgung vor Ort flog der Rettungshubschrauber den Mann in das Landeskrankenhaus Leoben. Bei einer ersten kurzen Befragung durch die Polizei gab der verunfallte Pilot an, für den Landeanflug zu hoch gewesen und deshalb gegen den PKW geprallt zu sein. Am PKW entstand Sachschaden

634x
gesehen

0x
geteilt

KS: Schwere Handverletzung bei Weidearbeiten in Zeutschach

Schwere Handverletzung bei Weidearbeiten in Zeutschach

Ein 84-jähriger Landwirt erlitt Dienstagnachmittag in Zeutschach eine schwere Handverletzung, als sich ein gespannter Weidedraht an einem vorbeifahrenden Auto verfing.

Gegen 16:15 Uhr beabsichtigte der 84-jährige Altbauer, Rinder über die L 525 zu treiben. Zu diesem Zweck spannte er eine Litze des Weidezauns über die Landesstraße. Als sich ein 30-jähriger Autofahrer der Stelle näherte, legte der Landwirt den Draht auf die Fahrbahn und deutete dem Lenker per Handzeichen, weiterzufahren.

Als der 30-Jährige die Stelle langsam passierte, machte der 84-Jährige eine Körperdrehung und hielt dabei den Weidedraht weiterhin in der Hand. Durch die Drehung spannte sich der Draht erneut und wurde von der Fahrzeugfront erfasst. Dabei zog sich der Landwirt eine schwere Verletzung an der Hand zu. Nach der Erstversorgung flog der Rettungshubschrauber den Mann in das UKH Klagenfurt.

601x
gesehen

0x
geteilt

KS: Motorradlenker bei Auffahrunfall schwer verletzt

Motorradlenker bei Auffahrunfall schwer verletzt

Ein 21-jähriger Motorradlenker erlitt Dienstagmittag schwere Verletzungen, nachdem er in Möderbrugg auf ein stehendes Auto aufgefahren war.

Gegen 12:35 Uhr war ein 73-jähriger Autofahrer auf der B 114 von Pöls kommend in Fahrtrichtung Hohentauern unterwegs. Im Ortsgebiet von Möderbrugg beabsichtigte der Mann, nach links einzubiegen. Er verlangsamte seine Fahrt, setzte den Blinker und verkehrsbedingt hielt er an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Zur selben Zeit fuhr ein 21-Jähriger mit seinem Motorrad ebenfalls auf der B 114 in Richtung Hohentauern. Er übersah das anhaltende Fahrzeug und prallte gegen das Heck des PKW.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 21-Jährige über das Auto geschleudert und kam auf der Motorhaube zum Liegen. Er konnte selbstständig vom Fahrzeug absteigen und wurde bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte von Passanten erstversorgt. Nach der Erstversorgung vor Ort lieferte das Rettungsteam den Mann mit schweren Verletzungen in das LKH Judenburg ein. Der 73-jährige Autolenker blieb unverletzt.

805x
gesehen

0x
geteilt

FF Neumarkt : Verkehrsunfall in Perchau am Sattel

Verkehrsunfall in Perchau am Sattel

Die Feuerwehren Perchau, Scheifling und Neumarkt wurden am Dienstag zu einem Verkehrsunfall mit vermeintlich eingeklemmter Person alarmiert.

Die Personen konnten ohne den Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte aus den Fahrzeugen befreit werden und das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung. Die Fahrzeuge werden von einem Abschleppunternehmen geborgen.

Die B317 war während der Arbeiten für den Verkehr gesperrt.

1905x
gesehen

0x
geteilt

FF Fohnsdorf: Achtlos entsorgte Zigarette dürfte Brand in Dietersdorf verursacht haben

Achtlos entsorgte Zigarette dürfte Brand in Dietersdorf verursacht haben

Dem derzeitigen polizeilichen Erhebungsstand nach dürfte eine schlecht entsorgte Zigarette Samstagnachmittag den Brand eines Einfamilienhauses verursacht haben. Verletzt wurde niemand, die Höhe des beträchtlichen Sachschadens steht noch nicht fest.

Das Feuer dürfte gegen 13:30 Uhr im Außenbereich des Hauses im Ortsteil Dietersdorf ausgebrochen sein. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, der Brand wurde von einem Nachbarn entdeckt. Im Einsatz standen 72 Kräfte von sechs Feuerwehren aus dem Bezirk Murtal, welche um 15:10 Uhr den Brand löschen und somit „Brand aus“ geben konnten. Am Sonntag führte das Landeskriminalamt Steiermark gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung die Brandursachenermittlung durch. Dabei wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit als Brandursache der unsachgemäße Umgang mit Rauchwaren ermittelt. Weitere Erhebungen sind notwendig.

2061x
gesehen

0x
geteilt

KS: 19-Jährige von Kuh in Bauch getreten

19-Jährige von Kuh in Bauch getreten

Eine 19-Jährige wurde Sonntagabend in Obdach von einer Kuh getreten. Die 19-Jährige wurde mit dem Verdacht auf eine schwere Bauchverletzung in das LKH Judenburg eingeliefert. 

Die 19-jährige Einheimische brachte gegen 18:00 Uhr mit ihrem Vater eine Kuhherde auf eine Weide. Dabei ging der Vater vor der Herde, die 19-Jährige ging hinter der letzten Kuh nach. Dabei dürfte die letzte Kuh ausgetreten haben. Die Erstversorgung erfolgte durch das ÖRK und eine Notärztin. 

1071x
gesehen

0x
geteilt

FF Pruggern: Frontaler bei Pruggern fordert zwei Schwerverletzte

Frontaler bei Pruggern fordert zwei Schwerverletzte

In der Nacht auf Sonntag hat sich auf der Ennstalbundesstraße bei Pruggern ein schwerer Unfall ereignet. Vier Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, eine Frau wurde im Auto eingeklemmt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Feuerwehren Pruggern, Gröbming und Stein/Enns zu einem schweren Unfall auf die B 320, Ennstalbundesstraße alarmiert.

Ein Mann war mit seinem Pickup von Schladming Richtung Gröbming unterwegs, als er laut Polizei bei Pruggern plötzlich auf die andere Fahrbahnseite geraten ist. Dort war gerade ein bosnisches Ehepaar in seinem Pkw samt Anhänger von Gröbming Richtung Schladming unterwegs. Es kam zu einer frontalen Kollision.

Dabei wurde das Ehepaar schwer verletzt. Die eingeklemmte Frau musste von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Die Insassen des Unfallfahrzeugs wurden leicht verletzt. Alle vier Personen wurden ins DKH Schladming gebracht. 

Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden. Bis 3.35 Uhr bestand eine Straßensperre. Drei Feuerwehren, ein Notarzt, drei Rettungsfahrzeuge und drei Polizeistreifen waren vor Ort.

393x
gesehen

0x
geteilt

KS: Drei Verletzte nach Überschlag in Obdach

Drei Verletzte nach Überschlag in Obdach

Samstagabend kam es auf der L 539 zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht und eine weitere Person schwer verletzt wurden.  

Eine 18-Jährige aus dem Bezirk Murtal war mit ihrem Pkw auf der L 539 von St. Wolfgang kommend in Richtung Obdach unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich ein Mitfahrer und eine Beifahrerin – jeweils 18 Jahre alt. Gegen 18:45 Uhr kam die Lenkerin mit ihrem Fahrzeug in einer starken Rechtskurve von der Fahrbahn ab und geriet auf eine stark abfallende Wiese, wo sich der Pkw schließlich überschlug. Bei diesem Unfall wurden die Lenkerin und der Mitfahrer leicht, die Beifahrerin schwer verletzt. Die Lenkerin und die Beifahrerin wurden in das LKH Judenburg gebracht, der Mitfahrer wurde ins LKH Leoben eingeliefert.

1043x
gesehen

0x
geteilt

FF Fohnsdorf: Wohnhaus in Fohnsdorf in Vollbrand

Wohnhaus in Fohnsdorf in Vollbrand

Eine dichte Rauchsäule ragte Samstagmittag über Fohnsdorf. Ein Einfamilienhaus, unweit des Freibades Fohnsdorf, stand in Vollbrand. Sieben Feuerwehren, die Polizei und der Rettungsdienst standen im Einsatz

Personen befanden sich nicht mehr im Haus, jedoch war der Familienhund abgängig. Mit mehreren Löschleitungen bekämpften die alarmierten Feuerwehren das Feuer und schützten, mit Erfolg, angrenzende Häuser. Mit Hilfe der Drehleiter Judenburg konnte das Dachgeschoss gezielt abgelöscht werden. Bei den Nachlöscharbeiten fand der Atemschutztrupp schließlich den Hund der Familie – lebend! Überglücklich konnte der Besitzer den Hund von der Feuerwehr entgegennehmen. Die Wasserversorgung stellten zwei naheliegenden Hydranten sicher. Der Atemschutzstützpunkt Stahl-Judenburg füllte leer geatmete Atemschutzflaschen auf.

Gegen 15:30 Uhr beendeten die ersten Feuerwehren den Einsatz. Um 18 Uhr rückte schließlich die Fohnsdorfer Feuerwehr wieder ein. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Die Freiwillige Feuerwehren Fohnsdorf, Hetzendorf, Rattenberg, Zeltweg, Rothenthurm und die Betriebsfeuerwehr Stahl Judenburg standen mit 18 Fahrzeugen und 75 Florianis, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Fohnsdorfer Feuerwehrkommandant Leo Temnitzer inne. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

1701x
gesehen

0x
geteilt

FF Obdach: Verkehrsunfall auf der B78 am Obdacher Sattel

Verkehrsunfall auf der B78 am Obdacher Sattel

Die Freiwillige Feuerwehr Obdach wurde am Donnerstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf der B78 am Obdacher Sattel alarmiert.

Aus bisher unbekannter Ursache verlor der Lenker eines Pkw die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam anschließend auf dem Dach zum Stillstand. Der Lenker wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr Obdach übernahm die Absicherung der Unfallstelle, die Erstversorgung des Verletzten, die Verkehrsregelung sowie die Reinigung der Fahrbahn. Zudem unterstützten die Einsatzkräfte das Abschlepp- und Bergeunternehmen bei der Bergung des Unfallfahrzeugs.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die B78 kurzzeitig vollständig gesperrt werden. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

1303x
gesehen

0x
geteilt

PM/Popov: Schockanruf: 83-Jährige um Schmuck und Goldmünzen gebracht

Schockanruf: 83-Jährige um Schmuck und Goldmünzen gebracht

Kindberg. Betrüger täuschten eine 83-Jährige tagelang am Telefon und erbeuteten schließlich bei einem persönlichen Besuch Schmuck sowie Goldmünzen. Die steirische Polizei warnt mit einer Video-Kampagne vor derartigen Schockanrufen.

Bereits am 2. September 2026 kontaktierte ein bislang unbekannter Täter die Seniorin mit einem sogenannten Schockanruf. Der Anrufer gab sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts aus und spielte der Frau vor, dass im Rahmen einer angeblichen Amtshandlung eine Liste potenzieller Einbruchsopfer sichergestellt worden sei. Auf dieser Liste würde sich auch ihr Name und ihre Adresse befinden. In den darauffolgenden Tagen kam es zu wiederholten Telefonaten, bei denen die Täterschaft versuchte, die 83-Jährige zu einer Geldüberweisung zu verleiten. Die Pensionistin weigerte sich jedoch standhaft, eine Überweisung durchzuführen. 

Angeblicher Polizist erschien an der Wohnadresse

Nach weiteren Telefonaten, suchte schließlich ein angeblicher Polizist am 4. September 2026 die 83-Jährige an ihrer Wohnadresse auf, um vorgeblich „nach dem Rechten zu sehen“. Im Zuge dieses Besuchs nahm der Tatverdächtige Schmuck sowie Goldmünzen in derzeit noch nicht genau bekannter Höhe an sich und verließ das Haus. Kontaktaufnahmeversuche der Frau an den Folgetagen mit den vermeintlichen Polizisten schlugen fehl, weshalb die 83-Jährige schließlich die Anzeige bei der echten Polizei erstattete.

Präventionskampagne und Appell

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, vor allem ältere Angehörige und Bekannte aktiv auf diese Betrugsmaschen aufmerksam zu machen, um sie präventiv vor Schockanrufen zu schützen und kriminelle Handlungen dieser Art zu unterbinden.

Mit einer eigens konzipierten Kurzvideo-Kampagne warnt die steirische Polizei derzeit auf ihren Social-Media-Kanälen intensiv vor derartigen Betrugsmaschen – darunter auch mit einem spezifischen Präventionsvideo zum Thema Schockanrufe: Schockanrufe - Sabri Yorgun

1875x
gesehen

0x
geteilt

Street Puppeteers, Seilbahnen, Zero Waste, Steiermark Magazin KW38/2026 (10.09. - 17.09.2026)

Das Steiermark Magazin (10.09. - 17.09.2026) das Wochenmagazin von der Steiermark für die Steiermark. Die Themen: 0:00 ...

162x
gesehen

0x
geteilt

FF St. Stefan o.L.: Verkehrsunfall auf der S36 bei Starkregen

Verkehrsunfall auf der S36 bei Starkregen

Zur Donnerstag Mittagszeit wurden die Feuerwehren St. Stefan ob Leoben, Kaisersberg und St. Michael zu einem Verkehrsunfall auf die S36 in Fahrtrichtung Klagenfurt alarmiert.

Kurz nach dem Autobahnknoten St. Michael, in Fahrtrichtung St. Stefan, kam es während eines heftigen Starkregenereignisses zu einem Unfall. Ein Pkw geriet von der Fahrbahn ab und touchierte dabei die Leitplanke.

Die Aufgabe der Feuerwehren bestand zunächst darin, die Unfallstelle abzusichern und eine sichere Arbeitsumgebung für die nachrückenden Einsatzkräfte zu schaffen. Aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse und des Verkehrsaufkommens war dabei besondere Vorsicht geboten.

An der Unfallstelle wurde ein doppelter Brandschutz aufgebaut. Im weiteren Einsatzverlauf unterstützten wir beim Verladen des verunfallten Pkw.

2081x
gesehen

0x
geteilt

FF Neumarkt: Mehrere Verletzte nach Unfall mit Kleinbus auf der B 317

Mehrere Verletzte nach Unfall mit Kleinbus auf der B 317

Donnerstagnachmittag kam es auf der B317 bei Neumarkt zu einem Verkehrsunfall bei dem vier Personen verletzt wurden. Die B317 war vorübergehend gesperrt.

Kurz vor 14 Uhr fuhr eine sechsköpfige Reisegruppe aus Litauen mit einem Kleinbus auf der B317 der Friesacher Straße, als der 25-jährige Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und gegen eine Steinmauer prallte und der Kleinbus in weiterer Folge auf die Seite kippte. Laut Angaben des Lenkers kam das Fahrzeug aufgrund der regennassen Fahrbahn ins Rutschen. Der Lenker und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die vier weiteren Insassen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in die Krankenhäuser Klagenfurt und Judenburg verbracht. Gegen 15:30 Uhr wurde die B317 wieder für den Verkehr freigegeben. Der Lenker war nicht alkoholisiert.

Die Feuerwehren Perchau am Sattel, Scheifling und Neumarkt standen gemeinsam mit dem Roten Kreuz und einem Notarzthubschrauber im Einsatz.

2437x
gesehen

0x
geteilt

Futterhaus Zeltweg, Jubiläumsfest Aichfeldbus, Zeitzeuge Stimpfl Treffpunkt Murtal Magazin KW38/2026

Treffpunkt Murtal, (10.09. - 17.09.2026) zeigt Highlights, interessante Themen und Menschen unserer schönen Region Murtal.

323x
gesehen

0x
geteilt

dpa: Warnung vor Betrugsmaschen im Internet

Warnung vor Betrugsmaschen im Internet

Ein falscher Pilot, ein angeblicher Militärarzt und vermeintliche Finanzexperten: Unterschiedliche Geschichten haben allein in vier jüngst bekannt gewordenen Betrugsfällen einen Gesamtschaden von fast einer halben Million Euro verursacht. Die Polizei warnt vor professionell aufgebauten Betrugsmaschen und zeigt, welche Warnsignale Betroffene erkennen sollten.

Erst am vergangenen Wochenende sorgte ein sogenannter „Love Scam“-Fall mit einem falschen Piloten für Aufsehen, bei dem eine 50-Jährige um rund 77.000 Euro betrogen wurde. Auch aktuelle Fälle von drei weiteren Steirerinnen zeigen, wie unterschiedlich die Geschichten der Betrüger sein können. Das betrügerische Prinzip dahinter bleibt jedoch meist gleich: Über soziale Medien oder Online-Plattformen knüpfen die Täter Kontakt, bauen Vertrauen auf und bringen ihre Opfer zu immer weiteren Zahlungen. Schicksalshafte Geschichten, professionelle Internetauftritte oder sogar Gewinnversprechen mit tatsächlichen Geldauszahlungen sorgen dabei zusätzlich für Glaubwürdigkeit.

Über Social Media zum Anlagebetrug

So stieß beispielsweise Ende Juli eine 27-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld über Instagram auf eine Werbung für vermeintliche Investments. Der weitere Kontakt erfolgte über WhatsApp sowie über professionell wirkende Gruppenchats auf Telegram. Im Glauben an entsprechende Kapitalerträge und kleinere Verdienstmöglichkeiten, wie beispielsweise das Liken von Beiträgen auf Social Media, überwies die Frau in den folgenden Wochen insgesamt mehr als 6.000 Euro auf verschiedene Konten im In- und Ausland. Dabei wurde ihr sogar ein „Bonus“ in Höhe von 238 Euro ausbezahlt, um zusätzliches Vertrauen zu schaffen. Erst als sie nicht mehr auf ihr vermeintlich investiertes Geld zugreifen konnte, wandte sich die Oststeirerin an die Polizei. 
In Knittelfeld wurde ein 51-Jähriger mit dem selben Anlagebetrug um knapp 4.000 Euro geschädigt, wobei hier die Filialleiterin der Steiermärkischen Sparkasse Judenburg auf die unerklärlichen Kontobewegungen aufmerksam wurde und diese sofort gestoppt hat und so einen noch größeren Schaden vermeiden konnte.

173.000 Euro für falsche Investments

Deutlich höher fiel der Schaden bei einer 74-jährigen Grazerin aus. Sie war bereits im Juni über eine Werbung auf YouTube auf einen angeblichen Finanzexperten aus Deutschland aufmerksam geworden. In weiterer Folge brachte ein vermeintlicher Investmentbanker die Frau zu insgesamt zehn Überweisungen auf Konten in unterschiedlichen Ländern. Auch Transfers über Krypto-Wallets wurden getätigt. Auf einer vermeintlichen Investmentseite konnte die Frau ihre angeblichen Geldanlagen verfolgen. Eine tatsächliche Bonuszahlung von 1.000 Euro sorgte zusätzlich für Vertrauen. Insgesamt verlor die 74-Jährige mehr als 173.000 Euro. Erst als der Kontakt zum vermeintlichen Finanzexperten abbrach, erkannte die Frau den Betrug und erstattete Anzeige. 

237.000 Euro für angeblichen „Militärarzt“

In einem weiteren Fall lernte eine 65-jährige Grazerin über Facebook einen Mann kennen, der sich als Militärarzt im Jemen ausgab. Der Kontakt kam über eine Freundschaftsanfrage zustande und wurde später über Messenger und WhatsApp fortgesetzt. Der Mann gab an, nach Österreich zurückkehren zu wollen und dafür finanzielle Unterstützung zu benötigen. Auch für die medizinische Behandlung seines angeblich kranken Sohnes wurde Geld verlangt. Über mehrere Monate verschickte die Frau in vier Postsendungen insgesamt 237.000 Euro Bargeld an unterschiedliche Adressen in Wien und Italien. Als angeblich im Namen der UNO ein weiterer Geldbetrag für die Ausreise des Mannes gefordert wurde, wurde die 65-Jährige misstrauisch und erstattete Anzeige.

Internetbetrug: Keine Frage des Alters

Die aktuellen Fälle zeigen, dass Betrugsmaschen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen treffen können. Die aktuell betroffenen Frauen sind zwischen 27 und 74 Jahre alt. Gleichzeitig verdeutlicht ein Blick auf die kriminalpolizeiliche Anzeigenstatistik die Dimension dieses Deliktsfeldes: Wurden in der Steiermark 2016 noch 1.045 Fälle von Internetbetrug angezeigt, waren es 2025 bereits 4.332. Damit hat sich die Zahl der Anzeigen innerhalb von zehn Jahren mehr als vervierfacht. Allein gegenüber 2024 stieg sie um 5,6 Prozent. Die Aufklärungsquote lag 2025 bei 31,9 Prozent.

Warnsignale erkennen: So schützen Sie sich vor Betrug

Die Polizei rät, vermeintliche Geldanlagen und Online-Bekanntschaften kritisch zu prüfen und sich weder von professionellen Internetauftritten noch von hohen Gewinnversprechen oder persönlichen Geschichten unter Druck setzen zu lassen. Auch kleinere Auszahlungen sind kein Beweis für die Seriosität einer Geldanlage. Überweisen oder versenden Sie kein Geld an Personen, deren Identität Sie nicht zweifelsfrei überprüfen können und geben Sie keinesfalls Bank- oder Zugangsdaten weiter. Bei Zweifeln sollten Sie vor einer Zahlung mit Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen sprechen. Wer bereits Geld überwiesen oder persönliche Daten weitergegeben hat, sollte den Kontakt abbrechen, Beweise wie Chatverläufe, E-Mails und Screenshots sichern, gegebenenfalls Zugangsdaten ändern und rasch Anzeige bei einer Polizeiinspektion erstatten.

Weitere Infos, Hintergründe und Präventionstipps zu diesen Themen finden Sie auf der Homepage des Bundeskriminalamts:

1835x
gesehen

0x
geteilt

FF Eisenerz: Motorradlenker kollidierte mit zwei Pkw in Eisenerz

Motorradlenker kollidierte mit zwei Pkw in Eisenerz

Montagabend kam es zu einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und zwei entgegenkommenden Pkw. Mit schweren Verletzungen wurde der Motorradlenker in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Gegen 18:25 Uhr war ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Leoben mit seinem Motorrad auf der B 115 Eisenbundesstraße in Fahrtrichtung Hieflau unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam es auf Höhe Straßenkilometer 112,40 zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden nach links abbiegenden Pkw, gelenkt von einem 60-jährigen Deutschen. Danach kollidierte der Motorradlenker mit einem hinter dem 60-Jährigen nachfahrenden Pkw, gelenkt von einem 36-Jährigen aus dem Bezirk Liezen. Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C 17 ins LKH Graz geflogen.

Die insgesamt fünf Insassen der beiden involvierten Pkw wurden vom Roten Kreuz versorgt und zur medizinischen Abklärung ins LKH Leoben, eingeliefert.

Im Einsatz standen die Polizei, das Rote Kreuz, der Notarzthubschrauber sowie die Feuerwehr Eisenerz. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. 

1204x
gesehen

0x
geteilt

KS: Eine Verletzte nach Kollision mit Hirsch in Niederwölz

Eine Verletzte nach Kollision mit Hirsch in Niederwölz

Montagnacht kam es auf der B75 zu einer Kollision mit einem Hirsch. Eine Pkw-Lenkerin wurde dabei unbestimmten Grades verletzt. 

Gegen 22:33 Uhr kollidierte eine 37-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Murau auf der B75 bei Straßenkilometer 2,700 mit einem Hirsch. Ersten Erhebungen zufolge war die Frau auf der B75 unterwegs, als plötzlich ein Hirsch auf die Fahrbahn gelaufen sein dürfte. Die 37-Jährige konnte eine Kollision nicht mehr verhindern.

Durch die Wucht des Anpralls wurde der Hirsch auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kollidierte dort mit dem Pkw einer 21-Jährigen aus dem Bezirk Murau. Die 37-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Österreichischen Roten Kreuz in das Krankenhaus Friesach gebracht. Der 21-Jährige dürfte unverletzt geblieben sein.

Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Fahrzeugbergung war die B75 für kurze Zeit für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

729x
gesehen

0x
geteilt

Flag Football, Functional Training, K3 Sport kw38 2026 (07.09. - 21.09.2026)

K3Sport - das Sportmagazin auf Kanal3, (07.09. - 21.09.2026) dein exklusives Sportmagazin aus der Region! Die Themen: 0:00 ...

316x
gesehen

0x
geteilt

Chorkonzert/LiveBand: Vom Volkslied zum Welthit

02.10.2026 19:30 Uhr
Kulturhaus Knittelfeld

Chorkonzert/LiveBand:

Vom Volkslied zum Welthit -

Lieder, die man kennt und liebt!

Wir laden Sie sehr herzlich ein zu unserem Konzert

„Vom Volkslied zum Welthit“ am

FREITAG - 2. Oktober 2026 in das Knittelfelder Kulturhaus.

Der Chor des MGVfRAU bietet Ihnen einen vielseitigen Abend mit Liedern, Evergreens und Hits aus aller Welt.

Es treffen traditionelle heimische und internationale Lieder auf Welthits von ABBA, Neil Diamond, Boney M. bis Elvis u.v.m.

Die MGVfRAU-Combo mit Jan Åkerman, Andreas Christian Arlitzer jun., Walter Bischof, Peter Musenbichler, Peter Seidl und Robert Weinhofer entführt Sie rund um die Welt der Musik. Durch das Programm führt Mag. Andy.


Für die musikalische Gesamtleitung ist Walter Bischof verantwortlich.

Wir freuen uns besonders, den Jugend Projekt Chor St. Marein-Feistritz unter der Leitung von Alexandra Schneidler begrüßen zu dürfen.

Auch für Gaumenfreuden ist gesorgt.

Die Veranstaltung findet bei Tischen statt. Für Bewirtung und das leibliche pikante und süße Wohl ist auch bestens gesorgt.

FREITAG, 2. Oktober 2026

Beginn um 19.30 Uhr,

Einlass 18.30 Uhr

Vorverkauf EUR 20,- | Abendkasse EUR 22,-

Karten und Infos erhalten sie:

Im Kulturamt Knittelfeld • 03512 / 86621

Sowie bei allen Mitwirkenden

Infos zum Chor und Tickets

518x
gesehen

0x
geteilt

FF Gimplach: Landwirtschaftlicher Betrieb in Trofaiach in Brand

Landwirtschaftlicher Betrieb in Trofaiach in Brand

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen brach Samstagnachmittag ein Großbrand aus. Zwei Gebäude sowie mehrere Fahrzeuge gerieten in Brand. Menschen und Tiere wurden nach bisherigem Kenntnisstand nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Gegen 16:30 Uhr wurden Einsatzkräfte zu dem landwirtschaftlichen Betrieb mit angrenzenden Wirtschaftsgebäuden in Oberdorf gerufen. Beim Eintreffen der Polizei standen ein Wirtschaftsgebäude sowie ein weiteres Gebäude des Hofes bereits in Flammen. Das Feuer hatte sich rasch ausgebreitet. Auch zwei Fahrzeuge, ein Anhänger und ein Dieseltank auf dem Anwesen waren vom Brand betroffen.

Feuerwehren im Großeinsatz

Rund 90 Einsatzkräfte mehrerer umliegender Feuerwehren bekämpften den Großbrand mit insgesamt 22 Fahrzeugen. Dabei kam auch eine Drohne zum Einsatz. Das Rote Kreuz war vorsorglich mit zwölf Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Trotz des Ausmaßes des Brandes wurden nach bisherigem Kenntnisstand weder Menschen noch Tiere verletzt. Auch mehrere Polizeistreifen aus dem Bezirk Leoben standen für die Erstmaßnahmen im Einsatz.

Brandursache unklar

Ein Brandermittler des Stadt- und Bezirkspolizeikommandos Leoben nahm noch am Samstagabend erste Erhebungen am Brandort vor. Die Ursache des Feuers konnte vorerst nicht geklärt werden. Weitere Ermittlungen mit Unterstützung durch Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark sollen am Sonntag erfolgen.

1532x
gesehen

0x
geteilt