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UOGSteiermark: 67 Unteroffiziere für die Steiermark

67 Unteroffiziere für die Steiermark

Anerkennung der Leistungen am Tag der Führungskräfte

67 Unteroffiziere des Bundesheeres aus der Steiermark wurden von der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark in das Korps aufgenommen. Sie erhielten über Handschlag des Präsidenten Andreas Matausch eine besondere Münze - dem Nachwuchs wird damit das Leitbild des Korps in ihre Hände gelegt.

Unteroffiziere tragen als Führungskräfte des Heeres eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind Ausbilder und Kommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland. Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner würdigten die erbrachten Leistungen am Tag der Führungskräfte.

Aufgrund der Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark werden Unteroffiziere nach der erfolgreichen Ausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie dem Landeshauptmann und Militärkommandanten in der Steiermark vorgestellt.

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KS: Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang in Kapfenberg

Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang in Kapfenberg

Mittwochvormittag kam es bei Grabungsarbeiten zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ein 55-jähriger Arbeiter tödlich verletzt wurde. Ein weiterer Arbeiter wurde ins Krankenhaus eingeliefert. 

Gegen 9:00 Uhr führten Arbeiter in der Lastenstraße Grabungsarbeiten durch. Aus bislang unbekannter Ursache kam es dabei zu einer Verschüttung zweier Arbeiter durch Erdreich. Ein 55-jähriger Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die unverzüglich eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt sowie Einsatzkräfte des Österreichischen Roten Kreuzes verliefen erfolglos. Die Bergung des Leichnams wurde durchgeführt. Der 57-jährige Arbeiter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Angehörigen werden durch ein Kriseninterventionsteam betreut. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

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APA/Hochmuth: 62-jährige Alkolenkerin mit 3,26 Promille als Geisterfahrerin auf S6 angehalten

62-jährige Alkolenkerin mit 3,26 Promille als Geisterfahrerin auf S6 angehalten

Sonntagvormittag konnte eine alkoholisierte Geisterfahrerin auf der S6 Semmering Schnellstraße bei Leoben von Polizeistreifen angehalten werden. Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden gefährdet.

Gegen 11:25 Uhr wurden zwei Autobahnstreifen aufgrund eines Geisterfahrers auf die S6 alarmiert. Eine Pkw-Lenkerin war auf der Richtungsfahrbahn Wien entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung St. Michael unterwegs.

Im Bereich einer Kurve kam den Einsatzkräften das Fahrzeug erstmals entgegen. Trotz Blaulicht, Folgetonhorn und mehrfacher Lichtsignale setzte die Lenkerin ihre Fahrt zunächst fort, verringerte jedoch ihre Geschwindigkeit. Kurz darauf gelang es einer weiteren Polizeistreife, den Gegenverkehr anzuhalten und die Schnellstraße vorübergehend zu sperren. In weiterer Folge konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 62-jährige Lenkerin erheblich alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von 3,26 Promille. Laut ihren Angaben hatte sie ihr Fahrzeug im Bereich einer Baustelle aufgrund eines Staus gewendet, um nicht warten zu müssen.

Die Geisterfahrt erstreckte sich über rund acht Kilometer. Insgesamt wurden dabei 16 Personen konkret gefährdet.

Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Sie wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung angezeigt.

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KS: Arbeitsunfall in Steinhaus am Semmering

Arbeitsunfall in Steinhaus am Semmering

Bei einem Arbeitsunfall wurden Mittwochfrüh zwei Arbeiter unbestimmten Grades verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.

Gegen 6:30 Uhr waren eine 32-Jährige (Bezirk Liezen) und ein 42-Jähriger (Bezirk St. Johann im Pongau) mit Rückbauarbeiten auf der Semmering-Basistunnel-Baustelle beschäftigt. Dabei führten die beiden Be- und Entladearbeiten an einem mehrere hundert Meter in die Tiefe ragenden Förderlift durch. Die Ladefläche dieses Lifts ist im Ausstiegsbereich an der Erdoberfläche mit einer mechanischen Rückhalteklappe gesichert. Als sich diese Klappe öffnete, wurden die Beine der beiden Arbeiter eingeklemmt. Ein 56-Jähriger, der den Förderlift bediente, versuchte seine beiden Arbeitskollegen umgehend zu befreien und die Klappe wieder zu öffnen. Dies gelang jedoch erst nach einigen Sekunden, weshalb die Beine für kurze Zeit unter enormer Last eingeklemmt blieben.

Die 32-Jährige und der 42-Jährige erlitten an den Beinen Verletzungen unbestimmten Grades. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz, dem Samariterbund sowie zwei Notärzten medizinisch erstversorgt. Während die 32-Jährige vom Roten Kreuz ins LKH Wiener Neustadt eingeliefert wurde, musste der 42-Jährige vom Rettungshubschrauber „Christophorus 3“ ins Krankenhaus geflogen werden. Die L117 (Buchauer Straße) musste für die Dauer des Rettungseinsatzes vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Weitere Erhebungen durch das Arbeitsinspektorat sowie die Polizei Mürzzuschlag sind im Gange.

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KS: Tödlicher Unfall bei Starthilfeleistung in Bruck an der Mur

Tödlicher Unfall bei Starthilfeleistung in Bruck an der Mur

Montagnachmittag ereignete sich unmittelbar vor dem LKH Bruck an der Mur ein Verkehrsunfall, bei dem ein 78-jähriger Mann verletzt wurde. Er verstarb am 5. Mai 2026 im LKH Leoben.

Der Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung hatte zuvor auf einem Parkplatz um Starthilfe für seinen Pkw ersucht. Im Zuge dessen bewegte ein 52-jähriger Taxilenker sein Fahrzeug näher an das Fahrzeug des 78-Jährigen. Dabei kam es zu einer leichten Kollision zwischen den Fahrzeugen, wodurch sich der Pkw des Pensionisten trotz angezogener Handbremse nach hinten bewegte. Der hinter dem Heck stehende 78-Jährige wurde von seinem eigenen Fahrzeug erfasst, zu Boden gestoßen und verletzt.

Nach Erstversorgung im LKH Bruck an der Mur verschlechterte sich sein Zustand rasch. Er wurde in das LKH Leoben überstellt, wo er am nächsten Tag verstarb.

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Flaga: FLAGA warnt vor überfüllten Flüssiggasflaschen

FLAGA warnt vor überfüllten Flüssiggasflaschen

Der österreichische Flüssiggaslieferant FLAGA informiert vorsorglich über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung bestimmter Flüssiggasflaschen (Propangas), da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei einzelnen Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge vorliegt.

  • Betroffene Produkte: 5-kg- und 11-kg-Stahlflaschen der Marke FLAGA sowie graue Kaufflaschen (Euroflaschen)
  • Kaufzeitraum: 1. Jänner bis 4. Mai 2026
  • Betroffene Regionen: Steiermark, Kärnten, Osttirol, Salzburger Lungau und Südburgenland

Sollte eine solche Flasche sehr hohen Temperaturen (Campingurlaub o.ä.) ausgesetzt werden, reagiert das eingebaute Sicherheitsventil bestimmungsgemäß und lässt kontrolliert eine geringe Menge Gas ab. Um jegliches Risiko – insbesondere die Ansammlung von Gas in geschlossenen Räumen – von vornherein auszuschließen, hat sich FLAGA zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen.

Diese Mitteilung betrifft nur Kunden, auf die alle folgenden Punkte zutreffen:

  • Sie haben bei einer FLAGA Vertriebsstelle eine 5-kg- oder 11-kg-Stahlflasche (Marke FLAGA oder graue Euroflasche) gekauft.
  • Der Kauf fand im Zeitraum vom 1. Jänner bis 4. Mai 2026 in der Steiermark, Kärnten, Osttirol, im Salzburger Lungau oder im Südburgenland statt.
  • Die Flasche ist noch unbenutzt oder war kürzer als 30 Minuten im Einsatz.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Ihre Flasche bereits länger als 30 Minuten an einem Gasgerät betrieben haben, ist eine mögliche Überfüllung bereits abgebaut. Sie können die Flasche bedenkenlos wie gewohnt weiterverwenden.

Bei potenziell betroffenen Flaschen sollten folgende einfache Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden:

  • Flasche schließen & lagern: Schließen Sie das Flaschenventil und trennen Sie die Flasche vom Verbrauchsgerät. Lagern Sie die Flasche bitte aufrecht, schattig und im Freien an einem gut durchlüfteten Ort (bitte achten Sie darauf, dass sich im Umkreis von drei Metern keine Bodenöffnungen wie Kellerschächte befinden).
  • In Innenräumen richtig lüften bei Gasgeruch: Sollten Sie in Innenräumen Gasgeruch wahrnehmen, öffnen Sie bitte umgehend Fenster und Türen, um gründlich zu lüften.
  • Kostenloser Austausch: Bitte rufen Sie unsere Service-Hotline unter 050-710 an. Wir informieren Sie über das weitere Vorgehen und tauschen die Flasche, wenn notwendig, selbstverständlich kostenlos aus.

Sicherheit hat für FLAGA oberste Priorität

Wir haben nach den ersten Hinweisen sofort umfassende Überprüfungen in unseren Lagern durchgeführt. Dennoch überlassen wir bei der Sicherheit unserer Produkte nichts dem Zufall und setzen alles daran, eventuell betroffene Flaschen auszutauschen.

Über Flaga Österreich:

FLAGA, mit Sitz in Wien, versorgt seine Kunden seit mehr als 75 Jahren mit hochqualitativen Flüssiggasprodukten.. Zur Produktpalette gehören Tankgas, Flaschengas sowie Autogas.

Nähere Infos dazu finden Sie unter flaga.at.

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KS: Gasgriller explodierte – Mann schwer verletzt

Gasgriller explodierte – Mann schwer verletzt

Montagfrüh kam es in Kapfenberg zur Explosion eines Gasgrillers. Dabei erlitt ein Mann schwere Brandverletzungen am Oberkörper. 

Gegen 06:20 Uhr wurden Polizei, Rettung, Notarzt und Feuerwehr alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete ein 48-jähriger Mann seinen Geräteschuppen, worauf es plötzlich zu einer Stichflamme und in weiterer Folge zu einer Verpuffung des darin befindlichen Gasgrillers kam.

Der Verletzte wurde vom Österreichischen Roten Kreuz erstversorgt und ins LKH Leoben eingeliefert. Die Feuerwehr überprüfte die Unfallstelle auf mögliche Gasrückstände. Die genaue Ursache der Explosion steht derzeit nicht fest und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

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Spar: SPAR ruft S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g zurück

SPAR ruft S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g zurück

Bei den „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 24.03.2028 wurde eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.

Aus diesem Grund ruft SPAR vorsorglich die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem obigen Mindesthaltbarkeitsdatum zurück. Die betroffene Ware mit dem MHD 24.03.2028 wurde bereits aus dem Verkehr genommen.

Kunden werden aufgefordert die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem MHD 24.03.2028 nicht zu konsumieren. Alle anderen S-BUDGET-Produkte beziehungsweise Ei-Tagliatelle anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.

Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren."

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ÖAMTC: E-Scooter Welche Neuerungen gelten ab 1. Mai 2026?

E-Scooter Welche Neuerungen gelten ab 1. Mai 2026?

Änderungen für E-Scooter und E-Bikes, Erlaubnis von Kamerakontrollen, neue Regeln für E-Mopeds erst ab Herbst.E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt.

Die 36. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) bringt etliche Änderungen:
Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes. Automatisierte Zufahrtskontrollen in Fahrverbots- und verkehrsberuhigten Zonen: ab 1. Mai 2026

Führerscheinrecht mit verschärften Maßnahmen gegen Prüfungsbetrug: ab 1. September 2026

Neue Regeln für E-Mopeds: ab 1. Oktober 2026

Ziel der StVO-Novelle ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die zunehmende Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel zu reagieren. Der ÖAMTC informiert über die wichtigsten Änderungen und was Verkehrsteilnehmer ab sofort beachten müssen.

E-Scooter:

Beleuchtung, Reflektoren, Blinker, Hupe und Helmpflicht bis 16 Jahre verpflichtend

Mit 1. Mai 2026 werden E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt. Sie müssen dann folgende Ausstattungen haben: eine Bremse, Hupe/Klingel, zwei weiße Rückstrahler/-folien nach vorne, zwei rote Rückstrahler/-folien nach hinten, zwei gelbe Rückstrahler/-folien zur Seite, einen gelben Blinker am Ende jedes Lenkergriffs. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht sind zudem ein weißes ruhendes Vorderlicht und ein rotes Rücklicht vorgeschrieben, letzteres darf auch blinken. Die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker wird auf 0,5 gesenkt. Unter 16 Jahren gilt künftig eine Helmpflicht. Zudem regelt die Novelle ausdrücklich, dass ausnahmslos nur eine Person auf einem E-Scooter fahren darf und keine Güter, etwa an der Lenkstange, transportiert werden dürfen. E-Scooter dürfen überall dort fahren, wo Radverkehr erlaubt ist.

Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passanten, Rad- oder Motorradfahrer gefilmt oder aufgenommen werden.

Änderungen für E-Bikes:

Auch für E-Bikes tritt mit 1. Mai 2026 eine erweiterte Helmpflicht in Kraft - sie gilt für Lenker bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Kamerakontrollen erlaubt:

Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passant:innen, Rad- oder Motorradfahrende gefilmt oder aufgenommen werden.

Änderungen für E-Mopeds ab Oktober - Zeit aktiv zur Umstellung nutzen:

Die größte Systemänderung betrifft sogenannte E-Mopeds: Ab 1. Oktober 2026 stuft die Novelle diese Fahrzeuge - oft von Lieferdiensten genutzt - als Kraftfahrzeuge ein. Sie dürfen dann nicht mehr auf Radwegen fahren und unterliegen einer vollständigen Zulassungs-, Versicherungs-, Führerschein- und Sturzhelmpflicht. "Das spätere Inkrafttreten dieser Neuerung gibt Betroffenen die Möglichkeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Wenn sie ihre Fahrzeuge weiter nutzen wollen, brauchen die Lenker einen Führerschein. Zudem müssen die Fahrzeuge zugelassen und versichert werden", erklärt Wolf. Inwiefern das in der Praxis möglich ist, wird sich erst zeigen.

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LPD: Polizei warnt vor Verschlüsselungstrojanern

Polizei warnt vor Verschlüsselungstrojanern

Cyberkriminelle verschlüsseln persönliche Daten und fordern anschließend Lösegeld von ihren Opfern. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei verdächtigen E-Mails, Links und Dateianhängen. 

In den vergangenen Tagen wurden der Polizei bislang zwei Fälle aus der Südsteiermark angezeigt, bei denen Weinbaubetriebe Opfer von Cyberkriminellen wurden. Bei derartigen Angriffen gelangen Täter meist über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads auf Computer oder mobile Geräte. Anschließend werden persönliche Daten verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld gefordert. In vielen Fällen kommt es trotz Zahlung zu keiner Wiederherstellung der Daten.

Die Polizei empfiehlt daher:

  • Installieren Sie eine zuverlässige Antivirensoftware und halten Sie diese auf dem neuesten Stand. 
  • Vermeiden Sie das Herunterladen von Dateien aus unbekannten Quellen. 
  • Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von E-Mail-Anhängen und klicken Sie nicht auf verdächtige Links. 
  • Installieren Sie Updates für Ihr Betriebssystem und Ihre Programme regelmäßig. Halten Sie alles auf dem neuesten Stand.
  • Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig auf externen Speichermedien. 
  • Verwenden Sie eine Firewall, um den Netzwerkverkehr zu überwachen. 
  • Achten Sie auf ungewöhnliche Systemaktivitäten.

Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, wird geraten, das betroffene Gerät sofort vom Internet zu trennen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere ältere Personen und Unternehmen über die Gefahren von Cyberkriminalität zu informieren und wachsam zu bleiben.

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FF Kapfenberg-Hafendorf: Brand in einem Wohnhaus

Brand in einem Wohnhaus

Donnerstagnachmittag brach in Kapfenberg ein Feuer in einem Wohnhaus aus. Ein 16-Jähriger und eine Polizistin wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus verbracht.

Kurz vor 18:00 Uhr rückten Kräfte von den Feuerwehren Kapfenberg-Hafendorf, Kapfenberg-Stadt und Kapfenberg-Parschlug, Rettung und Polizei zum Einsatzgeschehen aus. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine Matratze im Obergeschoss des Hauses in Brand. Die Bewohner des Hauses befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Garten vor dem Gebäude. Ein 16-jähriger Bewohner gab an, dass er noch selbst versucht hatte das Feuer zu löschen und danach den Notruf wählte. Er und eine am Einsatz beteiligte Beamtin wurde von der Rettung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH Bruck an der Mur verbracht. Ermittlungen zur genauen Brandursache werden von der Polizei durchgeführt. 

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KS: 1. Mai: Österreichweite Notfunkübung „Bearing26“

1. Mai: Österreichweite Notfunkübung „Bearing26“

Funkamateure üben die Kommunikation, wenn nichts mehr geht

Bei Ausfall der Stromversorgung oder des digitalen Nervensystems „Internet“ steht die öffentliche Kommunikation still. Am 1. Mai 2026 von 7 Uhr bis 19 Uhr üben die Funkamateure die österreichweite Kommunikation über Kurzwelle und QO-100-Satellit. In der Ergänzung staatlicher Stellen durch die ehrenamtliche Expertise wird heuer die Funkpeilung eines Störsignals auf Kurzwelle geübt. Die Störsignale werden von den Funkamateuren lokalisiert und die Richtung wird bestimmt. Diese Informationen werden dann übertragen. Die gesammelten Logdateien der Funkverbindungen geben Rückschluss auf die Fähigkeit der einzelnen Länder, untereinander und mit der Bevölkerung zu kommunizieren.

Ein Kommunikationsnetzwerk, auch wenn der Strom ausfällt

„Selbstheilende Netzwerke“ bestehend aus verteilten Nachrichtenpunkten mit strukturierter Erfassung von Daten sind essenziell, um die Anforderungen an Resilienz in der Nachrichtentechnik im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Die energieautarken VHF- und UHF-Relaisstationen für die regionale Sprachübertragung bilden mit der überregionalen Kurzwellenkommunikation ein österreichweites Sprachnetz. Zusammen mit dem notstromversorgten digitalen Backbone HAMNET, dem digitalen Kurzwellen PACTOR-System und geostationären Satelliten QO-100 haben die Amateurfunkstellen eine Sprach- und Datenkommunikationsebene, wenn nichts mehr geht.

Neue Herausforderungen brauchen innovative Herangehensweise

Die linearen Verbindungen der bisherigen Behördenkommunikation kommen bei Blackout bzw. Kommunikationsausfall an ihre Leistungsgrenze. Die Funkamateure bieten mit ihrer Vernetzung innerhalb der Gesellschaft neue und innovative Kommunikationswege im Katastrophenschutz. In den Übungen der Funkamateure mit stochastischen Kommunikationspunkten entsteht ein leistungsfähiges neuronales Kommunikationsnetz, welches mit unterschiedlichen Übertragungswegen und Betriebsarten – Kurzwelle, VHF, UHF und Satellit / digital und analog / Sprache und Daten – ein Ziel verfolgt: die Nachrichten erfolgreich zu übermitteln.

Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.

www.oevsv.at

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LPD: Tausende Übertretungen und elf Kennzeichenabnahmen nach polizeilicher Schwerpunktwoche

Tausende Übertretungen und elf Kennzeichenabnahmen nach polizeilicher Schwerpunktwoche

Wie kürzlich berichtet, führte die steirische Polizei eine Schwerpunktwoche „Geschwindigkeit“ durch. Mehrere Tausend Übertretungen mussten geahndet werden. 

Die Ergebnisse der Schwerpunktwoche vom 20. bis 26. April 2026 zeigen, dass derartige Überwachungsmaßnahmen sinnvoll sind. In dieser Woche mussten über 6.000 Geschwindigkeitsübertretungen geahndet werden. Davon wurde in rund 4.400 Fällen eine Anzeige an die jeweilige Verwaltungsstrafbehörde erstattet und rund 1.600 Übertretungen wurden per Organmandat geahndet.

Weiters wurden bei dieser mit den Bezirks- und Stadtpolizeikommanden koordinierten Schwerpunktaktion rund 2.300 Alkoholüberprüfungen mittels Vortestgerät durchgeführt, die in Summe zu 12 Anzeigen an die Strafbehörden führten.

Darüber hinaus wurden über 90 Fahrzeuglenker beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ertappt.

Die bei den Verkehrskontrollen ebenso vorgenommenen Fahrzeugüberprüfungen führten zu insgesamt 11 Kennzeichenabnahmen aufgrund technischer Mängel.

Der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Kurt Lassnig, meinte zu diesen Ergebnissen: „Die Zahlen führen eindrücklich vor Augen, dass derartige koordinierte Schwerpunktaktionen absolut wichtig sind. Die steirische Polizei wird auch in Zukunft solche Aktionen durchführen. Durch Erhöhung des Kontrolldrucks kann die Verkehrssicherheit gesteigert werden.“

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ADAC Motorsport: DTM: Maro Engel holt sich den Sieg, Lucas Auer dritter. Grasser ohne Punkte

DTM: Maro Engel holt sich den Sieg, Lucas Auer dritter. Grasser ohne Punkte

Eine sehr überschaubare Zuschaueranzahl jubelte am Red Bull Ring Samstag zum österreichischen Doppelsieg. Am Sonntag holte sich Maro Engel vor Marco Wittmann und Lucas Auer den Sieg. Für das heimische GRT Grasser Racing Team ein sehr ernüchternder Start mit dem neuen Lamborghini.

Historischer Moment am Samstag auf dem Red Bull Ring: Die DTM erlebt erstmals einen Doppelsieg zweier österreichischer Fahrer und das ausgerechnet beim Heimspiel in Spielberg. Thomas Preining sichert sich den Sieg beim Saisonauftakt und schreibt damit Geschichte. Hinter ihm komplettiert Lucas Auer den Sensationserfolg mit Platz zwei. Ein Doppelsieg für Rot-Weiß-Rot, ein Novum in der langen Historie der Tourenwagen-Serie.

  1. Preining – Manthey – Porsche – 1:00:11.576h
  2. Auer – Mercedes-AMG Team Landgraf – Mercedes-AMG +0.774s
  3. Engel – Mercedes-AMG Team Winward – Mercedes-AMG +1.620

Nur auf Rang 13 Bortolotti – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +6.753 und 16. Paul – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +7.563

Der Rennsonntag:

In einem fairen und sauberen Rennen wirft BMW den sicher geglaubten Sieg im zweiten Rennen weg und Maro Engel sagt danke. Der Mercedes-Pilot schlägt nach dem Boxenstopp-Pech vom Samstag eindrucksvoll zurück und sichert sich den Sieg am Sonntag. Dabei war die Ausgangslage eigentlich klar: Kelvin van der Linde startete von der Pole und kontrollierte das Rennen zunächst an der Spitze. Doch dann der Wendepunkt: Während die Konkurrenz früh an die Box kam, reagierte BMW zu spät. Der Undercut funktionierte perfekt, Engel und auch Teamkollege Marco Wittmann zogen vorbei. An der Spitze ließ sich Engel diese Gelegenheit nicht mehr nehmen. Nach dem Chaos vom Samstag mit dem verpatzten Boxenstopp zeigte sein Team diesmal eine fehlerfreie Leistung.

Für Grasser ist auch dieses Rennen eine Nullnummer. Der Teamchef Gottfried Grasser meinte zuvor schon: „Die Challenge ist größer als erwartet, weil wir es uns vom Grundkonzept her einfach vorgestellt haben. Es ist ein Prozess in dem wir permanent dazulernen. Inzwischen ist es sogar nicht mehr ganz auszuschließen, während der laufenden Saison wieder auf den „Alten“ umzusteigen. Eine längere Entwicklungsphase hätte dem Temerario gut getan."

Mirko Bortolotti, der DTM-Champion von 2024: "Ich bin extrem enttäuscht mit der Gesamtsituation. Der Abstand nach vorne ist gigantisch.“

Der Sonntag in Zahlen:

  1. Maro Engel – Mercedes-AMG Team Winward – Mercedes-AMG – 56:30.308
  2. Marco Wittmann – Schubert Motorsport – BMW +4.857
  3. Lucas Auer – Mercedes-AMG Team Landgraf – Mercedes-AMG +5.429
  4. Jules Gounon – Mercedes-AMG Team Winward – Mercedes-AMG +6.220
  5. Nicki Thiim – Comtoyou Racing – Aston Martin +9.203
  6. Kelvin van der Linde – Schubert Motorsport – BMW +10.312
  7. Ben Dörr – Dörr Motorsport – McLaren +10.527
  8. Finn Wiebelhaus – HRT Ford Racing – Ford +14.386
  9. Thierry Vermeulen – Emil Frey Racing – Ferrari +18.431
  10. Bastian Buus – Land-Motorsport – Porsche +20.236
  11. Arjun Maini – HRT Ford Racing – Ford +23.883
  12. Ricardo Feller – Manthey – Porsche +24.282
  13. Thomas Preining – Manthey – Porsche +24.675
  14. Matteo Cairoli – Emil Frey Racing – Ferrari +25.301
  15. Timo Glock – Dörr Motorsport – McLaren +28.900
  16. Mirko Bortolotti – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +36.081
  17. Nicolas Baert – Comtoyou Racing – Aston Martin +36.445
  18. Luca Engstler – Abt Sportsline – Lamborghini +39.065
  19. Marco Mapelli – Abt Sportsline – Lamborghini +53.121
  20. Maximilian Paul – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +1:00.591

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KS: Alpinunfall in Tragöß

Alpinunfall in Tragöß

Freitagnachmittag kam eine 58-Jährige bei einer Wanderung zu Sturz und verletzte sich schwer.

Die 58-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung unternahm alleine eine Wanderung auf den Gipfel der Messnerin. Beim Abstieg auf einem unmarkierten, aber in diversen Karten verzeichneten Weg, verlor sie gegen 13:20 Uhr die Orientierung und kam im unwegsamen Gelände zu Sturz. Dabei stürzte sie mehrere Meter talwärts.

Der Frau gelang es, selbstständig einen Notruf abzusetzen. Sie erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen und wurde von der Bergrettung der Ortsstelle Tragöß nach der Erstversorgung zu einer Lichtung gebracht, von wo aus sie vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz gebracht wurde.

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LPD: Polizei startet Schwerpunktwoche

Polizei startet Schwerpunktwoche

Am 20. April 2026 startet die Polizei in der Steiermark eine landesweite Verkehrsschwerpunktwoche, in der vor allem auf die Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr eingegangen wird.

Die Unfallstatistik für 2025 belegt eindeutig: 5.605 Personenschadenunfälle, bei denen 68 Personen getötet, 1.339 Personen schwere und 5.656 leichte Verletzungen erlitten hatten, waren zu verzeichnen. Die Hauptunfallursachen nach der Verkehrsunfallstatistik sind Unachtsamkeit/Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie zu geringer Sicherheitsabstand. 

Die Landespolizeidirektion Steiermark, Landesverkehrsabteilung, führt in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Bezirkspolizeikommanden in der Zeit von 20. bis 26. April 2026 eine koordinierte landesweite Schwerpunktaktion durch. Dazu werden von allen involvierten Polizeidienststellen intensive Überwachungstätigkeiten – vor allem in Bezug auf Geschwindigkeit – vorgenommen.

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KS: ASFINAG Phishing-Welle fordert Bezahlung angeblicher Verkehrsstrafe

ASFINAG Phishing-Welle fordert Bezahlung angeblicher Verkehrsstrafe

Eine Verkehrsstrafe möchte man meist schnell begleichen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Genau diesen Reflex nutzen derzeit Kriminelle aus: Im Umlauf befindet sich eine gefälschte Mail, die angeblich von der ASFINAG stammt.

Auf der gefälschten Website sollen Nutzer eine angebliche Mautgebühr von 12,60 Euro bezahlen. Die Zahlung ist ausschließlich per Kreditkarte möglich. Gerade die verhältnismäßig geringe Höhe des Betrags soll den Eindruck erwecken, man könne tatsächlich etwas übersehen haben.

Doch genau darauf setzen die Betrüger, die mit dieser Masche an das Geld ihrer Opfer gelangen wollen. Erfahrungsgemäß bleibt es selten bei den vermeintlichen 12,60 Euro – im Online-Banking könnten im Zuge weiterer Schritte deutlich höhere Summen freigegeben werden müssen. Wer nicht aufmerksam hinschaut, riskiert daher, viel Geld zu verlieren.

So erkennen Sie die Betrugsmasche:

  • SMS: Strafen oder Mautforderungen erhalten Sie nicht per SMS. Die ASFINAG verschickt keine Zahlungsaufforderungen auf diesem Weg.
  • Webadresse: Prüfen Sie genau, ob Sie sich auf der echten Website befinden.
  • Die korrekte Adresse lautet: www.asfinag.at Gefälschte Websites verwenden oft ähnliche, aber falsche Domains – z. B. asfineg.top.
  • Link: Links in SMS oder E-Mails sind immer verdächtig. Achten Sie besonders auf ungewöhnliche oder abweichende Schreibweisen.
  • Dringlichkeit: „Sie müssen sofort zahlen!“ - Solche Aussagen erzeugen unnötigen Druck. Seriöse Anbieter setzen Kund:innen nicht derart unter Stress.
  • Plausibilität: Ist es wirklich möglich, dass eine Zahlung offen ist? Sind sie überhaupt auf der entsprechenden Strecke gefahren?
  • Nur Kreditkarte: Betrügerische Websites bieten oft ausschließlich Kreditkartenzahlung an. Der Grund: Abgebuchte Beträge lassen sich später meist nicht zurückholen.

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GeoSphere Austria : Neun Erdbeben in fünf Stunden in Mürzzuschlag<br>

Neun Erdbeben in fünf Stunden in Mürzzuschlag

Epizentren in Schöneben und Grautschenhof

Das erste Beben ereignete sich um 10:13 Uhr mit einer Magnitude vom 1,9 ml. Die Herdtiefe lag bei neun Kilometern mit dem Epizentrum in Grautschenhof.
Darauf folgten mehrere kleine Beben und um 14:43 Uhr wurddie nächste spürbare Erschütterung von der GeoSphere Austria mit einer Stärke von 1,4 ml gemessen. Diesmal lag das Epizentrum in Schöneben in vier Kilometern Tiefe.
Auch die achte Erschütterung um 15:19 Uhr wurde wieder von vielen Menschen deutlich wahrgenommen. Diese lag mit eine Stärke von 1,8 ml in vier Kilometern Tiefe.
Auch darauf folgte wieder ein kleines und neuntes Beben.

Erdbeben Wahrnehmungen können Sie jederzeit unter folgenden Link melden:
www.geosphere.at

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Moma Foods: Produktrückruf wegen Mäusen in der Produktion von MOMA FOODS

Produktrückruf wegen Mäusen in der Produktion von MOMA FOODS

Die Firma MOMA FOODS ruft aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes die nachfolgenden Produkte zurück:

Alle Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen: 24.04.26 - 12.03.27 von:

MOMA ORIGINAL PLAIN PORRIDGE POT 65G

MOMA BLUEBERRY & VANILLA PORRIDGE POT 65G

MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE POT 55G

MOMA APPLE & CINNAMON PORRIDGE POT 65G

MOMA CRANBERRY & RAISIN PORRIDGE SACHETS 5X70G

MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE SACHETS 6X40G

MOMA BRITISH WHOLEGRAIN JUMBO OATS 450G

MOMA RASPBERRY & APPLE OVERNIGHT OATS 400G

Es sind nur jene Artikel angeführt mit denen der österreichische Lebensmittelhandel beliefert wurde. Aufgrund einer möglichen Verunreinigung durch Mäuse in der Produktionsstätte des Herstellers, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine potenzielle Gesundheitsgefährdung besteht. Es wird daher vom Verzehr dieser Produkte abgeraten.

Der Warenbestand der betroffenen Produkten wurde aus dem Verkauf genommen.

Betroffene Produkte, die bereits erworben wurden, können ab sofort auch ohne Kassenbon retourniert.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Moma Foods per Mail an: bresaola@aon.at

Die Firma MOMA FOODS bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

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KS: Unfall mit verletztem Kind in Thörl

Unfall mit verletztem Kind in Thörl

Bei einem Unfall Sonntagabend wurde ein achtjähriger Bub an der linken Hand schwer verletzt.

Gegen 19:45 Uhr hantierte ein 61-jährger Einheimischer aus einer derzeit noch ungeklärten Motivation im Bereich seines Wohnhauses bei seinem abgestellten Traktor. Dabei ließ er die angehängte hydraulische Kippmulde zu Boden. Sein achtjähriger Enkel, wohnhaft im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, befand sich dabei zwischen dem Traktor und der Kippmulde und geriet mit der linken Hand (Zeige und Mittelfinger) in den Schließmechanismus.

Der Bub wurde nach der Erstversorgung von der Besatzung des Rettungshubschraubers C14 in die Kinderchirurgie des LKH-Graz geflogen und dort stationär aufgenommen. Ein Alkotest beim 61-Jährigen ergab eine schwere Alkoholisierung. Der Mann wird nach dem Abschluss der Erhebungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.

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KS: Arbeitsunfall mit Todesfolge in Bruck

Arbeitsunfall mit Todesfolge in Bruck

Mittwochnachmittag kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall.

Gegen 15:20 Uhr ereignete sich in einem metallverarbeitenden Unternehmen ein schwerer Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang. Ersten Erhebungen zufolge verlud ein 37-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag selbstständig einen mehrere Tonnen schweren Rohstahlblock mittels Funkfernbedienung auf eine Schwerlastpalette.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann zwischen den transportierten Stahlblock und einen bereits gelagerten Stahlblock und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Trotz rasch eingeleiteter Rettungsmaßnahmen sowie des schnellen Eintreffens von vier First-Respondern, dem Rettungsdienst und zwei Notärzten erlag der 37-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die am Unfallort anwesenden Arbeitskollegen wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.

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Asfinag: Frühjahrsputz im Gleinalm- und Plabutschtunnel

Frühjahrsputz im Gleinalm- und Plabutschtunnel

Nächtlicher Großeinsatz der Mitarbeiter von vier steirischen Autobahnmeistereien

Insgesamt acht Nächte sind erforderlich, um die beiden längsten steirischen Tunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn, den zehn Kilometer langen Plabutschtunnel sowie den acht Kilometer langen Gleinalmtunnel, noch rechtzeitig vor dem Osterwochenende der alljährlichen gründlichen Frühjahrsreinigung zu unterziehen.

Diese Arbeiten finden immer nur nachts statt, tagsüber würde das hohe Verkehrsaufkommen eine Sperre unmöglich machen. Die Nachtschichten beginnen für die Mitarbeiter der ASFINAG bereits am kommenden Montag, den 23. März, ab 20 Uhr im Plabutschtunnel. In den ersten beiden Nächten ist der Tunnel bis jeweils 5 Uhr früh in Fahrtrichtung Norden/Voralpenkreuz gesperrt, in den zwei Nächten ab Mittwoch, dem 25. März, wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden/Spielfeld gereinigt. Die Umleitung erfolgt jeweils über das Grazer Stadtgebiet.

Die vergangenen Monate haben auch im mehr als acht Kilometer langen Gleinalmtunnel ihre Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund wird der Tunnel ab Montag, den 30. März in vier Nächten gewaschen. In den ersten beiden Nächten ist die Richtungsfahrbahn Spielfeld/Süden an der Reihe. In den beiden anderen Nächten die Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz/Norden. Dadurch ist vor dem Osterwochenende auch gewährleistet, dass der starke Reiseverkehr Richtung Süden nicht beeinträchtigt wird.

Zusätzliche Wartungen und Fahrbahnsanierungen

Um alle Arbeiten durchführen zu können – zusätzlich zur maschinellen Reinigung werden zahlreiche Einrichtungen händisch gewaschen sowie von der ASFINAG-Betriebstechnik auch gewartet – zieht die ASFINAG Mitarbeiter von vier Autobahnmeistereien (Guggenbach, Graz-Raaba, Unterwald und Wolfsberg) zusammen. ASFINAG-Betriebstechniker sind zusätzlich für Wartungsarbeiten an Beleuchtung, Funk, elektronischen Verkehrszeichen und Ampeln, der Höhenkontrolle sowie Notrufeinrichtungen und Beschallung eingeteilt.

Beim Plabutschtunnel werden die Nachtsperren auch genutzt, um Fahrbahnschäden im Tunnel und bei den Entwässerungen zu reparieren. Externe Firmen sind ebenfalls im Einsatz, um die Brandschutzeinrichtungen zu überprüfen sowie die jährliche Kontrolle des Tunnelbauwerks durchzuführen.

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LPD: Versuchter Raub in Bruck.  Täterbeschreibung/Zeugenaufruf

Versuchter Raub in Bruck.  Täterbeschreibung/Zeugenaufruf

Am Donnerstagvormittag wurde ein 25-Jähriger in Bruck an der Mur von zwei unbekannten Tätern attackiert und verletzt. Eine Fahndung verlief bislang negativ.

Gegen 11:30 Uhr wurde ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Nähe des Brucker Hauptbahnhofes von zwei unbekannten, männlichen Tätern attackiert. Laut ersten Erhebungen versuchten die beiden Täter die Geldbörse des 25-Jährigen zu entwenden. Beim Versuch zu flüchten wurde dieser von den Unbekannten festgehalten und mit einem Messer bedroht. Als sich das Opfer zu Wehr setzte, erlitt er oberflächliche Schnittwunden. Er wurde im LKH Bruck an der Mur behandelt. 

Fahndung

Eine Großfahndung mit rund 30 Polizeistreifen, darunter verschiedene Sonderverwendungen wurde umgehend eingeleitet. Die Fahndungsmaßnahmen beinhalteten Kontrollen sämtlicher Züge im Bereich des Bahnhofes sowie relevanter Verkehrsknotenpunkte im Nahbereich des Vorfallortes. Die Fahndung nach den unbekannten Männern verlief vorerst negativ. Die Ermittlungen laufen.

Personsbeschreibung der beiden Täter. Zeugenaufruf: 

Beschreibung der Täter laut Angaben des Opfers:

 

Erster Täter:

·         männliche Person, dunklerer Hauttyp
·         ca. 20 - 35 Jahre alt
·         ca. 178-179 cm groß
·         kräftige Statur
·         markantes, kantiges Gesicht
·         braune Augen, gelocktes, längeres dunkelbraunes Haar, dunkler längerer Vollbart
·         hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild
·         dunklerer Pullover ohne Kapuze mit dunkler Aufschrift der Marke „Guess“
·         dunkelblaue Jeans
·         schwarze Schuhe mit weißem „Nike“-Zeichen, ziemlich große gepolsterte Sohle
·         möglicherweise Tätowierung im Bereich des rechten Halses, 2 übereinanderliegende Dreiecke oder Pyramiden

Zweiter Täter:

·         männliche Person, dunklerer Hauttyp
·         ca. 150 – 160 cm groß
·         ca. 20 - 35 Jahre alt
·         schmale, dünne Statur
·         schmales eingefallenes Gesicht
·         auffällig grüne Augen, Side-Cut-Frisur und oben längeres zurückgegeltes dunkelbraunes/schwarzes Haar, dunkler ungepflegter Bart
·         weniger gepflegtes Erscheinungsbild
·         schwarzer Pullover mit roten Stickzeichen an der Brust
·         schwarze weite Jeans
·         schwarze Schuhe ähnlich Täter 1

Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Hinweise zur Identität der Täter geben können, werden ersucht, sich mit der Polizeiinspektion Bruck an der Mur, 059133/6200, in Verbindung zu setzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist zur Tatzeit ein Radfahrer an der Szenerie vorbeigefahren. Auch diese unbekannte Person wird ersucht, sich mit der PI in Verbindung zu setzen.

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FF Kindberg: Pkw prallte in Kindberg gegen Aufpralldämpfer

Pkw prallte in Kindberg gegen Aufpralldämpfer

Freitagfrüh prallte ein 31-Jähriger mit seinem Pkw gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei erlitt der 31-Jährige schwere Verletzungen.

Gegen 4:40 Uhr war ein 31-jähriger Kroate mit seinem Pkw auf der S 6 in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und prallte bei der Abfahrt Kindbergdörfl gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei wurde der 31-Jährige schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins UKH Wiener Neustadt eingeliefert.

Für den Abtransport mit dem Rettungshubschrauber wurde die S 6 im Bereich um Kindbergdörfl in beiden Richtungen gesperrt.

Mehrere Einzelteile des Fahrzeuges sowie Teile der Verkehrsleiteinrichtung lagen unter anderem am ersten Fahrstreifen auf der S 6. In der Folge kam es zu einem weiteren Unfall, bei dem drei Fahrzeuge über die herumliegenden Teile fuhren und beschädigt wurden. Verletzt wurde dabei niemand.

Im Einsatz standen die Polizei, das Rote Kreuz, der Rettungshubschrauber, die Feuerwehren Kindberg-Stadt und Krieglach sowie die ASFINAG.

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IQ Card: Stiglechner Pleite: Die IQ Card wurde eingestellt

Stiglechner Pleite: Die IQ Card wurde eingestellt

Im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens wurde entschieden, die IQ Card nicht weiterzuführen. Diese wird nun an keiner Tankstelle mehr akzeptiert.

Bereits am Freitag, 13. Februar 2026, wurde die Akzeptanz an allen Tankstellen der Stiglechner Tankstellen GmbH eingestellt. Zuletzt konnte die IQ Card noch an einzelnen Tankstellen genutzt werden, die von Stiglechner gemeinsam mit Partnerunternehmen betrieben wurden.

Der Masseverwalter hat aber entschieden, die Akzeptanz auch an diesen verbleibenden Standorten zu beenden. Die IQ Card wird daher mit

Montag, 02. März 2026, ab 18:00 Uhr endgültig eingestellt und kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verwendet werden.

Alle bis dahin erfolgten Transaktionen werden im Rahmen der Endabrechnung berücksichtigt.

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KS: Erschöpfte belgische Bergsteigerinnen gerettet

Erschöpfte belgische Bergsteigerinnen gerettet

Tragöß-Sankt Katharein: Zwei belgische Wanderinnen gerieten Samstagnachmittag im Hochschwabgebiet in Bergnot. Sie verloren bei winterlichen Verhältnissen die Orientierung.

Gegen Mittag brachen die beiden Frauen von Tragöß-Oberort zu einer Wanderung in Richtung Sonnschienalm auf. Ihr Weg führte sie durch den sogenannten Klammgraben. Aufgrund der winterlichen Bedingungen war der markierte Wanderweg jedoch nur teilweise sichtbar. Auf einer Seehöhe von etwa 1440 Metern kamen die beiden nicht mehr weiter und verloren schließlich die Orientierung.

Lokalisierung mittels GPS

Die Frauen setzten per Mobiltelefon einen Notruf ab, woraufhin ihre Position mittels GPS-Standortbestimmung ermittelt werden konnte. Da eine bodengebundene Rettung in dem schwierigen Gelände zeitintensiv gewesen wäre, wurde die Alpinpolizei durch den Polizeihubschrauber unterstützt, um die genaue Örtlichkeit zu lokalisieren.

Rettung durch Hubschrauber und Bergrettung

In Zusammenarbeit mit der Bergrettung Tragöß konnten die erschöpften und durchnässten Wanderinnen aufgefunden werden. Sie wurden mit dem Polizeihubschrauber zu einer nahegelegenen Schutzhütte geflogen und anschließend von der Bergrettung ins Tal gebracht. Beide Frauen waren erschöpft und durchnässt, blieben jedoch unverletzt und benötigten keine weitere medizinische Behandlung im Krankenhaus.

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VKI: Produktrückruf Wiener Gusto BIO-Berglinse

Produktrückruf Wiener Gusto BIO-Berglinse

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass trotz fachgerechter Reinigung durch einen Dienstleister, in einzelnen Packungen minimale Rückstände wie winzige Steinchen vorkommen, wird aus Gründen des Verbraucherschutzes eine Charge von BIO-Berglinsen der Marke Wiener Gusto vorsorglich vom Markt genommen.

Betroffenes Produkt:

1. BIO Berglinsen
2. Charge L250WG260K8
3. MHD 30.09.2028

Ersatz:

Selbstverständlich wird die betroffene Ware ersetzt- diesbezüglich bitte Kontakt aufnehmen.

Kontakt:

Rückfragen und Abstimmung der Rückholung:
Mirko Pejic, Tel. 0676 8118 49034

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BMF: 100.000 Euro Schaden nach „FinanzOnline“ Betrug

100.000 Euro Schaden nach „FinanzOnline“ Betrug

Leoben: Nachdem ein Mann (70) Opfer eines offensichtlichen Betrugs wurde, warnt die Polizei vor betrügerischen SMS- oder Mail-Nachrichten, mit denen vor einem angeblichen Ablauf der „FinanzOnline“-Registrierung gewarnt wird.

Vor wenigen Tagen erhielt der 70-Jährige eine Mail. Dabei wurde der Mann über den angeblichen Ablauf seiner FinanzOnline-Daten informiert. Die Bestätigung eines in der Mail enthaltenen Links führte in der Folge auf eine täuschend echt aussehende Webseite, auf der persönliche Daten wie beispielsweise Kontoinformationen einzugeben waren. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine betrügerische „Phishing-Seite“, mit der es Kriminelle auf Kontakt- und Bankdaten ihrer Opfer abgesehen haben.    

Der Schein trügt

Nur wenige Tage später wurde der 70-Jährige von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter kontaktiert, um angeblich widerrechtliche Zugriffe auf sein Konto zu stornieren. Dabei meldete sich der hochdeutsch sprechende Mann lediglich dem Anschein nach von der tatsächlichen Hotline der Bank. Vielmehr dürfte es sich dabei um einen sogenannten „Spoofing-Anruf“ handeln, bei dem Betrüger ihre eigene Rufnummer verschleiern und die am Handydisplay der Opfer angezeigte Nummer manipulieren. 

Mehrere Überweisungen

In einem mehr als eineinhalb Stunden andauernden Gespräch und durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Betrüger schließlich, den 70-Jährigen zur Bestätigung einer Push-Nachricht in der Bank-App zu bewegen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um die Freigabe eines höheren Überweisungslimits. Durch zwei in der Folge durchgeführte Überweisungen auf unterschiedliche Konten entstand dem Pensionisten ein finanzieller Schaden von knapp 100.000 Euro.

Sofort reagiert

Noch während des Telefonats mit dem bislang unbekannten Betrüger, kontaktierte die Gattin des 70-Jährigen die namentlich bekannte Betreuerin der Bank. Sie wies die Pensionisten in der Folge an, sämtliche Überweisungen sofort zu stoppen und keine Freigaben mehr zu tätigen. Auch das betroffene Bankkonto wurde sofort gesperrt. In der Folge erstattete der 70-Jährige Anzeige bei der Polizei. Der Kriminaldienst des Bezirks- und Stadtpolizeikommandos Leoben ermittelt nun gegen vorerst unbekannte Täter.

Warnung vor Betrug

Die Polizei warnt unterdessen vor derartigen Betrugsmaschen, die in unterschiedlicher Art und Weise über ziellos und massenhaft versendete SMS- oder Mail-Nachrichten in Umlauf gebracht werden. Dabei wird stets vor einem angeblichen Ablauf der Registrierung für „FinanzOnline“ gewarnt. Das Finanzministerium betont, dass es niemals Nachrichten mit Links zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern oder Kontoinformationen versendet. Folgen Sie daher keinesfalls den Anweisungen solcher Nachrichten und klicken Sie auf keine Links oder Dateien. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und löschen Sie derartige Nachrichten sofort. Insbesondere im Fall eines finanziellen Schadens erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion.

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FF Neuberg: Schwerer Forstunfall in Neuberg an der Mürz

Schwerer Forstunfall in Neuberg an der Mürz

Ein 28-Jähriger verletzte sich Donnerstagmittag bei Forstarbeiten schwer. Der Mann wurde in ein Krankenhaus geflogen.

Kurz nach 12:30 Uhr war der 28-jährige Forstarbeiter aus Rumänien in einem unwegsamen Waldstück mit Forstarbeiten beschäftigt. Als er einen Baum gefällt hatte, verfing sich dieser in einem daneben befindlichen Geäst. Daraufhin traf der Baum den 28-Jährigen im Brustbereich. Trotz dementsprechender Schutzausrüstung erlitt der Mann schwere Verletzungen. Er war ansprechbar, musste jedoch von einem Notarzt versorgt werden, bevor er vom Rettungshubschrauber (C15) mittels Tau gerettet und in der Folge ins LKH Amstetten geflogen wurde. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht erhoben. Für die Bergungsarbeiten im Gelände standen auch Einsatzkräfte der Feuerwehren Frein an der Mürz, Mürzsteg und Neuberg im Einsatz.

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FF Bruck an der Mur: Schwerer Verkehrsunfall am Knoten Bruck an der Mur

Schwerer Verkehrsunfall am Knoten Bruck an der Mur

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es auf der S6 Semmering Schnellstraße am Knoten Bruck zu einem Verkehrsunfall. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.

Gegen Mitternacht prallte ein 35-jähriger Pkw-Lenker, aus noch ungeklärter Ursache, in einen sogenannten Anpralldämpfer im Bereich des Knotens Bruck an der Mur. Durch den Aufprall kam das Fahrzeug ins schleudert, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Eine nachkommende 26-jährige Pkw-Lenkerin touchierte beim Ausweichen das verunfallte Fahrzeug. Sie blieb sofort stehen und setzte die Rettungskette in Gang. Sie blieb unverletzt. Der eingeklemmte 35-Jährige wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Bruck an der Mur unter Einsatz eines schweren Bergungsgerätes aus dem Fahrzeug befreit. Der schwer verletzte Mann wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen. Die S6 war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. 

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