Eine Verkehrsstrafe möchte man meist schnell begleichen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Genau diesen Reflex nutzen derzeit Kriminelle aus: Im Umlauf befindet sich eine gefälschte Mail, die angeblich von der ASFINAG stammt.
Auf der gefälschten Website sollen Nutzer eine angebliche Mautgebühr von 12,60 Euro bezahlen. Die Zahlung ist ausschließlich per Kreditkarte möglich. Gerade die verhältnismäßig geringe Höhe des Betrags soll den Eindruck erwecken, man könne tatsächlich etwas übersehen haben.
Doch genau darauf setzen die Betrüger, die mit dieser Masche an das Geld ihrer Opfer gelangen wollen. Erfahrungsgemäß bleibt es selten bei den vermeintlichen 12,60 Euro – im Online-Banking könnten im Zuge weiterer Schritte deutlich höhere Summen freigegeben werden müssen. Wer nicht aufmerksam hinschaut, riskiert daher, viel Geld zu verlieren.
So erkennen Sie die Betrugsmasche:
Epizentren in Schöneben und Grautschenhof
Das erste Beben ereignete sich um 10:13 Uhr mit einer Magnitude vom 1,9 ml. Die Herdtiefe lag bei neun Kilometern mit dem Epizentrum in Grautschenhof.
Darauf folgten mehrere kleine Beben und um 14:43 Uhr wurddie nächste spürbare Erschütterung von der GeoSphere Austria mit einer Stärke von 1,4 ml gemessen. Diesmal lag das Epizentrum in Schöneben in vier Kilometern Tiefe.
Auch die achte Erschütterung um 15:19 Uhr wurde wieder von vielen Menschen deutlich wahrgenommen. Diese lag mit eine Stärke von 1,8 ml in vier Kilometern Tiefe.
Auch darauf folgte wieder ein kleines und neuntes Beben.
Erdbeben Wahrnehmungen können Sie jederzeit unter folgenden Link melden:
www.geosphere.at
Die Firma MOMA FOODS ruft aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes die nachfolgenden Produkte zurück:
Alle Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen: 24.04.26 - 12.03.27 von:
MOMA ORIGINAL PLAIN PORRIDGE POT 65G
MOMA BLUEBERRY & VANILLA PORRIDGE POT 65G
MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE POT 55G
MOMA APPLE & CINNAMON PORRIDGE POT 65G
MOMA CRANBERRY & RAISIN PORRIDGE SACHETS 5X70G
MOMA ALMOND BUTTER & SALTED CARAMEL PORRIDGE SACHETS 6X40G
MOMA BRITISH WHOLEGRAIN JUMBO OATS 450G
MOMA RASPBERRY & APPLE OVERNIGHT OATS 400G
Es sind nur jene Artikel angeführt mit denen der österreichische Lebensmittelhandel beliefert wurde. Aufgrund einer möglichen Verunreinigung durch Mäuse in der Produktionsstätte des Herstellers, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine potenzielle Gesundheitsgefährdung besteht. Es wird daher vom Verzehr dieser Produkte abgeraten.
Der Warenbestand der betroffenen Produkten wurde aus dem Verkauf genommen.
Betroffene Produkte, die bereits erworben wurden, können ab sofort auch ohne Kassenbon retourniert.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Moma Foods per Mail an: bresaola@aon.at
Die Firma MOMA FOODS bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Bei einem Unfall Sonntagabend wurde ein achtjähriger Bub an der linken Hand schwer verletzt.
Gegen 19:45 Uhr hantierte ein 61-jährger Einheimischer aus einer derzeit noch ungeklärten Motivation im Bereich seines Wohnhauses bei seinem abgestellten Traktor. Dabei ließ er die angehängte hydraulische Kippmulde zu Boden. Sein achtjähriger Enkel, wohnhaft im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, befand sich dabei zwischen dem Traktor und der Kippmulde und geriet mit der linken Hand (Zeige und Mittelfinger) in den Schließmechanismus.
Der Bub wurde nach der Erstversorgung von der Besatzung des Rettungshubschraubers C14 in die Kinderchirurgie des LKH-Graz geflogen und dort stationär aufgenommen. Ein Alkotest beim 61-Jährigen ergab eine schwere Alkoholisierung. Der Mann wird nach dem Abschluss der Erhebungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.
Mittwochnachmittag kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall.
Gegen 15:20 Uhr ereignete sich in einem metallverarbeitenden Unternehmen ein schwerer Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang. Ersten Erhebungen zufolge verlud ein 37-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag selbstständig einen mehrere Tonnen schweren Rohstahlblock mittels Funkfernbedienung auf eine Schwerlastpalette.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann zwischen den transportierten Stahlblock und einen bereits gelagerten Stahlblock und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Trotz rasch eingeleiteter Rettungsmaßnahmen sowie des schnellen Eintreffens von vier First-Respondern, dem Rettungsdienst und zwei Notärzten erlag der 37-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die am Unfallort anwesenden Arbeitskollegen wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.
Nächtlicher Großeinsatz der Mitarbeiter von vier steirischen Autobahnmeistereien
Insgesamt acht Nächte sind erforderlich, um die beiden längsten steirischen Tunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn, den zehn Kilometer langen Plabutschtunnel sowie den acht Kilometer langen Gleinalmtunnel, noch rechtzeitig vor dem Osterwochenende der alljährlichen gründlichen Frühjahrsreinigung zu unterziehen.
Diese Arbeiten finden immer nur nachts statt, tagsüber würde das hohe Verkehrsaufkommen eine Sperre unmöglich machen. Die Nachtschichten beginnen für die Mitarbeiter der ASFINAG bereits am kommenden Montag, den 23. März, ab 20 Uhr im Plabutschtunnel. In den ersten beiden Nächten ist der Tunnel bis jeweils 5 Uhr früh in Fahrtrichtung Norden/Voralpenkreuz gesperrt, in den zwei Nächten ab Mittwoch, dem 25. März, wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden/Spielfeld gereinigt. Die Umleitung erfolgt jeweils über das Grazer Stadtgebiet.
Die vergangenen Monate haben auch im mehr als acht Kilometer langen Gleinalmtunnel ihre Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund wird der Tunnel ab Montag, den 30. März in vier Nächten gewaschen. In den ersten beiden Nächten ist die Richtungsfahrbahn Spielfeld/Süden an der Reihe. In den beiden anderen Nächten die Richtungsfahrbahn Voralpenkreuz/Norden. Dadurch ist vor dem Osterwochenende auch gewährleistet, dass der starke Reiseverkehr Richtung Süden nicht beeinträchtigt wird.
Zusätzliche Wartungen und Fahrbahnsanierungen
Um alle Arbeiten durchführen zu können – zusätzlich zur maschinellen Reinigung werden zahlreiche Einrichtungen händisch gewaschen sowie von der ASFINAG-Betriebstechnik auch gewartet – zieht die ASFINAG Mitarbeiter von vier Autobahnmeistereien (Guggenbach, Graz-Raaba, Unterwald und Wolfsberg) zusammen. ASFINAG-Betriebstechniker sind zusätzlich für Wartungsarbeiten an Beleuchtung, Funk, elektronischen Verkehrszeichen und Ampeln, der Höhenkontrolle sowie Notrufeinrichtungen und Beschallung eingeteilt.
Beim Plabutschtunnel werden die Nachtsperren auch genutzt, um Fahrbahnschäden im Tunnel und bei den Entwässerungen zu reparieren. Externe Firmen sind ebenfalls im Einsatz, um die Brandschutzeinrichtungen zu überprüfen sowie die jährliche Kontrolle des Tunnelbauwerks durchzuführen.
Am Donnerstagvormittag wurde ein 25-Jähriger in Bruck an der Mur von zwei unbekannten Tätern attackiert und verletzt. Eine Fahndung verlief bislang negativ.
Gegen 11:30 Uhr wurde ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Nähe des Brucker Hauptbahnhofes von zwei unbekannten, männlichen Tätern attackiert. Laut ersten Erhebungen versuchten die beiden Täter die Geldbörse des 25-Jährigen zu entwenden. Beim Versuch zu flüchten wurde dieser von den Unbekannten festgehalten und mit einem Messer bedroht. Als sich das Opfer zu Wehr setzte, erlitt er oberflächliche Schnittwunden. Er wurde im LKH Bruck an der Mur behandelt.
Fahndung
Eine Großfahndung mit rund 30 Polizeistreifen, darunter verschiedene Sonderverwendungen wurde umgehend eingeleitet. Die Fahndungsmaßnahmen beinhalteten Kontrollen sämtlicher Züge im Bereich des Bahnhofes sowie relevanter Verkehrsknotenpunkte im Nahbereich des Vorfallortes. Die Fahndung nach den unbekannten Männern verlief vorerst negativ. Die Ermittlungen laufen.
Personsbeschreibung der beiden Täter. Zeugenaufruf:
Beschreibung der Täter laut Angaben des Opfers:
Erster Täter:
· männliche Person, dunklerer Hauttyp
· ca. 20 - 35 Jahre alt
· ca. 178-179 cm groß
· kräftige Statur
· markantes, kantiges Gesicht
· braune Augen, gelocktes, längeres dunkelbraunes Haar, dunkler längerer Vollbart
· hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild
· dunklerer Pullover ohne Kapuze mit dunkler Aufschrift der Marke „Guess“
· dunkelblaue Jeans
· schwarze Schuhe mit weißem „Nike“-Zeichen, ziemlich große gepolsterte Sohle
· möglicherweise Tätowierung im Bereich des rechten Halses, 2 übereinanderliegende Dreiecke oder Pyramiden
Zweiter Täter:
· männliche Person, dunklerer Hauttyp
· ca. 150 – 160 cm groß
· ca. 20 - 35 Jahre alt
· schmale, dünne Statur
· schmales eingefallenes Gesicht
· auffällig grüne Augen, Side-Cut-Frisur und oben längeres zurückgegeltes dunkelbraunes/schwarzes Haar, dunkler ungepflegter Bart
· weniger gepflegtes Erscheinungsbild
· schwarzer Pullover mit roten Stickzeichen an der Brust
· schwarze weite Jeans
· schwarze Schuhe ähnlich Täter 1
Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Hinweise zur Identität der Täter geben können, werden ersucht, sich mit der Polizeiinspektion Bruck an der Mur, 059133/6200, in Verbindung zu setzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist zur Tatzeit ein Radfahrer an der Szenerie vorbeigefahren. Auch diese unbekannte Person wird ersucht, sich mit der PI in Verbindung zu setzen.
Freitagfrüh prallte ein 31-Jähriger mit seinem Pkw gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei erlitt der 31-Jährige schwere Verletzungen.
Gegen 4:40 Uhr war ein 31-jähriger Kroate mit seinem Pkw auf der S 6 in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und prallte bei der Abfahrt Kindbergdörfl gegen einen Aufpralldämpfer. Dabei wurde der 31-Jährige schwer verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins UKH Wiener Neustadt eingeliefert.
Für den Abtransport mit dem Rettungshubschrauber wurde die S 6 im Bereich um Kindbergdörfl in beiden Richtungen gesperrt.
Mehrere Einzelteile des Fahrzeuges sowie Teile der Verkehrsleiteinrichtung lagen unter anderem am ersten Fahrstreifen auf der S 6. In der Folge kam es zu einem weiteren Unfall, bei dem drei Fahrzeuge über die herumliegenden Teile fuhren und beschädigt wurden. Verletzt wurde dabei niemand.
Im Einsatz standen die Polizei, das Rote Kreuz, der Rettungshubschrauber, die Feuerwehren Kindberg-Stadt und Krieglach sowie die ASFINAG.
Im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens wurde entschieden, die IQ Card nicht weiterzuführen. Diese wird nun an keiner Tankstelle mehr akzeptiert.
Bereits am Freitag, 13. Februar 2026, wurde die Akzeptanz an allen Tankstellen der Stiglechner Tankstellen GmbH eingestellt. Zuletzt konnte die IQ Card noch an einzelnen Tankstellen genutzt werden, die von Stiglechner gemeinsam mit Partnerunternehmen betrieben wurden.
Der Masseverwalter hat aber entschieden, die Akzeptanz auch an diesen verbleibenden Standorten zu beenden. Die IQ Card wird daher mit
Montag, 02. März 2026, ab 18:00 Uhr endgültig eingestellt und kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verwendet werden.
Alle bis dahin erfolgten Transaktionen werden im Rahmen der Endabrechnung berücksichtigt.
Tragöß-Sankt Katharein: Zwei belgische Wanderinnen gerieten Samstagnachmittag im Hochschwabgebiet in Bergnot. Sie verloren bei winterlichen Verhältnissen die Orientierung.
Gegen Mittag brachen die beiden Frauen von Tragöß-Oberort zu einer Wanderung in Richtung Sonnschienalm auf. Ihr Weg führte sie durch den sogenannten Klammgraben. Aufgrund der winterlichen Bedingungen war der markierte Wanderweg jedoch nur teilweise sichtbar. Auf einer Seehöhe von etwa 1440 Metern kamen die beiden nicht mehr weiter und verloren schließlich die Orientierung.
Lokalisierung mittels GPS
Die Frauen setzten per Mobiltelefon einen Notruf ab, woraufhin ihre Position mittels GPS-Standortbestimmung ermittelt werden konnte. Da eine bodengebundene Rettung in dem schwierigen Gelände zeitintensiv gewesen wäre, wurde die Alpinpolizei durch den Polizeihubschrauber unterstützt, um die genaue Örtlichkeit zu lokalisieren.
Rettung durch Hubschrauber und Bergrettung
In Zusammenarbeit mit der Bergrettung Tragöß konnten die erschöpften und durchnässten Wanderinnen aufgefunden werden. Sie wurden mit dem Polizeihubschrauber zu einer nahegelegenen Schutzhütte geflogen und anschließend von der Bergrettung ins Tal gebracht. Beide Frauen waren erschöpft und durchnässt, blieben jedoch unverletzt und benötigten keine weitere medizinische Behandlung im Krankenhaus.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass trotz fachgerechter Reinigung durch einen Dienstleister, in einzelnen Packungen minimale Rückstände wie winzige Steinchen vorkommen, wird aus Gründen des Verbraucherschutzes eine Charge von BIO-Berglinsen der Marke Wiener Gusto vorsorglich vom Markt genommen.
Betroffenes Produkt:
1. BIO Berglinsen
2. Charge L250WG260K8
3. MHD 30.09.2028
Ersatz:
Selbstverständlich wird die betroffene Ware ersetzt- diesbezüglich bitte Kontakt aufnehmen.
Kontakt:
Rückfragen und Abstimmung der Rückholung:
Mirko Pejic, Tel. 0676 8118 49034
Leoben: Nachdem ein Mann (70) Opfer eines offensichtlichen Betrugs wurde, warnt die Polizei vor betrügerischen SMS- oder Mail-Nachrichten, mit denen vor einem angeblichen Ablauf der „FinanzOnline“-Registrierung gewarnt wird.
Vor wenigen Tagen erhielt der 70-Jährige eine Mail. Dabei wurde der Mann über den angeblichen Ablauf seiner FinanzOnline-Daten informiert. Die Bestätigung eines in der Mail enthaltenen Links führte in der Folge auf eine täuschend echt aussehende Webseite, auf der persönliche Daten wie beispielsweise Kontoinformationen einzugeben waren. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine betrügerische „Phishing-Seite“, mit der es Kriminelle auf Kontakt- und Bankdaten ihrer Opfer abgesehen haben.
Der Schein trügt
Nur wenige Tage später wurde der 70-Jährige von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter kontaktiert, um angeblich widerrechtliche Zugriffe auf sein Konto zu stornieren. Dabei meldete sich der hochdeutsch sprechende Mann lediglich dem Anschein nach von der tatsächlichen Hotline der Bank. Vielmehr dürfte es sich dabei um einen sogenannten „Spoofing-Anruf“ handeln, bei dem Betrüger ihre eigene Rufnummer verschleiern und die am Handydisplay der Opfer angezeigte Nummer manipulieren.
Mehrere Überweisungen
In einem mehr als eineinhalb Stunden andauernden Gespräch und durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Betrüger schließlich, den 70-Jährigen zur Bestätigung einer Push-Nachricht in der Bank-App zu bewegen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um die Freigabe eines höheren Überweisungslimits. Durch zwei in der Folge durchgeführte Überweisungen auf unterschiedliche Konten entstand dem Pensionisten ein finanzieller Schaden von knapp 100.000 Euro.
Sofort reagiert
Noch während des Telefonats mit dem bislang unbekannten Betrüger, kontaktierte die Gattin des 70-Jährigen die namentlich bekannte Betreuerin der Bank. Sie wies die Pensionisten in der Folge an, sämtliche Überweisungen sofort zu stoppen und keine Freigaben mehr zu tätigen. Auch das betroffene Bankkonto wurde sofort gesperrt. In der Folge erstattete der 70-Jährige Anzeige bei der Polizei. Der Kriminaldienst des Bezirks- und Stadtpolizeikommandos Leoben ermittelt nun gegen vorerst unbekannte Täter.
Warnung vor Betrug
Die Polizei warnt unterdessen vor derartigen Betrugsmaschen, die in unterschiedlicher Art und Weise über ziellos und massenhaft versendete SMS- oder Mail-Nachrichten in Umlauf gebracht werden. Dabei wird stets vor einem angeblichen Ablauf der Registrierung für „FinanzOnline“ gewarnt. Das Finanzministerium betont, dass es niemals Nachrichten mit Links zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern oder Kontoinformationen versendet. Folgen Sie daher keinesfalls den Anweisungen solcher Nachrichten und klicken Sie auf keine Links oder Dateien. Geben Sie keine persönlichen Daten preis und löschen Sie derartige Nachrichten sofort. Insbesondere im Fall eines finanziellen Schadens erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion.
Ein 28-Jähriger verletzte sich Donnerstagmittag bei Forstarbeiten schwer. Der Mann wurde in ein Krankenhaus geflogen.
Kurz nach 12:30 Uhr war der 28-jährige Forstarbeiter aus Rumänien in einem unwegsamen Waldstück mit Forstarbeiten beschäftigt. Als er einen Baum gefällt hatte, verfing sich dieser in einem daneben befindlichen Geäst. Daraufhin traf der Baum den 28-Jährigen im Brustbereich. Trotz dementsprechender Schutzausrüstung erlitt der Mann schwere Verletzungen. Er war ansprechbar, musste jedoch von einem Notarzt versorgt werden, bevor er vom Rettungshubschrauber (C15) mittels Tau gerettet und in der Folge ins LKH Amstetten geflogen wurde. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht erhoben. Für die Bergungsarbeiten im Gelände standen auch Einsatzkräfte der Feuerwehren Frein an der Mürz, Mürzsteg und Neuberg im Einsatz.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es auf der S6 Semmering Schnellstraße am Knoten Bruck zu einem Verkehrsunfall. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.
Gegen Mitternacht prallte ein 35-jähriger Pkw-Lenker, aus noch ungeklärter Ursache, in einen sogenannten Anpralldämpfer im Bereich des Knotens Bruck an der Mur. Durch den Aufprall kam das Fahrzeug ins schleudert, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Eine nachkommende 26-jährige Pkw-Lenkerin touchierte beim Ausweichen das verunfallte Fahrzeug. Sie blieb sofort stehen und setzte die Rettungskette in Gang. Sie blieb unverletzt. Der eingeklemmte 35-Jährige wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Bruck an der Mur unter Einsatz eines schweren Bergungsgerätes aus dem Fahrzeug befreit. Der schwer verletzte Mann wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen. Die S6 war für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt.
Ein teils deutlich spürbares Erdbeben hat sich am Montag um 13:28 Uhr im Gebiet von der Kletschachalm ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Niklasdorf verspürt.
Am Montag, den 23. Februar 2026 ereignete sich um 13:28 Uhr MESZ nördlich von Leoben ein Erdbeben der Magnitude 1,2. Es wurde von der Bevölkerung im Gebiet des Epizentrums in Gebiet der Kletschachalm an der Berziksgrenze zu Bruck/ Mürzzuschlag teils deutlich verspürt. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten meint die Seismologin Mag. Rita Meurers von GeoSphere Austria.
Im Murtal mussten die Einsatzkräfte zu einigen Unfällen ausrücken. Im Raum Weißkirchen sind ein Lkw und ein Linienbus von der Straße abgekommen. Die Feuerwehr Weißkirchen rückte aus. Verletzt wurde niemand, der Bus war ohne Passagiere unterwegs. In Obdach musste ein Lkw geborgen werden.
Zu einem Verkehrsunfall mit vier Pkw kam es im Bereich einer Brücke in Sachendorf. Wenig später krachte es erneut in Sachendorf.
Zu einem schweren Unfall kam es auch auf der A9 im Bereich Raststätte Kammern. Ein Lkw und vier Pkw waren in den Unfall beteiligt. Sechs Personen wurden unbestimmten Grades verletzt. Die A9 war in Fahrtrichtung Graz gesperrt.
Zwischen St. Michael und dem Gleinalmtunnel blieben immer wieder Lkw hängen. Auch die S6 im Bereich des Massenbergtunnels zwischen Leoben-West und Leoben-Ost war in beiden Fahrtrichtungen wegen hängengebliebener Lkw gesperrt
Ein 44-Jähriger steht im Verdacht, mehrere Personen durch betrügerische Anlagenversprechungen geschädigt zu haben. Die Polizei such nun mit Veröffentlichung eines Lichtbildes nach weiteren Opfern.
Der am Lichtbild ersichtliche Mann steht im dringenden Verdacht, seit August 2023 den Tatbestand des schweren gewerbsmäßigen Betruges in mehreren Fällen verwirklicht zu haben. Bislang beläuft sich der Schaden auf über 400.000 Euro. Der Verdächtige gab sich gegenüber den Opfern in betrügerischer Absicht als erfolgreicher „Trader“ bzw. „Broker“ aus. Bisherigen Ermittlungen zufolge dürfte der Mann nur einen Bruchteil der vermeintlich investierten Gelder der Geschädigten tatsächlich versucht haben zu investieren. Es ist nicht auszuschließen, dass durch den Verdächtigen weitere Straftaten begangen wurden. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete daher die Veröffentlichung des Lichtbildes an.
Geschädigte mögen sich beim Landeskriminalamt Steiermark unter059133/60-3333 melden.
Insgesamt acht rumänische Staatsbürger im Alter von 29 bis 45 Jahren stehen im Verdacht, seit September 2024 zahlreiche Kupferdiebstähle begangen zu haben, so auch am 10. Oktober 2024 in Fohnsdorf. Die Verdächtigen wurden nun festgenommen.
Seit Ende September 2024 ermittelten Kriminalisten des Landeskriminalamts Steiermark in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Landeskriminalamts Burgenland gegen eine rumänische Tätergruppierung, die im Verdacht steht, in verschiedenen Zusammensetzungen gezielt Einbrüche in Firmenobjekte begangen und große Mengen an Kupfer gestohlen zu haben. Das Metall wurde in verschiedenen Fahrzeugen, vor allem Kastenwägen von den Tatorten abtransportiert und ins Ausland verbracht. Das Diebesgut wurde in den Kastenwägen unter Decken, Planen und diversen „Alltagsgegenständen“ versteckt, um bei einer möglichen Polizeikontrolle nicht aufzufallen.
Tatfahrzeug mit Panne
Nach einem Firmeneinbruch am 10. Oktober 2024 in Fohnsdorf wurde ein Kastenwagen so schwer beladen, dass der rechte Hinterreifen platzte. Die Täter versperrten den Kastenwagen und ließen ihn am Pannenstreifen der Brucker Schnellstraße (S6) stehen. Die Flucht wurde anschließend mit einem weiteren Fahrzeug fortgesetzt.
Erste Festnahmen
Am 20. Oktober 2024 reisten abermals drei rumänische Staatsbürger der Gruppierung in das Bundesgebiet ein. Nach einem Firmeneinbruch in Hornstein/Burgenland wurden diese tags darauf von Beamten der Landeskriminalämter Steiermark und Niederösterreich am Grenzübergang Nickelsdorf/Burgenland mit ca. 5,5 Tonnen Kupfer festgenommen.
Bei den Ermittlungen wurde festgestellt, dass einer der Verdächtigen erst seit einem Monat aus einer Haftstrafe in Deutschland entlassen worden war, die er wegen eines gleichgelagerten Diebstahls verbüßt hatte.
Internationale Fahndung
Nach umfangreichen internationalen Ermittlungen konnten schließlich fünf EU-Haftbefehle in Deutschland, Rumänien und den Niederlanden vollzogen werden. Der letzte Tatverdächtige wurde Ende Jänner 2026, nach einem Jahr Haft in Deutschland, nach Österreich ausgeliefert und in die Justizanstalt Leoben überstellt.
Der Tätergruppierung konnten insgesamt zwölf Firmeneinbrüche im Bundesgebiet (Burgenland, Wien, Niederösterreich, Salzburg, Tirol, Steiermark) nachgewiesen werden. Dabei entstand ein Gesamtschaden in der Höhe rund 250.000 Euro. Die Verdächtigen zeigten sich mehrheitlich geständig.
„Wer liebt, fährt liebevoll – komm sicher an“ Eine Woche lang sorgen wir auf ASFINAG-Textanzeigen für Verkehrssicherheitstipps mit Herz.
Wer in dieser Woche bereits auf einer österreichischen Autobahn unterwegs war, wird die bereits traditionellen Botschaften rund um den Valentinstag am 14. Februar auf einer der ASFINAG-Textanzeigetafeln bemerkt haben. Seit Montag wird diese Woche „mit Sicherheit“ zur Liebeswoche. Die Botschaften „Jemand liebt dich! Fahr vorsichtig“, „Liebe hat kein Limit! Tempo schon“ und „Jemand wartet auf dich! Komm sicher an“ sollen Verkehrssicherheitsthemen mit Herz und einem Augenzwinkern ins Bewusstsein der Lenkerinnen und Lenker bringen. Neu hinzu kamen „Wer liebt, fährt liebevoll – komm sicher an“ und „Lieb, Intuitiv, Entspannt, Bewusst und Einsichtig – Fahr mit LIEBE“. Vorsichtiges Fahren, Rücksicht auf andere nehmen und klug gewähltes Tempo sind in dieser Woche also die zentralen Botschaften, die mit Emotion das Herz und in Folge den Verstand erreichen sollen, um jenes Verhalten auszulösen, das eine gute Autofahrerin und einen guten Autofahrer ausmacht.
„Jede und jeder kann durch sein eigenes Fahrverhalten zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen beitragen. Je liebevoller wir alle im Straßenverkehr miteinander umgehen, desto sicherer kommen alle auch zu Hause oder am Arbeitsplatz an“, sagt Petra Mödlhammer, Leiterin der ASFINAG-Kommunikationsabteilung. „Unsere Botschaften mit Herz zielen genau darauf ab, sympathisch und mit Emotion, aber ohne erhobenen Zeigefinger.“
Auch die anderen klassische „Problemthemen“ im Straßenverkehr werden in diesem Jahr erneut auf den Textanzeigen zu sehen sein, vor allem Ablenkung, zu geringer Abstand und Übermüdung.
Die Textanzeigen sind so programmiert, dass wichtige aktuelle Informationen immer Vorrang haben. Bei Unfällen, Staus, Sperren oder auch Geisterfahrer-Warnungen sind klarerweise diese Botschaften vorgereiht.
Seit 2009 findet jährlich am 11. Februar der „Tag des Europäischen Notrufs“ statt. Er macht auf die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 aufmerksam. In Österreich langen diese sogenannten „Euronotrufe“ bei der Polizei ein. Die steirische Polizei zieht anlässlich dieses Tages Bilanz und gibt Hinweise für den Ernstfall.
Neben dem Euronotruf (112) langen auch herkömmliche Polizei-Notrufe (133) bei den Landesleitzentralen (LLZ) der Polizei ein. In der Steiermark verzeichnete die Polizei im Jahr 2025 mit 481.649 Anrufen knapp eine halbe Millionen Notrufe. Daraus resultierten insgesamt 213.497 Einsätze für die steirischen Polizistinnen und Polizisten. Das entspricht vom Einsatzvolumen her in etwa dem Vorjahresniveau. Innerhalb von 24 Stunden ergaben sich somit über das ganze vorige Jahr verteilt durchschnittlich 565 Einsätze pro Tag – knapp 40 Prozent davon beliefen sich auf das Stadtgebiet von Graz und den Bezirk Graz-Umgebung.
Die „LLZ“: Das Herzstück der Notrufbearbeitung
Die Bearbeitung dieses hohen Einsatzaufkommens erfolgt rund um die Uhr für alle steirischen Bezirke zentral in der Landesleitzentrale (LLZ) in Graz. Sie ist am Standort der Landespolizeidirektion (LPD) in Graz-Wetzelsdorf stationiert. Moderne Systeme und etwa 90 speziell ausgebildete Bedienstete sorgen hier dafür, dass Notrufe rasch entgegengenommen, richtig eingeschätzt und geeignete Einsatzmittel effizient koordiniert werden. Dabei ermöglicht ein ab 2018 sukzessive eingeführtes und mittlerweile ISO-zertifiziertes System namens „ELKOS“ (Einsatzleit- und Kommunikationssystem), dass 96,5 Prozent der Anrufe innerhalb von 30 Sekunden effizient bearbeitet werden können.
Richtig handeln im Ernstfall
Gerade in Stresssituationen ist ein Notruf oft eine große Herausforderung. Entscheidend für rasche Hilfe ist vor allem dieOrtsangabe zu Beginn des Gesprächs. Beim Absetzen eines Notrufs sollten – wenn möglich – folgende Fragen in dieser Reihenfolge beantwortet werden: WO sind Sie? WAS ist passiert? WER ruft an? WIE VIELE Personen sind betroffen? Besonders wichtig ist es, nicht aufzulegen, sondern Rückfragen der Leitstelle abzuwarten. Dies gilt auch für den Fall eines versehentlichen Notrufs, der beispielsweise durch Smartwatches oder andere digitale Geräte unbeabsichtigt ausgelöst wurde.
Mehr Infos am Instagram-Account der Polizei
Auf dem Instagram-Account @polizei.stmk informiert die steirische Polizei anlässlich des morgigen Tages rund um das Thema Notruf. Dafür wurden Fragen aus der Community bereits seit Tagen gesammelt, die nun im Laufe des morgigen Tages in Form von Videos beantwortet werden. Link zum ersten Video >> https://www.instagram.com/reel/DUlNb5XDKuW/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
Donnerstagabend brach Feuer in einem Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes aus. Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Ein Feuerwehrfahrzeug kam vom Forstweg ab. Verletzt wurde niemand
Kurz vor 19:00 Uhr rückten Kräfte der Feuerwehr, Rettung und Polizei zum Einsatzgeschehen aus. Die Einsatzkräfte konnten beim Eintreffen Feuer im Bereich des Erdgeschosses eines Stallzubaus wahrnehmen. Insgesamt sieben Feuerwehren aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag kämpften gegen die Flammen an. Kurz vor 23:00 Uhr konnte der Brand zur Gänze gelöscht werden. In dem Wirtschaftsgebäude befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Tiere. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Auf der Zufahrt zum Einsatzort kam ein Feuerwehrfahrzeug aufgrund der widrigen Fahrbahnverhältnisse vom Forstweg ab und prallte gegen einen Baum. Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur genauen Brandursache werden seitens der Polizei durchgeführt.
Freitagvormittag kam es auf der B114 bei Winden zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt.
Gegen 11:27 Uhr lenkte eine 68-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ihr Fahrzeug auf der B114 in Richtung Hohentauern. Zur selben Zeit war ein 49-jähriger Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murtal in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs.
Im Bereich eines Parkplatzes dürfte die Lenkerin unvermittelt nach links abgebogen sein und dabei den entgegenkommenden Pkw übersehen haben. In weiterer Folge kam es zu einer Frontalkollision.
Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das Fahrzeug des 49-Jährigen in ein angrenzendes Feld geschleudert, während der Pkw der 68-Jährigen auf dem Parkplatz zum Stillstand kam.
Beide Fahrzeuglenker erlitten schwere Verletzungen.
Die verletzte Lenkerin wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der zweite Unfallbeteiligte wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Judenburg eingeliefert.
Die B114 war für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Versorgung der Verletzten bis etwa 13:00 Uhr gesperrt.
Mehrere Feuerwehren standen mit insgesamt vier Fahrzeugen und rund 15 Einsatzkräften im Einsatz und übernahmen den Brandschutz, die Bergung der Verletzten sowie gemeinsam mit der Straßenmeisterei die Reinigung der Fahrbahn. Die beschädigten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind im Gange.
Ein 11-Jähriger wurde Freitagnachmittag leblos in einer Wohnung aufgefunden. Aktuellen Erkenntnissen zufolge liegen Hinweise auf ein Gewaltverbrechen vor.
In den Nachmittagsstunden wurden die Einsatzkräfte zu einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus gerufen, wo der 11-Jährige tot aufgefunden wurde. Aufgrund der Auffindungssituation und der Spurenlage vor Ort ergaben sich Hinweise auf ein Gewaltverbrechen.
Mutter festgenommen
Im Zuge der ersten Ermittlungen vor Ort ergab sich ein Tatverdacht gegen die 39-jährige Mutter des Jungen. Polizisten nahmen die Frau fest. Das Landeskriminalamt (LKA) Steiermark hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang und dem Motiv übernommen.
Wie berichtet, brach Montagnachmittag in einer Werkstatt eines Sägewerkes ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand. Nun steht die Brandursache fest.
Beamte des Landeskriminalamtes Steiermark konnten nun gemeinsam mit einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung in Steiermark die Brandursache ermitteln.
Der Brand dürfte in einer Ecke in der Werkstatt ausgebrochen sein. Dort wurden Hydrauliköle und Schmiermittel gelagert bzw. entnommen und dürften dabei Reste der leicht brennbaren Stoffe auf den Boden gelangt sein. Die Ermittlungen ergaben, dass der Brand durch ein heißes glühendes Teilchen bzw. einen heißen Funken in Folge einer mechanischen Bearbeitung ausgelöst worden sein dürfte. Der Schaden dürfte sich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.
Montagnachmittag brach Feuer in einer Werkstatt eines Sägewerkes aus. Verletzt wurde niemand.
Gegen 16:00 Uhr konnte ein aufmerksamer Angestellter Brandgeruch aus einer Werkstatthalle wahrnehmen. Der 41-Jährige verständigte sofort den Firmeninhaber, welcher die Einsatzkräfte alarmierte. Insgesamt vier Feuerwehren aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, darunter die Feuerwehren Aflenz, Turnau und Graßnitz, sowie die Betriebsfeuerwehr der Firma Böhler kämpften gegen die Flammen an. Gegen 19:00 Uhr konnte der Brand zur Gänze gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens kann noch nicht beziffert werden.
Die Brandursachenermittlung wurde vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen.
Die Polizei fahndet nach einer 58-Jährigen aus. Die Frau hat Sonntagfrüh ihre Wohnadresse in Vasoldsberg mit einem Pkw verlassen und ist seither abgängig. Ein Lichtbild der Frau wird veröffentlicht.
In der Zeit zwischen 07:30 Uhr und 07:45 Uhr verließ die 58-Jährige am vergangenen Sonntag plötzlich ihre Wohnörtlichkeit. Sie dürfte mit einem Pkw der Marke Renault Captur in der Farbe Weiß/Beigemit dem behördlichen Kennzeichen GU-2FVO unterwegs sein. Da die Frau seither nicht mehr erreicht werden konnte, wurden umfassende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Beschreibung der Person
Die Abgängige wird wie folgt beschrieben:
Ermittlungen laufen in alle Richtungen
Aktuellen Erkenntnissen zufolge muss von einem Unfall oder einem Suizid ausgegangen werden. Hinweise auf ein Gewaltdelikt beziehungsweise Fremdverschulden liegen zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vor. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der Frau und ihrem Fahrzeug.
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Hausmannstätten unter der Telefonnummer: 059133/6139
Ein teils deutlich spürbares Erdbeben hat sich am Sonntag um 9:41 Uhr im Gebiet von Kindberg ereignet. Die Erdstöße wurden auch in Bruck verspürt.
Am Sonntag ereignete sich um 9:41 Uhr MESZ nördlich von Leoben ein Erdbeben der Magnitude 1,9. Die Herdtiefe lag bei neun Kilometern. Es wurde von der Bevölkerung im Gebiet des Epizentrums (Edelsdorf) deutlich verspürt. Gegenstände bewegten sich leicht und ein Grollen war zu hören. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten meint die Seismologin Mag. Rita Meurers von GeoSphere Austria.
Deutscher Staatsbürger drehte bei Mautstelle einfach um und fuhr Richtung Oberösterreich zurück
Aufmerksamkeit und einer beherzten Reaktion der beiden ASFINAG-Mitarbeiter Herta Turdo und Stefan Neudorfer ist es zu verdanken, dass es heute früh im Bosrucktunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist. Die beiden Mautaufsichtsorgane fuhren um 5 Uhr von Ardning in Richtung Bosrucktunnel, als ihnen auf der Gegenfahrbahn ein Pkw auffiel, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage in die falsche Richtung zum Tunnel fuhr. Sofort verständigten sie die Operatoren in der Verkehrsmanagementzentrale Ardning, die den Tunnel auf Rot schalteten und somit für alle weiteren Fahrzeuge sperrten. Neudorfer und Turdo hingegen fuhren rasch durch den Tunnel und gelangten über die Betriebsumkehr beim Nordportal in die zweite Tunnelröhre.
„Da haben wir das Licht des Geisterfahrers schon gesehen, wir sind am rechten Fahrbahnrand stehengeblieben, hatten Blaulicht und Folgetonhorn eingeschalten und zusätzlich den Lenker mit der Lichthupe gewarnt“, erzählt Neudorfer. Der Geisterfahrer fuhr an den ASFINAG-Mitarbeitern noch vorbei, hielt aber gleich danach doch noch an. Neudorfer und Turdo nahmen dem Mann, einem 57-jährigen deutschen Staatsbürger, daraufhin den Autoschlüssel ab, fuhren seinen Pkw mit seinem Einverständnis aus dem Tunnel und warteten dort auf die bereits alarmierte Autobahnpolizei aus Klaus.
Neudorfer: „Wir hatten natürlich ein mulmiges Gefühl dabei, aber wir werden auf solche Situationen ja auch gut vorbereitet und dann funktioniert man eben einfach und tut das Richtige.“
Als Grund für seine Geisterfahrt gab der Mann übrigens an, dass er mit seiner Bankomatkarte bei der Mautstation hätte zahlen wollen, diese aber nicht funktionierte und er daher zurückfahren wollte…
Ein Polizeidiensthund spürte kürzlich einen abgängigen 21-Jährigen in einem Waldstück auf. Der junge Mann war bereits leicht unterkühlt. Für den vierbeinigen Retter sowie seinen Diensthundeführer war dies einer der letzten großen Einsätze vor dem Ruhestand.
Gegen 15:45 Uhr stieg ein 21-jähriger psychisch Beeinträchtigter in Bruck an der Mur aus dem Fahrzeug seines Betreuers und lief plötzlich in Richtung eines bewaldeten Berghanges davon. Da der Mann seither als abgängig galt, wurde umgehend eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
An der Suche beteiligte sich auch die Polizeidiensthundeinspektion Leoben. Gruppeninspektor Christian Uran nahm gemeinsam mit seinem erfahrenen Diensthund „Max“ sofort die Suche im unwegsamen und steilen Waldgelände auf. Nachdem ein erster Durchgang nach etwa 45 Minuten vorerst negativ geblieben war, starteten die beiden einen zweiten Anlauf. Mit Erfolg: Dem Polizeihund gelang es, die Fährte des Abgängigen aufzunehmen. Gegen 18:30 Uhr spürte „Max“ den 21-Jährigen schließlich in einem Gebüsch neben einem Forstweg auf.
Der junge Mann war zum Zeitpunkt seiner Rettung bereits leicht unterkühlt, da die Dämmerung bereits eingesetzt hatte und die Außentemperaturen auf etwa -4 Grad gesunken waren. Die Einsatzkräfte brachten den Geretteten in Sicherheit.
Ein emotionaler Abschied in den Ruhestand
Für das eingespielte Team war dieser Erfolg ein besonderer Moment. Der Diensthund „Max“ ist bereits elf Jahre alt und wird mit Mai dieses Jahres seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. Auch sein Diensthundeführer, Gruppeninspektor Christian Uran, wird ihm im Laufe dieses Jahres in den Ruhestand folgen. Dieser erfolgreiche Einsatz bildet möglicherweise einen würdigen Abschluss für die langjährige gemeinsame Dienstzeit im Sinne der Sicherheit.
Der Fund einer Fliegerbombe im Langenwanger Ortsteil Schwöbing führte Donnerstagmittag zu umfassenden Sperrmaßnahmen und Evakuierungen. Die Bombe konnte entschärft werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 10:00 Uhr fand ein Baggerfahrer die Fliegerbombe bei Grabungsarbeiten in einer Schottergrube am Areal einer Baufirma. Der Fundort der rund 500 Kilogramm schweren Bombe aus dem zweiten Weltkrieg lag in unmittelbarer Nähe der ÖBB-Südbahnstrecke. Diese wurde umgehend gesperrt. Die Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag verordnete zudem ein Platzverbot.
Im Umkreis von 350 Metern wurden daraufhin etwa 30 Wohnobjekte sowie drei Firmensitze evakuiert. Für diesen Zwecke standen insgesamt rund 45 Einsatzkräfte des Bezirkspolizeikommandos Bruck Mürzzuschlag sowie Polizeischülerinnen und -schüler des Bildungszentrums (BZS) Graz im Einsatz. Sie hatten sich aufgrund einer Ausbildung zufällig in der Nähe befunden und unterstützten umgehend vor Ort.
Nachdem auch freie Flächen bis zu einem Umkreis von 700 Metern aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden durften, mussten für den Zeitraum der Entschärfung auch die naheliegende S6 (Semmering Schnellstraße), die L118 (Semmering Begleitstraße) sowie Gemeindestraßen vorübergehend gesperrt werden. Nach Einrichtung der Sperren konnte die Fliegerbombe vom Entschärfungsdienst (ESD) erfolgreich entschärft werden. Das Platzverbot wurde daraufhin um kurz vor 14:00 Uhr wieder aufhoben.