Sperre nach heutigem Lkw-Brand aufgehoben – wesentliche Sicherheitseinrichtungen stehen wieder zur Verfügung
Der Gleinalmtunnel ist nach umfangreichen Erstmaßnahmen nach dem heutigen Lkw-Brand wieder in beide Richtungen befahrbar. Die Sperre der Tunnelröhre in Richtung Süden wurde vor kurzem wieder aufgehoben. Die ASFINAG hat die wichtigsten Arbeiten an jenen Tunnel-Einrichtungen, die für einen sicheren Betrieb notwendig sind, soweit abgeschlossen, dass die Röhre für den Verkehr freigegeben werden kann. Bis sämtliche beim Brand beschädigte Einrichtungen wieder zu 100 Prozent hergestellt sind, gilt aus Sicherheitsgründen in der Tunnelröhre Richtung Süden eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Der Lkw wurde am frühen Nachmittag aus dem Tunnel abgeschleppt, die Arbeiten liefen bereits seit den Vormittagsstunden auf Hochtouren.
Keine schwerwiegenden bauliche Schäden nach Lkw-Brand – Reparaturen an elektrotechnischen Einrichtungen im Gang
Nach dem Lkw-Brand im Gleinalmtunnel heute in den frühen Morgenstunden haben sich die ASFINAG-Expertinnen und -Experten einen Überblick über die entstandenen Schäden verschafft. Die gute Nachricht: bis auf wenige Betonabplatzungen gab es im Bereich des Brandortes keine gröberen baulichen Schäden am Tunnel. Beim Feuer wurden jedoch elektrotechnische Einrichtungen wie Kabel, Beleuchtungen, Video-Infrastruktur und Brandmelde-Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen. Die ASFINAG beginnt umgehend mit den notwendigen Sanierungen. Die aktuellen Maßnahmen fokussieren sich auf jene Einrichtungen, die für einen sicheren Betrieb des Tunnels notwendig sind. Das bedeutet, dass voraussichtlich noch heute während des Tages die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden für den Verkehr gesperrt bleibt. Die Umleitung führt somit weiterhin über die S35. Die dezidierte Sperre ist abhängig von den jetzt notwendigen Sanierungsarbeiten, die aktuell mit Hochdruck im Gange sind.
Die Tunnelröhre in Richtung Norden konnte indes bereits gegen 8.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aktuell erfolgen die Abschlepparbeiten des Lkw sowie die ersten Aufräumarbeiten. Am Vormittag stellte sich die Verkehrslage trotz der Tunnelsperre als weitgehend ruhig dar. Bei Niklasdorf (S6) auf der Umleitungsstrecke gibt es jedoch einen Gegenverkehrs-Bereich aufgrund einer Baustelle – dort ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und eventuellen Wartezeiten zu rechnen.
Am 21.5.2026 fanden erstmalig in Judenburg die Landesvergleichswettkämpfe der Unterstufe im leichtathletischen Vierkampf (60m Sprint, Weitsprung, Vortex-Wurf, 5x80 m Staffel) statt.
Die punktebesten Schulen der Bezirkswettkämpfe der gesamten Steiermark qualifizierten sich für dieses Finale und kamen von Eibiswald bis Gröbming (die auch beide am Treppchen standen)! Die Leistungen waren sehr ambitioniert, wobei die Murtaler Schulen ihre Heimstärke beeindruckend unter Beweis stellen konnten. Bei optimalen Wetterbedingungen (warm, fast kein Wind) wuchsen die Teilnehmenden oft über sich hinaus.
Die Stimmung und Motivation waren von Anfang an sehr gut und erreichten bei den Staffelläufen den absoluten Höhepunkt. Bei der Siegerehrung, die von SQM Jörg Ladstätter von der Bildungsdirektion Murau – Murtal und Direktorin Ursula Schriefl von der Veranstalterschule BG Judenburg durchgeführt wurde, gab es Pokale und Medaillen für die drei Besten der beiden Jahrgänge von Burschen und Mädchen.
Ergebnisse der regionalen Schulen: Mannschaft:
1. Platz: BG Knittelfeld 4x!
2. Platz: BG Judenburg
3. Platz: MS Seckau
5. Platz: AG Seckau
6. Paltz: MS Seckau
7. Platz: MS Knittelfeld
8. Platz: SMS Murau
In der Einzelwertung gingen alle vier Siege ans Gymnasium Knittelfeld!
Der Ablauf war nahezu perfekt und die Zufriedenheit auch bei den nicht so erfolgreichen Teilnehmer*innen sehr groß.
Grundtenor: Wir freuen uns auf das nächste Mal und kommen gerne wieder zu euch!
Ein Dankeschön geht an Murelli für das Sponsoring der Veranstaltung.
Im dritten und letzten Teil des Workshops wurde es praktisch: Die drei 3. Klassen legten selbst Hand an und errichteten eine Trockensteinmauer als Trittsteinbiotop – ganz ohne Bindemittel, nur mit Steinen.
Diese naturnahe Struktur bietet wertvollen Lebensraum:
🐾 Wechselwarme Tiere wie Eidechsen können sich hier aufwärmen
🕷️ Spinnen und
🐝 Wildbienen finden Schutz in den kleinen, trockenen Zwischenräumen
Während eine Klasse an der Mauer arbeitete, beschäftigten sich die anderen parallel mit spannenden Programmpunkten:
🔬 Insektenbestimmung mit Florian Kohler von der Universität Graz
🌲 Waldexkursion im Klosterwald mit Förster Hans Liebfahrt
Das Regionalmanagement Murau Murtal unterstützt mit solchen Projekten aktiv die Biodiversität in der Region – durch Bewusstseinsbildung und die Schaffung von Trittsteinbiotopen als Musterprojekte.
💚 Ein starkes Zeichen für mehr Naturverbundenheit und Artenvielfalt in der Steiermark.
Die Gemeinden im Murau Murtal waren schon fleißig und haben bereits über 200.000 Bewegungsminuten gesammelt. Der Sieger-Gemeinde winken 5.000 € für lokale Bewegungsprojekte!
Aktuell am bewegtesten sind:
🥇 Hohentauern mit 40.141 Minuten
🥈 Neumarkt mit 23.060 Minuten
🥉 St. Peter am Kammersberg mit 17.550 Minuten
Für die anderen Gemeinden heißt das: Weiter fleißig Bewegungsminuten sammeln - es ist noch alles offen! 💪
Mit der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Murtal geht die TEC 7 Rallye-Staatsmeisterschaft in die vierte Runde des laufenden Jahres. Wie schon beim Auftakt bei der Jännerrallye in Freistadt, bei der Rebenland Rallye in Leutschach und der Lavanttal Rallye in Wolfsberg geht es auch diesmal um wichtige Punkte und Entscheidungen in fünf Meisterschaftskategorien.
TEC7 ORM – Der König fehlt, der Kronprinz hofft:
In der Paradedisziplin TEC7 ORM hat der sechsfache Staatsmeister Simon Wagner den Schlüssel zu seinem siebenten Championat in Folge nach drei Saisonsiegen bereits in der Hand. Aber das Tor in den „siebenten Himmel“ wird er in Judenburg sicher nicht aufstoßen. Denn das Team Hyundai Motorsport hat spontan entschieden, dass der oberösterreichische Toppilot und seine deutsche Copilotin Hanna Ostlender just am Murtaler Rallye-Wochenende bei der tschechischen Rally Hustopece starten müssen, um auch in Österreichs Nachbar-Land noch im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben. Somit könnte Wagners erster Verfolger Michael Lengauer die Chance nützen, um mit einem Sieg bei der ET König Judenburg Rallye 2026 den Rückstand auf den Gesamtleader zu verkürzen und so seine theoretische ORM-Titelchance aufrechtzuerhalten. Leichter gesagt als getan freilich, denn erstens hat Lengauer seinen Sitz im gewohnten Skoda Fabia gegen ein Cockpit in einem (noch) ungewohnten Citroen C3 Rally2 getauscht, und zweitens steht mit dem zweifachen Staatsmeister Hermann Neubauer ein weiterer absoluter Siegkandidat in Judenburg am Start.
Hermann Neubauer ist jedenfalls hochmotiviert: „Ich werde sicherlich versuchen, diesmal den Speed an der Spitze von Beginn an mitzugehen. Im letzten Jahr musste ich mich noch an den neuen Toyota Yaris gewöhnen, außerdem haben wir einige technische Neuheiten ausprobiert. Dieses Kapitel ist vorbei, daher kann ich mich voll aufs Fahren konzentrieren. Die Wunschvorstellung ist natürlich ein Sieg.“
Mit Luca Waldherr geht ein weiterer Podestkandidat in Judenburg ans Werk. Der Niederösterreicher lenkt seinen Erfolgsboliden, mit dem er 2024 seine Heimrallye in der Buckligen Welt gewinnen konnte – einen Citroen C3 Rally2.
Mit Raimund Baumschlager steht auch Österreichs Rekord-Staatsmeister am Start. Der Rosenauer ist nach einer Schulteroperation wieder fit. „Ich freue mich riesig auf die ET König Judenburg Rallye mit dem fantastischen Stadtkurs durch Judenburg. In den vergangenen Wochen habe ich große Fortschritte gemacht. Die Belastungen im Rallye-Boliden sind natürlich deutlich höher als im Straßenfahrzeug. Deshalb werden wir in den Tagen vor der Veranstaltung noch Tests einlegen. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, und Dr. Bernhard Stitz, der mich operiert hat, steht ja selbst bei der Rallye am Start – da hat er sicher den einen oder anderen Tipp parat, falls es im Cockpit doch noch irgendwo zwickt.“
FAZ-Hausherr Peter Hopf geht nicht nur mit seinem Ford Festa Rally2 ins Rennen, sondern auch mit dem berühmten Heimvorteil, doch er warnt sich selbst: „Das ist so eine gefährliche Sache, man glaubt alle Streckenabschnitte genau zu kennen, fährt dadurch etwas schneller und bekommt so manchmal gröbere Schwierigkeiten. Als Mitveranstalter und Fahrer ist man natürlich doppelt gefordert, ich habe aber eine gute Mannschaft hinter mir, die in der Organisation tätig ist, daher kann ich mich sehr gut aufs Fahren konzentrieren. Mein Ziel ist Top-ten-Platz in der Gesamtwertung.“
Diesen oder weit mehr strebt wohl auch Kris Rosenberger an. Der ehemalige Staatsmeister holte sich kürzlich mit einem zweiten Platz bei der Historic Akropolis Rallye hinter dem dreifachen finnischen Vizeweltmeister und aktuellen Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala Selbstvertrauen. Allerdings tauscht Rosenberger in Judenburg seinen Subaru Impreza GT Turbo gegen einen in der ORM konkurrenzfähigen Rally2-Boliden.
TEC7 ORM 2 – Kein Millimeter Platz zwischen den Konkurrenten:
In der Klasse der zweitstärksten Allrad-Boliden regiert die Ausgeglichenheit, was die Dramatik bei jeder Rallye nach oben schraubt. Der Grund liegt nicht nur an den wieselflinken R3-Autos bzw. den hier auch zugelassenen bärenstarken Prototypen, sondern vor allem auch an der Klasse der drinsitzenden Piloten. Diese tragen durchaus bekannte Namen. So sieht sich der Meisterschaftsführende Günther Knobloch einer prominenten Verfolgerschar ausgesetzt.
Ein 22-Jähriger kletterte Montagvormittag in Oberaich auf einen abgestellten ÖBB-Güterwaggon. Dabei dürfte er in den Stromkreis der Oberleitung geraten sein und wurde lebensbedrohlich verletzt.
Gegen 10:50 Uhr dürfte der 22-jährige amerikanische Staatsbürger aus derzeit unbekannten Gründen auf einen Güterwaggon, beladen mit Kartonagen, geklettert sein. Der Mann geriet zu nahe an die stromführende Oberleitung und erlitt einen elektrischen Schlag. Dabei fing die Kleidung des 22-Jährigen Feuer und dieses setzte in weiterer Folge die Kartonagen und den Waggon in Brand. Zeugen des Vorfalls bemerkten den Brand und verständigten die Einsatzkräfte. Nach Freigabe durch die Fahrdienstleitung wurde der 22-Jährige vom Waggon gerettet und vom Notarzt und dem ÖRK erstversorgt. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen. Die Feuerwehren Bruck an der Mur und Oberaich übernahmen die Löscharbeiten, die mehrere Stunden andauerten. In dieser Zeit war der Bahnverkehr eingestellt. Weitere Erhebungen sind am Laufen.
Eine heftige Unwetterfront zog am Sonntag über den Tierpark „Wilder Berg“ in Mautern. Heftige Sturmböen und Starkregen sorgten dafür dass zwischen 14 und 15 Uhr insgesamt 387 Besucher evakuiert werden mussten
Die Besucher wurden durch die eingesetzten Feuerwehren, vom Roten Kreuz und der Polizei in das Tal in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.
"Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte sowie der zuständigen Behörden hat hervorragend funktioniert.“ wie Rotkreuz-Einsatzleiter Georg Krempl betont.
Am Donnerstag kam es gegen 17:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen bei der Puchfeld-Kreuzung in Scheifling.
Gegen 17:30 kollidierte im Gemeindegebiet von Spielberg ein Fahrzeug mit einem Brückengeländer.
Zwei PKW waren in einen Verkehrsunfall bei der Puchfeld-Kreuzung in Scheifling verwickelt. Die FF Scheifling rückte mit 16 Mann zur Einsatzstelle aus. Unter der Einsatzleitung von HBI David Leitner.
wurden Unfallfahrzeuge von der Straße entfernt und die ausgelaufenen Betriebsmittel gebunden. Zusätzlich standen zwei Polizeistreifen, das Rote Kreuz, welche eine verletzte Person ins Krankenhaus brachte, sowie die Straßenverwaltung zur Verkehrsregelung im Einsatz.
Gegen 17:30 Uhr kam im Gemeindegebiet von Spielberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW-Lenker mit einem Brückengeländer kollidierte.
Insgesamt 32 Kräfte der Feuerwehren Spielberg und Sachendorf sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Polizei waren vor Ort. Während das Rote Kreuz den Lenker medizinisch betreute, sicherten die Feuerwehren gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher.
Anschließend reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn, sodass die Straße nach kurzer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Gerald Stengg von der Feuerwehr Spielberg.
Bei einem Verkehrsunfall Montagnachmittag wurden in Schöder zwei 60-Jährige schwer verletzt.
Gegen 14:30 Uhr lenkte eine 39-Jährige aus dem Bezirk Murau ihren Pkw auf der L704 vom Kreuzungsbereich mit der L501 weg in Richtung Sölkpass. Hinter ihr fuhr ein 60-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk Linz-Land (OÖ), als seine Sozia fungierte eine 60-Jährige ebenfalls aus dem Bezirk Linz-Land.
Die 39-Jährige wollte mit ihrem Pkw auf den Parkplatz des Friedhofes links einbiegen und hatte ihren Angaben zufolge bereits den Blinker betätigt. Im selben Moment setzte der Motorradfahrer zum Überholen an, sodass es in weiterer Folge zu einem seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge und zum Sturz kam.
Das Motorrad schlitterte über den Parkplatz, durchbrach den Eingangsbereich des Friedhofes und kam schlussendlich an einer Grabeinfassung zum Stillstand. Die beiden Personen am Motorrad wurden gegen die im Eingangsbereich befindliche Friedhofsmauer geschleudert. Der Motorradlenker wurde nach der Erstversorgung (ÖRK u Notarzt) vom C17 in das LKH Klagenfurt geflogen. Seine Sozia wurde in das LKH Tamsweg eingeliefert, die Pkw-Lenkerin blieb unverletzt.
Anerkennung der Leistungen am Tag der Führungskräfte
67 Unteroffiziere des Bundesheeres aus der Steiermark wurden von der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark in das Korps aufgenommen. Sie erhielten über Handschlag des Präsidenten Andreas Matausch eine besondere Münze - dem Nachwuchs wird damit das Leitbild des Korps in ihre Hände gelegt.
Unteroffiziere tragen als Führungskräfte des Heeres eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind Ausbilder und Kommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland. Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner würdigten die erbrachten Leistungen am Tag der Führungskräfte.
Aufgrund der Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark werden Unteroffiziere nach der erfolgreichen Ausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie dem Landeshauptmann und Militärkommandanten in der Steiermark vorgestellt.
Aktuell lesen Gunilla Plank und Gundi Jungmeier von den murauerInnen Texte unter dem Titel „Scheiß di nix“ (auch als Buch erhältlich).
„Scheiß di nix“ ist irgendetwas zwischen feministischer Rage, Hoffnung und beißendem Witz, entsprungen aus einer Region der Steiermark, die von Bäumen und traditionellen Rollenbildern geprägt ist und wenig Spielraum für Abweichungen lässt. Außer man schafft ihn selbst – wie die murauerInnen zum Beispiel ...
Hinter murauerInnen steckt ein regionales Frauennetzwerk. Alle Episoden gehen auf echte Erfahrungen oder tagesaktuelle Ereignisse zurück, die gemeinsam diskutiert und analysiert werden, bevor sie sich zu einer Geschichte formen.
Die gute Nachricht: murauerInnen kann man auch für Events buchen.
Wer sollte einen „feministischen Hausbesuch“ buchen?
Der erste Auftritt ist beim Literaturfestival Neumarkt 2026 am 13. Mai über die Bühne gegangen. Im Publikum gab es schallendes Gelächter, aber auch das eine oder andere nachdenkliche Gesicht.
Das Festival – ein Event des Kulturreferats der Marktgemeinde Neumarkt – wurde von der Autorin Isabella Krainer kuratiert und organisiert.
Nächster Termin mit den murauerInnen:
2. Juli 2026, 19:00 Uhr, Fenco & Friends, Graz (eine Veranstaltung der GKP Steiermark)
Nähere Infos, Kontakt und Buchung: https://murau.life/event/
Styrian Summer Art setzt in diesem Jahr neue Impulse und verbindet Tradition und Moderne, Regionalität und Internationalität sowie altes Handwerk und zeitgenössische Kunst.
Besonderes Highlight für Kunstbegeisterte, die gern selbst Hand anlegen, sind die hochkarätigen Kunstworkshops mit renommierten Referent:innen: Workshops - Infos und Buchungen
Pöllauer Tal, Oststeiermark: Inmitten der großartigen landschaftlichen Kulisse des Pöllauer Tals geht es beim Styrian Summer Art wieder um künstlerische Begegnung, gesellschaftlichen Dialog und kreative Entfaltung. Unter dem Leitmotiv „Kunst verbindet: Tradition, Moderne und Teilhabe“ wird angesichts globaler Unsicherheiten dem gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort besondere Aufmerksamkeit zuteil. Willkommen sind alle Interessierten – unabhängig von sozialer Herkunft, Bildungsgrad oder Geschlecht. Sie erkunden die Gemeinsamkeiten zwischen Tradition und Moderne, Einheimischen und Gästen sowie regionalen und internationalen Initiativen und schaffen neue Verbindungen. Speziell Frauen finden geschützte Räume für ihre künstlerische Entfaltung.
Tradition und Moderne sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille.
In der Workshopreihe „Brücken bauen – Traditionelle Handwerkskunst neu interpretiert“ werden Techniken wie Holzschnitzerei, Blaudruck, Schmiedekunst und Weberei aufgegriffen und zeitgemäß weiterentwickelt.
Durch literarische Projekte wie „Generationen im Dialog“ wird kulturelles Wissen zwischen Jung und Alt ausgetauscht. Mithilfe von Oral-History-Methoden entstehen neue künstlerische Arbeiten – von Texten über Audioprojekte bis hin zu digitalen Formaten wie Augmented Reality. So wird das kulturelle Gedächtnis der Region bewahrt und zugleich innovativ weitergedacht.
Das farben.formen.festival bildet den Programmhöhepunkt des Jahres. Vom 26. Juni bis 26. Juli finden im Naturpark Pöllauer Tal über 30 Workshops statt – von Bildender Kunst, Literatur, Fotografie, Film über Handwerk und Schauspiel bis hin zu Neuen Medien. In kleinen Gruppen arbeiten die Teilnehmer:innen intensiv mit professionellen Künstler:innen zusammen.
Durch Performances, Konzerte und Lesungen an öffentlichen Orten entstehen spontane Begegnungen mit Kunst im Alltag.
Die Art Machine – ein umgebauter Zigarettenautomat – am Hauptplatz in Pöllau bietet rund um die Uhr originale Miniaturkunstwerke regionaler und internationaler Künstler:innen zu einem erschwinglichen Preis. So wird zeitgenössische Kunst für alle zugänglich.
->>> Mehr über die Art Machine
Eintauchen statt betrachten – eine bewusste und entschleunigte Auseinandersetzung mit Kunst bieten moderierte Gesprächsrunden. Künstler:innen und Publikum diskutieren über Werke, Techniken und dahinterliegende gesellschaftliche Themen.
Kunst und Kultur – ob regional oder international, ob professionell oder ehrenamtlich – sind nicht naturgegeben, sondern brauchen geeignete Rahmenbedingungen und Zuwendung. Durch Kooperationen im Alpe-Adria-Raum und in Skandinavien ist Styrian Summer Art in einem ständigen Austausch in Sachen regionaler Kunstpraxis. Internationale Exkursionen, Netzwerkveranstaltungen und Austauschprogramme ermöglichen neue Impulse für die regionale Kulturszene.
Nachhaltigkeit und Regionalität sind nicht nur künstlerische Schwerpunkte, sondern gelebte Praxis. Als zertifiziertes Green Event setzt Styrian Summer Art auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Kooperationen mit lokalen Betrieben, die Nutzung bestehender Infrastruktur sowie ehrenamtliches Engagement stärken die regionale Verankerung.
Hinter dem Projekt steht die Initiatorin und Organisatorin Michaela Zingerle mit ihrem Team, die Styrian Summer Art bereits 2005 gemeinsam mit Eftichia Schlamadinger ins Leben gerufen hat.
Kunstworkshops, Malreisen und Exkursionen mit Künstlerinnen und Künstlern an ausgewählten Orten
Bei einem Verkehrsunfall Montagabend in Krakauhintermühlen wurde ein 65-jähriger Radfahrer von einem Pkw erfasst und getötet.
Der 65-Jährige aus dem Bezirk Murau hielt sich mit dem späteren Unfalllenker in einem Wohnhaus auf. Gegen 23:00 Uhr verließ er das Haus und fuhr mit seinem E-Bike in die Richtung seines Wohnortes los. Kurze Zeit später verließ auch der 36-jährige spätere Unfalllenker, wohnhaft im Bezirk Murau, dieses Haus und fuhr mit seinem Pkw in dieselbe Richtung wie der 65-Jährige.
Auf der L522 im Ortsteil Krakauhintermühlen kam es gegen 23:20 Uhr zu einer Kollision zwischen dem E-Bike und dem nachfolgenden Pkw. Der Pkw-Lenker begann nach dem Zusammenstoß und dem Stehenbleiben mit der Suche nach dem 65-Jährigen und konnte ihn finden. Zudem setzte er einen Rettungsnotruf ab.
Nach dem Eintreffen von Rettung, zwei First Responder sowie in weiterer Folge eines Notarztes wurde das Unfallopfer medizinisch betreut, alle Reanimationsversuche blieben jedoch erfolglos. Die Staatsanwaltschaft Leoben ordnete eine Obduktion der Leiche an.
Ein Alkotest beim Pkw-Lenker ergab eine schwere Alkoholisierung, dem Mann wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen. Der 36-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Tamsweg eingeliefert. Er wird wegen fahrlässiger Tötung an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt werden.
Die Angehörigen des 65-Jährigen wurden bei der Überbringung der Todesnachricht vom Kriseninterventionsteam betreut.
Ein 32-jähriger Arbeiter stürzte Samstagabend in einen Serviceschacht und erlitt dabei schwere Verletzungen. Der Mann wurde ins Krankenhaus geflogen.
Gegen 19:45 Uhr war ein 32-jähriger rumänischer Facharbeiter bei einer Wohnhausbaustelle in Murau im Innenbereich eines Rohbaus mit Arbeiten beschäftigt. Aufgrund von Regenfällen sowie des undichten Daches war ein bereits verlegter Parkettboden nass geworden. Der Arbeiter brachte daher eine Schutzfolie auf dem Boden an, um diesen abzudecken. Vor dem Betreten des mit Baufolie ausgelegten Bereiches zog der Mann im Freien seine Schuhe aus und betrat den Boden lediglich mit Socken.
Dabei dürfte er auf der nassen Folie ausgerutscht und in weiterer Folge in einen daneben befindlichen, rund fünf Meter tiefen ungesicherten Serviceschacht einer Hackschnitzelheizung gestürzt sein.
Der Unfall wurde von einem Arbeitskollegen beobachtet, welcher umgehend die Rettungskette in Gang setzte. Der 32-Jährige erlitt beim Sturz mehrere Brüche am rechten Bein sowie Verletzungen im Kopfbereich.
Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Verletzte vom Rettungshubschrauber C14 in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Die Feuerwehr Murau führte die Bergung des Mannes mittels Seil, Bergetrage und Leiter durch.
Mittwochnacht entzog sich ein alkoholisierter 35-jähriger Pkw-Lenker einer Anhaltung in Sankt Lambrecht und flüchtete. Er kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Beim Fluchtversuch erlitt er leichte Verletzungen.
Eine Polizeistreife wollte gegen 22:15 Uhr im Ortsgebiet von St. Lambrecht einen 35-jährigen Pkw-Lenker aus dem Bezirk Murau kontrollieren. Mittels Anhaltestab gaben sie ihm ein eindeutiges Anhaltezeichen. Dies missachtete er und flüchtete. Daraufhin nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. Der 35-Jährige fuhr anschließend auf der L 502, durch das Ortsgebiet von Lassnitz bis nach Murau. Bei der etwa 14 Kilometer langen Fahrt fuhr er mit weit überhöhten Geschwindigkeiten auf der Freilandstraße sowie im Ortsgebiet und missachtete das Rotlicht einer Ampel. In Murau bog er dann auf die Frauenalpenstraße ein. Nach etwa drei Kilometern verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Danach sprang er aus dem total beschädigten Fahrzeug und wollte flüchten. Polizisten hinderten ihn daran. Beim Fluchtversuch erlitt er leichte Verletzungen.
Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung. Er gab an, dass er etwas getrunken hätte und seit längerer Zeit keinen Führerschein mehr besitze. Er wird angezeigt.
13 Ankerwände zwischen St. Michael und Übelbach werden in Etappen bis 2029 saniert
Um die Autobahn vor Hangrutschungen zu schützen, wurden beim Bau der A 9 Pyhrnautobahn vor allem im Abschnitt zwischen St, Michael und Deutschfeistritz so genannte Ankerwände errichtet. Diese Betonkonstruktionen, die einen Hang durch Anker, also „Felsnägel“, sichern, sind mittlerweile bereits mehr als 45 Jahre alt. 13 dieser Ankerwände werden nun in mehreren Etappen bis 2029 saniert, der Start erfolgt diese Woche mit drei Ankerwänden nördlich von Übelbach auf der Richtungsfahrbahn Norden/Voralpenkreuz. Die Einschränkungen für den Verkehr sind dabei minimal, der Pannenstreifen und der erste Fahrstreifen müssen zur Sicherheit der Bauarbeiter gesperrt werden, zwei Fahrstreifen bleiben somit aber immer befahrbar. Diese erste Phase der Arbeiten dauert bis März 2027. Bis Juni 2029 werden dann schrittweise alle weiteren Ankerwände saniert, wobei zusätzlich zur Betonsanierung auch die Anker (Felsnägel) erneuert werden und im Bereich von zwei Ankerwänden auch Steinschlag-Schutznetze errichtet werden.
Die Gesamtinvestition in die Sicherung dieser wichtigen Stützkonstruktionen beträgt knapp 27 Millionen Euro.
Der österreichische Flüssiggaslieferant FLAGA informiert vorsorglich über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung bestimmter Flüssiggasflaschen (Propangas), da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei einzelnen Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge vorliegt.
Sollte eine solche Flasche sehr hohen Temperaturen (Campingurlaub o.ä.) ausgesetzt werden, reagiert das eingebaute Sicherheitsventil bestimmungsgemäß und lässt kontrolliert eine geringe Menge Gas ab. Um jegliches Risiko – insbesondere die Ansammlung von Gas in geschlossenen Räumen – von vornherein auszuschließen, hat sich FLAGA zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen.
Diese Mitteilung betrifft nur Kunden, auf die alle folgenden Punkte zutreffen:
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Ihre Flasche bereits länger als 30 Minuten an einem Gasgerät betrieben haben, ist eine mögliche Überfüllung bereits abgebaut. Sie können die Flasche bedenkenlos wie gewohnt weiterverwenden.
Bei potenziell betroffenen Flaschen sollten folgende einfache Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden:
Sicherheit hat für FLAGA oberste Priorität
Wir haben nach den ersten Hinweisen sofort umfassende Überprüfungen in unseren Lagern durchgeführt. Dennoch überlassen wir bei der Sicherheit unserer Produkte nichts dem Zufall und setzen alles daran, eventuell betroffene Flaschen auszutauschen.
Über Flaga Österreich:
FLAGA, mit Sitz in Wien, versorgt seine Kunden seit mehr als 75 Jahren mit hochqualitativen Flüssiggasprodukten.. Zur Produktpalette gehören Tankgas, Flaschengas sowie Autogas.
Nähere Infos dazu finden Sie unter flaga.at.
Bei den „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 24.03.2028 wurde eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Aus diesem Grund ruft SPAR vorsorglich die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem obigen Mindesthaltbarkeitsdatum zurück. Die betroffene Ware mit dem MHD 24.03.2028 wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem MHD 24.03.2028 nicht zu konsumieren. Alle anderen S-BUDGET-Produkte beziehungsweise Ei-Tagliatelle anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren."
Die Feuerwehr Neumarkt wurde am Donnerstag zu einem Verkehrsunfall auf der B317, im Bereich der Hammerlklamm, alarmiert.
Der Unfall ereignete sich zwischen einem PKW und einem Motorrad. Die Feuerwehr Neumarkt rückte mit MTF-A, HLF3 und LKW-A zum Einsatzort aus. Die Feuerwehr Neumarkt sicherte die Unfallstelle und unterstützte das Rote Kreuz bei der Versorgung des verletzten Biker. Dieser wurde von der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert.
Änderungen für E-Scooter und E-Bikes, Erlaubnis von Kamerakontrollen, neue Regeln für E-Mopeds erst ab Herbst.E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt.
Die 36. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) bringt etliche Änderungen:
Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes. Automatisierte Zufahrtskontrollen in Fahrverbots- und verkehrsberuhigten Zonen: ab 1. Mai 2026
Führerscheinrecht mit verschärften Maßnahmen gegen Prüfungsbetrug: ab 1. September 2026
Neue Regeln für E-Mopeds: ab 1. Oktober 2026
Ziel der StVO-Novelle ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die zunehmende Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel zu reagieren. Der ÖAMTC informiert über die wichtigsten Änderungen und was Verkehrsteilnehmer ab sofort beachten müssen.
E-Scooter:
Beleuchtung, Reflektoren, Blinker, Hupe und Helmpflicht bis 16 Jahre verpflichtend
Mit 1. Mai 2026 werden E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt. Sie müssen dann folgende Ausstattungen haben: eine Bremse, Hupe/Klingel, zwei weiße Rückstrahler/-folien nach vorne, zwei rote Rückstrahler/-folien nach hinten, zwei gelbe Rückstrahler/-folien zur Seite, einen gelben Blinker am Ende jedes Lenkergriffs. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht sind zudem ein weißes ruhendes Vorderlicht und ein rotes Rücklicht vorgeschrieben, letzteres darf auch blinken. Die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker wird auf 0,5 gesenkt. Unter 16 Jahren gilt künftig eine Helmpflicht. Zudem regelt die Novelle ausdrücklich, dass ausnahmslos nur eine Person auf einem E-Scooter fahren darf und keine Güter, etwa an der Lenkstange, transportiert werden dürfen. E-Scooter dürfen überall dort fahren, wo Radverkehr erlaubt ist.
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passanten, Rad- oder Motorradfahrer gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Bikes:
Auch für E-Bikes tritt mit 1. Mai 2026 eine erweiterte Helmpflicht in Kraft - sie gilt für Lenker bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.
Kamerakontrollen erlaubt:
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passant:innen, Rad- oder Motorradfahrende gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Mopeds ab Oktober - Zeit aktiv zur Umstellung nutzen:
Die größte Systemänderung betrifft sogenannte E-Mopeds: Ab 1. Oktober 2026 stuft die Novelle diese Fahrzeuge - oft von Lieferdiensten genutzt - als Kraftfahrzeuge ein. Sie dürfen dann nicht mehr auf Radwegen fahren und unterliegen einer vollständigen Zulassungs-, Versicherungs-, Führerschein- und Sturzhelmpflicht. "Das spätere Inkrafttreten dieser Neuerung gibt Betroffenen die Möglichkeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Wenn sie ihre Fahrzeuge weiter nutzen wollen, brauchen die Lenker einen Führerschein. Zudem müssen die Fahrzeuge zugelassen und versichert werden", erklärt Wolf. Inwiefern das in der Praxis möglich ist, wird sich erst zeigen.
Cyberkriminelle verschlüsseln persönliche Daten und fordern anschließend Lösegeld von ihren Opfern. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei verdächtigen E-Mails, Links und Dateianhängen.
In den vergangenen Tagen wurden der Polizei bislang zwei Fälle aus der Südsteiermark angezeigt, bei denen Weinbaubetriebe Opfer von Cyberkriminellen wurden. Bei derartigen Angriffen gelangen Täter meist über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads auf Computer oder mobile Geräte. Anschließend werden persönliche Daten verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld gefordert. In vielen Fällen kommt es trotz Zahlung zu keiner Wiederherstellung der Daten.
Die Polizei empfiehlt daher:
Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, wird geraten, das betroffene Gerät sofort vom Internet zu trennen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere ältere Personen und Unternehmen über die Gefahren von Cyberkriminalität zu informieren und wachsam zu bleiben.
Funkamateure üben die Kommunikation, wenn nichts mehr geht
Bei Ausfall der Stromversorgung oder des digitalen Nervensystems „Internet“ steht die öffentliche Kommunikation still. Am 1. Mai 2026 von 7 Uhr bis 19 Uhr üben die Funkamateure die österreichweite Kommunikation über Kurzwelle und QO-100-Satellit. In der Ergänzung staatlicher Stellen durch die ehrenamtliche Expertise wird heuer die Funkpeilung eines Störsignals auf Kurzwelle geübt. Die Störsignale werden von den Funkamateuren lokalisiert und die Richtung wird bestimmt. Diese Informationen werden dann übertragen. Die gesammelten Logdateien der Funkverbindungen geben Rückschluss auf die Fähigkeit der einzelnen Länder, untereinander und mit der Bevölkerung zu kommunizieren.
Ein Kommunikationsnetzwerk, auch wenn der Strom ausfällt
„Selbstheilende Netzwerke“ bestehend aus verteilten Nachrichtenpunkten mit strukturierter Erfassung von Daten sind essenziell, um die Anforderungen an Resilienz in der Nachrichtentechnik im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Die energieautarken VHF- und UHF-Relaisstationen für die regionale Sprachübertragung bilden mit der überregionalen Kurzwellenkommunikation ein österreichweites Sprachnetz. Zusammen mit dem notstromversorgten digitalen Backbone HAMNET, dem digitalen Kurzwellen PACTOR-System und geostationären Satelliten QO-100 haben die Amateurfunkstellen eine Sprach- und Datenkommunikationsebene, wenn nichts mehr geht.
Neue Herausforderungen brauchen innovative Herangehensweise
Die linearen Verbindungen der bisherigen Behördenkommunikation kommen bei Blackout bzw. Kommunikationsausfall an ihre Leistungsgrenze. Die Funkamateure bieten mit ihrer Vernetzung innerhalb der Gesellschaft neue und innovative Kommunikationswege im Katastrophenschutz. In den Übungen der Funkamateure mit stochastischen Kommunikationspunkten entsteht ein leistungsfähiges neuronales Kommunikationsnetz, welches mit unterschiedlichen Übertragungswegen und Betriebsarten – Kurzwelle, VHF, UHF und Satellit / digital und analog / Sprache und Daten – ein Ziel verfolgt: die Nachrichten erfolgreich zu übermitteln.
Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.
Wie kürzlich berichtet, führte die steirische Polizei eine Schwerpunktwoche „Geschwindigkeit“ durch. Mehrere Tausend Übertretungen mussten geahndet werden.
Die Ergebnisse der Schwerpunktwoche vom 20. bis 26. April 2026 zeigen, dass derartige Überwachungsmaßnahmen sinnvoll sind. In dieser Woche mussten über 6.000 Geschwindigkeitsübertretungen geahndet werden. Davon wurde in rund 4.400 Fällen eine Anzeige an die jeweilige Verwaltungsstrafbehörde erstattet und rund 1.600 Übertretungen wurden per Organmandat geahndet.
Weiters wurden bei dieser mit den Bezirks- und Stadtpolizeikommanden koordinierten Schwerpunktaktion rund 2.300 Alkoholüberprüfungen mittels Vortestgerät durchgeführt, die in Summe zu 12 Anzeigen an die Strafbehörden führten.
Darüber hinaus wurden über 90 Fahrzeuglenker beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ertappt.
Die bei den Verkehrskontrollen ebenso vorgenommenen Fahrzeugüberprüfungen führten zu insgesamt 11 Kennzeichenabnahmen aufgrund technischer Mängel.
Der Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Kurt Lassnig, meinte zu diesen Ergebnissen: „Die Zahlen führen eindrücklich vor Augen, dass derartige koordinierte Schwerpunktaktionen absolut wichtig sind. Die steirische Polizei wird auch in Zukunft solche Aktionen durchführen. Durch Erhöhung des Kontrolldrucks kann die Verkehrssicherheit gesteigert werden.“
Eine sehr überschaubare Zuschaueranzahl jubelte am Red Bull Ring Samstag zum österreichischen Doppelsieg. Am Sonntag holte sich Maro Engel vor Marco Wittmann und Lucas Auer den Sieg. Für das heimische GRT Grasser Racing Team ein sehr ernüchternder Start mit dem neuen Lamborghini.
Historischer Moment am Samstag auf dem Red Bull Ring: Die DTM erlebt erstmals einen Doppelsieg zweier österreichischer Fahrer und das ausgerechnet beim Heimspiel in Spielberg. Thomas Preining sichert sich den Sieg beim Saisonauftakt und schreibt damit Geschichte. Hinter ihm komplettiert Lucas Auer den Sensationserfolg mit Platz zwei. Ein Doppelsieg für Rot-Weiß-Rot, ein Novum in der langen Historie der Tourenwagen-Serie.
Nur auf Rang 13 Bortolotti – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +6.753 und 16. Paul – GRT Grasser Racing Team – Lamborghini +7.563
Der Rennsonntag:
In einem fairen und sauberen Rennen wirft BMW den sicher geglaubten Sieg im zweiten Rennen weg und Maro Engel sagt danke. Der Mercedes-Pilot schlägt nach dem Boxenstopp-Pech vom Samstag eindrucksvoll zurück und sichert sich den Sieg am Sonntag. Dabei war die Ausgangslage eigentlich klar: Kelvin van der Linde startete von der Pole und kontrollierte das Rennen zunächst an der Spitze. Doch dann der Wendepunkt: Während die Konkurrenz früh an die Box kam, reagierte BMW zu spät. Der Undercut funktionierte perfekt, Engel und auch Teamkollege Marco Wittmann zogen vorbei. An der Spitze ließ sich Engel diese Gelegenheit nicht mehr nehmen. Nach dem Chaos vom Samstag mit dem verpatzten Boxenstopp zeigte sein Team diesmal eine fehlerfreie Leistung.
Für Grasser ist auch dieses Rennen eine Nullnummer. Der Teamchef Gottfried Grasser meinte zuvor schon: „Die Challenge ist größer als erwartet, weil wir es uns vom Grundkonzept her einfach vorgestellt haben. Es ist ein Prozess in dem wir permanent dazulernen. Inzwischen ist es sogar nicht mehr ganz auszuschließen, während der laufenden Saison wieder auf den „Alten“ umzusteigen. Eine längere Entwicklungsphase hätte dem Temerario gut getan."
Mirko Bortolotti, der DTM-Champion von 2024: "Ich bin extrem enttäuscht mit der Gesamtsituation. Der Abstand nach vorne ist gigantisch.“
Der Sonntag in Zahlen:
Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Neumarkt zu einem Brand im Ortsteil St. Marein alarmiert.
Im Nahbereich des ÖBB Gleiskörpers fing die Böschung Feuer und auf Grund der immer wieder aufkommenden Windböen, breitete sich dieses rasch aus.
Dank des schnellen Eingreifens mit Feuerpatschen, Löschrucksäcken und C-Strahlrohren konnten der Brand aber rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Eingesetzt waren die FF Neumarkt mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften sowie die Polizei und der zuständige ÖBB-Einsatzleiter.
Am 20. April 2026 startet die Polizei in der Steiermark eine landesweite Verkehrsschwerpunktwoche, in der vor allem auf die Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr eingegangen wird.
Die Unfallstatistik für 2025 belegt eindeutig: 5.605 Personenschadenunfälle, bei denen 68 Personen getötet, 1.339 Personen schwere und 5.656 leichte Verletzungen erlitten hatten, waren zu verzeichnen. Die Hauptunfallursachen nach der Verkehrsunfallstatistik sind Unachtsamkeit/Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie zu geringer Sicherheitsabstand.
Die Landespolizeidirektion Steiermark, Landesverkehrsabteilung, führt in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Bezirkspolizeikommanden in der Zeit von 20. bis 26. April 2026 eine koordinierte landesweite Schwerpunktaktion durch. Dazu werden von allen involvierten Polizeidienststellen intensive Überwachungstätigkeiten – vor allem in Bezug auf Geschwindigkeit – vorgenommen.
Über die Osterfeiertage war das ASKÖ-Sportcenter in Graz Schauplatz des EULEVOTO (EUropean LEsbian VOlleyball TOurnament). Dabei handelt es sich um ein Volleyballturnier für Frauen* und FLINTAs, an dem Spielerinnen* aller Alters- und Könnensstufen teilnehmen. Es wurde 1989 ins Leben gerufen und fand u. a. bereits in Berlin, Amsterdam, Brüssel, London, Kopenhagen, Riga, Barcelona, Reykjavík, Paris und Wien statt.
Organisiert wurde das Turnier von den Vereinen „VC BallAS Athene“ aus Graz und „Vienna’s Queer Melange“ aus Wien. Es handelt sich um die größte queere Sportveranstaltung der Steiermark und vermutlich auch um die größte steirische Sportveranstaltung, die ausschließlich von Frauen* organisiert und getragen wird. Das ist deswegen bemerkenswert, weil es im Bereich des Ballsports kaum reine Frauenvereine* gibt. Die meisten Clubs sind männerdominiert bzw. in ihrer Tradition männlich geprägt. Beim EULEVOTO sind nicht nur die Aktiven weiblich*, sondern auch die Coaches, Schiedsrichterinnen*, Organisatorinnen* usw.
Ursprünglich hatten die Verantwortlichen mit rund 20 Gruppen gerechnet, schließlich trafen 32 Teams bzw. 250 Gäste in Graz ein. Sie waren aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Griechenland und Österreich angereist. Nach der Registrierung und dem geselligen Get-Together am Freitagabend in der Eschenlaube ging es bei den Wettkämpfen im ASKÖ-Sportcenter am Samstag und Sonntag hart, aber fair zur Sache. Gespielt wurde auf sechs Feldern und in vier Könnensstufen – von Profi- bis Hobby-Niveau.
Im spannenden Finale der Gruppe A gingen am Sonntagnachmittag „Raise the Roof“ aus Köln gegen die „Grazhoppers“ aus Paris als Siegerinnen* hervor. Das Team des VC BallAS Athene erreichte in der Gruppe B- den ersten Platz für die Gastgeberinnen. Die Vienna’s Queer Melange landete in der Gruppe B+ auf dem zweiten Platz. „Go for Fun“ aus Kassel mit Grazer Legionärinnen* entschied das Finale der Gruppe C für sich.
Beim anschließenden Clubbing im Club Kottulinsky heizten DJ Duchesse Bleue aus Bordeaux und die DJs Pony M und Sarah von den Grrrls aus Graz den Gästen noch einmal so richtig ein, und es wurde ausgiebig gemeinsam gefeiert.
Viel Lob gab es auch für die Stadt Graz als attraktive Reisedestination, die top ausgestattete Sportstätte und die Verpflegung im Restaurant Rudolf. Dank der umsichtigen Organisation, der steirischen Gastfreundlichkeit und der Unterstützung durch Ehrenamtliche ging das EULEVOTO nicht nur reibungslos und unfallfrei über die Bühne, sondern wurde zu einem fröhlichen Sportfest, das allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Fotos: Natascha Breznik und Sarah Egner
Gruppe A:
Gruppe B+
Gruppe B-
Gruppe C
Eine Verkehrsstrafe möchte man meist schnell begleichen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Genau diesen Reflex nutzen derzeit Kriminelle aus: Im Umlauf befindet sich eine gefälschte Mail, die angeblich von der ASFINAG stammt.
Auf der gefälschten Website sollen Nutzer eine angebliche Mautgebühr von 12,60 Euro bezahlen. Die Zahlung ist ausschließlich per Kreditkarte möglich. Gerade die verhältnismäßig geringe Höhe des Betrags soll den Eindruck erwecken, man könne tatsächlich etwas übersehen haben.
Doch genau darauf setzen die Betrüger, die mit dieser Masche an das Geld ihrer Opfer gelangen wollen. Erfahrungsgemäß bleibt es selten bei den vermeintlichen 12,60 Euro – im Online-Banking könnten im Zuge weiterer Schritte deutlich höhere Summen freigegeben werden müssen. Wer nicht aufmerksam hinschaut, riskiert daher, viel Geld zu verlieren.
So erkennen Sie die Betrugsmasche: