In enger Abstimmung mit den lokalen Behörden in Österreich ruft Nestlé bestimmte Chargen von verschiedenen Säuglingsnahrungsprodukten zurück. Vom Rückruf betroffen sind Produkte mit den Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten, die unten genannt werden.
Dieser Rückruf ist eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund des möglichen Vorhandenseins von Cereulid – produziert durch den Mikroorganismus Bacillus cereus – in einer der Zutaten eines Zulieferers, die in den betroffenen Chargen verwendet wurden.
Nestle betont, dass bislang keine Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte bestätigt worden sind. Dennoch hat Nestlé diesen vorsorglichen Produktrückruf umgesetzt.
Konsumenten die eines oder mehrere der oben genannten Produkte mit den entsprechenden Chargennummern/Mindesthaltbarkeitsdaten gekauft haben, werden gebeten, diese nicht an ihre Säuglinge zu verfüttern, sondern dort zurückzugeben, wo diese gekauft wurden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
Wenn Eltern Bedenken hinsichtlich der Gesundheit ihres Kindes haben, raten wir ihnen, mit ihrem Kinderarzt oder einer medizinischen Fachkraft zu sprechen. Alle anderen Nestlé-Produkte sowie andere Chargen derselben Produkte, die nicht von diesem Rückruf betroffen sind, können sicher konsumiert werden.
Bei allen Fragen zu diesem Rückruf steht das Nestlé Verbraucherservice den Konsument:innen täglich von 9-17 Uhr unter der Telefonnummer 0800 23 44 944 und unter der E-Mailadresse
konsumenten.service@at.nestle.com zur Verfügung.
BEBA BEBA Supreme Pre (70ml) Chargennummer: L53090742C1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 11/2026
BEBA Supreme Pre (800g) Chargennummer: L51460742F1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027
Chargennummer: L51720742F3 Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027 BEBA Supreme 2 (800g) Chargennummer: L51550742F1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027
Chargennummer: L51550742F2 Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027 BEBA Comfort+ (500g) Chargennummer: L51260742A2 Mindesthaltbarkeitsdatum: 11/2026
BEBA Expert HA Pre (550g) Chargennummer: L52820742A1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027
Chargennummer: L51700742A1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 12/2026 BEBA Expert HA 1 (550g) Chargennummer: L51280742A2 Mindesthaltbarkeitsdatum: 11/2026
BEBA Expert HA 1 (800g) Chargennummer: L51690742F3 Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027
BEBA Pre (800g) Chargennummer: L51530346AB Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027 Chargennummer: L51660346AC Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027 Chargennummer: L51720346AA Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027 Chargennummer: L51250346AA Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027 Chargennummer: L51450346AB Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027 Chargennummer: L51180346AA Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027 Chargennummer: L51170346AC Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027
BEBA Pre (1200g) Chargennummer: L51180346BA Mindesthaltbarkeitsdatum: 10/2026 Chargennummer: L51200346BA Mindesthaltbarkeitsdatum: 10/2026 Chargennummer: L51710346BA Mindesthaltbarkeitsdatum: 12/2026 Chargennummer: L52590346BA Mindesthaltbarkeitsdatum: 03/2027 Chargennummer: L52600346BA Mindesthaltbarkeitsdatum: 03/2027 Chargennummer: L52610346BA Mindesthaltbarkeitsdatum: 03/2027
BEBA Frühgeborenennahrung Stufe 2 (90ml) Chargennummer: L53020742C1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 10/2026
BEBA 1 (800g) Chargennummer: L51180346AB Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027 Chargennummer: L51250346AB Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027 Chargennummer: L51450346AA Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027 Chargennummer: L51660346AB Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027
ALFAMINO ALFAMINO ACS041 (400g) N1 Chargennummer: L51140017Y1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027 Chargennummer: L51570017Y2 Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027 Chargennummer: L51610017Y1 Mindesthaltbarkeitsdatum: 06/2027 Chargennummer: L53240017Y3 Mindesthaltbarkeitsdatum: 11/2027
Breites Einsatzspektrum – internistische und neurologische Notfälle dominierten auch 2025. Verlässliche Hilfe bei medizinischen Notfällen und Unfällen
Die in der Steiermark stationierten Notarzthubschrauber Christophorus 12, Christophorus 14, Christophorus 17 und Christophorus 99 hoben im Jahr 2025 zu insgesamt 3.733 Einsätzen ab. Damit bestätigte sich erneut die wesentliche Rolle der ÖAMTC-Flugrettung für die medizinische Akutversorgung in der Steiermark. "Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation. Unsere Aufgabe ist es, in diesen Momenten schnellstmöglich hochqualifizierte medizinische Hilfe an den Notfallort zu bringen", betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.
Im Durchschnitt wurde die Christophorus-Flotte in der Steiermark damit etwa 10-mal pro Tag angefordert. Der überwiegende Teil der Einsätze entfiel dabei auf die Steiermark, einige führten die Crews aber auch in andere Bundesländer (12 Prozent). "Gerade in einem Bundesland mit Bergen und teils langen Distanzen zu spezialisierten Krankenhäusern spielt der Notarzthubschrauber seine Stärken aus", so Trefanitz.
Medizinische Notfälle prägen das Einsatzgeschehen
Den größten Anteil am Einsatzaufkommen machten auch dieses Jahr wieder internistische und neurologische Notfälle aus. In 1.638 Fällen – etwa bei akuten Herzerkrankungen oder Schlaganfällen – wurden die Christophorus Crews alarmiert. Unfälle im Arbeits-, Schul-, Freizeit- oder häuslichen Umfeld waren mit 620 Einsätzen ein weiterer Schwerpunkt. Zu Verkehrsunfällen hob der Notarzthubschrauber 287-mal ab, zu Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Gelände 588-mal. In 169 Fällen war eine Winden- oder Taubergung notwendig, da eine Landung direkt am Einsatzort nicht möglich war. Insgesamt handelte es sich bei 2.929 Einsätzen um sogenannte Primäreinsätze, bei denen Notärzt:innen und Flugretter:innen direkt zum Notfallort geflogen wurden, um Patient:innen vor Ort zu versorgen und anschließend in das medizinisch am besten geeignete Krankenhaus zu transportieren.
"Dass wir auch 2025 wieder so vielen Menschen helfen konnten, ist das Ergebnis perfekt eingespielter Teams – in der Luft wie am Boden", unterstreicht Trefanitz. "Unsere Pilot:innen, Flugretter:innen und Notärzt:innen arbeiten Hand in Hand mit Partnerorganisationen wie dem Roten Kreuz und der Bergrettung. Lebensrettung funktioniert nur gemeinsam."
Rettungswinde als Pilotprojekt
Die Vision der ÖAMTC-Flugrettung ist es, zu jeder Zeit, an jedem Ort und unabhängig vom Wetter Leben zu retten. "Dieses Ziel verfolgen wir konsequent – so haben wir 2025 beispiels-weise erstmals einen unserer Hubschrauber mit einer Rettungswinde ausgestattet. Damit können wir nun auch nachts Berge-Einsätze in schwer zugänglichem Gelände durchführen", erklärt Trefanitz. Zum Einsatz kam die Winde, die am Stützpunkt von Christophorus 14 ihren Platz hat, in 74 Fällen. Derzeit handelt es sich noch um ein Pilotprojekt, die daraus gewonnenen Erfahrungen fließen in die Evaluierung zukünftiger Einsatzmöglichkeiten ein. "Damit wollen wir vor allem der nächtlichen Notfallversorgung ein weiteres Mosaiksteinchen hinzufügen", so Trefanitz.
Österreichweite Einsätze auf konstant hohem Niveau
Österreichweit wurden die Christophorus-Crews 2025 zu insgesamt 21.650 Rettungsflügen alarmiert. Das entspricht durchschnittlich 59 Einsätzen pro Tag und unterstreicht die zentrale Rolle der ÖAMTC-Flugrettung innerhalb der notfallmedizinischen Versorgung in Österreich. "Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein dichtes Netz an Stützpunkten und bestens ausgebildeten Teams für die medizinische Versorgung in Österreich ist. Unsere Crews stehen täglich dort im Einsatz, wo jede Minute zählt – unabhängig von Wetter, Tageszeit oder Gelände", unterstreicht Trefanitz
Derzeit stehen österreichweit 18 ÖAMTC-Notarzthubschrauber ganzjährig für die notfallmedizinische Versorgung zur Verfügung. Ergänzt wird die Flotte durch den bei Bedarf ebenfalls für Primäreinsätze eingesetzten Intensivtransporthubschrauber (ITH) sowie durch Christophorus 99, der zu besonders einsatzstarken Zeiten von Niederöblarn aus abhebt. Zusätzlich betreibt die ÖAMTC-Flugrettung vier saisonale Stützpunkte in Wintersportregionen.
Ein bislang unbekannter Täter stahl ein Ölgemälde aus einer Kirche in Peggau. Nun wird öffentlich nach dem gestohlenen Kulturgut gefahndet.
In der Zeit zwischen 26. und 28. November 2025 begab sich ein bislang unbekannter Täter in die frei zugängliche Pfarrkirche nach Peggau. Dort stahl er oder sie ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Ölgemälde, auf dem die heilige Maria mit Jesuskind zu sehen ist (siehe Bild). Der finanzielle Wert des Bildes kann nicht angegeben werden. Das 93 x 72 Zentimeter große Gemälde war an der Wand in einem vergoldeten Rahmen angebracht gewesen, wobei dieser vor Ort zurückgelassen wurde. Die Polizeiinspektion Deutschfeistritz nahm nach Anzeigeerstattung am 28. November 2025 umgehend die Ermittlungen auf und führte eine Spurensicherung durch. Nun fahndet auch das Landeskriminalamt (LKA) Steiermark mit einem Bild öffentlich nach diesem Kulturgut.
Hinweise an: LKA Steiermark, 059133/60-3333
Heckenbrand in Teufenbach
Gegen 17:22 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen bekämpfte die Freiwillige Feuerwehr Teufenbach mit 25 Einsatzkräften den Brand. Ein Übergreifen auf das angrenzende Einfamilienhaus sowie das Carport konnte verhindert werden. Die Hecke brannte auf einer Länge von etwa 15 Metern vollständig nieder.
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte der Brand durch Knallkörper der Klasse F2 verursacht worden sein, die ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Murau im Nahbereich gezündet hatte.
Heckenbrand in Wohnsiedlung in Schladming
Gegen 23:40 Uhr bemerkte eine Polizeistreife im Zuge des Streifendienstes im Ortsgebiet von Schladming eine starke Rauchentwicklung. Bei der Nachschau stellten die Beamten fest, dass die Hecke eines Mehrparteienhauses in einer Wohnsiedlung in Vollbrand stand. Umgehend wurde die Freiwillige Feuerwehr Schladming alarmiert, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften zum Einsatzort ausrückte. Während der Löscharbeiten evakuierte die Polizei das Gebäude vorsorglich. Kurz darauf, gegen 23:58 Uhr, meldete die Feuerwehr „Brand aus“. Als Brandursache dürfte ein pyrotechnischer Gegenstand in Betracht kommen. Personen wurden nicht verletzt.
Böschungsbrand durch Feuerwerk in Sankt Georgen am Kreischberg
Gegen 00:05 Uhr kam es im Gemeindegebiet von Sankt Georgen am Kreischberg zu einem Böschungsbrand. Ersten Erhebungen zufolge zündete ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Murau drei Feuerwerksbatterien. Eine davon kippte um und schoss mehrere Raketen in Richtung einer Böschung. In weiterer Folge geriet diese in Brand.
Das Feuer breitete sich rasch aus, betroffen war eine Fläche von etwa 30 bis 40 Quadratmetern. Da der mutmaßliche Verursacher und seine drei Begleiter den Brand nicht selbst löschen konnten, setzten sie einen Notruf ab. Die Freiwilligen Feuerwehren St. Georgen am Kreischberg und Murau wurden alarmiert und rückten mit insgesamt 50 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen aus. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Dachstuhlbrand in Gimplach
Am Silvesterabend wurde die FF Gimplach um 23:54 Uhr nach Kurzheim zu einen Dachstuhlbrand alarmiert. Nur dank des schnelle Einsatzes der Feuerwehren Gimplach, Gai, Trofaiach und der BTF Donawitz konnte ein Vollbrand verhindert werden.
Müllinsel brannte in Kapfenberg
Zum Jahresauftakt wurde die FF Kapfenberg zu einem Brand einer Müllinsel gerufen. Der Brand wurde unter Atemschutz rasch gelöscht.
Wirtschaftsgebäudebrand in Döllach
Das neue Jahr war nur wenige Minuten alt, rückte die Feuerwehr Liezen-Stadt gleich zu zwei Einsätzen unmittelbar hintereinander aus: Zuerst galt es einen Brandmeldeanlagen-Alarm in einem Liezener Industriebetrieb abzuarbeiten, danach folgte die Weiteralarmierung zur Unterstützung bei einem Wirtschaftsgebäudebrand in Döllach. Hier standen knapp 60 Einsatzkräfte mit 9 Fahrzeugen aus 4 Feuerwehren im Einsatz.
Mittwochnachmittag verletzte sich eine stark alkoholisierte Frau beim Abstieg von einer Wanderung und löste einen Großeinsatz aus.
Gegen 11:30 Uhr erreichte eine neunköpfige Wandergruppe den Gipfel des sogenannten Rauschkogels im Gemeindegebiet von Turnau. Die Gruppe trennte sich, und zwei Wanderer – eine 47-jährige Frau aus Graz und ein 64-jähriger Mann, ebenfalls aus Graz – verblieben am Gipfel. Ersten Erhebungen zufolge dürften beide am Gipfel eine nicht unerhebliche Menge hochprozentigen Alkohol konsumiert haben.
Gegen 12:45 Uhr kam die 47-Jährige vermutlich aufgrund ihrer starken Alkoholisierung zu Sturz, zog sich eine blutende Wunde am Hinterkopf zu und konnte nicht weiter absteigen. Ihr Begleiter setzte mehrfach Notrufe ab, war jedoch nur schwer verständlich. Aufgrund der Angaben, dass seine Begleiterin nicht mehr weiter kann, schwer ansprechbar sei und am Boden liege, wurden Polizeikräfte, die Bergrettung und ein Notarzthubschrauber alarmiert.
Am Einsatzort stellte der Notarzt eine starke Alkoholisierung und eine Kopfverletzung fest. Die 47-Jährige wurde vom Notarzthubschrauber C17 zur weiteren Behandlung in das LKH Leoben, geflogen. Ihr 64-jähriger Begleiter wurde von der Bergrettung zur nächstgelegenen Schutzhütte begleitet.
Die Unfallerhebungen wurden von der Alpinpolizei an der Unfallstelle durchgeführt. Ein Fremdverschulden an der Kopfverletzung konnte nicht festgestellt werden.
Im Einsatz standen Beamte der Alpinpolizei Hochsteiermark, der Notarzthubschrauber C17, neun Einsatzkräfte der Bergrettung Turnau sowie zwei Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Turnau.
In der Nacht auf Mittwoch kam es in Leoben zu einem Brand eines Outdoor-Pizzaofens. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gegen 02:45 Uhr wurde eine Polizeistreife über die Landesleitzentrale zu einem gemeldeten Brand einer Gartenhütte beordert. Am Einsatzort nahmen die einschreitenden Beamten ein brennendes Objekt in einem Garten wahr und begannen umgehend mit den Löscharbeiten mittels Feuerlöscher aus dem Streifenwagen. Kurz darauf traf Feuerwehr ein und setzte die Brandbekämpfung fort. In der Folge waren die Feuerwehren Leoben-Göss und Stadt-Leoben mit insgesamt vier Fahrzeugen und 22 Kräften im Einsatz.
Im Zuge der Löscharbeiten konnte das brennende Objekt als Outdoor-Pizzaofen identifiziert werden. Nach ersten Erkenntnissen dürften verbliebene Glutnester mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit brandursächlich gewesen sein.
Um 03:21 Uhr konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Göß „Brand aus“ gemeldet werden. Verletzt wurde niemand, die Höhe des entstandenen Sachschadens ist zurzeit nicht bekannt.
Dienstagvormittag ereignete sich auf der B 116 im Bereich der sogenannten Tivolikreuzung ein Verkehrsunfall mit Personenschaden..
In den Unfall, der sich gegen 11.42 Uhr ereignete, war ein ziviles Dienstkraftfahrzeug der Fremden- und Grenzpolizeiinspektion (FGP) Leoben verwickelt, das sich zu diesem Zeitpunkt im Einsatz befand und mit eingeschaltetem Blaulicht sowie Folgetonhorn von Leitendorf kommend in Richtung Hauptbahnhof unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit einem weiteren Pkw.
An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Aufgrund auslaufenden Treibstoffs am Dienstfahrzeug musste der Ölzug der Freiwilligen Feuerwehr Göss angefordert werden. Während der Unfallaufnahme sowie der Bergung der Fahrzeuge war die Zeltenschlagstraße in Fahrtrichtung Innenstadt teilweise vollständig gesperrt.
Die beiden im Dienstfahrzeug befindlichen Polizeibeamten wurden unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz in das LKH Leoben eingeliefert. Die beiden Insassen des zweitbeteiligten Pkws blieben unverletzt.
Mit beiden Fahrzeuglenkern wurde ein Alkotest durchgeführt, der jeweils negativ verlief. Die genauen Unfallumstände sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Polizisten forschten einen 32-jährigen Tatverdächtigen aus. Er steht im Verdacht, mehrmals in einen Hotel- bzw. Gastronomiebetrieb eingebrochen zu haben. Der Mann zeigt sich geständig.
Betreiber des Hotel- und Gastronomiebetriebes erstatteten Anzeige, nachdem in den vergangenen Monaten immer wieder Geld aus ihrem Betrieb gestohlen worden war. Beamte der Polizeiinspektion Eisenerz nahmen daraufhin die Ermittlungen auf und forschten einen 32-Jährigen aus dem Bezirk Leoben aus. Er war in der Vergangenheit immer wieder mit diversen handwerklichen Arbeiten im dortigen Betrieb betraut. Wie die Ermittlungen ergaben, dürfte er bereits im Jahr 2021 vier Mal über die Terrassentür in bestimmte Wohnräumlichkeiten eingebrochen haben, um so an die Losung des Betriebs zu gelangen. Im Laufe der vergangenen Monate verschaffte er sich dann offenbar mit einem widerrechtlich erlangten Schlüssel Zutritt zum Tresor in einem Büro, um so an Bargeld zu erlangen.
Umfangreich geständig
Insgesamt soll der 32-Jährige Geldbeträge in der Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages gestohlen haben. Mit den vorliegenden Beweismitteln konfrontiert, zeigte sich der 32-Jährige geständig. Als Motiv gab er seine Spielsucht an. Der Mann wird wegen des Verdachts der mehrfachen Einbruchsdiebstähle an die Staatsanwaltschaft angezeigt.
Hilfe bei Spielsucht
Diverse Glücksspiele führen in manchen Fällen nicht nur zu Strafteten, oftmals werden sie auch zur Belastung für viele Menschen und deren Umfeld. Die gute Nachricht: Es gibt Hilfe!
Informationen dazu finden Betroffene und deren Umfeld beispielsweise hier:
Am Sonntag, dem 21. Dezember 2025, lud der MGVfRAU zum 40. Mal zu seinem traditionellen Adventsingen in die Friedhofskirche Knittelfeld ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm zur musikalischen Einstimmung auf Weihnachten.
Unter der Chorleitung von Irmgard Rohr und Marianne Gelter präsentierte der Chor eine Auswahl an heimischen und internationalen Weihnachtsliedern. Solistische Beiträge sowie Darbietungen in Kleingruppen kamen von Marianne Gelter, Roman Hollomey, Petra Liebminger, Ing. Horst Meltzer, Irmgard Rohr und Susanne Kolland.
Jan Åkermann bereicherte das Konzert mit dem Sopransaxofon und dem Stück „Mälarö kyrka“ aus seiner schwedischen Heimat.
Der Abend begann mit dem „Halleluja-Jodler“, gefolgt von „Zünd a Liacht für di ån“. Weitere Programmpunkte zeichneten musikalische Bilder einer winterlichen Landschaft, darunter „A Liachterschein liegt über’m Lånd“, „Nebl steigg ausn See“ und „Wandern inn Wald“.
Mit „Es ist kein Raum für dich“, „Und i tua di sanft wiagn“ und „Marias Wiegenlied“ wurden von den Solisten und der Kleingruppe Szenen der Heiligen Nacht aufgegriffen. Internationale Akzente setzten „In the bleak midwinter“ und „Let’s sing a Song of Christmas“.
Mit „Heiliger Åbend daham“, begleitet von Jan Åkermann auf der Flöte, und dem Jodler „Oana zan B’sinna“, umrahmt von der Fohnsdorfer Geigenmusi, kehrte das Programm wieder in heimatliche Klangwelten zurück.
Zum Abschluss erklang „Stille Nacht, Heilige Nacht“ im Originalsatz von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr.
Zwischen den musikalischen Beiträgen führte Mag. Andy mit eigenen Texten durch das Programm. Seine Gedichte und kurzen Geschichten boten sowohl humorvolle als auch nachdenkliche Impulse.
Die Fohnsdorfer Geigenmusi – Stefanie Kogler, Gerlinde Kauschitz und Clara Ploder – sorgte mit ihrem charakteristischen Klang für eine passende musikalische Umrahmung.
Der MGVfRAU bedankt sich bei der Pfarre Knittelfeld, allen Helferinnen und Helfern, den Förderern sowie der Stadtgemeinde Knittelfeld für die Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Hollomey, Obmann
0676 / 73 69 930
www.mgvfrau-knittelfeld.at
Ein 40-Jähriger stürzte Freitagnachmittag mit seinem Gleitschirm ab und wurde schwer verletzt.
Der 40-Jährige aus dem Bezirk Murtal startete gegen 16:30 Uhr mit seinem Gleitschirm am Präbichl vom „Polster“ und wollte am so genannten „Soaringclub“ landen. Kurz vor dem Landeplatz klappte der Gleitschirm offenbar aufgrund von Abwinden plötzlich zusammen. Der Pilot verlor die Kontrolle über das Fluggerät, touchierte eine Baumreihe und stürzte am Straßenrand der Eisen Straße (B115) ab. Dabei erlitt der 40-Jährige schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in das LKH Leoben eingeliefert.
Das 14-jährige Mädchen war seit 30. November als vermisst gemeldet. Die Polizei gab Freitagfrüh Entwarnung, denn das Mädchen ist wieder wohlauf in ihre Betreuungseinrichtung in Graz zurückgekehrt.
Seit 30. November wurde ein 14-jähriges Mädchen aus dem Bezirk Graz-Umgebung vermisst. Das Mädchen verschwand aus einem Wohnheim, woraufhin die Betreuerin Anzeige bei der Grazer Polizei erstattete.
Am Freitag gab es seitens der Polizei aber Entwarnung: Die 14-Jährige sei selbstständig und wohlauf in die Betreuungseinrichtung zurückgekehrt. Über den Grund ihres Verschwindens sind weiterhin keine näheren Details bekannt.
Ein 48-jähriger Grazer sorgte mit einer Bombendrohung Donnerstagabend für einen größeren Polizeieinsatz und für massive Störungen im Zugverkehr.
Den derzeitigen polizeilichen Erhebungen nach, dürfte sich der Mann gegenüber mehreren Fahrgästen im fahrenden Zug nach Bruck an der Mur dahingehend geäußert haben, dass sich eine Bombe an Bord befinden würde. Auch schloss sich der Mann in einem WC des Zuges ein. Die Fahrgäste wiederum verständigten die Zugbegleiterin, welche die Alarmierungskette in Gang setzte und dadurch die Polizei verständigte. Diese zog insgesamt neun Streifen zum Einsatz hinzu.
Daraufhin wurde gegen 18:30 Uhr noch vor dem Eintreffen des Zuges in Bruck an der Mur die Räumung der Bahnsteige sowie die Abfahrt der im Bahnhof befindlichen Züge veranlasst. Der Notfallkoordinator der ÖBB verfügte die Sperre des Bahnhofes und des betroffenen Zugverkehrs.
Nach dem Eintreffen des Zuges wurde der 48-Jährige von der Polizei ausfindig gemacht, vorläufig festgenommen und der Zug geräumt. Die Durchsuchung des Zuges verlief im Anschluss negativ. Da sich noch die persönlichen Gegenstände der Fahrgäste im Zug befanden, wurden die Reisenden von der Polizei wieder in den Zug begleitet um die Abholung der persönlichen Sachen zu ermöglichen.
Der gesamte Einsatz war gegen 20:00 Uhr beendet, worauf der Betrieb am Bahnhof sowie der Zugverkehr wieder aufgenommen werden konnte. Durch den Einsatz kam es zu erheblichen Einschränkungen des Zugverkehrs. Der 48-Jährige wurde nach ärztlicher Untersuchung in ein Grazer Spital eingeliefert, er wird an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.
Seit 30. November 2025 ist eine 14-Jährige abgängig. Das Landeskriminalamt Steiermark ersucht nun um eine Öffentlichkeitsfahndung.
Die 14-Jährige ist seit den Abendstunden des 30. November 2025 von einer Betreuungseinrichtung im Bezirk Graz-Umgebung abgängig. Ihre zuständige Betreuerin erstattete die Anzeige.
Sachdienliche Hinweise sind an den Polizeinotruf 133 oder an jede Polizeidienststelle erbeten.
Polizisten forschten vier junge Männer in Trofaiach im Alter zwischen 15 und 19 Jahren aus. Sie stehen im Verdacht, unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol Fahrzeuge entwendet und mehrere Straftaten begangen zu haben.
Bereits in der Nacht von 23. auf 24. September 2025 ereignete sich jene „Tour“ der vier Jugendlichen aus dem Raum Leoben bzw. Bruck-Mürzzuschlag. Dabei dürften die Burschen in der Wohnung eines 17-Jährigen gemeinsam Alkohol und Marihuana konsumiert haben. In der Folge zogen sie spätnachts durch das Stadtgebiet von Trofaiach, wo sie sprichwörtlich ihr Unwesen trieben. Dabei hielten sie offenbar gezielt Ausschau nach unversperrten Fahrzeugen, welche die vier auch mehrfach vorfanden. Aus den Fahrzeugen stahlen sie in der Folge Bankomatkarten, Bargeld oder andere Wertgegenstände. Mit den gestohlenen Bankomatkarten bedienten sich die jungen Männer in der Folge wiederum bei Lebensmittel- oder Tabakautomaten.
Fahrzeuge entwendet
Auch geparkte Fahrzeuge sollen die jungen Männer unbefugt in Betrieb genommen haben. Dabei entwendeten sie beispielsweise vier Fahrräder aus einer Tiefgarage. Zudem nahmen sie den in einem Carport abgestellten Pkw in Betrieb. Der Schlüssel dafür dürfte sich im Inneren des unversperrten Fahrzeuges befunden haben. Auch ein Mofa nahmen die Burschen mit dem steckenden Schlüssel in Betrieb. Bei ihrer späteren Aussage gaben die Jugendlichen zum Teil an, dass es sich bei der unbefugten Inbetriebnahme von Fahrzeugen durchaus um einen TikTok-Trend handle – Videos derartiger „Spritzfahrten“ seien immer wieder in sozialen Netzwerken ersichtlich.
Tatverdächtige ausgeforscht
Umfangreiche Ermittlungen führten Beamte der Polizeiinspektion Trofaiach nach mehreren Monaten zu den vier Jugendlichen. Sie leugneten Anfangs einen Zusammenhang mit den Geschehnissen in jener Nacht. Sichergestellte Beweismittel untermauerten jedoch zunehmend den Tatverdacht, woraufhin sich die Jugendlichen teilweise geständig zeigten. Gestohlene Gegenstände konnte überwiegend sichergestellt und wieder an die rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden. Auch Suchtmittel wurden bei einem Tatverdächtigen sichergestellt. Alle vier Burschen werden wegen mehrerer Straftaten angezeigt.
Gefälschte E-Mails zu Rückerstattungen und Kontodaten-Aktualisierungen im Umlauf
Betrügerische Nachrichten imitieren offizielle Schreiben und fordern zur Eingabe persönlicher Daten auf.
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit beobachtet die ÖGK mehrere Arten gefälschter E-Mails. Bei Kostenrückerstattungs-Mails werden scheinbar offizielle Absenderangaben, Bearbeitungsdaten, Referenznummern und konkrete Beträge genannt. In der Nachricht enthaltene Buttons wie „Jetzt Auszahlung anfordern“ führen jedoch auf betrügerische Seiten.
Eine weitere Variante sind E-Mails, in denen die Versicherten aufgefordert werden, ihre Kontodaten zu aktualisieren.
Versicherte sollten prüfen, ob sie tatsächlich eine Rückerstattung erwarten oder Datenänderungen erforderlich sind, und sich ausschließlich über meineoegk.at mit ID-Austria-Login einloggen. Dort können Rückerstattungen und persönliche Informationen sicher überprüft werden. Auch auf der ÖGK-Website unter Betrugswarnungen der ÖGK gibt es ausführliche Hinweise zu aktuellen Betrugswarnungen und Kontaktmöglichkeiten.
Ein 15-Jähriger dürfte Freitag seine Betreuerin in Bruck an der Mur mit dem Umbringen bedroht haben. Im Zuge der Ermittlungen klärten Polizisten zudem einen schweren Raub mit Messer von November 2025. Der Jugendliche zeigte sich geständig und wurde in die Justizanstalt eingeliefert.
Der 15-Jährige dürfte im Zeitraum zwischen 10.00 Uhr und 10.50 Uhr seine 49-jährige Betreuerin in einer Wohnung mehrfach mit dem Umbringen bedroht haben. Um die Drohungen zu untermauern, soll er ein Küchenmesser an sich genommen und die Frau damit bedroht haben. Der Betreuerin gelang es, aus der Wohnung zu flüchten. Der Jugendliche verbarrikadierte sich anschließend in der Wohnung, indem er Möbelstücke vor die Türen stellte. Nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben nahmen Polizisten der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) den 15-Jährigen fest.
Weitere Tat geklärt
Im Zuge der weiteren Ermittlungen klärten Kriminalisten auch einen schweren Raub mit Messer vom 27. November 2025 in Bruck an der Mur. Damals war gegen 00.30 Uhr ein 29-Jähriger in der Goethestraße von einem zunächst unbekannten, dunkel gekleideten Mann mit einem Messer bedroht worden. Der Tatverdächtige dürfte dem Opfer die Geldtasche aus der Hosentasche geraubt haben und anschließend mit einem E-Scooter geflüchtet sein. Das Opfer musste aufgrund seines psychischen Zustandes vom Roten Kreuz in ein Krankenhaus gebracht werden. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung war der Tatverdächtige zunächst nicht ausgeforscht worden. Nun ergaben Ermittlungen, dass der 15-Jährige den Raub begangen haben dürfte.
Einvernahme und Einlieferung in Justizanstalt
Im Zuge der Festnahme des 15-Jährigen stellten Polizisten zwei Tatmesser sowie eine Maskierung sicher. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Jugendliche zu beiden Sachverhalten geständig. Polizisten brachten ihn in die Justizanstalt Leoben.
Sonntagabend geriet eine sechsköpfige Wandergruppe im Bereich Gößeck, Nähe Mochlerhütte, in eine alpine Notlage und musste von Einsatzkräften gerettet werden.
Gegen 20:35 Uhr langte bei der Polizei die Anzeige über eine alpine Notlage ein. Eine sechsköpfige Wandergruppe konnte den Abstieg nicht mehr selbstständig bewältigen. Einsatzkräfte der Polizei sowie der Bergrettung Trofaiach und Mautern begaben sich umgehend zur Einsatzörtlichkeit und stiegen gemeinsam zu den in Not geratenen Personen auf.
Vor Ort konnte die Gruppe, bestehend aus vier jordanischen Studenten, einem spanischen Studenten und einem finnischen Studenten im Alter zwischen 21 und 24 Jahren, angetroffen werden. Die Gruppe gab an, die Wanderung am selben Tag gegen 07:30 Uhr im Bereich Gai gestartet zu haben. Bereits während des Aufstiegs habe ein Gruppenmitglied wiederholt über Unwohlsein, Müdigkeit und Schwäche geklagt. Trotz dessen sei die Tour fortgesetzt worden, da man den Gipfel erreichen wollte.
Der Gipfel des Gößecks wurde gegen 15:10 Uhr erreicht. In weiterer Folge konnte der Abstieg zunächst nicht gefunden werden. Ein Gruppenmitglied erlitt schließlich einen Schwächeanfall und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Ein weiteres Gruppenmitglied klagte über Schmerzen im rechten Bein.
Die beiden verletzten bzw. geschwächten Personen wurden durch die Bergrettung mittels Bergetrage ins Tal gebracht und anschließend zur weiteren medizinischen Abklärung vom Rettungsdienst in das LKH Leoben überstellt. Die übrigen vier Personen konnten selbstständig ins Tal absteigen.
Die H.M. Weihs GmbH hat aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes einen vorsorglichen Rückruf des oben genannten Produkts veranlasst.
Wir bitten Sie, das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.03.2026 Charge Lot L 355077 2 und 02.05.2026 und der Charge Lot L355122 1 nicht zu konsumieren.
Der Warenbestand des betroffenen Produkts wurde aus dem Verkauf genommen. Betroffene Produkte, die bereits erworben wurden, können ab sofort auch ohne Kassenbon retourniert werden. Den Kaufpreis bekommen Kund:innen auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.
Wir weisen darauf hin, dass der erhöhte Gehalte an natürlich vorkommender Blausäure bei empfindlichen Personen zu vorübergehendem Unwohlsein führen kann. Mögliche Beschwerden können unter anderem leichte Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder ein allgemeines Unwohlsein umfassen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Firma H.M. Weihs unter der Telefonnummer +43 (0)1 616 7881 oder per Mail an office@weihs.at.
Derzeit kommt es zu Betrugsanrufen, bei denen sich unbekannte Täter telefonisch als Arzt ausgeben.
Den Angerufenen wird mitgeteilt, ein nahes Familienmitglied leide an einer schweren Erkrankung und befinde sich aktuell in stationärer Behandlung. Für eine angeblich dringend notwendige Spezialtherapie bzw. Medikation – angeblich aus der Schweiz – sei eine sofortige Vorauszahlung erforderlich, da die Krankenkasse die Kosten vorerst nicht übernehme.
In weiterer Folge wird von den Opfern die Zahlung eines hohen Geldbetrages gefordert (beispielsweise rund 160.000 Euro; ein Teilbetrag soll bereits angeblich von einem weiteren Angehörigen beglichen worden sein). Die Täter kündigen an, medizinisches Personal zur Abholung des Geldes zu entsenden. Die Übergabe soll in bar an einem zuvor vereinbarten Treffpunkt erfolgen.
Die Anrufe erfolgen aktuell in akzentfreiem Deutsch.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und empfiehlt, bei derartigen Anrufen sofort aufzulegen und unverzüglich die örtliche Polizeidienststelle zu kontaktieren.
Präventionstipps für der Polizei:
Informationen des Bundesministerium für Finanzen (BMF) erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in FinanzOnline unter Nachrichten zugestellt. Das BMF fordert Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern oder Kreditkartendaten auf.
Daher gilt: Wenn Sie ein solches Phishing-Mail oder ein SMS mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch!
Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
Das BMF empfiehlt, solche E-Mails oder SMS sofort zu löschen!
Seitens des BMF werden ständig Maßnahmen gegen solche Betrugsversuche gesetzt.
Ein 26-Jähriger dürfte Dienstagnachmittag von einem zunächst unbekannten Mann angegriffen und mit einem Messer bedroht worden sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte zur Festnahme eines 21-Jährigen. Dieser dürfte auch für einen Raub vom 26. November 2025 verantwortlich sein.
Gegen 17.15 Uhr war der 26-Jährige in der Roseggerstraße, Bereich hinterer Murkai, unterwegs. Dabei dürfte ihn ein unbekannter Mann von hinten umschlungen und mit einem Messer bedroht haben. Der Tatverdächtige forderte laut Angaben des Opfers Bargeldbestände. Der 26-Jährige konnte sich jedoch losreißen und um Hilfe rufen. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin in Richtung Hauptbahnhof.
Erfolgreiche Fahndung
Der 26-Jährige erstattete sofort Anzeige. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet führten kurze Zeit später zur Festnahme eines 21-Jährigen aus dem Bezirk Murtal. Das mutmaßliche Tatmittel, ein Messer, stellten die Polizisten ebenso sicher.
Zweiter Raub geklärt
Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass der Festgenommene auch für einen Raub am 26. November 2025 in Leoben verantwortlich sein dürfte. Damals dürfte er einer 55-Jährigen die Handtasche geraubt haben.
Der 21-Jährige zeigte sich zu beiden Fällen geständig. Polizisten brachten ihn in die Justizanstalt Leoben.
Seit 2012 ist die Polizeiinspektion Trofaiach das dienstliche Zuhause von Chefinspektor Hermann Streicher. Als langjähriger Stellvertreter übernimmt er nun die Funktion als Inspektionskommandant.
Seinen Eintritt in die Exekutive feierte Hermann Streicher im Jahr 1995. Nach mehreren Dienstjahren am Gendarmerieposten St. Peter-Freienstein stand für ihn die Ausbildung zum dienstführenden Beamten am Programm. Die Polizeiinspektionen Eisenerz und St. Michael in der Obersteiermark zählten im Anschluss zu seinen Dienstorten. 2012 kam er schließlich nach Trofaiach, wo er im Laufe der Jahre vom dritten Stellvertreter zum heutigen Inspektionskommandanten aufstieg. Während seiner Laufbahn war er Mitglied der Einsatzeinheit Steiermark und als Umweltkundiges Organ tätig.
Montagfrüh gerieten in Bruck an der Mur ein Carport sowie die angrenzende Garage eines Einfamilienhauses in Vollbrand. Sechs Familienmitglieder wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ein defekter Akku eines E-Scooters dürfte den Brand ausgelöst haben.
Gegen 05.35 Uhr alarmierte ein Familienvater die Einsatzkräfte aufgrund eines Brandes bei seinem Einfamilienhaus. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein Carport sowie die angrenzende Garage in Brand gerieten. Die Flammen griffen nicht direkt auf das Wohnhaus über, dennoch wurde vor allem das Untergeschoss durch massive Rauchentwicklung erheblich beschädigt. Auch zwei im Carport abgestellte Fahrzeuge wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Vier Feuerwehren standen mit sieben Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften im Einsatz und verhinderten ein weiteres Ausbreiten des Brandes. Die sechs Hausbewohner – Eltern und vier Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren – konnte bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch den Familienvater in Sicherheit gebracht werden. Obwohl sie ersten Einschätzungen zufolge unverletzt geblieben sein dürften, wurden alle Familienmitglieder zur weiteren Beobachtung in das LKH Leoben gebracht.
Beamte des Landeskriminalamtes Steiermark führten gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung in Steiermark die Brandursachenermittlung durch.
Wie die Ermittlungen ergaben, dürfte der Brand durch einen defekten Akku eines E-Scooters, welcher in der Garage abgestellt war, entstanden sein. Durch den Brand wurden die Garage, das Einfamilienhaus, das angrenzende Carport sowie zwei Fahrzeuge beschädigt.
Zum Start der Adventzeit hat die steirische Verkehrspolizei über das erste Adventwochenende hindurch auf einen landesweiten Verkehrsschwerpunkt gesetzt. Ziel war es, das Unfallrisiko der verkehrsintensiven Vorweihnachtszeit zu senken und auf die Gefahren von Alkohol am Steuer aufmerksam zu machen. Die Aktion fand im Rahmen der gemeinsam mit dem Gesundheitsfonds präsentieren GEMEINSAM.SICHER-Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ statt.
Vor allem in den frühen Abendstunden der Adventzeit treffen dichter Einkaufsverkehr, winterliche Fahrbedingungen und zahlrieche Veranstaltungen aufeinander. Dadurch steigt das Unfallrisiko deutlich. Die Polizei setzt daher auf sichtbare Präsenz sowie gezielte Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr, Geschwindigkeitsmessungen und Überprüfungen der technischen Fahrzeugsicherheit. Die Maßnahmen dienen in erster Linie der Prävention. Sie sollen Verkehrsteilnehmende sensibilisieren und zu einem sicheren Verhalten auf steirischen Straßen beitragen.
Bilanz des Schwerpunktes
Allein im Zuge der Schwerpunktkation am vergangenen Wochenende führten Polizistinnen und Polizisten insgesamt 240 Kontrollen Straßenverkehr durch. Dabei kam es zu vier Anzeigen wegen Alkohol- oder Drogeneinfluss im Straßenverkehr sowie zu zwei Führerscheinabnahmen. Zusätzlich wurden 50 Organmandate verhängt – unter anderem aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, der Nichtverwendung des Sicherheitsgurtes oder Telefonierens während der Fahrt. Zudem registrierte die Landesverkehrsabteilung (LVA) Steiermark insgesamt 1.011 Anzeigen im Verkehrsbereich, wobei der überwiegende Teil auf Geschwindigkeitsübertretungen zurückzuführen ist.
Signal gegen Alkohol am Steuer
Die Schwerpunktaktion ist Teil der gemeinsamen Kampagne, die der Gesundheitsfonds Steiermark und die Initiative GEMEINSAM.SICHER der Landespolizeidirektion Steiermark vor Beginn des Advents starteten. Die Initiative setzt auf Aufklärung, Sensibilisierung und konsequente Polizeiarbeit, um Unfälle zu verhindern, bevor sie passieren. Durch verstärkte Kontrollen, Informationsmaßnahmen, Plakate und Kurzvideos sollen die Menschen dazu ermutigt werden, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen: Wer Alkohol trinkt, lässt das Auto stehen. Mit weiteren Schwerpunktaktionen in der Steiermark über die gesamte Adventzeit hindurch ist zu rechnen.
In der Nacht auf Samstag überfiel ein bislang Unbekannter einen 29-jährigen Wiener. Der Mann wurde körperlich attackiert und verletzt. Auch seine Studentenkappe sowie ein Mobiltelefon wurden ihm geraubt.
Kurz vor 2:15 Uhr in der Nacht wurde eine Polizeistreife wegen eines Raubüberfalls nach Judendorf gerufen. Vor Ort trafen Polizisten auf einen 29-Jährigen aus Wien. Er stand am Straßenrand und war sichtlich aufgebracht. Gegenüber den Polizisten gab der junge Mann an, kurz zuvor überfallen worden sei. Dabei sei er im Rahmen der Vereinsfeier einer Burschenschaft von einem Unbekannten auf ein Bier in ein nahegelegenes Vereinslokal eingeladen worden. Als der 29-Jährige dort ankam und an der Tür klopfte, sei er plötzlich vor dem Haus attackiert worden. Dabei soll ihm ein bislang unbekannter Mann völlig unerwartet einen Schlag ins Gesicht versetzt haben. Als der 29-Jährige daraufhin zu Boden ging, sei auch auf ihn eingetreten worden. In der Folge ergriff der Unbekannte samt einem geraubten Mobiltelefon und der ebenso entrissenen Studentenmütze die Flucht ins Vereinslokal. Der 29-Jährige erlitt eine blutende Lippe sowie Hämatome im Gesicht und verständigte die Polizei.
Ermittlungen aufgenommen
Polizisten nahmen daraufhin die Ermittlungen auf und hielten Nachschau im besagen Vereinslokal, in dem sich zu diesem Zeitpunkt rund 20 Personen aufhielten. Dabei konnte vorerst kein Tatverdächtiger hinsichtlich des Raubüberfalls ausgeforscht werden. Bei einer Hausdurchsuchung stellten Polizisten im Keller des Hauses jedoch die entrissene Studentenmütze des 29-Jährigen sicher. Das geraubte Mobiltelefon konnte bislang nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen laufen.
Ein 45-Jähriger steht im Verdacht, Dienstagnachmittag durch Manipulation eines Tankautomaten an die Daten von Zahlungskarten gelangt zu sein. Der Mann wurde festgenommen.
Eine Mitarbeiterin einer Tankstelle erstattete die Anzeige, dass sie an einem Tankautomaten eine verdächtige Manipulation festgestellt habe. Nach einer Vorpasshaltung durch mehrere Polizeistreifen konnte ein verdächtiger Pkw, gelenkt von einem 45-jährigen rumänischen Staatsbürger angehalten werden. Bei der Nachschau im Fahrzeug konnten diverse Utensilien zum Anbringen und zur Demontage von sogenannten Skimming-Geräten sichergestellt werden. Weiters fanden die Beamten im Fahrzeug als gestohlen gemeldete Linzer Kfz-Kennzeichen. Der 45-Jährige wurde festgenommen und einvernommen. Der Verdächtige äußerte sich nicht zum Tatvorwurf.
Es konnten Hinweise ermittelt werden, dass der Verdächtige bereits in Ober- und Niederösterreich sowie in Wien derartige Taten gesetzt haben dürfte. Dazu laufen weitere Ermittlungen. Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.
Skimming
Skimming (englisch für „Abschöpfen“) ist ein Begriff für eine strafbare Handlung, bei der illegal die Daten von Kreditkarten oder Bankkarten zum Kreditkartenbetrug ausgespäht werden. Dabei werden illegal Kartendaten erlangt, indem Daten von Magnetstreifen ausgelesen und auf gefälschte Karten kopiert werden. Mit der gefälschten Karte erfolgt dann eine Abhebung bzw. Bezahlung zulasten des rechtmäßigen Karteninhabers. Zusätzlich werden auch die entsprechenden PIN-Codes – zumeist mittels Kamera – ausgespäht.
Tipps der Kriminalprävention
Merken Sie sich Ihre PIN und vernichten Sie im Anschluss den PIN-Brief. Schreiben Sie ihre PIN niemals auf und führen Sie in keinem Fall die PIN zusammen mit Ihrer Karte mit.
Achten Sie bei der PIN-Eingabe im Geschäft oder am Geldautomaten darauf, dass Sie die Tastatur mit der Hand oder der Geldbörse verdecken.
Bitten Sie Personen, die Ihrer Meinung nach die PIN-Eingabe beobachten könnten, Abstand zu halten.
Sollte Ihre Bankomat-Karte abhandengekommen sein, nutzen Sie den Sperr-Notruf 0800-2048800 (auf jedem Bankomaten zu finden).
Ein 27-jähriger rumänischer Pkw Lenker wurde Dienstagvormittag mit einer weit überhöhten Geschwindigkeit gemessen. Es folgte eine Beschlagnahme des Pkw. Der Mann wies sich mit fremden Ausweisen aus.
Eine Polizeistreife führte Dienstagvormittag an der Obdacher Straße (B78) im Bereich Kathal Geschwindigkeitsmessungen durch. In diesem Bereich gilt baustellenbedingt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h. Gegen 10:40 Uhr stellten die Beamten einen Pkw fest, der mit gemessenen 115 km/h durch den Baustellenbereich fuhr. Weiters missachtete der Lenker das Rotlicht der dort installierten Ampelanlage. Nach kurzer Nachfahrt konnte der Lenker angehalten werden. Der Pkw wurde aufgrund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung vorläufig beschlagnahmt und der Führerschein abgenommen. Bei der Kontrolle wies sich der rumänische Staatsbürger mit diversen Ausweisdokumenten aus. Wie sich später herausstellte, waren das die Dokumente seines Bruders. Der Mann wird nun wegen diverser Verwaltungsübertretungen der BH Murtal sowie wegen des Gebrauchs fremder Ausweise der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.
Beamte der Polizeiinspektion St. Marein im Mürztal forschten insgesamt zwei europaweit gesuchte Betrüger aus. Die Männer hatten in den letzten Jahren in den Bundesländern Steiermark, Niederösterreich, Burgenland, Kärnten, Oberösterreich und Wien Betrügereien begangen.
Die vorerst unbekannten Tatverdächtigen gaben sich als vermeintliche „Autohändler“ aus. Sie deponierten ihre Visitenkarten auf den Autoscheiben und stellten so den Kontakt mit den Opfern her. Unter Vorlage einer vermeintlich erfolgreichen Überweisungsbestätigung (ohne einer tatsächlichen Zahlung), flüchteten sie dann mit den Fahrzeugen.
Aufgrund eines europäischen Haftbefehls wurde nach den zwei Tatverdächtigen, einem 37-jährigen Rumänen und einem 48-jährigen Italiener, gefahndet. Nach einem Hinweis einer Polizeidienststelle aus Kärnten, dass sich die beiden Tatverdächtigen in St. Lorenzen im Mürztal aufhalten könnten, wurde mehrere Tage hindurch nach den Personen gefahndet.
Nach umfangreichen Ermittlungen und taktischem Vorgehen konnten die Beamten am 20. November 2025, in den Abendstunden, zwei verdächtige Fahrzeuge in St. Lorenzen im Mürztal wahrnehmen. In der Folge konnte einer der Tatverdächtigen beim Fahrzeug und der zweite in der in der Nähe befindlichen Wohnung festgenommen werden.
Bei der Durchsuchung der Fahrzeuge sowie der Wohnung konnten unter anderem Überstellungskennzeichen sowie Visitenkarten sichergestellt werden.
Der durch die Betrügereien entstandene Schaden ist derzeit nicht bekannt.
Bei den Einvernahmen verweigerten die Tatverdächtigen ihre Aussagen. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.
Alkohol im Straßenverkehr ist ein ernstzunehmendes Problem, das zeigen aktuelle Unfallzahlen in der Steiermark. Mit einer gemeinsamen Kampagne machen die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ des Gesundheitsfonds Steiermark und die Initiative GEMEINSAM.SICHER der Landespolizeidirektion Steiermark auf die verheerenden Folgen von Alkoholkonsum aufmerksam. Vorgestellt wurde die Kampagne und die neue Zusammenarbeit zwischen Landespolizeidirektion Steiermark und Gesundheitsfonds.
Alkoholisierte Menschen im Straßenverkehr verursachten 2024 fast jeden zehnten Verkehrsunfall mit Personenschaden (478 Unfälle) in der Steiermark. Über 600 Personen wurden dabei verletzt. Bei jeder siebten Person, die im Straßenverkehr tödlich verunglückte, waren alkoholisierte Fahrerinnen und Fahrer beteiligt. Im Vergleich zu 2015 verunfallten 2024 im Zusammenhang mit Alkoholkonsum rund 100 Personen mehr. Die Zahl der Todesopfer hat sich sogar verdoppelt.
Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl: „„Alkohol ist grundsätzlich nie die beste Entscheidung – und sich danach ans Steuer zu setzen, ist schlicht verantwortungslos. Wer betrunken fährt, spielt mit Menschenleben. So deutlich muss man es sagen. Jeder Verkehrsunfall, der durch Alkohol passiert, ist einer zu viel – weil er vermeidbar wäre. Unser Ziel ist es, genau dort anzusetzen: bevor etwas passiert. Ich wünsche mir, dass jede Steirerin und jeder Steirer eine einfache Entscheidung trifft: Wenn Alkohol im Spiel ist, bleibt das Auto stehen. Das ist kein Verzicht – das ist Respekt gegenüber sich selbst und anderen.“
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer: „Nachdem mir die Verkehrssicherheit generell sehr am Herzen liegt, freut es mich sehr, dass sich der Gesundheitsfonds gemeinsam mit der Landespolizeidirektion dem Thema Alkohol am Steuer widmet. Das Thema Alkohol im Straßenverkehr beschäftigt die Verkehrssicherheitsarbeit seit vielen, vielen Jahren. Dabei wird Alkoholeinfluss auf die Fahrtauglichkeit massiv unterschätzt. Und die Unfallzahlen sprechen leider eine klare Sprache – die Zahlen steigen wieder!“
Landespolizeidirektor-Stellvertreter Generalmajor Helmut Richter: „Bewusstseinsbildung und Prävention sind wesentliche Bestandteile unserer polizeilichen Arbeit. Um die Gefahren des Alkoholkonsums am Steuer und seine schwerwiegenden Folgen noch stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, haben wir uns im Rahmen der Initiative GEMEINSAM.SICHER für eine Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsfonds entschieden. Durch diese Kooperation können wir gemeinsam zum Wohl der Menschen beitragen und eine sichere Gesellschaft fördern. „
Vor allem junge Menschen sind betroffen:
Betroffen sind vor allem Personen unter 50 Jahren, am stärksten die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen. Rund ein Drittel (36 %) der Unfallopfer wurden in Graz und Graz-Umgebung verletzt – gefolgt von der Südoststeiermark mit 10 % und Leibnitz mit 8 %.
Selbst wer von Unfällen verschont bleibt, muss sich der gesetzlichen Sanktionen bewusst sein. Grundsätzlich gilt beim Auto- und Motorrad-Fahren die Höchstgrenze von 0,5 Promille Alkoholgehalt im Blut. Wer den Probeführerschein hat oder mit Lkw und Bussen fährt, muss die 0,1-Promille-Grenze einhalten.
Der Leiter der Landesverkehrsabteilung Oberst Kurt Lassnig: „Leider stieg die Zahl der Verkehrsunfälle mit Alkoholisierung in den letzten Jahren wieder an. Neben den rechtlichen Folgen dieser Unfälle ist jeder einzelne Verkehrsunfall mit Verletzten oder gar Toten mit starkem persönlichem Leid verbunden. Als Leiter der Landesverkehrsabteilung ist es mir ein Anliegen, dieser Entwicklung mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen entgegenzuwirken.“
Gemeinsame Aufklärungskampagne von Gesundheitsfonds Steiermark und der Landespolizeidirektion Steiermark
Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich: Alkohol am Steuer ist ein ernstzunehmendes Thema. „Mit unserer Initiative ‚Weniger Alkohol – Mehr vom Leben‘ setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. Uns geht es um die vielen Alternativen, die nicht nur besser für die Gesundheit sind – gerade im Straßenverkehr, sondern auch gut schmecken”, erklärt Sandra Marczik-Zettinig, Geschäftsführer-Stellvertreterin des Gesundheitsfonds Steiermark.
Unter dem Dach „GEMEINSAM.SICHER “ starten die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ vom Gesundheitsfonds Steiermark und die Landespolizeidirektion Steiermark die Sicherheitskampagne „Sei kein Risiko – Kein Alkohol am Steuer“. Der Fokus liegt auf der Problematik des Alkohols am Steuer, insbesondere in der vorweihnachtlichen Zeit. Diese geplante Initiative soll nicht nur präventive Maßnahmen fördern, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr schärfen. Durch gezielte Aufklärung und verstärkte Kontrollen wird angestrebt, die Verkehrssicherheit in der Steiermark nachhaltig zu erhöhen.
Über “Weniger Alkohol – Mehr vom Leben”
Die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ des Gesundheitsfonds Steiermark macht die steirische Bevölkerung durch unterschiedliche Maßnahmen und Aktivitäten auf einen genussvollen Umgang mit Alkohol aufmerksam. Sie schafft Bewusstsein für die Folgen von übermäßigem und missbräuchlichem Alkoholkonsum. Im Vordergrund stehen nicht Verbote, sondern Sensibilisierung und Information rund um das Thema Alkohol – und das stets ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit Humor und Augenmaß. Die Steiermark übernimmt österreichweit mit der Umsetzung des Aktionsplans zur Alkoholprävention eine Vorreiterrolle und setzt in sieben Schwerpunkten Maßnahmen um.
Allgemeines zu GEMEINSAM.SICHER:
Bei GEMEINSAM.SICHER steht die Nähe zum Bürger und die gemeinsame Gestaltung der Sicherheit im Mittelpunkt. Es ist wichtig, der Bevölkerung auf Augenhöhe im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu begegnen. Dabei werden sicherheitsrelevante Themen und Problemstellungen aufgegriffen und unter aktiver Koordinierung der Polizei gemeinsam gelöst.
GEMEINSAM.SICHER trägt dazu bei, das Sicherheitsvertrauen der Bevölkerung zu heben. Das Ziel ist es, die Bevölkerung darüber zu informieren, wie man potentielle Gefahrensituationen vermeiden und durch einfache Maßnahmen die Sicherheit erhöhen kann.
Maßnahmen der aktuellen Initiative:
Im Zuge der Initiative wurden vom Kurzfilme zum Thema verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol angefertigt. Diese Filme werden über die Social-Media-Kanäle der Polizei und jener von „Weniger Alkohol – mehr vom Leben“ veröffentlicht, aber auch für Schulungszwecke verwendet. Beispielsweise führt die Landesverkehrsabteilung in Schulen zahlreiche sogenannte Verkehrssicherheitsberatungen durch.
Weiters erfolgte die Anfertigung von Plakaten, welche in weiterer Folge über die Landesverkehrsabteilung bei Verkehrssicherheitsberatungen in den Landesberufsschulen und in den steirischen Kasernen verteilt werden.
Auch ist ein laufender Erfahrungsaustausch zwischen der Landespolizeidirektion Steiermark und dem Gesundheitsfonds geplant.
Zusätzlich zu diesem Thema ist eine permanente weitere Zusammenarbeit zwischen der Landespolizeidirektion Steiermark und dem Gesundheitsfonds in Form einer offiziellen Sicherheitspartnerschaft in Arbeit.
Link zu den Kurzfilmen:
https://www.mehr-vom-leben.jetzt/sei-kein-risiko/
Bei einem Forstunfall Samstagfrüh erlitt ein 43-Jähriger schwere Verletzungen.
Gegen 8:30 Uhr führten drei Männer in einem Wald Forstarbeiten durch. Ein 43-jähriger Bosnier wollte mit einer Seilwinde die Baumstämme wegziehen. Dazu verwendete er eine Fernbedienung. Eigenen Angaben zufolge sei ein angehängter Baumstamm plötzlich bei einem Baumstumpf hängen geblieben und mit voller Wucht auf ihn gefallen. Die Arbeitskollegen leisteten sofort Erste Hilfe und fuhren mit dem 43-Jährigen ins UKH Kalwang. Dort wurden schwere Verletzungen festgestellt.