56 frisch ausgebildete dienstführende Polizistinnen und Polizisten feierten am Dienstag ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Im Rahmen eines Festaktes wurden die neuen Führungskräfte für ihren zukünftigen Dienst in der Steiermark geehrt.
Der feierliche Festakt fand in Weißkirchen unter der Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste statt. Stellvertretend für den Innenminister wohnte der Leiter der Direktion Spezialeinheiten (DSE), Bernhard Treibenreif, den Feierlichkeiten bei. Seitens der Landespolizeidirektion Steiermark gratulierte Landespolizeidirektor Gerald Ortner den Absolventinnen und Absolventen persönlich zu diesem wichtigen Karrieremeilenstein.
Die 56 Polizistinnen und Polizisten haben in den vergangenen Monaten eine intensive und anspruchsvolle Ausbildung für die mittlere Führungsebene absolviert. Sie werden ab sofort als dienstführende Beamte in den verschiedenen Dienststellen der Steiermark Führungsaufgaben übernehmen und als wesentliche Stützen im täglichen Dienstbetrieb fungieren.
„Die Anforderungen an eine moderne polizeiliche Führungskraft sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung haben unsere neuen dienstführenden Kolleginnen und Kollegen das nötige Fundament erhalten, um Verantwortung zu übernehmen und unsere Dienststellen professionell in die Zukunft zu führen. Ihr Engagement stärkt die Sicherheitsarchitektur in der gesamten Steiermark maßgeblich.“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner im Rahmen der feierlichen Dekretübergabe.
Nach dem Großen Preis von Österreich am Red Bull Ring ziehen die Behörde und die Einsatzorganisationen eine überaus positive Erstbilanz. Während die Abreise der Fans derzeit geordnet abläuft, blicken die Einsatzkräfte auf ein friedliches Großevent zurück.
Das Rennwochenende im steirischen Murtal lockte auch in diesem Jahr massenhaft Motorsportbegeisterte an und sorgte für einen enormen Besucheransturm. Trotz des dichten Reiseverkehrs kam es vor allem am entscheidenden Rennsonntag zu keinen nennenswerten Verzögerungen bei der Anreise. Ein präzise abgestimmtes Verkehrskonzept des Veranstalters, das in enger Kooperation mit der Behörde und der Polizei umgesetzt wurde, ermöglichte eine flexible und reibungslose Verkehrsleitung.
Prävention durch Kommunikation und Premiere für Fahrradpolizei
Im Umfeld der Rennstrecke und auf den gut ausgelasteten Campingplätzen setzte die Polizei primär auf Aufklärung und den direkten Kontakt mit den Fans. Erstmals kam in Spielberg auch die Fahrradpolizei zum Einsatz, um gezielt im Bereich der Zweiradfahrer für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Die Kriminalitätslage blieb angesichts der über 300.000 Besucherinnen und Besucher über alle Renntage hinweg auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Die Einsatzkräfte mussten lediglich vereinzelte Delikte wie Sachbeschädigungen, kleinere Diebstähle oder Körperverletzungen aufnehmen. Im Straßenverkehr wurden vereinzelte Unfälle registriert, zudem mussten einige Lenker wegen Alkoholisierung am Steuer ihren Führerschein abgeben.
Konsequentes Einschreiten gegen unerlaubte Drohnenflüge
Ein Schwerpunkt des diesjährigen Sicherheitskonzepts lag auf der Durchsetzung des Flugverbots für private Drohnen. Mittels moderner Drohnenabwehrtechnik konnten die Einsatzkräfte insgesamt knapp 20 illegale Drohnenflüge detektieren. Gegen die jeweiligen Piloten wurde strikt vorgegangen, wobei vorläufige Sicherheitsleistungen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro eingehoben wurden.
Politik überzeugte sich von Sicherheitsarbeit
Um sich von der effizienten Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu überzeugen, besuchten der Staatssekretär Jörg Leichtfried sowie Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom die Führungsstäbe. Sie sprachen den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten sowie allen Einsatzorganisationen und Behördenvertretern ihren Dank für das professionelle Sicherheitsmanagement aus.
Auch die behördliche Einsatzleiterin Bezirkshauptfrau Nina Pölzl ist in einer ersten Reaktion zufrieden mit dem Einsatzverlauf. „Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten macht jedes Jahr wieder den Erfolg aus. Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kräften und Organisationen. Ihr Einsatz und ihr Engagement – heuer unter verschärften Hitzebedingungen - trägt dazu bei, dass wir uns im steirischen Murtal über eine der sichersten Sportgroßveranstaltungen der Welt freuen dürfen.“
Bei hochsommerlichen Temperaturen behält George Russell einen kühlen Kopf und siegt erstmals seit dem Saisonauftakt - Aufholjagd von Max Verstappen reicht für Platz zwei vor Kimi Antonelli.
Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Red-Bull-Ring feiert der Mercedes-Pilot George Russell seinen zweiten Saisonsieg - den ersten seit dem Saisonauftakt in Australien - und schiebt sich in der Formel-1-WM 2026 wieder näher an Teamkollege Kimi Antonelli heran.
Der Italiener muss sich nach 71 Runden mit Rang drei begnügen. Zweiter wurde Max Verstappen (Red Bull), der im Schlusssprint nicht genügend Kohlen im Feuer hatte und trotz frischerer Reifen nicht mehr zu Russell aufschließen konnte.
Ferrari erlebte derweil ein äußerst enttäuschendes Rennen: Charles Leclerc fand in seinem SF-26 überhaupt keine Pace und wurde als Achter Schlechtester der vier Topteams, Lewis Hamilton kämpfte zu Beginn lange mit Verstappen, bevor Ferrari einen taktischen Fehler beging.
Die Scuderia hatte Hamilton während einer virtuellen Safety-Car-Phase deutlich früher als geplant zum zweiten Boxenstopp geholt, doch trotz weicher Reifen konnte er den Pacevorteil nicht nutzen und musste sich am Ende auch Oscar Piastri (McLaren) im Kampf um Rang vier geschlagen geben.
Weltmeister Lando Norris (McLaren) wurde hinter Isack Hadjar (Red Bull) enttäuschender Siebter, die letzten Punkte gingen an die beiden Racing Bulls von Liam Lawson und Arvid Lindblad.
Audi ging als Elfter (Gabriel Bortoleto) und Zwölfter (Nico Hülkenberg) erneut leer aus und wartet weiterhin seit dem Saisonauftakt auf den nächsten Punkt.
Für das Rennen werden bis zu 36 Grad erwartet, weshalb der Weltverband FIA eine Hitzewarnung ausgesprochen hat.
Mercedes-Pilot George Russell startet heute von der Pole-Position. Der Brite fing in den letzten Sekunden des Qualifyings seinen Ferrari-Konkurrenten Charles Leclerc noch ab. Auf den dritten Platz kam Lewis Hamilton im zweiten Ferrari. Russells Teamkollege Kimi Antonelli landete auf dem vierten Platz vor Max Verstappen, der in einer sehr schnellen Runde ins Kiesbett abflog. "Ich weiß noch nicht woran es lag" meinte Verstappen zerknirscht.
Die Hitze wird vor allem die Fans auf den nicht überdachten Tribünen am Red-Bull-Ring treffen. Die Veranstalter empfehlen das Tragen einer Kopfbedeckung und stellen kostenlose Wasserspender sowie Sonnencreme zur Verfügung. Zudem sind Flaschen (kein Glas) bis maximal 1,5 Liter am Gelände erlaubt.
Die Startaufstellung der ersten zehn Fahrer:
G. Russell (Mercedes AMG Motorsport)1:06.1132
C. Leclerc (Ferrari)1:06.3493
L. Hamilton (Ferrari)1:06.4084
A. Antonelli (Mercedes AMG Motorsport)1:06.4145
M. Verstappen (Red Bull Racing)1:06.4756
L. Norris (McLaren)1:06.5027
O. Piastri (McLaren)1:06.5118
I. Hadjar (Red Bull Racing)1:06.6329
L. Lawson (RB)1:06.95510
A. Lindblad (RB)1:07.007
Die Zahl sogenannter Phishing Nachrichten (E-Mails, SMS, Messenger Nachrichten) und Schadsoftware auf Websites steigt stetig an. Um Sie bestmöglich vor Gefahren im Internet zu schützen, finden Sie hier einige Tipps und Musterbeispiele zum Thema Gefahren im Internet.
Die Tricks von Online-Kriminellen werden immer raffinierter. Phishing E-Mails sind oft täuschend echt. Scheinbar vertrauenswürdige Websites enthalten Schadsoftware oder verfolgen Betrugsabsichten. Erst bei genauem Hinschauen erkennt man die Tricks der Kriminellen. Wir geben Ihnen Tipps für Ihren Alltag, damit Sie gut geschützt im Internet unterwegs sind. So warnt die Post aktuell wieder verstärkt:
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Wenn von 26. bis 28. Juni 2026 die Formel 1 erneut am Red Bull Ring in Spielberg gastiert, verwandelt sich die Region Murtal wieder in den Mittelpunkt des internationalen Motorsports. Behörden und Einsatzorganisationen haben sich seit Monaten auf das Großereignis vorbereitet. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten und einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss rund um das Rennwochenende sicherzustellen.
Tausende Einsatzkräfte werden während des Rennwochenendes im Einsatz stehen. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten soll gewährleisten, dass Besucherinnen und Besucher das Motorsportevent sicher und unbeschwert genießen können. Zur Koordinierung der umfangreichen Maßnahmen wird erneut ein behördlicher Führungsstab unter der Leitung der Murtaler Bezirkshauptfrau Nina Pölzl eingerichtet. Der operative Einsatzstab der Polizei mit sämtlichen Einsatzkräften steht auch heuer wieder unter der Leitung von Einsatzkommandant Andreas Tafeit.
Frühzeitige Anreise empfohlen
Aufgrund des hohen Besucheraufkommens ist insbesondere zu den Hauptanreisezeiten mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Motorsportfans werden daher ersucht, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Shuttleverbindungen, regionale Busangebote sowie die Anreise mit der Bahn bieten eine komfortable Alternative zum Individualverkehr. Wer dennoch mit dem Auto anreist, sollte aufgrund aktueller Baustellen auf der S6 (Semmering Schnellstraße) mehr Zeit einplanen und den Anweisungen vor Ort folgen. Auch aufgrund von Baustellen am Knoten St. Michael und im Bereich Leoben mit teils einspurigen Streckenabschnitten in beide Richtungen ist mit Verzögerungen zu rechnen. Camper reisen idealerweise bereits am Mittwoch oder Donnerstag an. Für sie ist eine Abreise voraussichtlich erst ab Sonntag 20.00 Uhr möglich. Nähere Informationen zur An- & Abreise: F1 Spielberg I Anreise Red Bull Ring 2026
Klare Regeln am Veranstaltungsgelände
Für das gesamte Veranstaltungsareal gelten umfangreiche Sicherheitsbestimmungen. Verboten sind unter anderem gefährliche Gegenstände, Waffen sowie pyrotechnische Gegenstände. Das Verbot von Pyrotechnik erstreckt sich auch auf die angrenzenden Campingbereiche. Darüber hinaus ist der Betrieb privater Drohnen im Veranstaltungsraum nicht gestattet. Mitgebrachte Gegenstände können bei den Zutrittskontrollen überprüft werden. Besucherinnen und Besucher werden ersucht, sich bereits vor der Anreise über die geltenden Bestimmungen zu informieren.
Polizei rund um die Uhr erreichbar
Während des Rennwochenendes steht die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften im Bereich des Red Bull Rings und der umliegenden Infrastruktur im Einsatz. Wir dürfen in diesem Zusammenhang auf den Polizeinotruf 133 bzw. 112 hinweisen, bei dem jederzeit verdächtige Wahrnehmungen und strafbare Handlungen gemeldet sowie Anzeigen erstattet werden können. Direkt im Hauptgebäude des Veranstalters ist zudem eine eigene Polizeiinspektion installiert.
Aktuelle Informationen nutzen
Sicherheitsrelevante Kurzinfos & Updates der „Polizei Steiermark“ gibt’s zudem auf den Social Media Accounts.
Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu. Peter Hopf selbst stellte seinen Ford Fiesta Rally2 sensationell auf den sechsten Gesamtrang.
Zum dritten Mal in Folge stand heuer das Murtal im Zeichen des Rallyesports, und zum dritten Mal in Folge war die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau ein Publikumsmagnet. Dies, obwohl sich das Wetter nicht von seiner freundlichsten Seite zeigte, sondern für die Jahreszeit etwas zu kühl war und zum Teil sogar Regen ins Geschehen einbrachte. Nichtsdestotrotz säumten wieder Tausende Fans die Strecken der Rallye in den Regionen Judenburg und Fohnsdorf.
Verantwortlich für die gelungene Durchführung waren wieder jene drei Herren, die schon vor zwei Jahren für die Auferstehung der Rallye im Murtal gesorgt haben. Dies trifft in erster Linie auf Willi Stengg, Ex-Staatsmeister im Rallyesport, als Veranstalter, und Peter Hopf, dem Besitzer des Fahr-Aktiv Zentrums Fohnsdorf (FAZ Fohnsdorf) zu. Der erfolgreiche Geschäftsmann im Baumaschinensegment sowie im Transportgewerbe konnte wieder wichtige regionale Hilfe einbringen. Als Hauptsponsor und Namensgeber fungierte wieder Harald König, der mit seiner Elektrotechnik Firma für die Rallye verantwortlich zeichnete.
Auch nach der heurigen Rallye durfte dieses Dreigestirn eine durchwegs positive Bilanz ziehen: Wili Stengg: „Das Interesse der Rallye-Fans, die ins Murtal gekommen sind, war wieder enorm. Besonders der Stadtkurs in Judenburg, der dieses Mal sogar drei Mal gefahren wurde, war ein Top-Anziehungspunkt. Unsere Shuttle-Busse vom FAZ Fohnsdorf nach Judenburg wurden vollends genützt und waren ständig unterwegs, um die Zuschauer sicher zum Rundkurs und wieder retour zu bringen. Bedanken möchten wir uns bei den Behörden, den Bürgermeistern, bei der Polizei, bei den Feuerwehren und der Rettung und ganz besonders bei den vielen freiwilligen Helfern, die sich wieder in den Dienst der Sache gestellt haben. Hier seien auch die vielen Standler erwähnt, die im gesamten Rallyegebiet für die Verköstigung der vielen Besucher gesorgt haben. Der größte Dank geht aber an die vielen Fans, die zu uns ins Murtal gekommen sind und während der Rallye für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben.“
Das Sportliche:
Die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg ging mit einem Start-Ziel-Sieg von Hermann Neubauer zu Ende. Was der Salzburger im Toyota Yaris Rally2 in der gestrigen ersten Sonderprüfung, dem Rundkurs Gaal – Hammergraben, begann, vollendete er heute auf dem 15. und letzten Wertungsabschnitt Möderbrugg. Dazwischen lagen zehn weitere acht SP-Bestzeiten des Dominators. Sieben Mal gelang es dem Oberösterreicher Michael Lengauer im für ihn neuen Citroen C3 Rally2 schneller ins Ziel zu kommen, aber da hatte Neubauer den Sieg vor Augen schon zurückgeschaltet. Am Ende hatte Hermann Neubauer 28,8 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Lengauer.
Dahinter lieferten sich Luca Waldherr im Citroen C3 Rally2 und Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager (Skoda Fabia Rally2 ein sehenswertes Duell um den dritten Podiumsplatz. Zeitweise lag da nur eine halbe Sekunde zwischen den beiden Kontrahenten. Letztendlich hatte Waldherr das bessere Finish für sich und konnte über den dritten Platz jubeln.
Hermann Neubauer (Toyota Yaris): „Hier zu gewinnen war nicht so leicht, wie es vielleicht ausgeschaut hat. Ich bin eigentlich mit dem Ziel hergekommen, Spaß an der Freud zu haben. Das ist mir offensichtlich gut gelungen. Wichtig war es, die Konzentration aufrecht zu erhalten. Denn ich hatte immer im Hinterkopf, dass ein kleiner Fehler genügt, und ein Toppilot wie Michael Lengauer nützt das aus. Zum Glück sind wir relativ fehlerfrei geblieben.“
Michael Lengauer (Citroen C3): „Wir sind mit einem für uns neuen Fabrikat hergekommen, und wollen so schnell als möglich so viel als möglich darüber lernen. Ich habe gewusst, wenn bei Hermann alles passt, kann ich hier unter den gegebenen Umständen nicht mithalten. Er ist eine sehr gute Rallye gefahren, daher gratuliere ich ihm herzlich. Für mich war es wichtig, das Auto heil ins Ziel zu bringen und so viele Kilometer wie es geht damit abzuspulen. So gesehen bin ich mit dem zweiten Platz sehr happy.“
Luca Waldherr (Citroen C3): „Ich bin sieben Monate keine Rallye gefahren, habe erst vor kurzem erfahren, dass ich hier mit einem Rally2-Auto an den Start gehen kann und stehe jetzt auf dem Podest. Was soll ich da viel sagen, außer dass ich sehr glücklich darüber bin.“
TEC7 ORM 2:
Auf Spitz und Knopf ging es wie schon zuletzt im Lavanttal in der ORM 2 zu. Der Niederösterreicher Christoph Zellhofer war im hauseigenen Suzuki Swift ZMX Prototyp ins Murtal gekommen, um den wieselflinken und leichteren Renault Clio Rally3-Boliden von Gesamtleader Günther Knobloch, Maximilian Lichtenegger und Roland Stengg Paroli zu bieten. Was blieb, war eine tolle Sekundenjagd um den Sieg. Zellhofer beherrschte Tag eins, Knobloch weite Teile von Tag zwei. Lichtenegger verabschiedete sich vorzeitig (SP 6) durch einen Ausritt, und Stengg verlor im nassen Samstagvormittag seine Konstanz vom Freitag. Am Schluss lachte Christoph Zellhofer von der Spitze des Siegerpodests auf den Zweiten Günther Knobloch und den Dritten Roland Stengg herunter.
TEC7 ORM 3:
Die ORM 3 wurde so wie heuer schon in Freistadt, in Leutschach und in Wolfsberg auch in Judenburg zur Beute von Marcel Neulinger. Der Titelverteidiger aus Oberösterreich hat mit seinem pinkfarbenen Lancia Ypsilon Rally4 momentan scheinbar keine Konkurrenz in Österreich, erzielte auf allen 15 Sonderprüfungen Klassenbestzeit. Sein erster Verfolger im Murtal, der einstige 2WD-Staatsmeister Simon Seiberl im Peugeot 208 Rally4, hatte am Ende fast zwei Minuten Rückstand auf den angehenden neuen alten Champion.
ET KÖNIG Rallye 2026, Endstand nach 15 Sonderprüfungen:
1: Hermann Neubauer / Ursula Gassner Toyota GR Yaris Rally2 1:19:14,4 Std
2: Michael Lengauer / Jürgen Rausch Citroen C3 Rally2
+27,4 Sek
3: Luca Waldherr / Claudia Maier Citroen C3 Rally2
+1:32,5 Min
4: Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner Skoda Fabia Rally2
+1:47,2 Min
5: Martin Zellhofer / Andre Kachel Ford Fiesta Rally2
+3:07,6 Min
6: Peter Hopf / Stefan Heiland Ford Fiesta Rally2
+3:49,0 Min
7: Christoph Zellhofer / Anna-Maria Seidl Suzuki Swift ZMX
+4:28,2 Min
8: Kris Rosenberger / Sigi Schwarz Lancia Ypsilon Rally2
+4:47,5 Min
9: Günther Knobloch / Jürgen Rausch
Renault Clio Rally3
+4:57,4 Min
10: Marcel Neulinger / Jakob Ruhsam Lancia Ypsilon Rally4
+5:33,2 Min
Die gemessene Freisetzung von anorganischem Arsen wurde toxikologisch als gesundheitlich bedenklich eingestuft. Vom Gebrauch dieser Gusseisenpfanne, insbesondere bei der Zubereitung saurer Lebensmittel, wird dringend abgeraten. Bitte stellen Sie die Verwendung des Produkts unverzüglich ein.
Im Rahmen einer amtlichen Untersuchung durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurde bei diesem „Napoleon-Produkt“ eine schwerwiegende, produktionsbedingte und gesundheitsschädliche akute und chronische Metallschädlichkeit festgestellt. Das Produkt erfüllt somit nicht die Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004.
Konkret wurden werkseitige Mängel beim Material nachgewiesen:
Von Händler OBI veranlasste Service-Maßnahmen
Die OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH nach Bekanntwerden der AGES-Ergebnisse sofort reagiert und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben folgende Maßnahmen zum Schutz der Kunden umgesetzt:
Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben.
Mit einem Zeremonienstart wurde gestern Abend die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau showmäßig eröffnet. Hunderte Zuschauer wohnten dem Spektakel auf dem Hauptplatz von Judenburg bei, versprühten begeisterte Vorfreude und applaudierten den einzelnen Teams, die bereitwillig Auskunft über ihr Befinden vor dem Abenteuer gaben.
Sportlich beginnt der vierte Saisonlauf zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft heute am Nachmittag mit der ersten von 15 Sonderprüfungen, die um 14.35 Uhr mit dem Rundkurs Gaal – Hammergraben gestartet wird. Als Topfavoriten gehen der zweifache Jännerrallye-Sieger Michael Lengauer (Citroen C3 Rally2) sowie der zweifache Staatsmeister Hermann Neubauer (Toyota Yaris Rally2) in die Rallye. Heute stehen insgesamt fünf Sonderprüfungen auf dem Programm, morgen rückt wieder Judenburg direkt in den Fokus. Dort werden heuer gleich drei Prüfungen mitten durch die Stadt führen und also wieder Massenbesuch erwartet.
Insgesamt nehmen nach der technischen und administrativen Abnahme durch die Austrian Motorsport Federation (AMF) 66 Teams die ET KÖNIG Rallye 2026 in Angriff.
Die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau zählt als vierter Lauf zur österreichischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft ORM, zur TEC7 ORM 2, TEC7 ORM 3, zur RP-TOOLS Junioren-Staatsmeisterschaft, zur TEC7 HRM, TEC7 Rallye Trophy sowie zur nur am Samstag gewerteten Austrian Rallye Challenge.
Oberzeiring/Bretsteingraben. Mehr als ein Jahr nach dem Bekanntwerden eines außergewöhnlichen Leichenfundes in der Steiermark ist die Identität des Toten weiterhin unklar. Neue Ermittlungsansätze deuten nun auf einen möglichen Bezug nach Deutschland hin. In der Fahndungssendung „Fahndung Österreich“ (ServusTV & ServusTV On) präsentierte die steirische Polizei am Mittwochabend, 10. Juni 2026, erstmals neue Details und ersucht die Öffentlichkeit um Hinweise.
Seit der Anzeigenerstattung im Mai 2025 ermitteln Kriminalisten des LKA Steiermark in diesem außergewöhnlichen Fall. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, dürften die sterblichen Überreste der toten Person sowie deren Fahrrad unabhängig voneinander bereits in den Jahren 2014 bzw. 2015 vom Waldbesitzer selbst in einem abgelegenen Waldstück nahe einer Wildtierfütterung im obersteirischen Bretsteingraben (Bezirk Murtal) entdeckt worden sein. Eine Mitteilung an die Polizei über den ungewöhnlichen Fund blieb jedoch über Jahre hinweg aus. Als Grund gab der Jäger an, die Wildtiere im Jagdrevier nicht stören zu wollen. Erst mehr als zehn Jahre später kam der Fall nach einer Anzeigenerstattung ins Rollen.
Identität bleibt ein Rätsel
Trotz umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen, DNA-Analysen und forensischer Untersuchungen konnte die Identität des Verstorbenen bislang nicht geklärt werden. Auch ein Abgleich mit bekannten Vermissten- und Abgängigkeitsfällen in Österreich und im Ausland verlief bisher ohne Treffer. Ein anthropologisches Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leoben geht derzeit von einem Mann im Alter zwischen 40 und 60 Jahren mit einer Körpergröße von etwa 160 bis 170 Zentimetern aus. Nach Einschätzung von Experten dürfte der Mann bereits zwischen 2014 und 2019 verstorben sein. Eine eindeutige Todesursache konnte aufgrund des Zustandes der sterblichen Überreste jedoch nicht mehr festgestellt werden, zudem der Schädel des Toten fehlt. Auch ein Fremdverschulden kann demnach bislang nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen laufen in sämtliche Richtungen.
Spuren nach Deutschland
Neue Ermittlungsansätze könnten nun entscheidende Hinweise zur Identität des Toten liefern. Bei den sterblichen Überresten fanden Ermittler keinerlei persönliche Gegenstände des Mannes, jedoch mehrere Radbekleidungsstücke. Besondere Bedeutung kommt dabei einem grauen Radtrikot (Bild) zu. Dieses dürfte in Italien hergestellt und im Raum Bremen von der „National Cycling Academy“ (NCA) an Absolventen von Spinning-Kursen in den Jahren 2008 und 2009 ausgegeben worden sein. Aufzeichnungen aus dieser Zeit sind nicht mehr vorhanden, zudem es die betroffene Firma nicht mehr gibt. Auch das sichergestellte Fahrrad der Marke „Cube“ (Bild)wurde in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2007 vertrieben. Die Ermittler gehen deshalb vor allem auch jeglichen Hinweisen auf mögliche Verbindungen des Verstorbenen ins Ausland nach – insbesondere nach Deutschland. Ob der Mann selbst aus Deutschland stammte oder dort Anknüpfungspunkte hatte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Neue Details bei „Fahndung Österreich“
Um neue Hinweise zu erlangen, wurde der Fall nun mit den aktuellsten Erkenntnissen in der Sendung „Fahndung Österreich“ (ServusTV & ServusTV On) am 10. Juni 2026 neu aufgerollt. Dabei kam der forensische Anthropologe erstmals öffentlich zu Wort. Auch Chefinspektor Andreas Dirnberger(Bild) des LKA Steiermark war als Ermittler dieses Falls live im Studio zu Gast. „Wir hoffen insbesondere auf Hinweise aus Deutschland. Vielleicht erkennt jemand das Trikot, erinnert sich an einen Teilnehmer eines damaligen Kurses oder vermisst seit Jahren einen Angehörigen, Freund oder Bekannten. Jeder Hinweis könnte dazu beitragen, die Identität des Mannes zu klären und seinem Schicksal nach Jahren einen Namen zu geben“, so der Cheffahnder der steirischen Polizei.
Über „Fahndung Österreich“
Die einzige Live-Fahndungssendung Österreichs unterstützt die Verbrechensbekämpfung und liefert wertvolle Präventionstipps. ServusTV-Moderator Hans Martin Paar präsentiert in enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesministerium für Inneres, dem Bundesministerium für Justiz und dem Bundeskriminalamt in jeder Live-Sendung sechs bis dato ungelöste Kriminalfälle. Die Hilfe der Zuschauer ist gefragt, wenn es darum geht, diese aufzuklären, unbekannte Täter zu identifizieren oder flüchtige Verbrecher aufzuspüren. Über den Zeitraum der bislang 26 Sendungen konnten bereits 29 Fälle gelöst werden.
Hinweise an: LKA Steiermark, 059133/60-3333 oder LPD-ST-LKA@polizei.gv.at
Der Lieferant Daregal S.A.S. hat einen vorsorglichen Rückruf des Produkts BILLA IMMER GUT 8 KRÄUTER 50G mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 01/2028 26CS000064, 02/2028 26CS000183 & 05/2028 26CS000454 veranlasst.
Sowie die damit hergestellten Rezeptartikel:
Im betroffenen Produkt wurde eine mikrobiologische Verunreinigung durch Verotoxinbildende Escherichia coli (VTEC) festgestellt.
Diese Bakterien produzieren ein Zellgift, das Shiga-Toxin oder auch Vero-Toxin genannt, verotoxin-bildende (VTEC) und shigatoxin-bildende E. coli (STEC) und kommen im Verdauungstrakt von Wiederkäuern (z. B. Rindern, Schafen, Ziegen) und Wildwiederkäuern (z. B. Hirschen und Rehen) vor.
Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass eine potenzielle Gesundheitsgefährdung besteht – insbesondere bei einem Rohverzehr. Es wird daher vom Verzehr dieses Produkts dringend abgeraten.
Der Warenbestand des betroffenen Produkts wurde aus dem Verkauf genommen.
Sperre nach heutigem Lkw-Brand aufgehoben – wesentliche Sicherheitseinrichtungen stehen wieder zur Verfügung
Der Gleinalmtunnel ist nach umfangreichen Erstmaßnahmen nach dem heutigen Lkw-Brand wieder in beide Richtungen befahrbar. Die Sperre der Tunnelröhre in Richtung Süden wurde vor kurzem wieder aufgehoben. Die ASFINAG hat die wichtigsten Arbeiten an jenen Tunnel-Einrichtungen, die für einen sicheren Betrieb notwendig sind, soweit abgeschlossen, dass die Röhre für den Verkehr freigegeben werden kann. Bis sämtliche beim Brand beschädigte Einrichtungen wieder zu 100 Prozent hergestellt sind, gilt aus Sicherheitsgründen in der Tunnelröhre Richtung Süden eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Der Lkw wurde am frühen Nachmittag aus dem Tunnel abgeschleppt, die Arbeiten liefen bereits seit den Vormittagsstunden auf Hochtouren.
Keine schwerwiegenden bauliche Schäden nach Lkw-Brand – Reparaturen an elektrotechnischen Einrichtungen im Gang
Nach dem Lkw-Brand im Gleinalmtunnel heute in den frühen Morgenstunden haben sich die ASFINAG-Expertinnen und -Experten einen Überblick über die entstandenen Schäden verschafft. Die gute Nachricht: bis auf wenige Betonabplatzungen gab es im Bereich des Brandortes keine gröberen baulichen Schäden am Tunnel. Beim Feuer wurden jedoch elektrotechnische Einrichtungen wie Kabel, Beleuchtungen, Video-Infrastruktur und Brandmelde-Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen. Die ASFINAG beginnt umgehend mit den notwendigen Sanierungen. Die aktuellen Maßnahmen fokussieren sich auf jene Einrichtungen, die für einen sicheren Betrieb des Tunnels notwendig sind. Das bedeutet, dass voraussichtlich noch heute während des Tages die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden für den Verkehr gesperrt bleibt. Die Umleitung führt somit weiterhin über die S35. Die dezidierte Sperre ist abhängig von den jetzt notwendigen Sanierungsarbeiten, die aktuell mit Hochdruck im Gange sind.
Die Tunnelröhre in Richtung Norden konnte indes bereits gegen 8.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aktuell erfolgen die Abschlepparbeiten des Lkw sowie die ersten Aufräumarbeiten. Am Vormittag stellte sich die Verkehrslage trotz der Tunnelsperre als weitgehend ruhig dar. Bei Niklasdorf (S6) auf der Umleitungsstrecke gibt es jedoch einen Gegenverkehrs-Bereich aufgrund einer Baustelle – dort ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und eventuellen Wartezeiten zu rechnen.
Aufgrund unzureichenden Aufwindes musste der Pilot eine Segelflugzeuges Donnerstagmittag in einem Getreideacker notlanden. Der 34-Jährige blieb unverletzt.
Kurz vor Mittag flog der 34-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit einem Segelflugzeug von Kapfenberg bis nach Mitterndorf. Dabei bekam er beim Rückflug zum Flugplatz eigenen Angaben zufolge zu wenig Aufwind, weshalb der 34-Jährige eine außerplanmäßige Landung in einem Getreideacker vornehmen musste. Diese erfolgte nahe der Langenfeldgasse im Bereich Kindberg-Ost. Mehrere Polizeistreifen begaben sich aufgrund von Notrufen umgehend auf die Suche nach dem Flugzeug. Der 34-Jährige selbst blieb bei dieser Landung jedoch unverletzt. Lediglich das Segelflugzeug wurde am rechten Flügel beschädigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Kindberg-Stadt standen für die Bergung des Flugzeuges im Einsatz.
Mit der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Murtal geht die TEC 7 Rallye-Staatsmeisterschaft in die vierte Runde des laufenden Jahres. Wie schon beim Auftakt bei der Jännerrallye in Freistadt, bei der Rebenland Rallye in Leutschach und der Lavanttal Rallye in Wolfsberg geht es auch diesmal um wichtige Punkte und Entscheidungen in fünf Meisterschaftskategorien.
TEC7 ORM – Der König fehlt, der Kronprinz hofft:
In der Paradedisziplin TEC7 ORM hat der sechsfache Staatsmeister Simon Wagner den Schlüssel zu seinem siebenten Championat in Folge nach drei Saisonsiegen bereits in der Hand. Aber das Tor in den „siebenten Himmel“ wird er in Judenburg sicher nicht aufstoßen. Denn das Team Hyundai Motorsport hat spontan entschieden, dass der oberösterreichische Toppilot und seine deutsche Copilotin Hanna Ostlender just am Murtaler Rallye-Wochenende bei der tschechischen Rally Hustopece starten müssen, um auch in Österreichs Nachbar-Land noch im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben. Somit könnte Wagners erster Verfolger Michael Lengauer die Chance nützen, um mit einem Sieg bei der ET König Judenburg Rallye 2026 den Rückstand auf den Gesamtleader zu verkürzen und so seine theoretische ORM-Titelchance aufrechtzuerhalten. Leichter gesagt als getan freilich, denn erstens hat Lengauer seinen Sitz im gewohnten Skoda Fabia gegen ein Cockpit in einem (noch) ungewohnten Citroen C3 Rally2 getauscht, und zweitens steht mit dem zweifachen Staatsmeister Hermann Neubauer ein weiterer absoluter Siegkandidat in Judenburg am Start.
Hermann Neubauer ist jedenfalls hochmotiviert: „Ich werde sicherlich versuchen, diesmal den Speed an der Spitze von Beginn an mitzugehen. Im letzten Jahr musste ich mich noch an den neuen Toyota Yaris gewöhnen, außerdem haben wir einige technische Neuheiten ausprobiert. Dieses Kapitel ist vorbei, daher kann ich mich voll aufs Fahren konzentrieren. Die Wunschvorstellung ist natürlich ein Sieg.“
Mit Luca Waldherr geht ein weiterer Podestkandidat in Judenburg ans Werk. Der Niederösterreicher lenkt seinen Erfolgsboliden, mit dem er 2024 seine Heimrallye in der Buckligen Welt gewinnen konnte – einen Citroen C3 Rally2.
Mit Raimund Baumschlager steht auch Österreichs Rekord-Staatsmeister am Start. Der Rosenauer ist nach einer Schulteroperation wieder fit. „Ich freue mich riesig auf die ET König Judenburg Rallye mit dem fantastischen Stadtkurs durch Judenburg. In den vergangenen Wochen habe ich große Fortschritte gemacht. Die Belastungen im Rallye-Boliden sind natürlich deutlich höher als im Straßenfahrzeug. Deshalb werden wir in den Tagen vor der Veranstaltung noch Tests einlegen. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, und Dr. Bernhard Stitz, der mich operiert hat, steht ja selbst bei der Rallye am Start – da hat er sicher den einen oder anderen Tipp parat, falls es im Cockpit doch noch irgendwo zwickt.“
FAZ-Hausherr Peter Hopf geht nicht nur mit seinem Ford Festa Rally2 ins Rennen, sondern auch mit dem berühmten Heimvorteil, doch er warnt sich selbst: „Das ist so eine gefährliche Sache, man glaubt alle Streckenabschnitte genau zu kennen, fährt dadurch etwas schneller und bekommt so manchmal gröbere Schwierigkeiten. Als Mitveranstalter und Fahrer ist man natürlich doppelt gefordert, ich habe aber eine gute Mannschaft hinter mir, die in der Organisation tätig ist, daher kann ich mich sehr gut aufs Fahren konzentrieren. Mein Ziel ist Top-ten-Platz in der Gesamtwertung.“
Diesen oder weit mehr strebt wohl auch Kris Rosenberger an. Der ehemalige Staatsmeister holte sich kürzlich mit einem zweiten Platz bei der Historic Akropolis Rallye hinter dem dreifachen finnischen Vizeweltmeister und aktuellen Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala Selbstvertrauen. Allerdings tauscht Rosenberger in Judenburg seinen Subaru Impreza GT Turbo gegen einen in der ORM konkurrenzfähigen Rally2-Boliden.
TEC7 ORM 2 – Kein Millimeter Platz zwischen den Konkurrenten:
In der Klasse der zweitstärksten Allrad-Boliden regiert die Ausgeglichenheit, was die Dramatik bei jeder Rallye nach oben schraubt. Der Grund liegt nicht nur an den wieselflinken R3-Autos bzw. den hier auch zugelassenen bärenstarken Prototypen, sondern vor allem auch an der Klasse der drinsitzenden Piloten. Diese tragen durchaus bekannte Namen. So sieht sich der Meisterschaftsführende Günther Knobloch einer prominenten Verfolgerschar ausgesetzt.
Ein 22-Jähriger kletterte Montagvormittag in Oberaich auf einen abgestellten ÖBB-Güterwaggon. Dabei dürfte er in den Stromkreis der Oberleitung geraten sein und wurde lebensbedrohlich verletzt.
Gegen 10:50 Uhr dürfte der 22-jährige amerikanische Staatsbürger aus derzeit unbekannten Gründen auf einen Güterwaggon, beladen mit Kartonagen, geklettert sein. Der Mann geriet zu nahe an die stromführende Oberleitung und erlitt einen elektrischen Schlag. Dabei fing die Kleidung des 22-Jährigen Feuer und dieses setzte in weiterer Folge die Kartonagen und den Waggon in Brand. Zeugen des Vorfalls bemerkten den Brand und verständigten die Einsatzkräfte. Nach Freigabe durch die Fahrdienstleitung wurde der 22-Jährige vom Waggon gerettet und vom Notarzt und dem ÖRK erstversorgt. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen vom Rettungshubschrauber Christophorus 17 in das LKH Graz geflogen. Die Feuerwehren Bruck an der Mur und Oberaich übernahmen die Löscharbeiten, die mehrere Stunden andauerten. In dieser Zeit war der Bahnverkehr eingestellt. Weitere Erhebungen sind am Laufen.
Eine heftige Unwetterfront zog am Sonntag über den Tierpark „Wilder Berg“ in Mautern. Heftige Sturmböen und Starkregen sorgten dafür dass zwischen 14 und 15 Uhr insgesamt 387 Besucher evakuiert werden mussten
Die Besucher wurden durch die eingesetzten Feuerwehren, vom Roten Kreuz und der Polizei in das Tal in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.
"Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte sowie der zuständigen Behörden hat hervorragend funktioniert.“ wie Rotkreuz-Einsatzleiter Georg Krempl betont.
Beamte der Polizeiinspektion St. Marein im Mürztal forschten eine Gruppe von neun jugendlichen Tatverdächtigen aus, die im Dezember 2025 mehrere Gewalt- und Sachdelikte im Bezirk begangen haben sollen.
Die neun männlichen Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren sollen sich teils über Messenger Dienste und soziale Medien verabredet haben, um gezielt Personen zu provozieren, anzugreifen und zu verletzen. Zudem werden ihnen mehrere Sachbeschädigungen zur Last gelegt.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnten 14 Straftaten geklärt werden:
Brutale Angriffe vor Lokalen
Die ersten Vorfälle ereigneten sich in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 2025 vor einem Tanzlokal in St. Marein im Mürztal. Dabei wurden mehrere Personen ohne ersichtlichen Grund attackiert und teils schwer verletzt. Die Täter schlugen ihre Opfer mit Fäusten und traten auf am Boden liegende Personen ein. Auch an den darauffolgenden Wochenenden kam es zu ähnlichen Vorfällen. In der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember 2025 wurde ein Opfer vor einem Café in St. Marein schwer verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Umfangreiche Ermittlungen
Die Polizeiinspektion St. Marein im Mürztal nahm unmittelbar nach den Vorfällen intensive Ermittlungen auf. Bereits in der Nacht des letzten Angriffs konnten erste Tatverdächtige ausgeforscht und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leoben vorläufig festgenommen werden.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden Videoaufnahmen aus Lokalen und von Mobiltelefonen sichergestellt sowie zahlreiche Zeugen einvernommen. Schließlich konnten alle neun Tatverdächtigen ausgeforscht und die Straftaten zugeordnet werden.
Ermittlungen abgeschlossen
Die Ermittlungen erstreckten sich bis April 2026. Durch die umfangreiche und engagierte Ermittlungsarbeit der Beamten konnten sämtliche Straftaten geklärt werden. Die jugendlichen Beschuldigten zeigten sich im Zuge der Einvernahmen weitgehend geständig. Ein konkretes Motiv für die Angriffe konnte nicht festgestellt werden. Die Opfer wurden vielmehr wahllos ausgewählt und ohne ersichtlichen Grund attackiert. Nach aktuellem Ermittlungsstand sind die Beschuldigten seither nicht mehr wegen gleichartiger Straftaten in Erscheinung getreten.
Anerkennung der Leistungen am Tag der Führungskräfte
67 Unteroffiziere des Bundesheeres aus der Steiermark wurden von der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark in das Korps aufgenommen. Sie erhielten über Handschlag des Präsidenten Andreas Matausch eine besondere Münze - dem Nachwuchs wird damit das Leitbild des Korps in ihre Hände gelegt.
Unteroffiziere tragen als Führungskräfte des Heeres eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind Ausbilder und Kommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland. Landeshauptmann Mario Kunasek und Militärkommandant Heinz Zöllner würdigten die erbrachten Leistungen am Tag der Führungskräfte.
Aufgrund der Initiative der Unteroffiziersgesellschaft Steiermark werden Unteroffiziere nach der erfolgreichen Ausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie dem Landeshauptmann und Militärkommandanten in der Steiermark vorgestellt.
Mittwochvormittag kam es bei Grabungsarbeiten zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ein 55-jähriger Arbeiter tödlich verletzt wurde. Ein weiterer Arbeiter wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 9:00 Uhr führten Arbeiter in der Lastenstraße Grabungsarbeiten durch. Aus bislang unbekannter Ursache kam es dabei zu einer Verschüttung zweier Arbeiter durch Erdreich. Ein 55-jähriger Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die unverzüglich eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt sowie Einsatzkräfte des Österreichischen Roten Kreuzes verliefen erfolglos. Die Bergung des Leichnams wurde durchgeführt. Der 57-jährige Arbeiter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Angehörigen werden durch ein Kriseninterventionsteam betreut. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
Sonntagvormittag konnte eine alkoholisierte Geisterfahrerin auf der S6 Semmering Schnellstraße bei Leoben von Polizeistreifen angehalten werden. Mehrere Verkehrsteilnehmer wurden gefährdet.
Gegen 11:25 Uhr wurden zwei Autobahnstreifen aufgrund eines Geisterfahrers auf die S6 alarmiert. Eine Pkw-Lenkerin war auf der Richtungsfahrbahn Wien entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung St. Michael unterwegs.
Im Bereich einer Kurve kam den Einsatzkräften das Fahrzeug erstmals entgegen. Trotz Blaulicht, Folgetonhorn und mehrfacher Lichtsignale setzte die Lenkerin ihre Fahrt zunächst fort, verringerte jedoch ihre Geschwindigkeit. Kurz darauf gelang es einer weiteren Polizeistreife, den Gegenverkehr anzuhalten und die Schnellstraße vorübergehend zu sperren. In weiterer Folge konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt werden.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 62-jährige Lenkerin erheblich alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von 3,26 Promille. Laut ihren Angaben hatte sie ihr Fahrzeug im Bereich einer Baustelle aufgrund eines Staus gewendet, um nicht warten zu müssen.
Die Geisterfahrt erstreckte sich über rund acht Kilometer. Insgesamt wurden dabei 16 Personen konkret gefährdet.
Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Sie wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung angezeigt.
Bei einem Arbeitsunfall wurden Mittwochfrüh zwei Arbeiter unbestimmten Grades verletzt. Ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz.
Gegen 6:30 Uhr waren eine 32-Jährige (Bezirk Liezen) und ein 42-Jähriger (Bezirk St. Johann im Pongau) mit Rückbauarbeiten auf der Semmering-Basistunnel-Baustelle beschäftigt. Dabei führten die beiden Be- und Entladearbeiten an einem mehrere hundert Meter in die Tiefe ragenden Förderlift durch. Die Ladefläche dieses Lifts ist im Ausstiegsbereich an der Erdoberfläche mit einer mechanischen Rückhalteklappe gesichert. Als sich diese Klappe öffnete, wurden die Beine der beiden Arbeiter eingeklemmt. Ein 56-Jähriger, der den Förderlift bediente, versuchte seine beiden Arbeitskollegen umgehend zu befreien und die Klappe wieder zu öffnen. Dies gelang jedoch erst nach einigen Sekunden, weshalb die Beine für kurze Zeit unter enormer Last eingeklemmt blieben.
Die 32-Jährige und der 42-Jährige erlitten an den Beinen Verletzungen unbestimmten Grades. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz, dem Samariterbund sowie zwei Notärzten medizinisch erstversorgt. Während die 32-Jährige vom Roten Kreuz ins LKH Wiener Neustadt eingeliefert wurde, musste der 42-Jährige vom Rettungshubschrauber „Christophorus 3“ ins Krankenhaus geflogen werden. Die L117 (Buchauer Straße) musste für die Dauer des Rettungseinsatzes vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Weitere Erhebungen durch das Arbeitsinspektorat sowie die Polizei Mürzzuschlag sind im Gange.
Montagnachmittag ereignete sich unmittelbar vor dem LKH Bruck an der Mur ein Verkehrsunfall, bei dem ein 78-jähriger Mann verletzt wurde. Er verstarb am 5. Mai 2026 im LKH Leoben.
Der Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung hatte zuvor auf einem Parkplatz um Starthilfe für seinen Pkw ersucht. Im Zuge dessen bewegte ein 52-jähriger Taxilenker sein Fahrzeug näher an das Fahrzeug des 78-Jährigen. Dabei kam es zu einer leichten Kollision zwischen den Fahrzeugen, wodurch sich der Pkw des Pensionisten trotz angezogener Handbremse nach hinten bewegte. Der hinter dem Heck stehende 78-Jährige wurde von seinem eigenen Fahrzeug erfasst, zu Boden gestoßen und verletzt.
Nach Erstversorgung im LKH Bruck an der Mur verschlechterte sich sein Zustand rasch. Er wurde in das LKH Leoben überstellt, wo er am nächsten Tag verstarb.
Der österreichische Flüssiggaslieferant FLAGA informiert vorsorglich über mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung bestimmter Flüssiggasflaschen (Propangas), da nicht ausgeschlossen werden kann, dass bei einzelnen Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge vorliegt.
Sollte eine solche Flasche sehr hohen Temperaturen (Campingurlaub o.ä.) ausgesetzt werden, reagiert das eingebaute Sicherheitsventil bestimmungsgemäß und lässt kontrolliert eine geringe Menge Gas ab. Um jegliches Risiko – insbesondere die Ansammlung von Gas in geschlossenen Räumen – von vornherein auszuschließen, hat sich FLAGA zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen.
Diese Mitteilung betrifft nur Kunden, auf die alle folgenden Punkte zutreffen:
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie Ihre Flasche bereits länger als 30 Minuten an einem Gasgerät betrieben haben, ist eine mögliche Überfüllung bereits abgebaut. Sie können die Flasche bedenkenlos wie gewohnt weiterverwenden.
Bei potenziell betroffenen Flaschen sollten folgende einfache Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden:
Sicherheit hat für FLAGA oberste Priorität
Wir haben nach den ersten Hinweisen sofort umfassende Überprüfungen in unseren Lagern durchgeführt. Dennoch überlassen wir bei der Sicherheit unserer Produkte nichts dem Zufall und setzen alles daran, eventuell betroffene Flaschen auszutauschen.
Über Flaga Österreich:
FLAGA, mit Sitz in Wien, versorgt seine Kunden seit mehr als 75 Jahren mit hochqualitativen Flüssiggasprodukten.. Zur Produktpalette gehören Tankgas, Flaschengas sowie Autogas.
Nähere Infos dazu finden Sie unter flaga.at.
Montagfrüh kam es in Kapfenberg zur Explosion eines Gasgrillers. Dabei erlitt ein Mann schwere Brandverletzungen am Oberkörper.
Gegen 06:20 Uhr wurden Polizei, Rettung, Notarzt und Feuerwehr alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete ein 48-jähriger Mann seinen Geräteschuppen, worauf es plötzlich zu einer Stichflamme und in weiterer Folge zu einer Verpuffung des darin befindlichen Gasgrillers kam.
Der Verletzte wurde vom Österreichischen Roten Kreuz erstversorgt und ins LKH Leoben eingeliefert. Die Feuerwehr überprüfte die Unfallstelle auf mögliche Gasrückstände. Die genaue Ursache der Explosion steht derzeit nicht fest und ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Bei den „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 24.03.2028 wurde eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung festgestellt.
Aus diesem Grund ruft SPAR vorsorglich die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem obigen Mindesthaltbarkeitsdatum zurück. Die betroffene Ware mit dem MHD 24.03.2028 wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Kunden werden aufgefordert die „S-BUDGET Tagliatelle mit Ei 500g (Pasta all'uovo – Eierteigwaren)“ mit dem MHD 24.03.2028 nicht zu konsumieren. Alle anderen S-BUDGET-Produkte beziehungsweise Ei-Tagliatelle anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren."
Änderungen für E-Scooter und E-Bikes, Erlaubnis von Kamerakontrollen, neue Regeln für E-Mopeds erst ab Herbst.E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt.
Die 36. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) bringt etliche Änderungen:
Neue Regeln für E-Scooter und E-Bikes. Automatisierte Zufahrtskontrollen in Fahrverbots- und verkehrsberuhigten Zonen: ab 1. Mai 2026
Führerscheinrecht mit verschärften Maßnahmen gegen Prüfungsbetrug: ab 1. September 2026
Neue Regeln für E-Mopeds: ab 1. Oktober 2026
Ziel der StVO-Novelle ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die zunehmende Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel zu reagieren. Der ÖAMTC informiert über die wichtigsten Änderungen und was Verkehrsteilnehmer ab sofort beachten müssen.
E-Scooter:
Beleuchtung, Reflektoren, Blinker, Hupe und Helmpflicht bis 16 Jahre verpflichtend
Mit 1. Mai 2026 werden E-Scooter offiziell zum Fahrzeug erklärt. Sie müssen dann folgende Ausstattungen haben: eine Bremse, Hupe/Klingel, zwei weiße Rückstrahler/-folien nach vorne, zwei rote Rückstrahler/-folien nach hinten, zwei gelbe Rückstrahler/-folien zur Seite, einen gelben Blinker am Ende jedes Lenkergriffs. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht sind zudem ein weißes ruhendes Vorderlicht und ein rotes Rücklicht vorgeschrieben, letzteres darf auch blinken. Die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker wird auf 0,5 gesenkt. Unter 16 Jahren gilt künftig eine Helmpflicht. Zudem regelt die Novelle ausdrücklich, dass ausnahmslos nur eine Person auf einem E-Scooter fahren darf und keine Güter, etwa an der Lenkstange, transportiert werden dürfen. E-Scooter dürfen überall dort fahren, wo Radverkehr erlaubt ist.
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passanten, Rad- oder Motorradfahrer gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Bikes:
Auch für E-Bikes tritt mit 1. Mai 2026 eine erweiterte Helmpflicht in Kraft - sie gilt für Lenker bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.
Kamerakontrollen erlaubt:
Die 36. StVO-Novelle schafft außerdem die rechtliche Grundlage für automatisierte Zufahrtskontrollen in verkehrsberuhigten Zonen - wie sie z. B. für die Wiener Innenstadt geplant sind. Kameras sollen mehrspurige Fahrzeuge identifizieren, die unerlaubt in solche Zonen einfahren. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass datenschutzkonform nur Fahrzeugkennzeichen und nicht etwa Passant:innen, Rad- oder Motorradfahrende gefilmt oder aufgenommen werden.
Änderungen für E-Mopeds ab Oktober - Zeit aktiv zur Umstellung nutzen:
Die größte Systemänderung betrifft sogenannte E-Mopeds: Ab 1. Oktober 2026 stuft die Novelle diese Fahrzeuge - oft von Lieferdiensten genutzt - als Kraftfahrzeuge ein. Sie dürfen dann nicht mehr auf Radwegen fahren und unterliegen einer vollständigen Zulassungs-, Versicherungs-, Führerschein- und Sturzhelmpflicht. "Das spätere Inkrafttreten dieser Neuerung gibt Betroffenen die Möglichkeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Wenn sie ihre Fahrzeuge weiter nutzen wollen, brauchen die Lenker einen Führerschein. Zudem müssen die Fahrzeuge zugelassen und versichert werden", erklärt Wolf. Inwiefern das in der Praxis möglich ist, wird sich erst zeigen.
Cyberkriminelle verschlüsseln persönliche Daten und fordern anschließend Lösegeld von ihren Opfern. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei verdächtigen E-Mails, Links und Dateianhängen.
In den vergangenen Tagen wurden der Polizei bislang zwei Fälle aus der Südsteiermark angezeigt, bei denen Weinbaubetriebe Opfer von Cyberkriminellen wurden. Bei derartigen Angriffen gelangen Täter meist über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads auf Computer oder mobile Geräte. Anschließend werden persönliche Daten verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld gefordert. In vielen Fällen kommt es trotz Zahlung zu keiner Wiederherstellung der Daten.
Die Polizei empfiehlt daher:
Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, wird geraten, das betroffene Gerät sofort vom Internet zu trennen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere ältere Personen und Unternehmen über die Gefahren von Cyberkriminalität zu informieren und wachsam zu bleiben.
Donnerstagnachmittag brach in Kapfenberg ein Feuer in einem Wohnhaus aus. Ein 16-Jähriger und eine Polizistin wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus verbracht.
Kurz vor 18:00 Uhr rückten Kräfte von den Feuerwehren Kapfenberg-Hafendorf, Kapfenberg-Stadt und Kapfenberg-Parschlug, Rettung und Polizei zum Einsatzgeschehen aus. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine Matratze im Obergeschoss des Hauses in Brand. Die Bewohner des Hauses befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Garten vor dem Gebäude. Ein 16-jähriger Bewohner gab an, dass er noch selbst versucht hatte das Feuer zu löschen und danach den Notruf wählte. Er und eine am Einsatz beteiligte Beamtin wurde von der Rettung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH Bruck an der Mur verbracht. Ermittlungen zur genauen Brandursache werden von der Polizei durchgeführt.
Funkamateure üben die Kommunikation, wenn nichts mehr geht
Bei Ausfall der Stromversorgung oder des digitalen Nervensystems „Internet“ steht die öffentliche Kommunikation still. Am 1. Mai 2026 von 7 Uhr bis 19 Uhr üben die Funkamateure die österreichweite Kommunikation über Kurzwelle und QO-100-Satellit. In der Ergänzung staatlicher Stellen durch die ehrenamtliche Expertise wird heuer die Funkpeilung eines Störsignals auf Kurzwelle geübt. Die Störsignale werden von den Funkamateuren lokalisiert und die Richtung wird bestimmt. Diese Informationen werden dann übertragen. Die gesammelten Logdateien der Funkverbindungen geben Rückschluss auf die Fähigkeit der einzelnen Länder, untereinander und mit der Bevölkerung zu kommunizieren.
Ein Kommunikationsnetzwerk, auch wenn der Strom ausfällt
„Selbstheilende Netzwerke“ bestehend aus verteilten Nachrichtenpunkten mit strukturierter Erfassung von Daten sind essenziell, um die Anforderungen an Resilienz in der Nachrichtentechnik im 21. Jahrhundert zu erfüllen. Die energieautarken VHF- und UHF-Relaisstationen für die regionale Sprachübertragung bilden mit der überregionalen Kurzwellenkommunikation ein österreichweites Sprachnetz. Zusammen mit dem notstromversorgten digitalen Backbone HAMNET, dem digitalen Kurzwellen PACTOR-System und geostationären Satelliten QO-100 haben die Amateurfunkstellen eine Sprach- und Datenkommunikationsebene, wenn nichts mehr geht.
Neue Herausforderungen brauchen innovative Herangehensweise
Die linearen Verbindungen der bisherigen Behördenkommunikation kommen bei Blackout bzw. Kommunikationsausfall an ihre Leistungsgrenze. Die Funkamateure bieten mit ihrer Vernetzung innerhalb der Gesellschaft neue und innovative Kommunikationswege im Katastrophenschutz. In den Übungen der Funkamateure mit stochastischen Kommunikationspunkten entsteht ein leistungsfähiges neuronales Kommunikationsnetz, welches mit unterschiedlichen Übertragungswegen und Betriebsarten – Kurzwelle, VHF, UHF und Satellit / digital und analog / Sprache und Daten – ein Ziel verfolgt: die Nachrichten erfolgreich zu übermitteln.
Der ÖVSV ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, gemeinnütziger, österreichweit tätiger Verein. Er ist das österreichische Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU), des weltweiten Verbandes aller nationalen Amateurfunkverbände. Laut Telekommunikationsgesetz (TKG) ist der Amateurfunkdienst unter anderem auch ein Dienst für die Durchführung von Not- und Katastrophenfunkverkehr.